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Charmant und Verschwörend

GeschichteFamilie, Freundschaft / P16 / Gen
15.10.2019
15.03.2021
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15.10.2019 4.400
 
Auf dem  Grundstück des friedlichen Felsenhaus, in dem verschlafenden Nest Glimmerbrock, thronte ein kleines Anwesen. Es gehörte einen der noch letzten existierenden Zauberer Familien, zu der er, Darrel Charm, sich dazuzählen konnte.

Und schon bald, so hoffte er, auch seine Freundin, die junge Erwachsene Emilie Ernest. Mit seinen Braunen Haaren, denselben farbenden Augen und seinem Charmanten Gesicht zog er schon als Jungendlich die Blicke der Frauen auf sich, auch wen die meisten nur in seine Familie einheiraten wollten in der Hoffnung ein Magiebegabtes Kind zu kriegen.

Er jedoch hatte immer nur Augen für Emilie gehabt, auf die er nun Sehnsüchtig wartete. Wie ein Tiger im Käfig ging er am Straßenrand auf und ab, zusammen mit der Familie, die im Gegensatz ihm, geduldiger war. „Wo bleibt sie nur? Wo bleibt sie nur?“

Darrel murmelte den Satz immer wieder vor sich hin, seine Befürchtungen das etwas passiert war wurde Stärker. Minerva, seine Mutter und Seniorin, winkte ab. „Sie wird schon mindestens am Ende des Tages kommen, Sohn. Die Straße nach Glimmerbrock wird nur allzu gerne von Reisenden übersehen die hier hin wollen und am Ende in Forgotten Hollow oder den Granite Falls enden.“

Für ihn war es kein Trost, genau deswegen machte er sich ja Sorgen. Wen Emilie die Ausfahrt übersah und in diese verdammte Stadt von Blutsäufern geriet. Ein Schauder ran bei den Gedanken über seinen Rücken, nein daran wollte er bestimmt nicht denken. „Ich glaub da kommt ein Auto“, sagte seine Schwester Gemma, unsicher. Voller Hoffnung sprang er förmlich einige Schritte weiter, vorbei an seiner Schwester um besser sehen zu können. „Das ist sie!“ rief er Fröhlich und erleichtert zugleich auf.

Der Wagen hielt an der kleinen stelle in der die Autos Parken konnten. Emilie stieg mit einem Glücklichen Gesicht aus. „Emi!“ „Darre-. Huch!“ Sie ruderte mit dem Armen, als sie über ihre eigenen Füße stolperte. Darrel sprang erschrocken vorwärts um seine Tollpatschige Freundin aufzufangen, langsam ließ er sie los nachdem er auch sicherging das sie mit beiden Füßen auf dem Boden war.

„Hoppla, tut mir Leid.“ „Nichts passiert wir sind Kummer von dir schon gewohnt“, sagte Gemma leicht spielerisch, sie knuffte dabei seine Freundin leicht auf die Schulter. „Willkommen in Glimmerbrock, meine Liebe. Ich hoffe du wirst dich auch wohl fühlen, während du für eine weile bei uns bleibst“, grüßte seine Mutter, seine Freundin gab ihr eine kurze Umarmung.

„Es ist eine wundervolles kleines Städtchen, Minerva. Ich hab ehe Sorgen das meine Sachen nicht ins Anwesen passen, oder überhaupt vom Wagen kommen.“ „Unsinn meine Liebe, du hast hier einen Starken Mann und….“ Sie wedelte zwinkernd mit den Fingern. „…andere Hilfsmittel die weitaus besser sind.“ „Aber Darrel sagte das es gegen die Regel ist Magie außerhalb des Reichs zu wirken“, erwiderte sie verwirrt, ein leichter Ton der Sorge war herauszuhören. Er verschränkte leicht verärgert die Arme vor der Brust.

