Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Der König von Narnia mal anders (+Teil 2)

GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Het
OC (Own Character) Peter Pevensie
15.10.2019
15.07.2020
26
38.108
1
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
15.10.2019 333
 
Kurze Vorwarnung: Die ersten Kapitel sind mir nicht so gut gelungen also drückt ein Auge zu, ab dem ersten Drittel wird es besser;)
Und jetzt viel Spaß beim schmökern:)
XOXO
Mitternachtswunder
----------------------



Emilys POV

„Sienna…Meine Schwester“, flüsterte ich und zog den leblosen, blutgetränkten Körper meiner Schwester an meine Brust. Heiße Tränen liefen mir über das Gesicht. Hitze. Hitze war Leben. Ich spürte wie die Wut mich durchfloss. Ich musste aus dieser eisigen Kälte heraus. Jetzt war es endgültig soweit. Jetzt war sie zu weit gegangen. Ich erhob mich und lief durch den Eispalast der weißen Hexe. Meine Mutter saß auf ihrem Thron, ihr Zepter hielt sie in der Hand. Mit einem lauten Krachen stieß ich das Portal auf. „Du warst das!“, schrie ich sie an. „Ganz allein nur du!“
„Jetzt sei doch nicht so dramatisch“, grummelte Jadis und rollte mit den Augen.
„Wieso?“, fragte ich. Ich benötigte all meine Konzentration um ruhig zu atmen und meine Wut im Zaum zu halten. Jadis lächelte böse. „Komm schon Lieblingstochter“, murmelte sie. „Sienna war schon immer die Schwächere von euch beiden. Genau wie euer Vater, aber du. Du bist würdig einmal auf diesem Thron zu sitzen. Sieh ein, es gab einfach keine andere Lösung. Ich begreife sowieso nicht weshalb du dich mit ihr abgegeben hast. Sie war die Ältere von euch und trotzdem hast du immer alles besser gemacht.“
„Das gibt dir aber noch lange nicht das recht sie einfach umzubringen.“, schnaubte ich. „Genauso wie unseren Vater“, fügte ich hinzu und ließ betrübt die Schultern hängen.
„Du hattest schon immer eine Schwäche für die beiden“, erwiderte Jadis herablassend. „Aber glaube mir, so wie es jetzt ist, ist es am besten. Also finde dich damit ab, Emily“, sie funkelte mich eindringlich an. Stumm drehte ich mich um und verließ die Halle. Ein Feuer fegte durch meinen Körper und das war der Moment indem ich begriff, was ich tun musste um diesem grauenhaften Schicksal, der Kälte zu entfliehen.
In dieser Nacht verließ ich den Eispalast. Für immer.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast