Furchtlose Kriegskinder

von Sasunox
GeschichteRomanze, Tragödie / P18 Slash
Hashirama Senju Izuna Uchiha Madara Uchiha Tobirama Senju
15.10.2019
09.11.2019
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So, weiter gehts ^^ Es freut mich übrigens das einige Intresse an dem Pairing haben :3
Viel Spaß :-)
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2. Der waghalsige Senju

In den folgenden Tagen verbesserte sich Izunas Zustand deutlich, das Fieber verschwand mit der Zeit. Und da er aufgrund seiner Erkrankung mehr zu essen bekommen hatte, als üblich für Kriegsgefangene, fühlte er sich auch insgesamt wieder kräftiger.

Leider half das dem Uchiha aber nur wenig, solange er dieses verfluchte Ding um den Hals hatte, so konnte er nämlich keinesfalls Chakra sammeln.

Das machte eine Flucht unmöglich, wie er sich letzten Endes eingestehen musste. Auch sämtliche Waffen hatte Tobirama mittlerweile aus dem Zimmer entfernt, um sicher zu gehen. Da es ihm besser ging, war seine Sonderbehandlung aber sicher eh bald zu Ende. Dann würden sie ihn wieder in irgendeine Zelle verfrachten, bis es zu den geplanten Verhandlungen kam.

Izuna seufzte gerade wieder einmal, als er Stimmen vor der Tür vernahm.

„Er ist wieder in Ordnung. Also warum lässt du ihn immer noch in deinem Zimmer hausen?“

Der Uchiha erkannte die Stimme als die von Akito. Der Mann, welcher dieses Teufelswerk um seinen Hals geschaffen hatte.

„Das spielt doch kaum noch eine Rolle. Madara hat den Verhandlungen zugesagt. Also hat das alles bald ein Ende“, hörte man Tobirama Senju bestimmend antworten.

„Wie du meinst.“ Damit schien Akito sich davon zu machen.

Das hier waren also Tobiramas Räumlichkeiten… der Uchiha sah sich mit diesem Wissen noch einmal in dem Zimmer um. Er hatte ihn wirklich ausgerechnet hierhergebracht und wollte ihn auch nicht mehr in eine Zelle stecken?

Ein mattes Lächeln schlich sich auf Izunas Züge, aber es gefror sogleich. Madara! Sein Bruder wollte sich ernsthaft auf Verhandlungen mit denen einlassen?! Und alles nur seinetwegen….

Izuna verachtete sich gerade immens dafür, dass er im letzten Gefecht so versagt hatte. Wenn er doch wenigstens im Kampf gestorben wäre…dann könnten sie ihn nicht so gegen seinen Bruder ausspielen…

Die Vorstellung Madara zu verlieren, nagte unaufhaltsam an ihm. Dabei suchten ihn doch ohnehin schon des Nachts genügend unliebsame Erinnerungen Heim…



„Ahhh!“

Wieder einmal schreckte Izuna plötzlich aus dem Schlaf, es war nichts Ungewöhnliches für den Uchiha und dennoch setzte es ihm dieses Mal mehr zu. Wahrscheinlich wegen seiner Sorgen um Madara. Jedenfalls konnte er nicht verhindern, dass ihm ein paar Tränen über die Wangen liefen, gefolgt von einem leisen Schluchzen.

Ein plötzliches Geräusch ließ den Uchiha zusammenzucken. Rasch wischte er sich übers Gesicht, als er eine Bewegung im Raum wahrnahm und im Dunkeln eine Silhouette ausmachte.

„Was quält dich so?“
Izuna erkannte Tobiramas Stimme, aber schwieg.
Der Senju hatte lange darüber nachgedacht, ob er den Uchiha einmal offen danach fragen sollte. Jede Nacht war bisher auf diese Weise so verlaufen. Immer hörte er seinen Aufschrei, manchmal ein Seufzen danach, aber heute weinte er sogar. Dieser unbeugsame und furchtlose Uchiha…Er musste einfach den Grund wissen, es ließ Tobirama keine Ruhe.

