Wer bin ich - meine magische Familie

GeschichteMystery, Familie / P16 Slash
Albus Dumbledore Fawkes Harry Potter Lord Voldemort / Tom Vorlost Riddle OC (Own Character) Petunia Dursley
15.10.2019
29.03.2020
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Kapitel 67      Endlich wieder vollzählig


Ariel erwachte sehr erholt und mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht. Mit noch immer geschlossenen Augen versuchte er  einzuordnen, was er fühlte. Er lag mit Sicherheit nicht auf der alten Pritsche, die er seit Jahren als Bett nutzen musste, sondern in einem breiten, sehr weichen und warmen Bett unter einer ebenso warmen Decke. Außerdem fühlte er auf seiner Brust ein warmes, angenehmes Gewicht, das sonst auch nicht da gewesen war.

So langsam begann sein Gehirn wieder ordnungsgemäß zu arbeiten und er schlug abrupt die Augen auf. Und tatsächlich - auf seiner Brust lag der Kopf seines geliebten Partners, von dem er im Augenblick nur einen großen Wust rote Locken sehen konnte. Behutsam strich  er sie zur Seite, was mit einem zufriedenen Seufzer quittiert wurde; Godric wurde allerdings nicht wach, und so hatte Ariel  die Möglichkeit, das geliebte Gesicht noch eine  Weile zu studieren.  In dieses Gesicht hatte er sich auf den ersten Blick verliebt, für ihn war es das Schönste, was er je gesehen hatte.

Nach einigen  Minuten seufzte Godric tief auf und öffnete die Augen. Er schaute Ariel mit einem verschlafenen Lächeln an und murmelte: "Guten Morgen mein Herz, hast du gut geschlafen? "

Mit Ariels Strahlen hätte man vermutlich den gesamten Palast erleuchten können.

"Guten Morgen mein Goldstück, ja, ich habe wunderbar geschlafen; so erholsam wie schon seit vielen Jahren nicht mehr. Du scheinst mir gut zu tun, mein Schatz, ich hatte nicht  einmal einen Alptraum. und wie ist es mit dir,  mein Liebling? "

"Ich habe ebenfalls herrlich geschlafen, " flüsterte Godric, "ich glaube, ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie so wohl und geborgen gefühlt."

Er schmiegte sich noch enger in die Arme seines Geliebten und verschloss dessen Lippen mit einem gefühlvollen Kuss.

Erst nach einigen Minuten konnten sie sich wieder voneinander trennen. Ariel  rief einen Tempuszauber auf und staunte nicht schlecht.  "Oh mein Gott, schon 9:30 Uhr! Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt so lange geschlafen habe."

Auch Godric war erstaunt, so lange schlief er normalerweise auch nicht. "Das muss wohl daran liegen, dass wir beide uns so wohl gefühlt haben so eng aneinander gekuschelt, anders kann ich es mir auch nicht erklären. "

Der Dämon klatschte in die Hände und eine kleine  Hauselfe erschien.  "Was kann  Randy für die Masters tun? " piepste sie.  "Haben die anderen Masters schon gegessen, Randy, oder können wir noch gemeinsam frühstücken?"

"Sonntags frühstücken die Masters meistens später, heute wurde noch nicht gefrühstückt,"  antwortete die Kleine.

"Ausgezeichnet, " antwortete Ariel,  "dann warte bitte kurz auf uns, während wir uns frischmachen und umziehen und begleite uns dann in den Frühstückssalon."

" Wie Master wünscht," lautete die Antwort  und die kleine Elfe setzte sich auf einen Sessel.

Die beiden Männer verschwanden nun kurz im Bad, wo die Hauselfen Ihnen frische Kleidung bereitgelegt hatten.   Bereits nach wenigen Minuten kehrten sie zurück und Randy begleitete sie zum Frühstückssalon, wo sie von dem Rest ihrer Familie gut gelaunt begrüßt wurden.

"Guten Morgen, Großvater und Godric, ihr beiden seht gut erholt aus. Habt ihr gut geschlafen? "

"Danke der Nachfrage, mein Lieber, wir haben beide wunderbar geschlafen. Wie sieht es bei euch aus? "

"Danke, auch wir können uns nicht beklagen.  "

Lucifer als der Hausherr  wünschte guten Appetit  und alle begannen mit Appetit zu essen.

"Sag einmal, Vater, wann sollen wir die Zeremonie machen um Großmutter und Tante Aljona zurückzuholen?" fragte  Darion.

"Das könnten wir eigentlich gleich nach dem Frühstück machen, was denkt ihr, " überlegte Lucifer. Auch die anderen waren der gleichen Meinung, und so begaben sich die Anwesenden nach dem Frühstück wieder in die Bibliothek, wo der magische Kreis noch vorhanden war.

