Magic

KurzgeschichteRomanze / P12
Jack Frost OC (Own Character)
15.10.2019
15.10.2019
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Ellyaisas POV

Alle hundert Jahre fand das Treffen der magischen Gestalten statt. Dort trafen sich die ältesten und jüngsten Gestaltwandler der ganzen Welt zusammen. Der irische Kobold, der Buzelmann, verschieden Gottheiten und Zwerge, Waldgeister und Feen. Aber auch Dämonen, Vampire, Trolle, Gnome und Hexen. Das Treffen der magischen Wesen fand in einer riesigen Grotte statt. Dort gab es einen See, der durch einen Unterwassertunnel zum Meer führte. Dieser See war für die Meerjungfrauen. Die Decke der Grotte bestand aus klarem Kristall, durch die das Mondlicht fiel.
Ich hatte mich zusammen mit den anderen Waldelfen in eine Ecke gedrängt. Ich weiß nicht wie oft ich an diesen Treffen bereits teilgenommen hatte, aber ich  war jedes Mal sehr aufgeregt und  darauf gespannt alle wieder zu sehen. Insbesondere die Hüter des Lichts. Diese hatten die Aufgabe die Kinder der Welt zu beschützen. Ich mochte die Menschen nicht besonders. Sie richten nur Schaden an und lernen nicht aus ihren Fehlern. Sie zerstören die Natur, die ich mit meinen Schwestern, mühevoll wieder aufbauen muss. Aber ich war schließlich selbst mal ein Mensch. Allerdings war das schon sehr, sehr lange her. Die Welt so wie ich sie kannte, so wie ich sie liebte, gab es nicht mehr. Sie wurde von den Menschen zunichte gemacht. Und ich hatte mein Leben für diese Welt gegeben. Ich hatte mich für die Natur eingesetzt und es war mein Tod. Zumindest solange, bis mich `der Mann im Mond´ auserwählt hat.
Plötzlich ertönte ein tiefes Grollen und der Boden erzitterte leicht. Gespannt blickte ich wieder zum Höhleneingang. Auf einmal öffnete sich ein Loch im Boden und der Osterhase sprang daraus hervor. Beifallheischend sah er sich um. Eine Sekunde später brach ein riesiger Schlitten durch den Höhleneingang, indem der Weihnachtsmann saß. Meine Freundin Sienna verdrehte die Augen.
„Sie müssen immer so einen Auftritt hinlegen“ murmelte Sienna leicht genervt. Aber ich blickte ehrfürchtig zu den beiden Hütern hinüber und meine Augen fingen an zu glänzen. Hinter dem Schlitten kam die Zahnfee, mit einer ihrer kleinen Feen angeflattert. Außerdem auch der Sandmann, der wie immer ein freudiges Lächeln auf den Lippen hatte. Er winkte uns zu und ich lächelte ihn an. Toothiana war sofort bei uns. Sie fiel mir um den Hals und redete sofort ohne Punkt und Komma auf mich ein. Ich freute mich auch sie wieder zu sehen. Sie verwickelte Sienna in ein Gespräch und ich beobachtete North und Bunny, die sich wohl darum stritten, wer schneller gewesen sei.
„Ich war zuerst hier“, hörte ich Bunnymund sagen.
„Was sind schon deine kleinen Tunnel. Alle Mann lieben den Schlitten“, entgegnete North. Ich hatte sie wirklich vermisst. Die aufgeweckte Toothiana, den angeberischen Bunny, den, natürlich stillen, aber netten Sandy und North mit seiner Herzlichkeit.
Dann erblickte ich noch jemanden, der aus dem Schatten trat und sich zu North, Sandy und Bunny gesellte. Er sah noch recht jung aus. Er trug eine braune lederne Hose, die aussah als wäre sie schon mindestens dreihundert Jahre alt. Dafür trug er aber einen blauen Kapuzenpulli. In der Hand hielt er einen rauen, hölzernen Stab. Aber das auffälligste an ihm waren seine schneeweißen Haare. Seine Haut war ebenfalls weiß und sehr blass. Er müsste eigentlich kränklich aussehen. Aber mit seinen strahlendblauen Augen und der glatten, makellosen Haut sah er einfach perfekt aus. Er wirkte locker und irgendwie verspielt. War er neu? Ich hatte ihn noch nie zuvor gesehen und er wirkte den Hütern offenbar sehr vertraut, denn North klopfte ihm gerade auf die Schulter. Ich wandte mich Sienna zu, die Toothiana wohl wieder abschütteln konnte. Ich stupste sie mit dem Ellbogen an.
„Hey Sienna, wer ist das?“, fragte ich sie und nickte in die Richtung des weißhaarigen Jungen. Sienna hob den Kopf und sah sich um, als sie den Jungen erblickte weiteten sich ihre Augen.
„Oh“, meinte sie überrascht. Dann grinste sie mich verschwörerisch an. „Das, ist Hüter Jack Frost. Er wurde von Mandy zum Hüter ernannt und hat in der Schlacht gegen den Schwarzen Mann gekämpft.“ Sienna grinste wissend.
„Pitch?“
„Ja. Sie haben es wohl geschafft, ihn ein für alle Mal in seinem Drecksloch schmoren zu lassen.“ Sienna kicherte. „Aber das ist nur das langweilige Zeug. Gerüchten zufolge, ist er hier um Rache an Osterhasen Bunnymund zu üben. Rache in Form von…“, sie räusperte sich spielerisch, „Er will an Ostern jedes einzelne Ei einfrieren“, Sienna brach in Gelächter aus, um zu verdeutlichen, wie absurd sie diese Geschichte fand.
„Wieso war er davor noch nie bei den Treffen? Weißt du wie lange es ihn schon gibt?“, fragte ich weiter. Sienna zuckte mit den Schultern.
„Diese Treffen haben ihn nie interessiert. Laut Toothiana, war er ein kleiner Rebell, bis ihn die Verantwortung gepackt hat und er angefangen hat, Kinder für sich zu begeistern.“
„Wie arrogant“, lautete mein Kommentar dazu.
„Aber er hat sich geändert. Außerdem sieht er ziemlich heiß aus, findest du nicht?“ Sienna hatte ihre Flirtstimme aufgesetzt und sah mich gespannt an.
„Wenn du meinst“, gab ich mich unbeeindruckt.
„Komm schon Ellyaisa. Du bist im gleichen Alter wie er. Naja zumindest körperlich. Ich wünschte ich wäre noch so jung“, sie seufzte verträumt und ich verdrehte die Augen. Ich kannte diesen Jack doch gar nicht und ich hatte auch nicht vor, dies in nächster Zeit zu ändern. Sienna war eine Träumerin und für jeden kitschigen Scheiß zu haben, aber dafür liebte ich sie. Sie war einfach eine tolle Freundin, mit der ich über alles reden konnte.
„O Gott“, stieß Sienna nun hervor und ich sah sie fragend an. „Was macht er hier?“ mit einer dramatischen Geste wies sie zum Höhleneingang. Aus dem Schatten trat eine Gestalt. Eine schwarze Gestalt. Graue Haut, schwarze Haare, schwarze Kutte und klare, aschfarbene Augen, die alles und jeden zu durchbohren schienen.
„Pitch“, hauchte ich. Natürlich war er gekommen. Er gehörte auch dazu. Er besuchte dieses Treffen jedes Jahrhundert. Und jedes Mal prahlte er damit, bald die alleinige Macht über die Menschen zu haben. Aber was interessierten mich die Menschen? Ja ich konnte Pitch nicht leiden. Aber er hat mir oder meinen Freunden noch nie Schaden zugefügt. Bis er sich mit den Hütern angelegt hatte. Sandy wäre bei dieser Schlacht, fast nicht mehr zurückgekommen. In der Höhle wurde es still. Zu still. Alle betrachten den Neuankömmling. Ich wartete darauf dass er irgendeinen dummen Spruch losließ. Aber es war nicht Pitch der Schweigen brach. Es war Bunny.



