50 Things I Found In My Room©

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13.10.2019
13.10.2019
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1.     Meine Bücher
Das wohl Wichtigste Materielle in meinem Leben und in meinem Zimmer, sind meine Bücher. Mit Dekoration dazwischen und alle sortiert, bin ich mittlerweile sehr stolz auf meine Sammlung. Buchreihen wie Harry Potter, Herr der Ringe oder die Edelstein-Trilogie haben natürlich besondere Plätze. Über die Jahre haben sich viele Bücher angesammelt und bis heute kann ich mich nur schwer mal von einem Buch trennen. Lieber kaufe ich zehn neue Bücher als eins herzugeben.

2.     Die Foto-Pinnwand
Beschreibt eigentlich ziemlich gut, was in den letzten Jahren passiert ist. Viele Freunde, die Feinde wurden, neue Freunde, Urlaube, Haustiere, viele Erinnerungen finden sich an der Fotopinnwand. Über die Jahre habe ich viele Bilder überpinnt, kleine Glücksbringer hängen an den Seiten herunter, Terminzettel (Zum Beispiel vom ersten Tattoo), Briefe und so weiter. Je länger man draufschaut, desto mehr entdeckt man an dieser Pinnwand. Sie ist unverzichtbar für mich, da sie eigentlich alles Gute zeigt, das so in den letzten Jahren passiert ist.

3.     Netflix
Nicht wirklich ein „Ding“. Trotzdem immer bei mir. Man könnte es vielleicht erahnen, ich mache es hiermit offiziell. Ich liebe Filme und Serien. Meine Sammlung könnte den Büchern Konkurrenz machen. Ähnlich wie mit Büchern kann ich mit Filmen in eine andere Welt abtauchen und mich fallen lassen. Gerade nach harten Arbeitstagen ist es abends Pflichtprogramm geworden. Serien schaue ich beinahe zu viele, ich komme gar nicht mehr hinterher. Das kommt daher, dass ich eigentlich oft Serien anfange, die nicht vollständig veröffentlicht sind. Das sollte ich eigentlich nicht tun. Der Grund? Ich bin super ungeduldig und hasse es, auf Folgen oder Staffeln zu warten…

4.     Laptops
Wahrscheinlich ein Hauptbestandteil meines Lebens, auf dem so ziemlich alle wichtigen Dinge drauf sind. FanFiktions, Fotos, Bewerbungen, Spiele und so weiter. Mittlerweile habe ich sogar 2 Laptops, einen auf dem ich nur spiele und einen für Schule, FanFiktion und zum Surfen. Ohne PC könnte ich mein liebstes Hobby, nämlich das Schreiben, nicht ausüben und das würde bedeuten, ich verliere eine meiner liebsten Beschäftigungen. Der Laptop, bzw. die Laptops sind daher wichtiger Bestandteil meines Zimmers.

5.     Mein Bett
War ja klar, dass das hier vorkommen muss, oder? Wer liegt nicht gerne im Bett, liest, schreibt oder schaut fern, während er schön faulenzt und manchmal auch einfach nichts tut? Es ist der bequemste Ort in meinem Zimmer, in den ich mich einkuscheln kann. Natürlich ist es auch für meinen Schönheitsschlaf da und erfüllt seinen Zweck seit Jahren absolut einwandfrei. Dazu muss ich sagen, habe ich eine Vorliebe für dicke, weiche Bettwäsche, die ich selbst im Sommer draufhabe. Fragt mich nicht, wie ich das nachts aushalte, aber es klappt super.

6.     Handy
Auch ein wichtiger Teil meines Lebens, auch wenn es mir manchmal missfällt es zuzugeben. Aber was würde man heutzutage ohne Handy machen. Sicher, es gibt Leute ohne Smartphone aber ich will meins nicht hergeben. Egal ob Whatsapp, Kalender, Bilder oder andere Apps und Spiele, ohne Handy läuft eigentlich nichts mehr. Auch wenn ich mich manchmal gerne davon etwas distanzieren würde, bin ich doch froh das Ding zu haben. Denn es hilft mir auch mit vielen Leuten in Kontakt zu sein, die nicht direkt in der Nähe wohnen oder mit dem Auto schnell erreichbar sind. Außerdem habe ich Daten, wichtige Bilder und Erinnerungen darauf gespeichert. Meistens kann man mein Handy darum in meinem Zimmer, oder direkt in meiner Hand finden.

