Hey Kleiner

GeschichteRomanze, Angst / P18 Slash
Alexander "Alec" Lightwood Magnus Bane
16.10.2019
26.03.2020
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Schweigend hielt Magnus dem Jüngeren ein einfacheres Lederband mit einer samtenen Außenseite und einem kleinen Glöckchen hin. Dies war genau das Richtige. Und so nickte Alec nur und drehte sich um, so dass Magnus ihm das Halsband umlegen konnte.

Aufregung durchzog nicht nur Alecs Körper. Auch Magnus war froh um seine gute Selbstbeherrschung, um die Schnalle mit seinen leicht zittrigen Fingern noch schließen zu können.  

Tiefe Zufriedenheit zeigte sich in Alecs Augen, als Magnus ihn ergriffen von dem Moment ansah.

"Ich fange jetzt aber nicht an zu schnurren...", platzte es aus Alec leise heraus.

Damit hatte Magnus nun wirklich nicht gerechnet und zog Alec auflachend in seine Arme.

"Schade...", gab Magnus zur Antwort und kicherte noch etwas, so das Alec die feinen Vibrationen in seinem Körper spürte.

"Aber du bist jetzt mein Kätzchen", neckte er ihn weiter und tippte das kleine Glöckchen an Alecs Hals einmal an, so dass es klingelte, "da erwarte ich schon, dass du ein bisschen schnurrst".

"Kater", korrigierte Alec mit vorgerecktem Kinn.

"Hmhm, mein hübscher Kater...", brummte Magnus das 'mein' betonend. Sein Blick glitt über das fast noch jugendliche Gesicht und den schlanken Hals. Zwei Fingerspitzen folgten der Spur, die der Blick vorgegeben hatte und löste damit eine Kaskade an Gänsehaut aus.

"Morgen werde ich dir das richtige Halsband umlegen... Endlich...", hauchte Magnus mit rauer Stimme.

Dann ließ er seinen Kopf ganz nah an Alecs Wange hinab zu dessen Hals gleiten. Leicht kratzig rieb die Haut über feine Bartstoppeln, die sich am jetzigen frühen Abend schon wieder zeigten. Tief atmete Magnus den Duft ein, der von seinem Kleinen ausging. Er würde ihn unter Tausenden Menschen wieder erkennen. Sanft küsste er die Stellen oberhalb und unterhalb des Bandes; leise knurrend vor Verlangen.

"Dir fehlen noch etwas, um mein Kater zu sein, Kleiner..."

Die nächsten Minuten nahm Alec wie in Trance wahr. Magnus Hände führten ihn, entledigten ihn seiner Kleidung und bereiteten ihn für ihr Spiel vor. Auch wenn er nun fast nackt vor ihm saß, fühlte er nicht die Scham, die er eigentlich fühlen sollte. Es war, als würde Magnus' liebevoller Blick ihn wie eine Decke einhüllen.

Alec konnte spüren, wie sehr er seinen Daddy gerade stolz machte. So begehrend angesehen zu werden, versetzte Alec schon jetzt in Erregung. So war es dann auch kein Problem für Magnus, seinem Kleinen den Plug mit dem schwarzen Schweif einzusetzen.

"Dreh dich für mich", sagte der Ältere ruhig und leise. Und so drehte sich Alec für ihn in dem dunklen enganliegenden schwarze Catsuit. Nun ergab der Begriff für dieses seltsame Kleidungsstück auch endlich Sinn für Alec.

Sein Schweif schwang herrlich an seinem Hintern und die kleine Glocke um seinen Hals machte ein leises klingendes Geräusch.

"Noch eine Kleinigkeit....", hauchte Magnus ein wenig ergriffen und setzte Alec die Katzenohren auf. Diese saßen zwar auf einem wenig männlichen Haarreifen, aber im Moment machte sich Alec darum keine Gedanken mehr. Alec hatte zwischenzeitlich doch etwas befürchtet, er würde eine dieser dicken Ledermasken aufgesetzt bekommen, die er im Internet gefunden hatte. Da nahm er ein Haarreif lieber in Kauf.

"Du bist wunderschön", sagte Magnus und brachte seinen Kleinen damit zum erröten. Hand in Hand gingen sie zum Bett und Magnus konnte spüren, wie aufgeregt und gleichzeitig auch ruhig sein Kleiner war. Natürlich war Alec noch nie in solch einer Situation gewesen und es machte den Älteren so unglaublich stolz, dass er seiner Führung überhaupt soweit vertraute.

Als sich Magnus dann mit dem Rücken am Kopfteil angelehnt ins Bett legte, tippte er sich auf den Oberschenkel und schaute Alec aufmunternd an. Dieser krabbelte aufs Bett und legte seinen Kopf direkt auf Magnus Schoß ab.

Innerhalb weniger Minuten verwandelten Magnus Zauberhände seinen Kleinen in einen süßen schnurrenden Kater. Doch Magnus verkniff sich seinen Kommentar und lächelte nur leise. Eingerollt genoss Alec die kraulende Hand am Kopf und die streichelnde an seinem Rücken.

Er hatte nicht gewusst, was auf ihn zukommen würde und was Magnus von ihm erwartete, nachdem er ihn in das Kater-Outfit gesteckt hatte. Aber so wie es gerade war, war es wirklich schön.

Mehr und mehr entspannte sich er Jüngere und genoss einfach die Streicheleinheiten. Immer mehr verschwanden seine Gedanken und er gab sich nur noch den aktuellen Gefühlen hin. Und so drehte er sich dann auch auf den Bauch und rekelte sich wie ein kleiner Kater, während Magnus ihm den Bauch streichelte.

Bald schon traute sich Alec sogar seine verspielte Seite etwas zu zeigen. Und so versuchte er die Hand zu erwischen, die ihn da eben so schön gestreichelt hatte und Magnus musste aufpassen, dass seine Finger nicht gleich in Alecs Mund landeten, um mit süßen Bissabdrücken verziert zu werden.

So wurde Alec nicht nur mutiger. Auch verschmuster. Auf allen Vieren krabbelte er über seinen Daddy und schmuste seinen Kopf an dessen Hals. Schnurren und Mauzen zeigte deutlich, dass Alec nicht genug davon bekommen konnte. Kichernd nahm Magnus dessen Kopf in die Hände und drückte ihm einen Kuss auf die Stirn auf. Er liebte es so sehr, Alec so entspannt zu sehen.

Doch scheinbar waren nicht alle Stellen seines Körper wirklich entspannt. Denn völlig im Spiel vertieft, begann Alec seine Hüfte gegen die seines Daddys zu reiben. Anscheinend war der süße Kater etwas rollig im Spiel geworden.

Und so legte Magnus ihm die Hand ans Kinn und zwang ihn damit, ihn anzusehen.

"Mein Kater ist rollig, hmmm?", sagte er sanft und hatte währenddessen seine Hand zwischen seine Schenkel geschoben, um das genaue Ausmaß seiner Erregung genauer zu prüfen.

Heiß und pochend drängte sich dort der zuckende Schaft durch den dünnen Stoff gegen Magnus' Hand.