„Das ist auch Korrekt, Mutter weiß das auch. Und Glimmerbrock zählt immer noch zu dieser Welt, auch wen hier nur Zauberer Leben, wer weiß welcher nicht Magier in diesem Moment in der Bar sitzt?“ Minerva winkte nur ab, dabei ihre beiden Kinder mit einem warnenden Blick ansehend. „Es war ein kleiner Scherz, ihr dürft erst mit euren Fingern hinter den Mauern unseres Hauses herumfuchteln.“

„Warum belehrt sie jetzt uns?“ flüsterte Gemma ihm Irritiert ins Ohr, Darrel konnte nur mit den Schultern zucken. Minerva klatschte in die Hände. „Also dann! Wollen wir mal unser Anwesen mit den Sachen deiner Freundin neu bestücken.“ Darrel schnaufte, die Kiste in seinen Händen fühlte sich unsagbar schwer an. „Was hast du da alles drinnen, Liebste? Ziegelsteine?“

Emilie lachte Freudestrahlen, seufzend sah er nur in das wundervolle Gesicht seiner Freundin. Die Welt fühlte schon so viel besser an, jedes Mal wen er ihr Fröhliches Gesicht sah. „Du trägst glaub ich nur die Kiste mit Büchern, natürlich sind sie schwer, Liebster.“

Für einen kurzen Moment Überlegte er tatsächlich seine Magie anzuwenden, doch jeder Gedanke daran verdrängte er sofort. Er würde seine Last erst von sich selbst abnehmen, wen die Haustür hinter ihm zufallen würde. Für Darrel fühlte sich das Schleppen ihrer Sachen an, wie eine halbe Ewigkeit, jede Kiste die er zu Anwesen trug fühlte sich mit jedem Schritt immer schwerer an.

Am Ende saß er total verschwitzt auf der Couch, ein Glas Wasser in der Hand. Emilie ließ sich neben ihm nieder und streichelte seinen Arm. „Du hast dich wirklich heute angestrengt, Schatz.“ „Ja“, japste er nur, um dann einen tiefen Schluck zu nehmen.

„Das hab ich wohl. zum Glück kenne ich denn Zauberwo ich mich wieder Sauber hexen kann.“ „Das geht?“ erwiderte sie erstaunt, er nickte ehe er an seinem Getränk nippte. Sie quietschte leise, wohl bei den Gedanken welche Zauber sie wohl noch kennenlernen würde, wen sie mal eine Magierin werden würde. „Ich kann es gar nicht erwarten in das Reich der Magie zu kommen, du musste mir alles zeigen!“

„Jeden Winkel“, hauchte er und küsste sie auf der Wange. „Fang doch erst mal mit Glimmerbrock an!“ erklang die Stimme seiner Schwester aus dem Flur, zornig beugte er sich etwas zur Seite. „Hör auf unsere Gespräche zu Belauschen Gemma! Letzte Warnung!“ „Oder was? Forderst du mich zum Duell?“

„Es gibt Duelle!?“ rief Emilie, sie schlug erschrocken die Hände vor dem Mund zusammen. „Ja, aber keine Sorge es wird niemand Verletzt…ähh…also Ernsthaft. Wen man durch die Luft geschleudert wird, kann es sein das man auf den Boden aufkommen mit Kopfschmerzen.“ Seine Erklärung schien sie nicht vollends zu beruhigen, mit einem verängstigen Gesicht klammerte sie sich an.

Er streichelte ihren Rücken. „Keine Sorge, ich bin ein äußerst guter Duellant.“ „Das ist er wirklich“, sagte seine Schwester die nun das Wohnzimmer betrat. „Mein Bruder ist nicht umsonst ein Gehilfe.“ „Ein was?“ Emilie drehte sich bei ihrer Frage sich ihm zu. „Ein Rang, je nachdem wie hoch du bist bringen dir die Weisen neue Zauber bei.“ „Die Weisen waren doch die…die Anführer ihrer Häuser? Die Meister der Meister?“

Er gluckste bei ihrem Satz. „Ja, das kann man so sagen.“ Überschwänglich stand er auf und zog sie dabei mit sich. „Komm! Ich zeig dir die Nachbarschaft.“ Das erste Grundstück welches sich ansteuerten war die Bar “Zu Elixieren und Tränken“.

Er stellte sie den Barmann vor der, wie sich herausstellte, auch ein Magier war. Sie grüßten dabei die Nachbarn des kleinen Hauses und sinnierten wann wohl ein neuer Nachbar auf dem leeren Grundstück sein eigenes Heim bauen würde. Für Darrel war die Welt in Ordnung, bis sie am letzten Grundstück vorbei liefen.

