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狐- Kitsune

Kurzbeschreibung
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Don Quichotte de Flamingo Don Quichotte Rocinante / Corazon OC (Own Character) Trafalgar Law
13.10.2019
04.08.2022
32
88.131
24
Alle Kapitel
40 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
13.10.2019 2.275
 
Hallo liebe Leute!

Ich weiß, ich habe gewisse Fanfictions offen. Doch interessiert mich, dass jetzt mal recht wenig xD.

In meiner letzten Geschichte mein Leben und Ich, hatte ich euch ja gefragt ob es euch interessieren würde mal eine Fanfiction mit Law und Kira im One Piece Universum zu lesen und da viele meinten, dass sie das interessant finden würden, dachte ich gehe ich diesem Wunsch einfach mal nach.

Ich muss dazu sagen Law x OC( in dem Fall Kira) ist mein absolutes OTP. Ihr werdet auch falls ich wieder mal FF’s mit Law schreibe auch keinen anderen OC finden mit dem ich ihn shippe. Außerdem wird diese Geschichte um einiges Fantasielastiger und ich bin mit dem Dressrosa Arc noch nicht durch ( kucke den Anime auf deutsch ^^“) aber ich versuche es mein bestes zu geben. Und nun viel Spaß beim Lesen.


Liebe Grüße

Kiah Bluebelle :3


P.S.

Auch zum Thema Teufelsfrüchte, habe ich eine Klitzekleine Änderung vorgenommen. Seid mir deshalb bitte nicht all zu böse. Es gibt immer noch nach wie vor nur eine davon.


**


Die Kitsune Frucht. Einige sagen sie sei ein Mythos. Ein Hirngespinst der Leute. Andere glauben, jedoch fest daran, dass sie existiert. Allerlei Spekulationen kursieren auf der Grandline umher. Doch die Wahrheit findet man nur auf „ Domino“, einer Insel in der „ neuen Welt“
Inmitten der rauen und unberechenbaren See der neuen Welt, liegt die Insel Domino. Es ist eine recht stattliche Insel, mit ihren ganz eigenen Geheimnissen. Allerlei Fabelwesen hausen auf  diesem Gebiet umher. Feen, Elfen, Kobolde und Drachen durchstreifen die magisch, märchenhaften Wälder und treiben hin und wieder gerne ihre Späße in dem sie Sachen stehlen und die Leute gerne in die Irre führen in dem sie ihnen den falschen Weg durch den Wald weisen. Bei Gelegenheit und mit etwas Glück bekommt man sogar ein Einhorn zu sehen. Doch so schnell wie sie sich blicken ließen, verschwanden sie auch wieder.

Regiert wird dieses magische Königreich von einem geliebten Königspaar. Doch die alte Königin Babette, die zuvor über das Königreich herrschte, lag im Sterben. Sie war alt und nun war ihre Zeit gekommen.

Schweißperlen waren auf der blassen Stirn der alten Frau zu sehen. Ihr Fieber war sehr hoch und sie atmete schwer, da es ihr nicht mehr leicht fiel. Alle Mitglieder der königlichen Familie waren anwesend. So auch der Leibarzt der Königin. Er hatte sich die Zeit über um sie gekümmert. Doch nun konnte selbst er nichts mehr für sie tun. Mit besorgter Miene warf der junge König dem Arzt einen Blick zu, welcher nur stumm den Kopf schüttelte. Er stand ebenfalls am Bett der alten Frau und hatte sein hellblaues Augenmerk auf die gebrechliche Statur der Frau gerichtet.

