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For the safety of the earth...

Kurzbeschreibung
GeschichteKrimi, Freundschaft / P12 / Gen
14.10.2019
13.11.2019
7
10.636
5
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Dieses Kapitel
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19.10.2019 1.682
 
“Wie Sie wissen nichts davon? Ein illegaler Bau? Sollte man nicht merken, wenn so ein riesiges Ding die Erde verlässt?”, fragte Archer und strich sich über die Stirn. Er war in Kontakt mit Admiral Gardner.
“Tut mir Leid Archer, aber ich kann es mir auch nicht erklären. Vielleicht wurde das Schiff nicht auf der Erde gebaut”, erwiderte der Admiral am anderen Ende der Verbindung.
“Ach, als wenn es so einfach wäre ein Schiff zu bauen. Man kann doch nicht einfach so ein Schiff irgendwo im Weltall bauen. Dann würden die benötigten Gerätschaften und Materialien fehlen, außerdem müssten eine Menge Arbeiter daran beteiligt sein”, sagte Archer und schüttelte den Kopf.
“Ich kann ihre Sorgen verstehen aufgrund ihres entführten Offiziers und wir setzen alles daran, dass wir ihn schnell finden. Auch wenn dieses Schiff wahrscheinlich illegal erbaut wurde, so werden wir es finden”, meinte Gardner.
“Und wie wenn wir keine Anhaltspunkte haben?”, fragte Jonathan aufgebracht und blickte auf seine Tischplatte.
“Wir werden einen Weg finden. Ich melde mich bei ihnen, falls wir etwas erreicht haben. Gardner Ende”, sagte der Admiral und beendete die Kontaktierung. Archer seufzte genervt aus als sein Türsummer nach einigen Minuten ertönte.
“Herein”

T’Pol betrat seinen Bereitschaftsraum mit einem Padd in der Hand, welches sie ihm überreichte.
“Die Sicherheit hat ein Haar gefunden. Das Labor hat es analysiert und die Daten dazu sind hier drauf Captain”, erklärte sie und sah ihn ausdruckslos an. Archer schaute auf das Gerät in seiner Hand runter und seine Augen huschten über die Zeilen.

Name: Henry Louis Jáques
Spezies: Mensch
Heimat: Frankreich, Terra
Eltern: L. Jáques/ Admiral T. Jáques
Zugehörigkeit: Sternenflotte; Sektion 31
Ehemalige Posten: Orbitaler Verwaltungskomplex


“Sektion 31?”, murmelte Archer leise und bekam ein schlechtes Magengefühl dabei.
“Bitte Captain? “, fragte T’Pol, da sie ihn nicht verstanden hatte. Sein Blick richtete sich auf die Vulkanierin.
“Ach nichts, ich werde mir das genauer ansehen. Vielen Dank Commander”, erwiderte Jon und ließ die Vulkanierin wegtreten. Er ging an den Computer und versuchte etwas mehr über diese Abteilung zu erfahren, aber wirklich was finden konnte er nicht. Nicht mal herausfinden, wo ihr Stützpunkt war. Das war doch unmöglich. Irgendwohin mussten ihre illegalen Schiffe doch unterkommen, das machten sie sicherlich nicht bei der Erde. Ihm entkam ein Seufzen und er rieb sich über das Gesicht.
Was auch immer geschehen mag, er hatte ein schlechtes Gefühl bei der Sache. Und so wenig über seinen Feind zu wissen, ist immer ziemlich blöd.

***

“Stehen bleiben!”, nahm er eine Stimme etwas entfernt hinter sich wahr, doch der Agent lief weiter. Rannte um eine Ecke und beeilte sich die Andockschleuse zu erreichen. Das leere Hypospray befand sich in einer Tasche an seinem Gürtel und er hatte den Inhalt erfolgreich der Zielperson injizieren können. Er musste nur noch von hier verschwinden.