„Hallo Nachbar!“ „Tomax“, grüßte er weniger erfreut zurück, der die kleine Treppe zur Haustür runter lief. Tomax Collette war ein Zauberer wie er, obwohl er im Jahr schon länger da war als Darrel, war er jedoch nur ein Neuling, in den Rängen der Zauberer Welt.

Was nicht daran lag das er schlecht war, sondern das seine Mitbewohnerin einen Unfall hatte, welche all ihre Erinnerungen nahm von denen manche mit der Zeit wiederkamen. Seitdem kümmerte er sich um sie. „Hi Tomax, lange nicht gesehen“, grüßte Emilie ihn, der andere Zauberer küsste ihren Handrücken. „Glimmerbrock wird bei deinen Freuden strahlen wunderschöner.“

Sie zog kichern ihre Hand zurück, während in Darrel sein Zorn wie ein Vulkan brodelte. „Danke, aber du weißt ich habe einen Freund.“ Sie wedelte mit den Finger dabei in seine Richtung. „Ah“, erwiderte Tomax nur, sich dabei bemühend einen Neutralen Gesichtsausdruck zu wahren.

„Hi Emilie! rief eine Frauen Stimme, die Gruppe wandte sich einer jungen Erwachsenen im gelben Kleid zu, welche aus dem Haus trat. „Grace! Lange nicht gesehen!“ Die beiden Frauen umarmten sich, Darrel beugte sich leicht zu seinen Rivalen.

„Tut mir leid, aber sie gehört mir“, stichelte er leicht gereizt. Tomax Augenbrauen zogen sich bei seiner Eifersucht zusammen. „Wirklich? Meinen Herzlichen Glückwunsch, ich hoffe sie reicht nicht lange.“ „Tut mir leid, wir beide Wissen das Emilia zu Klug ist um sich von mir zu trennen. Deine Eifersucht ist fehl am Platz, Tomax“, erwiderte er grinsend, Emilia winkte den beiden zu. „Jungs, Grace will mir ihr Grundstück zeigen!“

„Wir kommen!“ rief er zurück und beugte sich leicht zum anderen rüber. „Ich warne dich Colette, ruiniere nicht das Leben meiner Freundin.“ „Würde mir nicht im Traum einfallen, im Gegensatz zu dir lerne ich dazu“, knurrte er nur zurück. „Hmpf.“ Mit verschränkten Armen folgte er den beiden Mädchen, während sein Rivale nur die Hände in die Hosentasche steckte.

Die Inneneinrichtung war nach Darrels empfinden, zwar ganz Nett, dennoch fehlte es ein gewisses etwas. Stumm folgte er ihnen, dabei die kleinen Andeutungen seines Rivalen ignorierend. Was er, und es war das einzige, über den anderen Zauberer tolerieren konnte war seine liebe zur Natur. Es bestätigte sich beim Anblick eines kleinen Samen Päckchen in Tomax Zimmer. Sie blieben bei einer Treppe im Außenbereich stehen, welche mitten zu einer Wand führte. „Oh, da fehlt, aber was.“

„Dort war mal eine Tür“, erklärte Tomax, er warf seiner Mitbewohnerin einen seltsamen Blick zu, welche begann laut los zu prusten. „Einer meiner Zauber verfehlte diesen Idioten hier“, sie deutete spielerisch in die Richtung ihres Mitbewohners der nur beschämend zur Seite schaute. „Es verfehlte sein Ziel und seither haben wir keine Hintertür mehr.“ Emilie lachte in ihrer Fröhlichen Art laut los.

„Du bist unverbesserlich Tomax.“ Ein Glanz von Neugierde huschte über Graces Gesicht und er konnte nichts anderes als bei der Hoffnungslosigkeit seines Rivalen zu grinsen. „Woher kennt ihr Drei Euch eigentlich?“ fragte Grace, was seine Freundin in Nostalgie schwelgen ließ.

„Wir kennen uns schon seid unseren Kindertagen, ich hab ihn das erste mal in meinem Urlaub hier in Glimmerbrock getroffen. Von da an waren wir jedes Mal zusammen, Darrel, ich und Tomax bildeten ein unvergleichliches Trio. Bis ich als Jugendliche mich dazu entschloss zu Studieren um eine gewisse Perfektion zu erreichen.