„Was geht dich das an…“ Izuna legte sich wieder hin, abgewandt von seinem Besucher. Aber der Weißhaarige war heute nicht gewillt, dem Uchiha seine Ruhe zu lassen. Er war schnell in dessen Reichweite, riss ihn an der Schulter zu sich herum und fixierte den Uchiha am Boden, indem er dessen Handgelenke beide umschloss.

Izuna sah ihm verärgert in die Augen. Wie gerne er jetzt sein Sharingan nutzen würde, um den Senju fertig zu machen.

„Antworte mir!“

Tobirama verharrte leicht über den anderen gebeugt und wartete geduldig, nachgeben würde er nicht.
Das stellte Izuna leider auch fest, aber gegen die Sturheit eines Uchiha sollte der Senju erstmal ankommen.

Der Weißhaarige verfestigte aber bereits den Griff um die Handgelenke des Schwarzhaarigen. „Leg es nicht drauf an! Du musst nur am Leben bleiben, in welchem Zustand interessiert auch meinen Bruder sicher wenig.“

Izuna versuchte abzuschätzen, wie ernst Tobirama das Ganze war oder wie weit er gehen würde. Aber noch bevor er das ganz abwägen konnte, zog der Senju eine seiner Hände zurück und ließ sie als Faust dicht neben Izunas Kopf zu Boden krachen.

„Gib endlich deinen dummen Stolz und Trotz auf! Verdammt! Was bringt einen Uchiha wie dich zum Weinen?! Ich versteh es nicht!“

Tobirama klang fast schon verzweifelt und auch seine Wortwahl, hörte sich weniger vorwurfsvoll gegenüber Izuna an, als jedem zugedacht, der den Uchiha traurig machte.

Den Schwarzhaarigen ließ diese Reaktion irgendwie nicht kalt. Sorgte der andere sich etwa um ihn? So wirklich?
Aber das war doch ein unsinniger Gedanke…der Senju schien einfach neugierig zu sein.

Izuna entwich ein genervtes Seufzen. „Meine Brüder …“, murmelte er kleinlaut.

„Was?“, fragte Tobirama irritiert und verdutzt darüber, dass der andere endlich zu ihm sprach.

Der Uchiha wich dem Blick des Senju aus. „Madara und ich hatten noch drei Brüder…sie alle fielen im Kampf. Unser ältester Bruder starb sogar, um uns zu schützen…wir sahen es mit an. Madara zog mich an der Hand mit sich, als unser Bruder uns zurief, dass wir schnell verschwinden sollten…es regnete bereits Wurfmesser und da wir nicht gut genug reagiert hatten, fing er sie für uns ab. Ich sah ihn vor uns in den Staub fallen…durchbohrt von zahlreichen Messern. Ich war fünf, unfähig mich weiter zu bewegen, hätte Madara mich nicht mitgezogen wäre ich jetzt kaum hier…das sucht mich immer wieder in meinen Träumen heim…“ Izuna hielt kurz inne. „…und was mich heute einfach zusätzlich belastet, ist dass Madara hierherkommt, um zu verhandeln. Er ist alles, was ich noch habe, ich ertrage den Gedanken nicht, ihn zu verlieren…“

Der Uchiha hatte endgültig seinen Kopf von Tobirama abgewandt, er fühlte die erneut aufsteigenden Tränen, diese Blöße wollte er sich vor seinen Feinden nicht geben.

Tobirama hielt den anderen immer noch fest und dachte über seine Erzählung nach. Waren die Clans wirklich so verschieden? Nein. Sie beide hatten harte Kämpfe durchgestanden und Brüder verloren. Und Izunas Reaktion war lediglich das, was sie alle ständig unterdrückten…nämlich, Gefühle. Wenn selbst einer dieser sturen Uchiha daran verzweifelte, würden sie das alle irgendwann….

Tobirama musterte den Schwarzhaarigen wieder, der sich von ihm abgewandt hatte und drehte dessen Kopf sanft zu sich.

Izuna ließ es geschehen. Obgleich es ihm körperlich besser ging, geistig fühlte er sich einfach völlig ausgelaugt und am Ende.

Gedankenverloren blickte er hinauf in die dunklen Augen des Senju. Da war plötzlich wieder, dieses merkwürdige kribbelnde Gefühl, das sich in ihm breit machte, nur weil Tobirama ihm so nahe war. Zumal dessen Hand nach wie vor, an seinem Kinn verweilte.