Malcolm nahm wieder die Jeffrey's-Röhre, die er vorhin benutzt hatte und kletterte die Leiter hinab zu dem entsprechenden Deck. Er blickte raus und konnte keine Person erkennen. Also sprang er raus und lief weiter. Nach einigen Momenten öffnete er schließlich die Schleuse und stieg in das kleine Schiff über, was gewartet hatte. Kurz darauf löste es sich vom Dock und verschwand im Warp. Der Agent keuchte und betrat das Cockpit, die blonde Pilotin drehte sich zu ihm um.
“Hast lang gebraucht Mal. Dachte schon, die hätten dich erwischt”, meinte sie.
“Es gab Komplikationen, aber ich war erfolgreich”, erwiderte er und setzte sich auf den Stuhl daneben.
“Dann wird Harris erfreut sein. Dieser Mann wird jetzt kein Admiral der Sternenflotte als Zielobjekt mehr haben”, meinte die Blondine.
“Ja Linnea, er wird niemanden erschießen können”, meinte Reed und lehnte sich zurück um runter zu kommen.


Malcolm blinzelte als es hell wurde und gähnte leicht. Er rieb sich über die Augen und setzte sich auf. Die Liege war nicht gerade angenehm, er spürte so einige Knochen schaute sich nach dem Strecken um. Er war wieder im selben Quartier. Reed wusste nicht genau, was passiert war. Er hatte ein verwirrendes Gespräch mit seiner alten Partnerin geführt und dann war er umgekippt.Irgendjemand hatte ihn betäubt. Malcolm wollte nicht glauben, dass Linnea mit denen unter einer Decke steckte. Wieso sollte sie das tun? Und außerdem, wieso leugnete sie auf der Jupiter-Station zu arbeiten? Sie war wissenschaftliche Offizierin dort. Er verstand es nicht.
Er verschwand im Bad um sich etwas frisch zu machen. Dabei blieben ihm noch Teile des Traumes im Kopf. Es war ein alter Auftrag von Harris gewesen. Es waren Pläne von Terroristen gewesen. Somit hatten sie einen Anschlag auf Admiräle verhindern können.
Der Lieutenant der Enterprise strich sich durch das matte Haar und ging zur Liege zurück, er legte sich wieder hin.

Harris war eigentlich kein schlechter Mann, aber wieso hatte er ihn von der Enterprise entführt? Was war so wichtig, dass er seine Agenten, darunter Reed, unbedingt zurückholen musste?
Eine Bedrohung… allerdings würden sie es sicherlich alleine schaffen oder sie könnten die Sternenflotte um Hilfe bitten. Aber anscheinend war es wohl zu geheim. Wie immer.

Er bekam wenig später eine Kleinigkeit zu essen und wurde einige Stunden später abgeholt und durch den Gang geführt. Ein schlechtes Gefühl meldete sich in seinem Magen und er musste leicht schlucken. Sein Blick huschte kurz zu den zwei Wachen. Die zu überwältigen wäre sicher schwer und es waren schließlich noch mehr hier. Reed schüttelte leicht den Kopf.
Er wurde in einen Raum geführt in dessen Mitte eine kahle Liege war mit Fixierungen, die an der Seite herab hingen.
Nun begann er sich doch gegen diese Leute zu wehren, die ihn nun energisch zu der Liege zerrten.
“Was soll das?!”, zischte er und versuchte sich zu befreien. Vergeblich. Die beiden Männer knallten ihn auf die Liege und zurrten den sich windenden taktischen Offizieren fest.

Drei weitere Personen, darunter Harris, betraten den Raum während sich Malcolm immer noch gegen die Fixierungen wand.
“Harris! Was soll das? Macht mich los!”, zischte er seinen ehemaligen Vorgesetzten an.
“Ich brauche meine Agenten zurück. Dies ist der einzige Weg euch zur Vernunft zu bringen”, sagte er und stellte sich an die Kopfseite der Liege, sodass Reed ihn nicht mehr sehen konnte.
“Ich bin kein Agent! Ich bin der taktische Offizier der Enterprise!”, zischte er.
“Nicht mehr lange”, sagte Harris und Malcolm beobachte wie eine Kapuzengestalt sich ihm näherte. Es bereitete ihm kein gutes Gefühl.
Als der Fremde die Kapuze abnahm, erkannte er die spitzen Ohren direkt. Ein Vulkanier.
“Fass mich nicht an!”, drohte er dem Kerl als er ihm dann doch die Hand an einige Stellen seines Gesichtes presste. Die beiden Männer, die ihn hergebracht hatten, drückten seine fixierten Arme nun gegen die Liege.
Malcolm wehrte sich wieder als der Vulkanier begann was zu murmeln.
“Mein Geist zu deinem Geist. Unsere Gedanken vereinigen sich”, sagte er und dem taktischen Offizier wurde es sehr komisch.
“Nein… raus”, zischte er und petzte die Augen zusammen als der Vulkanier mit Gewalt in seinen Kopf eindringen wollte. Es fühlte sich an als würde sein Hirn aufgespalten werden, damit der Kerl rein konnte.
“Aufhören!”, bat er.

Der Vulkanier tauschte einen Blick mit Harris.
“Beginnen Sie das Fullara”, sagte dieser nur und der Vulkanier neigte kurz den Kopf.
“Ihr habt nie auf der Enterprise gedient Agent Reed. Captain Jonathan Archer ist nicht ihr Vorgesetzter. Ihre Gedanken wurden verseucht”, sagte er während sich Malcolm wandte und sich aufbäumte, doch die Männer drückten ihn runter.
“Nein, das stimmt nicht… “, rief er und riss die Augen auf. Er keuchte und strampelte mit den Beinen.
“Sie sind ein Mitglied der Sektion 31. Sie wurden nie woanders hin versetzt”, sprach der Vulkanier weiter und Reed drehte den Kopf hin und her in dem Versuch, dessen Hand loszuwerden.
“Aufhören!”, bat er, seine Augen huschten hin und her während der Kerl in seinen Gedanken herum wühlte.
“Sie sind kein Offizier der Enterprise. Sie stehen unter Harris Kommando”, sagte der Vulkanier.
“Bitte”, hauchte Malcolm als seine Gedanken zäh und langsam wurden. Wie bei Fieber, wenn man nicht richtig klar im Kopf war. So fühlte es sich an.

Der Vulkanier begann etwas auf seiner Sprache zu murmeln und Malcolm gab einen kurzen Aufschrei von sich, versuchte sich mit aller Kraft zu befreien. Doch die Männer drückten seinen Oberkörper auf die Liege und irgendjemand hielt seinen Kopf fest. Er keuchte schnell während er langsam bemerkte wie jegliche Erinnerungen an die Enterprise verschwanden
“Nein! Hört auf!”, rief er bittend und seine Augen huschten hin und her während der Vulkanier immer mehr die Erinnerung an die Enterprise unterdrückte.
Reeds Kopf fühlte sich an als würde er unter diesem Druck zerbrechen und er merkte wie seine Emotionen verrückt spielten.
“Harris! Bitte!”, flehte er weiter, da er keine Chance sah, sich irgendwie befreien zu können.
“Es ist zu deinem Besten”, hörte er nur seine Stimme während der Mann weiterhin seinen Kopf festhielt.

Malcolm gab einen frustrierten Schrei von sich und petzte die Augen zusammen. Er keuchte schnell und strampelte mit den Beinen während er seine Kollegen einen nach dem anderen vergaß.
Hoshi Sato, die Kommunikationsoffizierin
Travis Mayweather, der Steuermann
Dr. Phlox, der Chefarzt
T’Pol, die Subcommander
Trip Tucker, der Chefingenieur
Jonathan Archer, sein Captain


“Aufhören”, flüsterte er nach einigen Minuten nur noch als er sich nun kaum mehr an die Enterprise und die Besatzung erinnern konnte. Er hatte aufgehört sich zu wehren, sein Körper zitterte leicht und Reed war erschöpft.
Er flackerte mit den Augenlidern, die ihm immer wieder zu fielen.
Er spürte wie der Vulkanier sich aus seinem Kopf entfernte und die Hand von seinem Gesicht nahm.
“Es ist vollbracht”, hörte er ihn sagen und Malcolm wusste nicht, was er damit meinte. Er fühlte sich müde, sein Kopf schmerzte.
“Bringt ihn zurück”, sagte Harris.
Die Fixierungen wurden geöffnet und Reed wurde hochgehoben. Der Offizier hing zwischen den beiden Männern und wurde den Gang entlang getragen.

In der Kammer angekommen, legten sie ihn auf die Liege und verschwanden.
Malcolm fühlte sich so komisch, strich sich über den schmerzenden Kopf ehe ihm die Augen zu fielen und er das Bewusstsein verlor.

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Habe Weisheitszähne rausgezogen bekommen. Zurzeit liegen Kapitel von meinen Geschichten blank, aber das hier war fertig nach einem weiteren Überlesen. Lasst doch paar Reviewes da, schöne Nacht :)

Grüße DarthSokratis
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