Tomax sich darauf Konzentrierte einen guten Abschluss zu kriegen um die Karriere zu kriegen die er mochte und mein Törtchen hier auf seine Studien der Magie. Hach ja…der Preis war das wir uns nicht mehr sahen.“ Ein hauch der Traurigkeit huschte über ihr, vielleicht nicht ganz so perfekt für andere, Gesicht.

Er ergriff ihre Hand, welche sich warm anfühlte und drückte sie leicht. „Dafür sind wir nach all den Jahren wieder zusammen, näher den je.“ „Wir sind Nachbarn, noch näher geht es nicht“ brummte Tomax, Darrel rollte mit den Augen, beim versuch seine Wut die langsam hoch brodelte zu unterdrücken, für Emillia. „Das ist nicht das was ich meinte.“ Sie schien zu merken das seinen Hitziges Gemüt seinen Weg nach oben bannte, schnell wurde er zur Seite gezogen. „Es war Nett euer Grundstück zu sehen, aber wir müssen los. Danke das ihr Euch für  uns Zeit genommen habt!“

Grace hielt ihr die Hand, mit einem frechen lächeln entgegen. „Natürlich, wir sehen uns bestimmt später im Hauptquartier.“ Seine Freundin griff dankbar nach der Hand, nur wenige Sekunden schrie sie auf, Darrel hielt sie voller Sorge und Grace hielt ihren Arm so hoch das nun auch er das kleine Gerät auf ihrer Handfläche sah. „Ein Handschocker?“

Sie lachte bei seiner schockierenden Aussage, dabei sich eine Heiterkeitsträne aus dem Gesicht wischend. „Tut mir leid, es war zu verlockend.“ „Früher konntest du den Zauber Zischender Blitz dafür verwenden“, entgegnete Tomax, es entging ihm der Traurige Unterton seines Rivalen nicht. Und so sehr Darrel es hasste, musste er doch zugeben das sich Colette, wen er auch die Persönlichkeit eines spuckenden Lamas besaß, sich um seine Mitbewohnerin Sorgte.

Grace schien es auch nicht entgangen zu sein, doch im Gegensatz zu ihm, nahm sie es mit Humor, wie eine wahre Spinnerin. „Das macht nichts, im Gegensatz zum Zischenden Blitz kann der Handschocker nicht in deinen allerwertesten landen.“ Darrel und Emilie mussten sich beide die Hände vor den Mund halten, um nicht laut loszulachen, man sah dem armen Tomax an das er praktisch Gelb vor Beschämung wurde.

„Okay, es ist wirklich Zeit zu gehen! Grace, wir müssen noch Kräuter für Meister Simeon sammeln. Bis später Emilie!“ Er begnügte sich damit nur kurz und nicht so enthusiastisch wie sie ihnen zum Abschied zu zuwinken, sein lautes lachen schallte erst durch das kleine Dorf, als Tomax und Grace außer Hörweite waren.

Emilie knuffte ihn gegen den Arm, ihm liefen schon die Freuden Tränen runter. „Sei nicht so Schadensfroh über den Fehler von Tomax. Er ist auch nur ein Sim.“ „Tut mir leid“ erwiderte er und wischte sich dabei seine Freudentränen weg.

„Es ist nur so urkomisch. I-ich meine der Gedanke das ausgerechnet Tomax es ist der einen Zischenden Blitz in den Hintern kriegt. Du musst Wissen Emi, er ist neben mir einer der Sims die sich für das Duellieren interessieren.“ Sie nickte leicht nachdenklich.