Der Weißhaarige war vollends in Izunas Bann. Diese pechschwarzen Augen, die wässerig glänzten, ließen den Senju einfach nicht los. Wieder ergriff ihn dieses Verlangen nach dem Schwarzhaarigen, doch dieses Mal wollte sein Verstand ihn weder aufhalten noch zurechtweisen.

Er näherte sich Izuna bereits mehr als er es sollte und fühlte bald das warme Gefühl von dessen Lippen auf seinen eigenen. Fast behutsam lagen diese aufeinander, bevor Tobirama die weichen Kissen seines Gegenunters forscher in Besitz nahm.

Er küsste den Uchiha, doch der erwartete Widerstand blieb aus. Izunas freie Hand legte sich stattdessen in den Nacken des Senju und zog diesen noch näher zu sich heran, während der Schwarzhaarige zudem willig seine Lippen öffnete.
Diese Einladung ließ Tobirama nicht verstreichen und erkundete nur zu gerne die Mundhöhle des anderen. Das vorsichtige Zungenspiel das begann, wurde rasch zu einem feurigen Kampf um die Vorherrschaft.

Izuna ließ sich nicht leicht unterkriegen und gab es erst nach geraumer Zeit auf, den anderen weiter in Atem zu halten. Nur einen flüchtigen Moment lösten sie sich voneinander, indem sich ihre Blicke erneut trafen.
Nichts schien in diesem Moment falsch oder schwer zu sein. Es gab nichts mehr in dieser Welt außer ihnen und ihr Verlangen nach einander.

Als Tobirama ihre Lippen erneut miteinander verschmelzen ließ, wanderte auch seine Hand über Izunas Arm entlang, über dessen Brustkorb bis hinunter an seinen rechten Oberschenkel, wo er sie verweilen ließ, während der Uchiha seine Hand von Tobiramas Nacken an dessen Seiten entlangfahren ließ.

Beide erschauderten durch die Berührungen des anderen. Izuna hatte noch nie so etwas gefühlt, was machte der Senju bloß mit ihm? Er hatte fast das Gefühl, in einem Genjutsu gefangen zu sein. Der Unterschied war nur, dass das hier auf keinen Fall gelöst werden sollte, wenn es nach Izuna ging. Er wollte mehr von diesen Empfindungen spüren, viel mehr.

Tobirama ging es da nicht anders. Den Schwarzhaarigen zu berühren, trieb ihn fast in den Wahnsinn. Seine Atmung ging viel zu schnell, ihm war unglaublich heiß und er bekam immer mehr den Eindruck, dass seine Hose unten herum enger wurde.

Während sie sich weiterhin küssten, schob Tobirama seine Hand weiter unter Izunas Gewand, um endlich die bloße Haut des anderen zu spüren. Er ertastete die straffe Bauchmuskulatur des Uchiha und spürte eine plötzliche Härte, die seinen Schritt streifte.

„Ahhhh…“

„Mhhh…“

Der Senju konnte ein Aufstöhnen nicht verhindern, aber er war nicht allein damit. Izuna hatte nicht mehr an sich halten können, als Tobiramas deutliche Erregung seine eigene berührte. Dem Uchiha war unglaublich heiß und er fühlte sich leicht benebelt. Sein Kopf war gerade nicht in der Lage, so etwas wie logisches Denken zu befürworten.

Er wollte, dass Tobirama ihn berührte, überall und auf jegliche Weise. Darum würde er den Senju auch nicht bitten müssen, denn diesem wurde immer mehr bewusst, wie sehr er den Uchiha begehrte.

Tobirama richtete seinen Oberkörper auf, in einer knienden Position saß er nun auf Izuna, was beiden wiederum ein stöhnen entlockte. Schwer atmend zog er Izuna zu sich hoch, um ihn von seiner Robe zu befreien. Das Kleidungsstück landete unbeachtet am Boden.

Er stützte ihn mit einer Hand, damit er nicht zurückfiel und begann damit sich seinen Hals hinab zu küssen, wobei er das störende Halsband gekonnt umging.
Der Schwarzhaarige vergrub eine Hand in Tobiramas weißem Haar und genoss, was der Senju mit ihm machte. Die Liebkosungen seiner Haut, hinterließen ein unaufhörliches Kribbeln in dem Uchiha.

