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Hoppelfelix auf Weltreise

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteFreundschaft / P6 / Gen
15.10.2019
15.10.2019
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Hallo erstmal.
Diese Geschichte ist in Zusammenarbeit mit meiner Freundin entstanden. Für den Schulunterricht mussten wir eine Bewegungsgeschichte schreiben - kindgerecht. Und weil wir beides zwei komische Eulen sind, die ihre Hausaufgaben dann auch gerne teilen, laden wir diese Geschichte jetzt einfach hoch ^^
Wie gesagt, es handelt sich um eine Bewegungsgeschichte. Das heißt, für unsere Lehrer spielt weniger die Handlung oder der Schreibstil und mehr die Tatsache, dass Bewegungselemente vorhanden sind eine Rolle. Bei bestimmten Worten müssen die Kinder/unsere Mitschüler also bestimmte Bewegungen ausführen. Daher wäre es lieb, wenn ihr vor allem danach schaut, ob diese Geschichte zum einen für Kinder geeignet wäre, zum anderen, ob mit den Worten Hase, Elefant, Emu, Pinguin, Gorilla, Alligator und Tier genug Bewegung im Spiel ist (nicht jedes Kind führt jede Bewegung aus - sie werden in Gruppen eingeteilt)

So, jetzt habe ich wie üblich viel zu viel vorweg gelabert. Wir würden uns jedenfalls über Rückmeldung zu dieser Geschichte sehr freuen :D

Liebe Grüße
~fanfiktionera



Der Hoppelfelix ist ein kleiner Hase aus Europa. Er ist sehr neugierig und würde gerne die Welt erkunden. Von seiner Mama hat der kleine Hase gehört, dass es noch ganz viele andere Tiere auf der Erde gibt. Felix hat nicht lange gezögert und sich auf eine Weltreise begeben.

Sein erster Stopp führt den kleinen Hasen nach Asien. Dort trifft er auf viele Tiere, wie zum Beispiel Tiger, Pandas und Pfauen. Am meisten interessiert sich der Hoppelfelix aber für die Elefanten. Das sind große, stattliche Tiere, mit einem ganz langen Rüssel.
Felix trifft auf eine junge Elefantendame. Ihr Name ist Nanami. Der Hoppelfelix ist sofort begeistert, als er sieht, wie sie ihre Nase benutzt, um Dinge anzuheben. Sowas hat der junge Hase noch nie gesehen. Er merkt aber auch schnell, dass die Elefantin sehr ängstlich ist. So erschrickt sie beispielsweise vor einer kleinen Maus, die gerade aus dem Gebüsch hüpft.
"Warum hast du denn Angst vor so einem kleinen Tier?", fragt der Hase neugierig. "Du bist doch so groß und stark!" Nanami erklärt, dass sie vor vielen Dingen Angst hat und dass sie das gerne ändern würde. Felix zögert nicht lange und bietet dem Elefanten an, mitzugehen. Nanami ist unsicher, aber als Felix ihr sein Vorhaben, neue Tiere kennezulernen, genauer erklärt, begleitet sie ihn.

So machen sich der Hase und die Elefantin auf zum nächsten Kontinent - Australien. Felix ist von den vielen neuen Tieren begeistert. Mit einem Känguru ist der Hase sogar um die Wette gesprungen, hat dabei aber die Elefantendame aus dem Blick verloren. Hoppelfelix blickt sich um und erschrickt, als etwas, oder genauer gesagt jemand über in stolpert.
"Huch!", ruft er verwundert und auch das Tier sieht sich überrascht um. Es ist groß und grau-braun gefiedert. Wie sich herausstellt, ist es ein Emu.
"Hallo, du kleiner Hase. Ich bin Sally. Entschuldige. Ich bin so tollpatschig und habe dich einfach nicht gesehen." Der Hase winkt ab, fragt aber stattdessen, ob Sally einen Elefanten sehen könne. Mit ihrem langen Hals kann das Emuweibchen gut Ausschau halten und findet Nanami sehr schnell.
"Da vorne, hinter dem Busch. Nicht zu übersehen. Was macht ihr beiden eigentlich hier?" Felix und Sally gehen zu dem Elefanten, bevor Felix von seiner Weltreise erzählt. "Ich kann zwar nicht fliegen, aber ich würde euch gerne begleiten." So schließt auch Sally sich ihnen an, nachdem Nanami ihre Angst vor dem neuen Tier überwunden hat.