„Ich verstehe, tut es weh einen zischenden Blitz abzukriegen?“ Er überlegte wie er ihr Antworten sollte, dabei ließ er seinen Blick über die Tannen und die Berge schweifen. „Ja und nein es ist ehe wie….wie wenn du einen Elektroschock abkriegst wen du ein Elektronisches Gerät Reparierst.“

Ihre Hellgrünen Augen wurde so groß wie Murmeln, Darrel sah dabei das er sich in ihnen Spiegelte. Wen es nach ihm ginge, könnte er den ganzen Tag in dieses wunderschöne Grün ihrer Augen sehen. „Ja, ich glaub ich verstehe. Könntest du mir einige Zauber vorführen?“ Unsicher sah er hin und her, es wurde einem Lehrling schon ab Tag Eins eingebläut das es für einen Zauberer fatal enden konnte in der, Nicht Zauberer Welt, Magie zu wirken. „Nicht hier, komm ich nehme an einen anderen Ort mit. Dort zeige ich dir alles, einige Zauber und dann stelle ich dich meinem Meister vor.“

Knackende Äste und raschelnde Blätter laute tönte unter ihren Füßen, als sie den kleinen Waldpfad am Ufer des Flusses folgten. „Du weißt wo ein Fluss ist, ist auch ein Wasserfall?“ Darrel lachte bei ihrer Anmerkung. „Glaub mir, das was am Ende des Wasserfalls wartet ist unser Ziel.“

„Der Eingang zum Reich der Magie?!“ Er nicht im geringsten Überrascht das Emilie sofort an diesem Ort dachte, auch wen gesagt hatte das er sie nur einem anderen mitnahm. „Genau der.“ Sie kicherte enthusiastisch, dabei ihre zu Fäusten geballten Hände, vor Aufregung schüttelnd.

„Ich kann es gar nicht erwarten! Die bisherige Beschreibung die du mir gabst hörte sich schon so wunderbar an, aber es mit eigenen Augen zu sehen? Ich kann nicht mehr warten! Wha-!“ „Emilie!“ Er schnellte vor beim Versuch seine stolpernde Freundin noch zu erwischen, doch er griff ins Leere. Emilie landete mit dem Gesicht voran im Matsch, wie ein wahrer Gentleman half er ihr auf. „Emi! Alles in Ordnung?!“

Ihr Gesicht verzog sich immer mehr beim Anblick ihrer von Matsch verschmierten Kleidung. „Nein“, erwiderte sie jammernd. „Wollen wir zurück zum Anwesen?“ Für einige Momente war sie Still, dann schüttelte sie den Kopf. „Nein. Gibt es Badezimmer?“ „Ja, aber keine Dusche.“

Sie winkte bei seiner Antwort ab. „Das macht nichts, ich brauch nur ein Schwamm und ein Waschbecken.“ Trotzig stampften sie weiter, bis Darrel sie den Rest des Weges trug, als sie in ihrer Tollpatschigkeit beinahe in den Fluss gefallen wäre. Er würde nicht ihre Reise zum Reich der Magie absagen nur, weil seiner Freundin ungeschickt war. Das dröhnen eines Wasserfalls drang nach einiger Zeit an ihr Ohr, er lächelte bei dem erhellten Gesicht seiner Freundin. Das Portal, folgte wenige Minuten später.

Es würde doch alles gut werden, Meister Simeon würde den Zauberspruch wirken und sie dann zu einer Zauberin machen. Alles würde in Ordnung sein, es konnte jetzt nur noch besser werden. Darrel sog scharf die Luft ein, als er durch das Wasser watete, Emilie warf ihm einen besorgten Blick zu, sie konnte sich nicht Vorstellen wie Eisig das Wasser in den Bergigen Regionen war.

„Ist das Wasser nicht Kalt?“ „Sogar sehr“, sagte er mit klappernden Zähnen, sein Griff um sie verstärkte sich und lockerte sich erst wieder, als sie direkt vor dem Portal standen. Sanft ließ er sie runter, Emilie konnte vor Aufregung nicht aufhören zu quietschen.

„Oh mein Gott Darrel! Das ist es! Das ist es! Gehen wir hindurch!“ Sie zog ihn durch den bunten Strudel, noch ehe er zu seiner Erwiderung ansetzten konnte. Der Anblick der sich ihnen bot zog ihm nicht mehr in seinem Bann, er war ein Mitglied einer der letzten alten Familien in Glimmerbrock, sowie überhaupt im Reich der Magie. Schon in jungen Jahren nahm seine Mutter ihn immer mit an diesen Ort voller Wunder, das ihn nichts mehr zum Staunen bringen konnte. Das genaue Gegenteil war Emilie.