7.     Kerzen
Ich liebe Kerzen. Es ist egal, welche Art von Kerze. Bienenwachs, Duftkerze oder kleines Teelicht, etwas Kerzenschein wirkt Wunder. Damit kann ich entspannen und mit guten Düften auch gut einschlafen oder schreiben. Teelichter leuchten kleinen Deko-Figuren (wie meinem kleinen Engelchen, dass am Fenster steht) wunderschön und Kerzen verbreiten tolles und sanftes Licht. Ja, ich bin Kerzenfan und manche Kerzen will ich gar nicht anzünden, so schön sind sie. Bei der Kerze aus unserem Urlaub, die ein Geschenk unseres Hotels war, musste ich mich am meisten überwinden. Jetzt gerade leuchtet sie auf der Fensterbank vor sich her und verbreitet einen Duft, der mich an den Sommer und unseren Urlaub erinnert.

8.     Mamas Tasse
Eine wertvolle Tasse für mich. Meine Mutter hat sie mir geschenkt, als ich durch eine schwere Lebenskrise ging. Sie stand mir zur Seite und irgendwann hat sie mir die Tasse geschenkt, da es zu meinem morgendlichen und abendlichen Ritual gehört, eine Tasse heiße Schokolade zu trinken. Es war ein Geschenk von Mutter zu Tochter und darauf steht vieles, dass man sonst unausgesprochen lässt oder zu selten sagt. Auf der Tasse steht: „Liebe Tochter. Bitte vergiss niemals: Du bist schlauer, als du denkst, tapferer als du glaubst, stärker als du scheinst und wirst mehr geliebt als du weißt. Ich bin immer für dich da – zusammen sind wir ein unschlagbares Team. Ich hab dich lieb. Deine Mama.“

9.     Magazine
Ich sammle sie alle. Ich habe zwar spät damit angefangen. Als ich jünger war, habe ich alle Teenagerheftchen gelesen, die ich in die Hände bekommen habe, sämtliche Poster herausgerissen und aufgehängt, später heruntergenommen und alles in eine Schublade geschmissen, als ich zu alt dafür war… Heute liegen in dieser Schublade über hundert Hefte, teilweise nur ein oder zweimal durchgeblättert aber dennoch zu schade zum weg werfen. Vor allem, wenn man so liest, welche Skandale über Promis es so 2010 – 2014 so gegeben hat, worüber sich die Öffentlichkeit aufregt und so weiter.


10.     Traumfänger
Genauer gesagt, ein großer Traumfänger aus Griechenland. Und einen kleineren vom Flohmarkt. Ich liebe Traumfänger, die schlechte Träume fernhalten und sich außerdem perfekt an einer Wand machen. Der Traumfänger aus Griechenland ist riesig, mit Federn und Perlen bestickt und hat mehrere kleinere Traumfänger, die nach unten fallen, ähnlich wie bei einem Mobile. Für meine Freunde habe ich noch Kleinere mitgebrach, aber immerhin musste ich beim Packen aufpassen, dass sie nicht kaputt gehen. Ich wollte schon immer ein großes Exemplar haben und auf der Insel Kos im kleinen Bergdorf Zia bin ich fündig geworden.

11.     Kuscheltiere
Ja, ich besitze sie. Viele davon. Kuscheltiere gehören zu meinem Zimmer dazu. Sie sitzen um mein Bett herum (nicht zuletzt, weil ich mir sonst immer den Kopf an der Wand andonnere). Jedes einzelne habe ich irgendwann geschenkt bekommen. Meinen großen Bären, er ist über einen Meter hoch, war ein Geschenk meiner verstorbenen Oma zu Weihnachten. Der genauso große Hund stammt von meiner Mutter, zur Feier meines Schulwechsels. Zwei Bären sind von den beiden Jahren in denen mein Vater das erste Mal mit seinen Freunden im Urlaub war und sie mir mitgebracht hat. Mein ältester Hund habe ich so lange, dass ich nicht mal weiß, wo er herkommt. Es sind so viele, dass ich Seiten schreiben könnte, woher sie kommen. Aber sie haben alle eine Bedeutung für mich und daher haben sie auch alle einen Platz bei mir, wenn ich schlafe.

12.     Nachttischlampe
Eine ganz besondere Nachttischlampe. Obwohl sie von Amazon ist und jeder sie kaufen kann. Sie hat bunte LEDs eingebaut in einem Kreis rund um das Touchpad, mit dem man die Lampe einschaltet. So kann man das Licht nicht nur anschalten, sondern auch in verschiedenen Farben leuchten lassen. Wirklich eine schöne Sache, sieht auch sehr gut aus, wenn das Zimmer in dunklem Lila, hellem Blau oder dunklem Rot beleuchtet ist. Dazu macht sie auch ohne LEDs ein angenehmes Licht, hat einen verstellbaren Kopf und verschiedenen Helligkeitsstufen. Perfekt zum Lesen am Abend.