„ Schont euch, Majestät! Das ist die einzige Medizin die euch noch verordnen kann. Aber wie mir scheint, wollt ihr euch nicht ruhig verhalten.“, sagte der Arzt mit einer leisen, beruhigenden Stimme. „ Was geht euch denn so im Kopf umher, dass jeder Mann meint, ihr wollet gleich aus dem Schloss laufen?“
„ Muss ich nicht unruhig sein? Wenn ich spüre wie Tag um Tag, weniger Kraft in mir ist?“, nur mit Mühe brachte Königin Babette diese beiden Sätze zustande und atmete hastig ein und aus, als wäre sie um ihr Leben gelaufen. Eine Zofe die an der linken Seite ihres Bettes verweilte, tupfte ihr mit einem feuchten Tuch die Schweißperlen ab. Gleichzeitig sollte die Kühle des Tuchs zur Milderung des Fiebers dienen. Langsam öffnete sie ihre Kastanienbraunen Augen und nahm ihren Sohn, ihre Schwiegertochter, den Arzt und Zofen und Leibdiener um sich herum in Augenschein. Doch das Sehen strengte die alte Frau an und sie ließ ihren Kopf mit geschlossenen Augen zurück in den seidenen Bezug ihres Kissens sinken. „ In mir brennt ein Feuer, das mich austrocknet.“, hauchte sie, „ Gebt mir Wasser. Ich brauche etwas zum Trinken.“

Eilig griff die junge Königin Nayah zum Krug und füllte etwas Wasser davon in ein Glas und setzte es der alten Frau an die Lippen. „ Hier ist Wasser.“, wisperte sie und wartete geduldig bis die alte Frau genug getrunken hatte. Stumm beobachtete der junge König Khronos das Szenario. Er saß auf der anderen Seite des Bettes und hielt die Hand seiner Mutter. Sie war knochig und schmal. „ Es tut gut.“, murmelte die alte Frau, „ Auch wenn es nur für einen kleinen Augenblick hilft. Ich glaube ich könnte ein ganzes Meer austrinken, so durstig bin ich. Doch würde es das Feuer in mir nicht löschen.“, Babette drehte den Kopf zu ihrem Sohn und seiner früh. Müde sah sie die beiden aus ihren braunen Seelenlichtern an und konnte die Emotionen aus ihren besorgten Gesichtern lesen. “Khronos mein Sohn.“, sagte sie mit leiser und schwacher Stimme, „ fühlst du wie das Fieber auch in meinen Händen ist, wie es aus mir heraus will?“. Der junge König drückte mit leichtem Druck die Hand seiner Mutter und konnte die starke Wärme spüren. „ Es schürt und schürt sich in mir und ich kann nicht…“
„ Sei still Mutter!“, sprach der Schwarzhaarige und sah seine Mutter mit sanfter Miene an, „ Du sollst ganz Still sein. Damit du gesund wirst.“ Er wusste, dass der Arzt nichts mehr für sie tun konnte, doch sollte es bekanntlich doch immer wieder mal ein Wunder geben.

„ Gesund. Gesund. Gott möchte es geben, dass ich gesund werde. Aber sagen mir nicht die Augen des Doktors, dass er keinen Rat mehr für mich weiß!“, wisperte die alte Königin und widmete ihr Augenmerk dem Arzt, welcher mit gefalteten Händen an ihrem Bett stand.
„ Das darfst du nicht sagen, Betty!“, Betty war der Spitzname der alten Frau und so wurde sie gerade von ihrer Schwiegertochter genannt.  „ Alle Augen die mich ansehen, reden mit mir!“, Babette versuchte etwas den Kopf zu heben, doch es strengte sie so sehr an, dass sie ihn sogleich wieder zurück in das Purpur rote Kissen fallen ließ, „ Kann ich nicht lesen aus euren Augen seit Tagen schon. Ich will’s nicht sagen was ich alles gelesen habe. „ die Stimme der alten Frau wurde brüchig, „ Mir ist… als würde ich von mir selbst Abschied nehmen und weil ich mich nicht selbst nicht mehr zu tragen habe kann ich anders als früher merken, was um mich geschieht.“, murmelte sie, allerlei seltsame Sätze die so einerseits so unverständlich waren, dass die Anwesenden sich schon dachten worauf die alte Königin hinaus wollte.
„ Aber mein Sohn du hast Recht.“, sagte sie kraftlos, „ Ich sollte nicht so viel reden. Denn das Reden macht mich müde, so müde, dass ich die Augen schließen möchte. Wenn ich die Augen geschlossen habe, wird alles gut sein. Ganz still, ganz still. So still, dass du hören kannst wie ein kleiner Wassertropfen in den See fällt.“

„ Dann mach die Augen zu Betty, schlafe einwenig und wenn du ausgeschlafen hast. Wollen wir weiter mit einander plaudern.“, sanfte Züge legten sich auf das Gesicht der jungen Königin und auch der Sohn beäugte seiner Mutter mit einer angenehmen Ruhe. Jeder in diesem Raum tat das.