Bei seiner Führung sah sie mit offenen Mund zum Hauptgebäude, sah sich jeden Grashalm in den Gärten an, bewunderte fremdartigen Gegenstände in den Läden der Zaubererallee und konnte nicht anders als sogar das Duellanden Areal zu bestaunen wegen den Steinmustern auf dem Boden.

Die anderen Zauberer warfen seiner Freundin nur Blicke von Misstrauen, Neugierde, oder Unsicherheit zu. Blicke die so ziemlich jeder Nicht Zauberer kriegte, sobald er in das Reich kam, selbige verschwanden prompt sobald man selbst zu einem Magier wurde. Ein Phänomen welches er bis heute nicht ganz Verstand, doch Momentan war er ehe Erleichtert das Emilie nichts davon mitzukriegen schien.

Einer der Neugierigen Zauberer war so Freundlich und wirkte den Zauber Blitzblank auf sie, worauf sie ihm nur überschwänglich dankte, der arme Adept welche den Zauber gewirkt hatte konnte die ganz Zeit nur Lächelnd und nicken, bei ihrer kleinen Rede über Matsch und Kleidung.

Er zog sie zu sich, bedankte sich bei seinem Kollegen, um schnell zurück zum Hauptquartier zu gelangen. „Zeit dich zu einer der unseren zu machen“, sagt er beim öffnen der Doppeltür. Seine Freundin sog jeden Zentimeter des Bildnisses vor ihr ein. Die lange Treppe nach oben, die Runen in der Mitte der großen Halle, sowie alles was man durch die Torbögen noch im Blickfeld war.

Darrel blieb vor einem der Torbogen stehen, wo man dahinter einen großen Kessel sah um den sich eine Gruppe junger Zauberer gesammelt hatte, welche von einem Mann mit einer schwebenden Grünen Rune über den Kopf Unterricht wurdet. „Oh, der Meister ist wohl grad am Unterrichten. Argh, verdammt! Wer weiß wie lange wir warten müssen!“ zischte er Frustriert, Zorn wallte sich in ihm auf. Wie konnte er nur vergessen das Meister Simeon heute die Neulinge eine kleine Lektions Runde gab?

Emilie ließ ihren Blick durch die Halle schweifen. „Du könntest mir die anderen Etagen solange zeigen und mir etwas dazu erzählen.“ Seine Miene erhellte sich bei ihren Vorschlag schlagartig auf. Natürlich! Es würde vielleicht nicht sehr lange dauern, aber es war zumindest etwas um die Zeit zumindest etwas Totzuschlagen. „Okay, fangen wir mit der großen Halle an.“

Verwirrt sah sie nach rechts und links. „Da wo wir grad stehen? Sieht viel mehr nach einer Eingangshalle aus.“ „Ja das auch, aber hier werden immer jene Ansprachen der Weisen gehalten, immer jedes neue Jahr muss der Weise der Praktischen Magie eine Rede halten. Ab und zu fügen die anderen Weisen etwas dazu. Wo du nun gähnende Leere siehst, wird es gefüllt mit langen Tischen mit Bänken an denen sich die Schüler setzten. Und die Mahlzeiten die uns serviert werden! Mhmh…!“

Emilie schnipste Fröhlich vor seinem Gesicht, bei seinem Sinnieren klang. „Okay, ich hab es Verstanden das Festessen im Neujahr wird super sein.“ Amüsiert räusperte er sich. „Selten kannst du auch den magischen Chor hier Singen hören, sie machen es sich auf einen der Treppen bequem. Der hiesige Meister meint die Halle wäre der einzige Raum der groß genug sei um den gesamten Chor unterzubringen.“

Entzückt schluck sie die Hände zusammen. „Oh! Es gibt einen Chor!? Singen sie gut!?“ „Kommt auf das Lied an, neue Lieder werden zu Anfang natürlich wie ein sterbender Schwan klingen, aber sie verbessern sich rasant schnell.“ Sie gab ein seufzen von sich. „Und es sind nur noch wenige Wochen bis zum Winter, dann IST Neujahr!“ „Du wirst es Lieben“ erwiderte er amüsiert bei ihrer Schwärmerei.