Jacks POV

Ich hielt die Luft an. Am liebsten wollte ich diesen menschenabschreckenden Arsch an der Wand festfrieren und ihn anschließend in Stücke reißen. Aber ich wusste, dass dies keine gute Idee war. Also hielt ich mich zurück und überließ jemand Anderen das Reden. Bunny erhob schließlich das Wort.
„Ich schätze mal, jetzt wo alle da sind können wir anfangen“, Bunny klang ziemlich sachlich und ich hörte erleichterndes Aufatmen um mich herum.
„Diesmal ohne Missverständnisse“, fügte er hinzu und sah dabei Pitch an. Ich stöhnte innerlich auf. Zu früh gefreut. Wahrscheinlich würde Pitch ein riesen Theater machen und das alles würde in einem Kampf ausarten. Aber Pitch blieb ganz ruhig. Würdevoll verschränkte er die Arme hinter dem Rücken und setzte eine neutrale Mine auf.
„Natürlich“, sagte Pitch mit rauer Stimme und setzte ein falsches Lächeln auf. Ich schielte zu North, aber der schien auch keine Antwort parat zu haben. Ich sah zur Decke hinauf. Mandy war groß und sehr hell. Er strahlte vollkommene Gelassenheit aus. Die Anspannung in der Luft löste sich auf und leise Gespräche begannen.
Auf einem langen Felsvorsprung war ein Buffet vorbereitet worden. Ich fragte mich wie es dort hinkam. Mein Blick schweifte über die angerichteten Speisen. Es gab etliche Schüsseln voller Kräutersalate und Gemüse. Reihenweise Platten mit belegten Broten und Obst, kleingeschnitten in einer Schale.
Ein Geist schwebte zu mir herüber und drückte mir ein Glas Wein in die Hand. Ich begutachtete die Flüssigkeit und nippte daran. Es schmeckte wie altes Sumpfwasser. Angewidert stellte ich das Glas auf dem nächstbesten freien Tablett ab, das ich sehen konnte. Ich wusste überhaupt nicht was ich auf dieser Veranstaltung sollte. Soweit ich wusste, gab es diese Feier nur, um jedes magische Wesen auf den neusten Stand der Dinge zu bringen, was indem vergangen Jahrhundert passiert war. Außerdem wurden neue Mitglieder begrüßt. Aber das kam eher selten vor. Früher konnte ich mich immer davor drücken, aber jetzt wo ich ein Hüter war, ging es nicht mehr. Ich hatte Verantwortung. Ich entfernte mich von den anderen Hütern und sah mich um. Mein Blick fiel auf eine kleine Gruppe von Zwergen die sich griesgrämig mit einem Troll unterhielten. Ein helles Lachen ließ mich den Kopf drehen. Ein kleines Stück von mir entfernt standen zwei Waldelfen, die mich beobachteten. Ich inspizierte zuerst die Ältere von beiden. Sie war groß, schlank und sah eigentlich ganz hübsch aus. Aber ihr Kopf wirkte auf seltsame Weise gequetscht. Ihre goldenen Locken hatte sie elegant nach oben gesteckt und ihr hellblaues Gewand glitzerte in allen Regenbogenfarben. Die Andere sah jünger aus, ungefähr in meinem Alter, mein körperliches Alter. Ihre Haare waren braun und hingen in leicht, gewellten Locken über die Schulter. Von ihrer blassen Haut ging ein seltsames Leuchten aus. Sie trug ein einfaches grünes Kleid und hatte ein paar Blätter in ihren Haaren. Ihre Wangen und ihre Lippen waren rosig und wirkten zart, wie eine Rosenblüte. Das Verführerischste an ihr, waren allerdings ihre Augen. Sie leuchteten smaragdgrün, bis zu mir herüber und sahen mich skeptisch an. Ich hob die Hand und winkte den beiden kurz zu. Die Ältere lächelte und quietschte vergnügt auf. Die Jüngere hob eine Augenbraue und wandte den Blick ab. Wie nett. Ich seufzte innerlich auf und lehnte mich an meinen Stab.
„Lange nicht gesehen“, hörte ich eine raue Stimme hinter mir sagen. O nein! Langsam drehte ich mich um und sah in das angriffslustige Gesicht von Pitch Black. Ich zog die Brauen zusammen und setzte meinen Todesblick auf.
„Könnte an den Alpträumen liegen, ist nicht jedermanns Sache“, knurrte ich.
„Alpträume“, schnaubte er verächtlich. „Jack, du müsstest mich doch besser kennen. Mit den Alpträumen bin ich durch“ Es lag so viel Anstand in seiner Stimme, dass ich ihm beinah geglaubt hätte.
„Ach ja?“, fragte ich sarkastisch und hob eine Augenbraue.
„Ja“, meinte er aufrichtig und legte sich theatralisch die Hand an die Brust. In seinen bernsteinfarbenen Augen glaubte ich so etwas wie Reue zu erkennen. Verdammt, er war gut. „Ich mache nie den gleichen Fehler zweimal.“, fügte Pitch hinzu und lächelte fein. Ich nahm ihm diese falsche Maske nicht ab. Er hatte irgendetwas vor, um wieder an die Macht zu kommen. Aber dann wurde sein Gesichtsausdruck verspielt. „Amüsieren wir uns sein bisschen“, sagte er und griff nach einem Glas. Er prostete mir zu und nahm einen Schluck. „Übrigens“, er trat noch einen Schritt näher und flüsterte an meinem Ohr vorbei, während er etwas hinter mit betrachtete „die Kleine da drüben, sieht die ganze Zeit zu dir herüber“, raunte er. Dann leerte er sein Glas und zwinkerte mir zu. Schließlich wandte er sich um und verschwand in der Menge. Ich blinzelte ein paarmal ungläubig um wieder klar im Kopf zu werden. Was zur Hölle war das?
Schließlich wandte ich mich um und erblickte die Waldelfe, die junge, die mir vorhin so abweisend vorkam. Sie stand allein und blickte um sich. Ihr Blick streifte mich und wanderte schnell weiter zur Wand. Ich fixierte sie. Sie soll mich anschauen. Ihr Blick huschte über die Menge. Wahrscheinlich wartete sie auf ihre Freundin, aber ich hoffte dass sie noch eine ganze Weile brauchte. Ich wusste nicht genau, was an dieser Elfe so faszinierend war, aber im nächsten Moment stand ich auch schon vor ihr.