Wieder  wurde der Stammbaum in die Mitte gelegt,  alle Anwesenden bildeten einen Kreis darum, allerdings innerhalb des magischen Kreises. Erneut rezitierte Lucifer die alte Beschwörung in der Dämonensprache.

Wieder leuchtete der Stammbaum hell auf  und zwei Frauen erschienen in dem Kreis. Sie sahen sich außerordentlich ähnlich, es war unverkennbar, dass sie Schwestern waren.

Erschrocken schauten sie sich um und im nächsten Moment begann eine von ihnen zu schimpfen.  "Lucifer, warum hast du uns hierher geholt? Ich habe dir eindeutig gesagt, dass ich nicht zurückkommen möchte! "

"Ich freue mich auch Dich zu sehen, Mutter, " antwortete Lucifer verärgert.  "Nimm dir doch einfach mal die Zeit, dich einen Moment um zu sehen, ob es nicht doch einen Grund für Dich  gibt, hier zu bleiben.  Solltest Du niemanden finden, der es Dir wert wäre, dann kannst Du von mir aus auch gleich wieder verschwinden! "

Baal schmunzelte.  "Guten Morgen, meine Liebste, "  sagte er leicht ironisch,  "hast du gut geschlafen? "

Zutiefst erschrocken  fuhr sie herum und  starrte ihren Gefährten ungläubig an.

"Baal,"  schrie sie auf und stürzte in seine Arme.

Auch ihre Schwester hatte inzwischen Belial entdeckt und lag ebenfalls in seinen Armen, den beiden liefen die Tränen über die Wangen.

Nachdem die erste große Aufregung überstanden war, schlug  Lucifer vor, in den Kaminsalon zu gehen. Dort machte die Gruppe es sich gemütlich und ließ sich von Barin und Ricky  verwöhnen.

Nun meldete sich Ariel zu Wort.  "Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich von euch beiden Mädchen sehr enttäuscht bin.  Lucifer musste nach dem Verschwinden von mir und meinen Söhnen fast völlig unvorbereitet die Staatsgeschäfte übernehmen und hätte eure  Unterstützung dringend gebraucht.  Statt aber für ihn da zu sein, verschwindet ihr nach einem Jahr, ohne mehr zu hinterlassen als einen Brief, der nicht besonders viel besagte .

Ich kann verstehen, dass es für euch auch keine einfache Situation war, aber ich hätte von euch entschieden mehr Verantwortungsgefühl erwartet. Könnt ihr mir erklären, wie es zu dieser  Kurzschlusshandlung kommen konnte? "

Aljona, die Ältere, schaute ihn schuldbewusst an.  "Schwiegervater, ich kann deine Vorwürfe gut verstehen und sie sind auch berechtigt. Aber ich konnte Angelina nicht aufhalten; sie vermisste Baal schrecklich und jeder Stein, jedes Möbelstück, jedes Bild erinnerte an unsere Männer. Nach einem Jahr  hat sie es nicht mehr ertragen können und musste einfach gehen. Und da ich sie nicht alleine lassen wollte, bin ich mitgegangen.

Natürlich war es ein Riesenfehler, nie wieder Kontakt aufzunehmen und den Rest der Familie im Ungewissen zu lassen, aber soweit haben wir beide nicht gedacht. Es tut mir wirklich leid."

Auch Angelina hatte  kein reines Gewissen, das konnte man ihr ansehen.

"Auch ich muss alle Anwesenden um Verzeihung bitten," sagte sie zerknirscht.  "Ich war zu dieser Zeit so in meiner Trauer und meinem Kummer, meinen Mann verloren zu haben, gefangen, dass ich nicht mehr klar denken konnte. Ich weiss nicht, was ich gemacht hätte, wenn Aljona nicht da gewesen wäre um auf mich aufzupassen. Und mit der Zeit verwandelte sich mein Kummer in eine unglaubliche Wut, weil mein Mann fort  war und ich nichts tun konnte, um ihn zurückzubekommen. Darum habe ich vorhin auch so heftig reagiert, wofür ich mich ebenfalls noch einmal entschuldigen möchte."

Nun verstanden die Männer das Geschehene wesentlich besser und waren in der Lage, den Frauen zu verzeihen.

Den Rest des Tages verbrachte man damit, sich gegenseitig zu erzählen, was in der Zeit geschehen war und was man erlebt hatte. Am Ende des Tages hatten sich alle Familienmitglieder wieder zusammengerauft und es bestanden gute Chancen, wieder eine harmonische Familie zu werden .
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