„Zeit für den nächsten Raum.“ Sie gingen auf die andere Seite der Hale, seine Freundin deutete verwundert auf die beiden Räume neben der Haupttreppe. „Wohin führen die beiden Türen, dort?“ Er sah in ihre Richtung, doch sein Interesse wurde schnell wieder auf den Raum vor ihnen gelenkt. „Das sind nur Übungsräume, du wirst dort nur Kessel und Sitzgelegenheiten finden.“ „Oh. Okay.“

Er streckte bei dem Zimmer in denen sie jetzt waren die Arme aus und Atmete tief durch. Der Geruch von Makkaroni mit Käse Sauce drang in seine Nase, es roch als ob hier jemand erst vor kurzem etwas gegessen hatte. „Das hier ist ein kleines Esszimmer, für die verfressenden die meinen sie müssten nach ihren Übungen, oder dem Unterricht etwas zu sich nehmen. Ich denke dazu muss ich keine nähere Erläuterungen durchführen, oder?“ Sie öffnete Neugierig einen der Schränke in der eine Packung Zerealien lagerte.

„Sagtest du mir nicht einmal das die Zauberer sich ihr eigenes Essen herzaubern, können?“  Er zuckte unschuldig mit den Schultern. „Nur jene die den Weg der Praktischen Magie gehen, alle anderen müssen es wie jeder normale Sim machen. Nun, außer du hast mehrere Magie Wege Studiert.“ „Kann man auch alle Studieren?“ fragte sie beim Treppen steigen, nur zögerlich antwortete, es kamen bei ihrer Frage ungute Erinnerungen auf. „Ja, aber die meisten Sims die es getan haben wurden-.“

„Darrel Charm“, ertönte eine ruhige Stimme, das Paar drehte sich verwundert um, sie waren auf der Mitte der Treppen. Darrel erkannte sofort den Erwachsenen Sim der die Stufen hinauf kam. „Meister Simeon!“ rief er, doch seine Fröhlichkeit verschwand beim strengen Blick. „Ist diese Dame ein Nicht Zauberin?“ Er und Emilie sahen sich unsicher an. „Ähh….Ja, Sir.“ „Du weißt das Nicht Zauberer sofort zu einem Weisen gebracht werden sollen?“ „Ich weiß, nur ist sie meine Freundin und ich dachte ich könnte sie etwas rumführen. Sie waren mit ihrer Klasse beschäftigt.“

Der in Grün gekleidete Magier gab mit einem Seufzer auch die letzten Stufen zwischen ihnen hinauf. „Du weißt das du, egal wo sich die Weisen im Reich der Magie befinden, uns Bescheid sagen MUSST.“ Beschämend sah er zu Boden. „Auch wen es meine Freundin ist die eine von uns werden will?“ „Ja, auch dann.“ Simeon drehte sich zu seiner Begleiterin mit einer Ausgestreckten Hand hin. „Ich denke eine Vorstellung ist von Nöten.“ Nur zögerlich ergriff Emilie seine Hand um sie zaghaft zu schütteln.

„Emilie Ernest“, sagte sie Unsicher, sein Lehrmeister wirkte überhaupt nicht wütend, im Gegenteil es musste eine der Tage sein in der sein Merkmal eines wahren Snobs hervorstach. Nicht das er je etwas dagegen hätte, er war auch so einer, was wohl auch der Grund war warum der Sim sein Lehrmeister wurde.

„Simeon Silversweater, Weiser der Praktischen Magie und derjenige der Mister Charm seine magischen Künste Lehrte.“ Darrel fühlte wie sich Emilie an seinen Arm klammerte, wie ein kleines Äffchen. „Werden wir beide jetzt Ärger kriegen?“ Ein erneuter tiefer Seufzer entkam Simeons Kehle, Darrel selbst betete zu allen Göttern die er kannte. Wen sie Glück hatten Entschied er sich das sie das Morgen Besprechen würden, wen nicht dann würde er gleich seine magischen Fähigkeiten verlieren da er gegen eine Regel verstoßen hatte, um dann von seiner Mutter eine Lektion zu kriegen die er niemals vergessen würde.

„Hat Ihnen Darrel Erzählt warum Nicht Magier sofort zu einen der Weisen gebracht werden sollen?“ Sie schüttelte nur den Kopf, er lehnte sich gegen das Geländer, sich dabei die Augen reibend. „Warum glauben sie verstecken wir uns vor der Welt?“ Keine Antwort kam zurück, Hilfesuchend sah seine Freunde ihn an, in der Hoffnung Unterstützung zu finden.