Ellyaisas POV

Jetzt stand er vor mir und musterte mich. Es war mir unangenehm, aber ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen. Ich hatte ihn schon eine ganze Weile still betrachtet und er hatte sich mit Pitch unterhalten. Sie schienen nicht gerade beste Freunde zu sein, aber was wusste ich schon um mir ein Urteil bilden zu können. Jack hatte immer noch nichts gesagt und starrte mich noch an.
„Bist du mal fertig!“, blaffte ich ihn an. Es klang zickiger als gedacht. Aber er musste damit aufhören.
„Nein“, antwortete er frech und warf mir ein schelmisches Grinsen zu. Arschloch, dachte ich mir, musste aber dummerweise auch ein bisschen grinsen. Er sagte immer noch nichts, also versuchte ich ein Gespräch anzufangen.
„Ihr seid, Jack Frost“, stellte ich fest und versuchte so höflich wie möglich zu klingen. Er grinste wie ein Lausbub und schien sich über mich lustig zu machen. Als ich aber eine Braue hob, räusperte er sich.
„Fehlt da nicht irgendwo noch ein `Hüter´?“, er lächelte überheblich. Arrogantes Arschloch.
„Ihr seid, Hüter Jack Frost“, korrigierte ich mich und sah ihn selbstbewusst an. Ich wollte keinen Streit provozieren. Ich wurde zur Höflichkeit erzogen, aber er hatte schließlich niemanden, der ihn erzogen  hatte, also versuchte ich Verständnis dafür zu haben. Aber nicht wenn er sich weiter so unmöglich aufführte.
„Und du heißt?“, fragte er.
„Ellyaisa“, antwortete ich schlicht.
„Ellyaisa und weiter“, er verschränkte die Arme vor der Brust.
„Ellyaisa Ohmsford“, meine Stimme klang ein wenig piepsig und eingeschüchtert. Was war nur los mit mir? Jack lächelte überheblich. Dann räusperte er sich.
„Schöne Feier“, meinte er, doch ich durchschaute ihn.
„Sie ist bescheuert“, sagte ich und grinste ihn an. Für eine Sekunde erstarrte Jack vor Überraschung, aber dann lächelte er erleichtert.
„Schön dass ich nicht der einzige bin, der diese Veranstaltung überflüssig findet.“, er lächelte mich freundlich an und zwinkerte mir zu. Flirtete er gerade mit mir?
„Das hab ich nicht gesagt“, meinte ich sachlich um wieder ernst zu werden. „Ich finde es toll die anderen Hüter zu treffen, aber ich finde es bescheuert so einen Wind darum zu machen“, erklärte ich. Jack verdrehte die Augen.
„Du bist ganz schön….“, er versuchte die richtigen Worte zu finden, „Langweilig“, seufzte er entnervt und grinste schon wieder. Ich sah ihn verärgert an. „Ich glaube, du könntest eine Portion Spaß vertragen!“, fügte er hinzu und warf mir ein anzügliches Grinsen zu. Er packte seinen Stab fester, stieß sich vom Boden ab und flog eine Runde durch die Grotte.