13.     Tagebücher
Ich habe lange Tagebuch geschrieben, mache ich zeitweise heute noch. Mit beinahe 20 Jahren. Es hilft mir manchmal sehr viel weiter, meine Probleme aufzulisten, das chaotische Leben ein bisschen niederzuschreiben und dazu ist es noch eine ziemlich gute Methode, sich jemandem anzuvertrauen, OHNE sich jemandem anzuvertrauen (ja, auf den Satz bin ich gerade stolz:D) Jedenfalls habe ich noch alle Tagebücher, die ich je gefüllt habe und es sind mittlerweile ganze fünf Stück, die voll sind. Seit ich schreiben kann, sind die Einträge vorhanden. Wenn ich bedenke, welche Sorgen ich damals hatte… Würde ich sie gerne mit denen von heute austauschen und mir nochmal über die schöneren Bilder anderer Kindergartenkinder Sorgen machen…

14.     Der Stein von Dennis
Eigentlich so ein kleines Teilchen, das aber gleichzeitig viel Bedeutung hat. Ich kenne Dennis seit 2 Jahren und er ist ein guter Freund geworden. Er bekam vieles mit, einige Probleme die ich im Privatleben hatte und wie ich damit klarkommen musste, auch als die Therapie begonnen hat. Eines Tages waren wir zusammen einkaufen und er musste noch ein Geschenk für eine gute Freundin kaufen, die Probleme hat und Stärke braucht. Ich habe nicht kapiert, dass er mich meinte. Unter diesem Vorwand schleppte er mich in ein kleines Schreibwarengeschäft. Er zeigte mir einen kleinen Stein mit einem vierblättrigen Kleeblatt in der Mitte und wollte meine Meinung wissen. Ich fand ihn wunderschön. Er hat ihn gekauft und kaum waren wir aus dem Laden, nahm er mich zur Seite und hat mir den Stein geschenkt. Es war eine Geste, die mich umgehauen hat, es kam unerwartet und seitdem hat der Stein einen Ehrenplatz unter meinen Besitztümern als Erinnerung an Dennis, der Freund der mich der Meinung zu meinem eigenen Geschenk gefragt hat.

15.     Mein Koffer
Mein nächstes Ding ist mein TITAN-Koffer, den ich letztes Jahr zu Weihnachten bekommen habe. Ich und meine Freundin reisen gerne zusammen, wir waren bereits in Berlin, in Dänemark und jetzt vor wenigen Monaten ein paar Tage in Hamburg. Wir lieben Städtereisen und Roadtrips, da wir gerne Autofahren und beide mit Autos arbeiten. Ich hatte davor immer Koffer ausgeliehen, denn große Koffer sind für 3-4 Tage zu groß. Zu Weihnachten bekam ich dann einen grünen Koffer geschenkt, den ich in Hamburg zum ersten Mal eingesetzt habe und der mich hoffentlich auf noch so einige Abenteuerreisen begleiten wird.

16.     Taschen
Ich sammle eigentlich regelrecht Handtaschen. Ich besitze Handtaschen in allen Größen, in allen Farben und Formen und habe nie genug. Sobald ein Ausverkauf ist bin ich die Erste, die wieder eine neue kauft, aus jedem Urlaub bringe ich eine Handtasche mit. Dank einer neu entdeckten Internetseite auf der immer wieder Ausverkäufe stattfinden, wird meine Sucht nur noch schlimmer. Meine Freunde leihen sich gerne meine Taschen aus, immerhin habe ich eine für absolut jede Angelegenheit.

17.     Die Ordner
Eigentlich ziemlich langweilig aber trotzdem da. Die Ordner für jeden Zweck, egal ob Versicherung, Auto, Gehaltsabrechnungen, Noten vom Orcester, für alles habe ich einen eigenen Ordner. Der Grund? Ich bin sehr ordentlich und hasse es, wenn Blätter in der Gegend herum liegen. Außerdem wird es später bestimmt einfacher, wenn ich ein Dokument einfach aus dem Ordner ziehen kann, wenn ich es brauche und es nicht Ewigkeiten suchen muss. Gefühlt werden es immer mehr Ordner, es ist bald ein eignes Regal, denn man muss ja viele Dinge abheften heutzutage. Daher bekommen auch die Ordner ihre eigene Nummer in dieser Auflistung.

18.     Wecker
Der, der mich jeden Morgen daran erinnert, dass ich erwachsen bin und einen Job, bzw. ein geregeltes Leben führen muss, das frühes Aufstehen beinhaltet. Aber auch mein Wecker hat ein kleines Extra, denn er leuchtet sobald man ihn berührt in Regenbogenfarben. Es dauert nur ein paar Sekunden, gerade genug um in der Nacht kurz auf die Uhr zu schauen und dann wird es wieder dunkel. Meistens ist er sinnlos, da ich von Natur aus immer fünf bis zehn Minuten vor meinem Wecker aufwache…

19.     Sims 3 Spiele/PC Spiele
Beinahe jedes Sims 3 Erweiterungspack befindet sich in meinem Besitz! Ich habe immer wieder Schübe, in denen ich tagelang, wochenlang nur Sims spiele. Gerade habe ich eine Vorliebe für Challenges, mit einer bin ich bereits bei der Hälfte. Normal zu spielen langweilt mich nach all den Jahren, ich habe keine Familie länger als ein paar Tage gehabt, bis ich die Challenges angefangen habe (100 Baby Challenge, Legacy, Schwarze Witwe usw.) Falls jemand Sims spielt und das liest; probiert das aus, es macht total Spaß! Unter anderem spiele ich auch ein ganz altes Spiel, indem man Tierparks erstellen kann und das bekannte PC Spiel „Alice Madness Returns.“ Spiele wie GTA, Battlefield usw. habe ich nie gespielt.

20.     Kalender Tierheim
In jedem Jahr gibt es einen Kalender der beiden Tierheime in meiner Gegend. Ich wechsle jedes Jahr ab, kaufe ein Jahr beim ersten Tierheim, das nächste Jahr beim Anderen. Die Kalender werden mit Fotos der Tiere, die sich im Tierheim befinden gefüllt, und dann für 10€ pro Stück verkauft, der Erlös geht selbstverständlich an das jeweilige Tierheim. Statt Landschaften, Stränden oder ähnlichem, habe ich also nun jedes Jahr einen neuen Tierheimkalender!

21.     Der Spiegel
Auch das Schmuckstück muss erwähnt werden, denn er ist ein gefundener Schatz! Ich habe ihn auf einem Flohmarkt gefunden, er stammt aus einem alten Schloss dessen Bewohner gestorben sind und die Möbel gespendet haben. Alle Erlöse gingen an eine Umweltorganisation, wenn ich richtig informiert bin. Es ist ein großer Wandspiegel mit schweren Verzierungen, er hängt über meiner Kommode und dient auch als Halterung für alle möglichen Dinge für die ich sonst kein Plätzchen finde. Er ist wirklich ein Highlight in meinen vier Wänden.

22.     Notizbücher
Ich habe wahrscheinlich tausende Notizbücher, in allen Größen, Formen und Farben, jedes erdenkliche Format und trotzdem, wenn ich eins brauche, finde ich keines. Deswegen kaufe ich immer wieder ein Neues. Wenn ich an einem schönen Notizbuch vorbeilaufe, kann ich nicht einfach weitergehen, es muss dann gekauft werden. Ich habe genug für mein ganzes Leben, dabei mache ich mir dann letztendlich Notizen auf einem Collegeblock. Die Notizbücher, wenn sie reden könnten, würden mich schon lange dafür haten.  

23.     Schreibtisch
Ehrlich gesagt habe ich den noch gar nicht so lange, erst vor kurzem gebraucht gekauft. Er ist schwarz, ziemlich gewaltig und hat viele Staumöglichkeiten. Davor saß ich immer am Esstisch, mittlerweile habe ich endlich einen Schreibtisch für meine Arbeit. Immerhin ist er auch in meinem Zimmer und ich muss nicht mehr im Wohnzimmer schreiben, wo meine Eltern oder mein Bruder mich dauernd unterbrechen oder stören können. Daher bin ich ganz froh, ihn mir geleistet zu haben.

24.     Schokolade
Ich kleine Naschkatze, hehe. Nein, aber ich habe wirklich ganze Wagenladungen Schokolade in meinem Zimmer. Auch Gummibärchen, Eis und Energiedrinks, aber am meisten Schokolade. Zum Schreiben oder auch mal zwischendurch muss etwas Süßes einfach sein. Auch wenn ich nach einem Mentalen Breakdown überhaupt keine Lust mehr habe, Schokolade geht immer. Es macht die Laune etwas besser, wenn sie sie nicht sogar ganz rettet. Wenn ich schlecht drauf bin, gebt mir Schokolade und ein Word Dokument – dann geht’s richtig los.

25.     Amazon TV-Stick
Ja, auch ich bin ein leidenschaftlicher Pay-TV Suchti! Und die Anschaffung meines Amazon-Fire-TV-Sticks war eine der besten Käufe meines Lebens, da ich sonst bestimmt mehr als 40€ pro Monat für DVDs ausgegeben habe, weshalb unter anderem meine Sammlung so groß ist. Netflix hat mich somit in gewisser Hinsicht reicher gemacht, denn durch die ganzen Filme dort, muss ich keine DVDs mehr kaufen. Aber manchmal ist es so, oder sehr oft, dass gerade, wenn ich einen bestimmten Film suche, es diesen nicht gibt… Tja, Pech.

26.     Geburtstagskarten
Leider habe ich viel zu spät angefangen, alle Karten die ich zum Geburtstag bekomme, aufzuheben. Mittlerweile habe ich eine Kiste dafür. Ich lese sie manchmal durch, wenn die Kiste mir zufällig in die Hände fällt. Manche der Karten sind auch alte Einladungen, die meine Mutter von Kindergeburtstagen aufbewahrt und mir wiedergegeben hat. Sie hat sie in einer Mappe aufbewahrt. Selbst meine alten, selbstgebastelten Einladungen sind hier und da noch vorhanden. Es ist eine tolle Erinnerung – nicht zuletzt, weil manche der Einladungen von Leuten sind, mit denen der Kontakt auseinandergegangen ist.

27.     Sofa
Ist auf Platz 27, weil es eigentlich nicht wirklich in meinem Zimmer ist. Ich bekomme bald meine eigene Wohnung und habe das Sofa viel zu früh gekauft, es steht auf dem Flur, in Teile auseinandergebaut und die Kissen liegen in meinem Bett. Es wartet nur darauf, dass es endlich einziehen kann – wenn die Wohnung fertig gestrichen ist. Ich habe es gebraucht gekauft. Gesehen, verliebt und gekauft, ohne nachzudenken. Es ist grau und hat schwarze Lehnen, große Liegeflächen und ist super bequem. Sobald alles bereit ist, wird es auch zu 100 Prozent Teil meines Zimmers sein.

28.     Pinke Shisha
Zuerst mal vorab: Ich rauche nicht und werde es auch nie tun. Dennoch war die Shisha ein Geschenk meiner besten Freundin, die sie falsch gekauft hat und dann an mich weitergab, falls ich sie mal brauchen sollte. Sie ist neonpink und noch immer in dem Karton, in dem meine Freundin sie abgeladen hat. Sie verbraucht Platz, da sie irgendwie nur einen Karton hatte, der etwa die Größe eines Nachtisches hat. Ich nehme mir schon ewig vor, sie zu verkaufen oder jemand anderem zu geben, bisher ist daraus nichts geworden. Daher steht sie heute in meinem Raum und verbraucht Platz.

29.     Malen nach Zahlen
Neben dem Schreiben eines meiner Haupthobbys in der kalten Jahreszeit. Malen nach Zahlen ist die perfekte Beschäftigung für kalte Winter- oder Regentage. Mit Kopfhörern im Ohr kann ich stundenlang dasitzen und malen, bis ich Rückenschmerzen habe. Denn Zeichnen oder Malen kann ich nicht, ich bin viel zu untalentiert mit Stift und Papier einfach was zu fabrizieren, mit Malen nach Zahlen wird das aber ganz leicht. Ich habe schon einige große Bilder fertig, arbeite gerade an einem vierteiligen Bild, mit vier Hunden.

30.     Ventilator
Ganz im Gegenteil zu den kalten Tagen, braucht man an heißen Sommertagen und in den Nächten einen Ventilator. Wir haben nämlich keine Klimaanlage. Ich wohne zwar im Untergeschoss, wo es angenehme Temperaturen hat, man tagsüber aber trotzdem ein bisschen Kälte vertragen kann. Die Anschaffung war daher einfach perfekt!

31.     Jahrbuch Wirtschaftsschule
Manchmal wünsche ich mir die Schulzeit zurück, denn sie war vielleicht nicht perfekt, aber man war doch noch nicht so sehr in das System der Arbeit eingegliedert und hatte mehr Freizeit, mehr Zeit für Hobbys, Freunde und alles. Obwohl meine Klasse nicht die Beste war und es viel Streit gab, war das Jahrbuch für mich damals Pflicht. Ich habe selbst zwei Artikel darin verfasst und es sind viele Erinnerungen, Fotos und Reportagen auch von Lehrern dabei. Es ist interessant, jede Klasse hat eine Doppelseite bekommen. Manche sind wunderschön, andere traurig oder lustig, mit Stickern oder Spitznamen von Lehrern und Schülern. Es gibt Ranglisten, Berichte von Ausflügen und Schulstreichen und vieles mehr.

32.     Tierheimbericht 2018/2019
Als Tierschützer und Mitglied im Verein bekomme ich dieses Heft jedes Jahr. Es ist etwa so dick wie ein Schulheft und mit allerlei Neuigkeiten vom Tierschutzverein gefüllt. Spendenaktionen und Feste sind darin verzeichnet, auch welche Neuerungen es gab, die Bilder der vermittelten Tiere, besonders schwere Fälle, die am Ende gut ausgegangen sind. Es ist ein wahnsinnig tolles Magazin und ich lese es immer wieder. Jedes Mal finde ich etwas Neues, eine Fußnote oder ein Bild, dass mir vorher nicht aufgefallen ist oder ich übersehen habe.

33.     Dolche
Diese Schmuckstücke habe ich auf einem Flohmarkt ersteigert. Ich bewahre sie natürlich so auf, dass nicht direkt jeder sie finden kann. Es sind insgesamt drei Stück, ganz versteckt unter Gerümpel und komischen Antiquitäten sind sie mir ins Auge gefallen. Sie sind ziemlich alt und erinnern mich an >Herr der Ringe< oder >Der Hobbit<. Sie haben hübsche, verzierte Griffe, sind aber alle drei verschieden. Einer hat einen Ritter als Griff, die anderen ein Schwert und einen Löwen. Da ich nicht weiß, wie alt sie sind oder woher sie kommen, sind sie eine sehr interessante Ersteigerung.

34.     DVD Sammlung
In einer Zeit bevor ich Netflix hatte, gab es den DVD Player. Ich habe bestimmt hundert DVDs in meinem Regal, da ich früher jede Woche 2-3 gekauft habe. Weil ich das Abendprogramm am TV nie anschaue, da mich das Wenigste interessiert. Nur die Nachrichten und hin und wieder einen Spielfilm. Bevor ich den Amazon Stick hatte, wurde daher mein Geld für DVDs ausgegeben und jetzt sind sie alle in meinem Regal und fristen ihr Dasein. Gezählt habe ich meine DVDs noch nie, aber es sind viele. Manche sind natürlich nicht auf Netflix, daher bin ich trotzdem froh über diese riesige Sammlung.

35.     Glücksbringer
Habe ich eine ganze Menge. Einen von meinem Onkel, den ich schon zur Geburt bekam, meine Kreuzkette von meinen Eltern, die ich an meiner Taufe bekommen habe, kleinere Glücksbringer von meinen Freunden. Die Kreuzkette trage ich Tag und Nacht, ich lege sie nicht einmal beim Sport oder Duschen ab. Sie ist mein Begleiter, der mich an die Menschen erinnert, die schon nicht mehr da sind. Die Figur von meinem Onkel wurde damals originalgetreu von mir geschnitzt und sitzt heute ganz oben auf meinem Schrank. Das kleine Plüschschweinchen von meiner Tante hängt in meinem Auto am Rückspiegel und bewacht meine rasanten Autofahrten. So hat jeder noch so kleine Glücksbringer seinen Platz.

36.     Fransenteppich
Ein Geschenk von meiner Freundin, die ihn nicht mehr wollte. Ein großer Teppich mit weichen Fransen, auf dem man sogar schlafen könnte, weil er so weich ist! Ich hatte selbst mal einen, der aber zu groß für mein damals kleines Zimmerchen war, weswegen er wegmusste. Der Teppich ist pink, bzw. lila und liegt im Wohnzimmer unter dem Tisch.

37.     Schiebenschläger-Scheibe
Es ist ein alter Brauch in unserem Dorf, von dem ich nicht weiß, wie weit verbreitet er ist. Jedes Jahr veranstaltet der Jahrgang, der achtzehn oder neunzehn wird (meistens beide Jahrgänge, da es sonst zu wenig Leute sind) das Fest der Schiebenschläger. Die Scheiben sind aus Holz und selbst angefertigt. Bei diesem Fest wird wochenlang geplant und ein großer Holzturm auf einem Berg gebaut. Vorher geht man sogar in die Kirche und betet für ein tolles Fest. Am Festabend wird dort Wache gehalten, getrunken und gelacht, bis dann die Zuschauer kommen, das Spektakel dauert meist eine ganze Nacht. Es gibt ein großes Lagerfeuer. Die Männer schlagen die brennenden Holzscheiben den Berg herunter und rufen ihre Wünsche, heimliche Liebschaften oder Geheimnisse ins Tal runter. Die Scheiben bringen Glück. Es folgt die große Afterparty und am Ende wird auch der Holzturm angezündet und verbrennt. Nun ist man offiziell erwachsen im Dorf. Meistens macht man das zwei Jahre hintereinander und genießt in erster Linie die Zeit zusammen mit den anderen Jugendlichen.

38.     Tokio Hotel VIP-Pass
Erinnerung an mein erstes Konzert der Band. Da ich relativ spät Fan geworden bin, gab es keine Möglichkeit mehr für mich, ein Konzert zu besuchen. Bis meine Freundin und ich auf unserem Trip nach Berlin einfach auf die Idee brachte, dass wir das mit einem Konzertbesuch verbinden könnten. Da wir ein VIP Ticket hatten, gab es diesen Pass dazu, der seitdem einen Ehrenplatz in meinem Zimmer hat.

39.     Fotoalbum
Ein besonderes Album, denn ich habe es zu meinem 18. Geburtstag bekommen und es enthält ein Foto von jedem Lebensjahr. Außerdem Bilder, die meine Freunde heimlich meinen Eltern geschickt haben, Bilder von meinen eigenen USB-Sticks, die sie mit stibzt haben um es so schön und vielfältig wie möglich zu machen. In diesem Album ist alles. Schulanfang und Schulabschluss, die ersten Schritte bis zum ersten Auto. Es hat einen Ehrenplatz im Regal.

40.     Blutspendekarte
Ich bin seit meinem 18. Lebensjahr Blutspender und besuche die freie Blutspende vom DRK viermal im Jahr. Als Mensch finde ich es wichtig, mein Blut anderen zu geben, die es brauchen, denn wenn ich welches brauche, bin ich froh um jeden, der sein Blut gespendet hat, um es mir geben zu können. Ich habe mal gelesen, dass wir im Durchschnitt fünfmal in unserem Leben auf das Blut anderer Menschen angewiesen sind. Daher Leute; spendet Blut! Außerdem bin ich bei der DKMS Stammzellenspende registriert und auch als Organspender. Ohne eine Diskussion lostreten zu wollen, aber weder bei der DKMS, noch bei Organ- oder Blutspende sind genügend Menschen registriert und auch ich habe Angst vor Nadeln… aber um Leben zu retten, nehme ich den kleinen Pikser gerne auf mich.

41.     Die Kinokartensammlung
Es ist fast wie eine Sucht geworden – ich sammle Kinokarten. Von jedem Film, zu dem ich ins Kino gehe, behalte ich die Eintrittskarten und lege sie Zuhause auf einen Stapel. Manchmal schaue ich auf das Datum der einzelnen Karten, sie gehen Jahre zurück. Seit zwei Jahren klebe ich sie nach und nach in ein Album und schreibe dazu, wer von meinen Freunden dabei war. Eine verrücke Eigenschaft? Tja, manche sammeln Briefmarken und ich sammle eben Kinokarten.

42.     Fitnessuhr
Als ich angefangen habe, im Studio zu trainieren, zu Joggen und mit dem Hund Wanderungen zu machen, war diese Uhr für mich ein Muss. Sie ist von Fitbit und zählt nicht nur Schritte und Herzfrequenz, sie zeichnet meinen Schlaf auf, meine Strecken, Ruhephasen und lässt sich auf sieben Sportarten einstellen um optimal zu trainieren. Gerade für mich, für die Fitnessstudios Neuland waren, war sie eine Hilfe. Heute trage ich sie hauptsächlich zum Joggen oder um meinen Schlaf im Auge zu haben – ich schlafe sehr oft schlecht oder wenig, und das ultimative Feature nutze ich auch noch - um auf die Uhr zu schauen. Wer hätte das gedacht.

43.     Brauner Sessel
Er ist groß, verstellbar und man kann sich wunderbar drauf kuscheln, um eine Stunde später mit Rückenschmerzen aufzustehen, weil man sich nicht knochenfreundlich platziert hat. Den Sessel habe ich von meiner Oma bekommen, als diese 2015 Krebs bekam und ihn durch ein Bett ersetzen musste. Weil ich nicht nur gute Erinnerungen mit ihm verbinde, unter anderem die Krankheit meiner verstorbenen Oma, wollte ich ihn lange nicht haben. Doch heute ist es ein toller Platz zu lesen, nachdenken oder Musik hören geworden.

44.     Decke mit Ärmeln
Eines der besten Weihnachtsgeschenke, die ich je bekommen habe. Eine weiche Kuscheldecke ist was Tolles. Eine weiche Jacke auch. Aber ich habe eine Kuscheldecke zum Anziehen bekommen, die so lang ist, dass ich mich eingewickelt damit auf die Couch legen und stundenlang rumhängen, lesen oder fernsehen kann. Manchmal trage ich sie den ganzen Tag über meinem Schlafanzug und schlafe abends unter meiner Bettdecke darin. Diese Decke ist der Wahnsinn.

45.     Schminktisch
Ein Geschenk von dem Girl, dass mir auch die Shisha geschenkt hat, ebenso wie sie mir tausend andere Dinge schenkt, einfach so. Wir unternehmen etwas zusammen und ich komme mit einem Schminktisch nach Hause. Er hat drei Fächer mit viel Platz, einem großen Hocker dabei und eine Spiegelfront. Ich muss sagen, im Sitzen kann ich mich überhaupt nicht schminken, daher ist er mittlerweile eine Ablagefläche und ein Versteck für geheimen Kram, den mein Bruder, wenn er mal wieder unerlaubt reinläuft um eine DVD zu klauen, nicht unbedingt sehen sollte.

46.     Duplo v. Doro
Eine süße Idee meiner Freundin, als ich eine schwere Zeit durchgemacht habe. Das Duplo habe ich bis heute nicht angerührt, es liegt noch in der Verpackung im Regal, wie ich es bekommen habe. Über eine Internetseite hat sie mir ein eigenes Duplo designt und eine Verpackung, auf der eine Botschaft steht. Eine Nachricht, dass wir immer Freunde sein werden und ich jederzeit auf sie zählen kann.

47.     Uhren
Es gibt hier drin ganz viele davon, auch wenn keine momentan funktioniert… aber sie sehen alle sehr schön aus. Ich habe eine Uhr aus Berlin und eine, die ich als Kind selbst zusammengeschraubt habe, als ich bei meiner Tante in der Firma ein bisschen Mäuschen spielen durfte. Kurzerhand haben sich ihre Kollegen ausgedacht, womit sie mich beschäftigen konnten, da meine Tante vergessen hatte, dass sie an dem Tag auf mich aufpassen sollte. Also nahm sie mich eben mit zur Arbeit. Mit ihrer Werkstattmannschaft habe ich dann eine Uhr und ein kleines Schuhregal gebastelt.

48.     Autoschlüssel
Dieses Schätzchen führt mich zu einem unverzichtbaren Ding in meinem Leben – meinem Auto! Es ist neongrün, klein, rund und heißt James. Mein Autoschlüssel ist außerdem mehrere Kilo schwer, behaupten meine Eltern und Freunde. Neben einem großen Hogwarts Wappen (Potterhead durch und durch) findet man tausende Schlüsselanhänger daran, einen aus Dänemark, einen aus Hamburg, ein großes Plüschschweinchen, mein Hausschlüssel, der Wohnungsschlüssel, alles an einem Ring. Er hat ganz schön was auszuhalten. Auf meinem Dorf braucht man ein Auto – die Außenwelt ist gefühlte Stunden entfernt. Es gibt keine Straßenbahnen oder Züge, sondern nur Busse und das auch nicht gerade oft – und ich liebe es hier. Trotzdem bin ich dankbar, dass James da ist und mich hin und wieder in die Zivilisation bringt.

49.     Klamotten
Stehen tatsächlich so weit hinten! Denn ich habe so viele davon, wie sonst niemand in der Familie. Ich besitze so viele Klamotten, wie meine Eltern und mein Bruder zusammen. Oberteile, Hosen, Jacken, Schals, Socken, selbst Schlafanzüge, von allem zu viel. Mehr als es jemals alles anziehen zu können. Meinen kompletten Kleiderschrank könnte ich in einem Jahr nicht anziehen, weil es zu viele Kleidungsstücke wären. Und das Schlimmste ist, dass es immer mehr werden und ich kaum welche wegwerfe, es sei denn, sie passen nicht mehr. Selbst dann rede ich mir ein, sie zum schlafen noch anzuziehen, was ich nie tue. Doch vor tatsächlich zwei Wochen habe ich ordentlich ausgemistet, das erste Mal seit Jahren, und zwei ganze Säcke zum Altkleidercontainer gebracht. Nun sieht es um einiges Übersichtlicher aus.

50.     Hogwarts-Decke
Ich habe diese Decke noch nicht lange, aber sie ist auf jeden Fall eines meiner Lieblingsdinge in meinem Raum. Sie ist zwar nicht sonderlich groß, aber warm und kuschelig für Wintertage und außerdem zeigt sie meine Liebe zu den Harry Potter und Fantastic Beasts Filmen. Diese Bücher und Filme nehmen einen wichtigen Platz ein, sie halfen mir durch gute und schlechte Zeiten. Ich habe sogar ein Tattoo, einen Zauberspruch auf meinen Rippen, zusammen mit einem geflügelten Schlüssel. Meine Hogwarts-Decke ist der eindeutige Beweis, dass auch ich, wie alle Potterheads, in der falschen Welt geboren wurde und eigentlich noch immer auf den Brief warte, den ich mit 11 hätte erhalten sollen. Moment… das reale Leben klopft an. Und ich bin mal wieder nicht bereit.
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