Aus seiner Kehle kam ein lautes räuspern, welches die Aufmerksamkeit des Weisen wieder auf ihn lenkte. „Ich hab noch nicht mit ihr über diese Themen gesprochen, um Ehrlich zu sein wollte ich es tun sobald sie ein Lehrling wurde.“ Er warf ihr einen kurzen Blick zu, allein ihr Anblick gab ihm Kraft für seine nächsten Worte. „Welche….sie mit Ihrer Hilfe werden könnte?“

Der Weise der Praktischen Magie presste nachdenklich seine Lippen aufeinander, beim mustern seiner Freundin. Schließlich schüttelte er den Kopf und das Gefühl das sein Herz in die Hose rutschte durchfuhr Darrel wie ein Wasserfall. „Tut mir leid Mister Charm, aber ich fürchte ihre Freundin ist nicht würdig eine Zauberin zu werden.“ Unfähig auch nur ein Wort herauszubringen konnte er nur Fassungslos den Kopfschütteln.

Emilie brach in Tränen aus, auch wen sie versuchte nicht laut zu schluchzen. Simeon legte Mitfühlend eine Hand auf ihre Schultern. „Verzeihung, aber wir Weisen geben unser Wissen nur weiter wen wir die Sims besser Kennen. Es ist nötig da nicht jeder Sims auch g-….mit seiner Macht umgehen kann.“ Die Idee kam bei der Erklärung seines Meisters wie eine angehende Glühbirne.

„Dann lernen Sie, sie besser kennen! Wir begleiten sie etwas und Reden ein bisschen.“ Simeons sah sie beide nur Unsicher an, es war einer der wenigen Moment in denen sich Darrel fragte was im Kopf des Mannes vor sich ging. „Nein.“ „Häh?“ kam es nur von ihm zurück, er war sich sicher das sein verwirrter Gesichtsausdruck von einer Gedankenblase mit einem Fragezeichen begleitet wurde.

Normalerweise besaß sein Meister, wen er nicht grade Unterrichtete, alle Zeit der Welt. Was hielt ihn also auf seine Freundin besser kennenzulernen so das er seine Meinung doch noch ändern konnte? „Sie“, begann Emilie, schniefte und wischte sich dann ihre Tränen mit dem Ärmel ihrer Jacke weg. „sie werden mir nicht das Gedächtnis löschen?“

Meister und Schüler tauschten sich beide nur Fragende Blicke aus. Keiner schien auch nur eine Lösung zu haben wie er mit dieser Situation umgehen sollte. „Mister Charm hat von unserer Existenz erzählt, ohne auch nur die Zustimmung der Weisen zu erhalten“ begann Simeon schließlich und Darrel ahnte nichts Gutes. „Das war unverantwortlich, welches mit den nötigen Konsequenzen folgt.“

Er streckte seine Hand nach der von Emilie aus, sein Griff war mehr eine Umklammerung. Was auch immer die Folge war, er würde es ertragen. „Sie werden ihm seine Magie nehmen?“ quiekte seine Freundin voller Furcht, was einen überraschten Blick bei Simeon auslöste. „Wie viel hast du über uns Erzählt, Darrel?“ „Ähh…“ kam es Unsicher mit einem flüchtigen Seitenblick zur rettenden Doppeltür am Ende der Treppe.

Der Weise der Praktischen Magie stöhnte auf. „Bei Merlins Bart Darrel! Offensichtlich genug, Fein! Sie darf hierbleiben, aber sie wird nicht von mir ihre Magie kriegen.“ „Warum nicht?“ fragte er, Simeon wirkte Angespannt, was untypisch für seinen Lehrer war.

„Mir fehlt die Zeit, Entschuldigt mich nun.“ Fassungslos sahen sie zu wie er die Treppe hinauf ging. „Er hat keine Zeit!? Die Weisen Leben im Reich der Magie! Er hat alle Zeit der Welt!“ „Werde ich jetzt nie Magie lernen können?“ Er drückte sie an sich. „Keine Sorge, es gibt noch Zwei andere. Du wirst eine Zauberin werden und wen es das letzte ist was ich tue.“
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