Dem Weißhaarigen fiel es schwer, sich von dem anderen loszureißen, aber er wollte noch viel mehr von Izuna spüren, er wollte am liebsten vollkommen mit ihm verschmelzen.

Aber als er Izuna wieder auf den Rücken legen wollte, krallte dieser sich an seiner Schulter fest. Der Uchiha biss dem anderen gierig in den Hals und küsste die verursachte Wunde sogleich versöhnlich.

Tobirama stöhnte. Er hatte nicht erwartet, dass Izuna plötzlich in die Offensive gehen würde.
Während er Tobirama weiterhin lustvolle Qualen bescherte, machte er sich an dessen Stoffgürtel zu schaffen, um ihn von seiner mehrlagigen Oberbekleidung zu befreien.

Der Senju beobachtete den anderen dabei fast ungeduldig. Izuna hielt kurz inne und sog den Anblick von Tobiramas entblößtem Oberkörper in sich auf. Diese Gelegenheit nutzte der Weißhaarige, um den Uchiha wieder Richtung Boden zu drücken.

Izuna dachte nicht im Traum daran, sich zu wehren, er hatte es immerhin geschafft, mehr von dem Senju zu sehen zu kriegen und das gefiel ihm außerordentlich.

Tobirama verteilte unentwegt Küsse über Izunas Oberkörper, sein Brustbein entlang, seinen Bauch und schließlich über dessen Oberschenkel, indem er die Hose des anderen ein wenig herunter schob.

Der Uchiha krallte sich dabei immer mehr an dem Rücken des Senju fest.
Der Weißhaarige ging nun dazu über, Izuna von den letzten Stoffstücken zu befreien, die dieser trug.

Vollkommen entblößt vor Tobirama zu liegen verpasste dem Uchiha doch ein wenig Unwohlsein. Aber der Senju konnte verhindern, dass die Stimmung brach, denn er zögerte keinen Augenblick um Izunas erregtes Glied, das nun frei lag, in seinen Mund zu nehmen. Er wollte den Schwarzhaarigen für sich allein und niemand würde ihn noch davon abbringen.

Der Uchiha, dem keine Gelegenheit blieb, irgendetwas zu hinterfragen, vergrub eine Hand in Tobiramas Haarschopf, während dieser ihn immer mehr befriedigte.

„Ahh…To..birama…“

Der Senju registrierte, dass der andere nicht mehr lange durchhalten würde.
Aber soweit ließ er es nicht kommen, schließlich wollte er auch noch auf seine Kosten kommen.

Tobirama entließ das bereits leicht zuckende Glied aus seiner Mundhöhle und küsste die Innenseiten von Izunas Oberschenkeln. Izuna hielt es wirklich kaum noch aus und zog den Kopf des Senju bestimmt am Haarschopf, damit dieser ihn ansah.
Tobirama erkannte, dass er keine Zeit mehr vergeuden sollte, der Uchiha schaute ihn aus lustverklärten Augen an und sein Blick war schon fast flehend.

Der Senju nahm einen seiner Finger in den Mund um diesen ausreichend zu befeuchten und versenkte ihn anschließend vorsichtig in dem unterliegenden Körper.

„AHHH!!!“

Izuna biss sich heftig auf die Unterlippe und konnte den Aufschrei dennoch kaum unterdrücken. Dieses Gefühl war einfach unbeschreiblich. Schmerzvoll und doch schaffte es der Senju, einen Punkt zu treffen an dem es sich einfach unglaublich gut anfühlte. Der Uchiha atmete hastig ein und aus, während ihn immer mehr Hitzewellen ergriffen. Er ballte seine Hände zu Fäusten als Tobirama einen weiteren Finger in ihn gleiten ließ. Sein Bewusstsein schien schon in gänzlich anderen Gefilden zu schweben.

Immer wieder ließ Tobirama ihn stöhnen und keuchen. Aber auch der Senju stieß langsam an seine Grenzen. Während er weiterhin den Schwarzhaarigen weitete, zog er langsam seine Beinkleider aus.

Er versenkte einen dritten Finger in dem Uchiha, was diesen erneut Aufstöhnen ließ. Tobirama pumpte unterdessen sein eigenes Glied bis zur völligen Härte.