Auf dem nächsten Kontinent erwartet den Hasen, den Elefanten und den Emu eine Überraschung.
"Peng! Peng! Peng!", ertönt es, kaum haben die Tiere die Antarktis betreten. Nanami wäre am liebsten sofort geflüchtet, doch Sally steht so ungünstig hinter ihr, dass die beiden einfach nur ineinander laufen. Ein großes Knäul aus Elefant und Emu. Felix muss lachen, wendet sich dann aber an den Ursprung des Geräuschs. Ein kleiner Pinguin steht vor den drei Freunden und ruft laut: "Peng!"
"Hallo, wer bist du denn?", fragt Felix, doch der Pinguin ruft wieder nur: "Peng!"
"Kannst du noch etwas anderes sagen?"
"Peng." Der Pinguin schüttelt seinen Kopf.
"Na wenigstens kann er uns verstehen.", sagt Sally, die inzwischen wieder auf ihren zwei Beinen neben dem Elefanten steht.
"Peng, ich habe eine Idee. Wie wäre es, wenn du mit uns kommst? Wir wollen auf verschiedenen Kontinenten andere Tiere kennenlernen."
"Peng! Peng! Peng!" Die Freunde sehen das als Zustimmung, denn der Pinguin watschelt ihnen fröhlich hinterher. Es kommt dem Hasen so vor, als würde der Pinguin sie alle unterhalten, obwohl er nur hin und wieder laut "Peng!" ruft. Felix ist erstaunt, dass man mit nur einem einzige Wort so viele Tiere unterhalten kann.

Den nächsten Halt machen die Freunde in Afrika. Nanami erschrickt heftig, als eine tiefe Stimme erklingt.
"Was machen denn ein europäischer Feldhase, ein asiatischer Elefant, ein australischer Emu und ein Pinguin aus der Antarktis hier bei den Gorillas in Afrika?" Peng, der Pinguin ruft aufgeregt seinen Namen, wärend Sally Nanami vor der Flucht abhalten muss. Der Hoppelfelix ist das einzige Tier, dass sich neugierig umsieht und schon bald einen großen, schwarzen Gorilla erblickt.
"Hallo, ich bin Felix und das sind meine Freunde. Wir reisen durch die Kontinente, um neue Tiere kennenzulernen." Der Gorilla richtet sich in voller Größe auf und sieht die Tiere noch einmal genauer an.
"Dann fehlt euch ja nur noch Amerika. Ihr braucht bestimmt noch einen afrikanischen Begleiter. Ich komme mit." Auch Adnan, wie sich der Gorilla vorstellt, schließt sich der Gruppe an.

Somit sind sie zu fünft, als sie in Amerika ankommen.
"Ein Krokodil!", ruft Nanami sofort ängstlich. Dieses Mal läuft sie nicht weg, sondern versteckt sich hinter Adnan. Der große Gorilla ist ein starker Beschützer, weiß die Elefantendame. Doch Adnan dreht sich nur zu ihr um und erklärt besserwisserisch: "Das ist ein Alligator, kein Krokodil. Erkennbar an der Schnauze und der Größe. Außerdem ist die Haut eines Alligators eher dunkel, die eines Krokodils ..." Felix unterbricht ihn. "Schon gut, schon gut, Adnan. Wir haben es verstanden. Nicht Krokodil, sondern Alligator. Meinst du, er ist freundlich?"
"'Er' ist eine 'Sie'!" Der Alligator ist näher gekommen und stellt sich jetzt ganz offensichtlich als Weibchen heraus. Ein Weibchen, das plötzlich in schallendes Gelächter ausbricht. "Aber das ist nicht schlimm. Ich bin Hetty. Und ja, ich bin nett. Hoffe ich zumindest." Wieder kichert das Alligatorweibchen.
"Super!" Der kleine Hase ist begeistert. Jetzt hat er endlich auf jedem Kontinent einen Freund gefunden. Die Tiere unterhalten sich noch eine ganze Weile, doch dann sagt Hoppelfelix, dass er langsam nach Hause müsse. Seine Hasenmama warte bestimmt schon auf ihn.

Der Hase verabschiedet sich von seinen Freunden. Nanami der Elefant, Sally der Emu, Peng der Pinguin, Adnan der Gorilla und zum Schluss noch Hetty der Alligator umarmen ihren neuen Freund. Sie versprechen, sich bald alle wieder zu treffen, dann macht der kleine Hase sich auf den Weg nach Hause.
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