Jacks POV

„Juhu!“, jauchzte ich. Das berauschende Gefühl drang in jede Zelle meines Körpers. fliegen war absolut unglaublich. Geschickt landete ich wieder vor Ellyaisa. Sie lächelte erstaunt und sah mich ehrfürchtig, mit glänzenden Augen an.
„Komm mit“, rief ich und zog sie an ihrem Handgelenk ins Freie.

Die kühle Nachtluft hinterließ einen süßlichen Nachgeschmack auf meiner Zunge. Der Himmel war mit abertausenden von kleinen Sternen gespickt. Normalerweise war Romantik nicht wirklich meins, aber er war wunderschön hier draußen zu stehen. Ich spürte die Tendenz, der Waldelfe neben mir.
„Es ist wirklich wundervoll“, flüsterte sie und ließ ihren Blick über die Landschaft schweifen. Mir war gar nicht aufgefallen, wie nahe sie mir gekommen war. Ich schluckte.
„Bereit?“, fragte ich schließlich und unterbrach somit diesen merkwürdigen Augenblick. Ellyaisa hob verwirrt eine Augenbraue.
„Bereit wofür?“, fragte sie verständnislos. Da hatte ich aber auch schon meinen Arm um ihre Taille gelegt und stieß mich vom Boden ab. Ellyaisa stieß einen spitzen Schrei von aus und klammerte sich ängstlich an mir fest. „Sag mal, geht´s noch!“, fluchte sie und funkelte mich zornig an. Ich musste ein belustigtes Kichern unterdrücken.
„Keine Angst ich lass dich schon nicht fallen. Genieß es einfach“, raunte ich sanft in ihr Ohr. Ihr Blick war, wenn möglich, noch verständnisloser. Aber sie schwieg fürs erste.
Gemeinsam flogen wir über den Wald, bis zu einem See. Als wir landeten hielt ich die kleine Waldelfe immer noch fest, da sie ziemlich wackelig auf den Beinen war.
Wir setzten uns auf den Boden und ich begann kleine Kiesel in den See zu werfen.
„Das ist wirklich schön, danke dass du mich mitgenommen hast“, murmelte Ellyaisa schließlich. Ich sah sie wieder an. Ihre Augen leuchten in diesem fantastischem grün.
„Gern geschehen“, murmelte ich verlegen und rieb mir den Hinterkopf. Inzwischen waren wir uns so nah, dass ich ihren süßen Atem auf meiner Haut spürte.
Aber dann drang ein lautes Knacken an mein Ohr und ich sprang erschrocken zurück. Ellyaisa tat es mir gleich. Ich bückte mich, hob einen Stein auf und schleuderte ihn mit aller Kraft in Richtung aus der das Knacken kam. Ein lautes Rascheln ertönte und ein Reh verschwand mit wenigen Sprüngen in den dichten Wald.
Ellyaisa rieb sich fröstelnd über die Arme.
„Wir sollten zurück gehen“, sagte ich und streckte die Hand nach ihr aus. Sie lächelte kurz, dann legte sie ihre Hand in meine. Gemeinsam gingen wir zurück.
Als wir die Grotte erreicht hatten, ließ Ellyaisa meine Hand los.
„Nun Mr. Frost“, begann sie in einem gespielt, förmlichen Tonfall. „Ich freue mich auf unser Wiedersehen.“, fügte sie hinzu und grinste.
„Ich tue es Ihnen gleich“, erwiderte ich ebenso förmlich. „Ich zähle jetzt schon die Sekunden“, raunte ich. Das Letzte was ich wahr nahm, waren grünen, glitzernde Augen.





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Also ihr Lieben,
bisher ist das nur ein Oneshot, wenn ihr aber wollt (und mich tatkräftig unterstützt) habe ich vielleicht genug Inspiration daraus eine richtige Fanfiction zu machen.
Allerdings schreibe ich grade noch an einer anderen Hüter-Fanfiction, ebenfalls eine Romanze aber es ist ein andere OC und das Thema `Magie´ und die anderen Gestalten werden nicht mit eingebunden.
Also schreibt mir doch bitte eure Meinung dazu in die Reviews und schreibt mir auch was euch noch für Themen interessieren;)
XOXO
Mitternachtswunder
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