Langsam zog er seine Finger zurück und ersetzte sie durch seinen deutlich größeren Penis.

„Ahhh…“

Izuna konnte gar nicht mehr sagen, ob er vor Schmerz oder Lust schrie, denn mit einem weiteren Ruck füllte Tobirama ihn komplett aus und begann sich in ihm zu bewegen.

Izuna stöhnte und versuchte, sich an dieses Gefühl zu gewöhnen, als der Senju auch schon eine Hand zwischen ihre Körper wandern ließ und sein Glied umfasste.
Er pumpte es im Rhythmus seiner Stöße und der Schwarzhaarige entspannte sich mehr und mehr.
Izuna bewegte sein Becken gegen Tobiramas. Er wollte mehr von ihm spüren und dann war es so weit. Der Senju traf wieder diesen Punkt, der den Uchiha Sterne sehen ließ.
Er stöhnte immer lauter auf und wand sich unter ihm.
Tobirama stieß immer fester und tiefer in ihn, streifte dabei jedes Mal diesen Lustpunkt und jedes Mal entlockte es Izuna ein lautes Stöhnen.
Der Schwarzhaarige spürte wie sein Glied zuckte und pulsierte. Nicht mehr lange und er würde zum Höhepunkt kommen.

„… hn… Ich komme gleich“, brachte er zwischen zusammengepressten Zähnen hervor.
Tobirama nickte nur knapp. Auch er stöhnte immer mehr.
Izuna schlang seine Arme um den Nacken des Senju und zog ihn zu sich runter. Er stahl sich einen flüchtigen Kuss von seinen Lippen und ergoss sich dann mit einem lauten lang gezogenen Stöhnen in dessen Hand.
Dabei verengte der Uchiha sich um Tobiramas Härte und es brachte ihn zwei Stöße später ebenfalls über die Klippe seines Höhepunktes. Er stöhnte tief und kam in dem unter ihm liegenden Körper, was Izuna leise keuchen ließ.
Tobirama verharrte noch in seiner Position und ließ sich erschöpft auf Izunas Brust sinken.
Seine Atmung ging stoßweise, sowie die des Schwarzhaarigen. Der Uchiha hob seinen Arm an und strich dem anderen sanft einige Haarsträhnen von seiner verschwitzten Stirn.
Tatsächlich musste der Senju bei dieser Berührung kurz lächeln.
Ein warmes Gefühl legte sich dabei um das Herz des Schwarzhaarigen und er spürte ein wohliges Kribbeln in seiner Bauchgegend. Aber darüber sollte er sich später Gedanken machen.

Tobirama richtete sich nun auf und zog sich aus dem anderen zurück.
Er ließ sich neben den Uchiha fallen und starrte zu Decke.
Keiner der beiden wusste wohl nun so recht, was sie jetzt tun sollten.

Beide atmeten noch unregelmäßig, als sie draußen Stimmen hören konnten.

„Tobirama sollte doch Wache halten oder nicht?“

„Ja, wahrscheinlich ist er bei ihm, weil der wieder abhauen wollte oder so…“

„Wahrscheinlich...“

Tobirama hatte sich sofort aufgerichtet und angespannt abgewartet, bis die Stimmen sich entfernten.

Er atmete einmal tief durch und griff nach seiner Kleidung. Izuna sah dem anderen stumm dabei zu, wie er sich ankleidete.

Der Schwarzhaarige konnte gar nicht genau sagen, was er gerade dachte. Sein Kopf war wie leergefegt. Dass es nie hierzu hätte kommen dürfen, wussten sie wohl beide, aber es war passiert…

Tobirama stand mittlerweile komplett angezogen im Raum und rührte sich nicht. Er schien nachzudenken. Aber ein paar Sekunden später ging er zielstrebig an Izuna vorbei und verließ ohne ein Wort das Zimmer.

Der Uchiha sah noch eine Weile in die Richtung, in die er verschwunden war. Er fühlte ein beklemmendes Gefühl in seiner Brust. Aber er verstand schon irgendwie, was der andere ihm damit sagen wollte….

Das ist niemals passiert….

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Hach, ja. Was so alles nicht sein darf ne XD