„ Noch nicht Kind.“, sagte sie plötzlich und man konnte deutlich sehen wie sie sich anspannte, „ Noch nicht. Ich wollte ich könnte schlafen. Doch erst müsst ihr mir etwas versprechen.“
Aufmerksam blickte das junge Königspaar auf die alte und kranke Königin. Traurigkeit gemischt mit einem Flehen waren darin zu erkennen. „ Nayah… Khronos, verspricht mir, dass ihr eurem Kind sobald es auf der Welt ist meine Teufelsfrucht gebt… es soll einmal wie ich die Macht des Kitsune in sich tragen, wie es der königliche Brauch der Familie besagt. Als die junge Königin diese Bitte hörte, legte sie ihre Hand auf die leichte Wölbung an ihrem Bauch. Unter ihrem hellblauen Kleid, zeichnete sich eine kleine Wölbung ab. Dabei sammelten sich Tränen in ihren Azurblauen Seelenfenstern. Der Gedanke daran, dass ihre geliebte Schwiegermutter sterben würde, brach ihr schier das Herz. Doch wollte sie ihrer Bitte nachkommen und versprach ihr diesen Wunsch zu erfüllen, so wie auch ihr Sohn Khronos.
Denn der königliche Brauch war es, wenn ein Nutzer der Kitsunefrucht stirbt, bekommt das nächste Neugeborene diese Frucht und erlangt damit die Fähigkeiten des mächtigsten Fabelwesens des ganzen Königreichs.
Als Babette die Bestätigung ihres letzen Wunsches vernahm, fielen ihr nach und nach die Augen zu und sie schlief ein. Für immer.


**

- Sechs Monate später-


Die großen Gänge des Schlosses wurden durch das laute Geschrei eines Neugeborenen erfüllt. Unruhig lief König Khronos, vor dem königlichen Schlafzimmer wie ein Tiger auf und ab. Schon seit einigen Stunden ging dies so. Doch als er die lauten und festen Schreie des Babys vernahm war sein Herz voller Erleichterung gefüllt. Sofort stürzte er in das gemeinsame Schlafzimmer und erblickte seine Frau die ein kleines schreiendes Bündel in ihren Armen hielt.Mit sanften Gesichtszügen beäugte sie das Kleine, welches in einem warmen zart Rosafarbenen Handtuch eingewickelt war.

„ Es ist ein Mädchen!“, hauchte Königin Nayah voller Glück und strich ihrer kleinen Tochter über die kleine rosige Wange. König Khronos trat näher an das Bett heran um das Baby näher betrachten zu können. Er selbst konnte noch gar nicht glauben, dass dieses Baby seine Tochter war. Kleine blonde Löckchen zierten ihren Kopf und ihre Augen schimmerten in einem warmen Bernsteinbraun. Nach und nach beruhigte sich das Neugeborene. Voller Neugier betrachtete es die neue Umgebung aus seinen Augen, welche letztendlich bei König Khronos hängen blieben. Vorsichtig hielt der junge Mann seiner kleinen Tochter den Zeigefinger hin.Zaghaft umklammerte das Baby den Finger mit seinem winzigen Händchen und gab dabei einen quietschenden Laut von sich, der sehr stark einem Lachen ähnelte. Das junge Königspaar konnte gar nicht anders als darüber zu Schmunzeln. Der König setzte sich zu seiner Gattin ans Bett. „  Wie soll sie heißen?“
„ Kira!“, durchbrach die Königin plötzlich das Schweigen und betrachtete lächelnd ihre Tochter. „ Kira?“, wiederholte der Gemahl der Königin den Namen und sah etwas skeptisch drein. „ Ja Kira. Es bedeutet die Herrin und die Sonne und sie ist doch wahrlich ein kleiner Sonnenschein!“, lächelte die junge Königin und tippte mit ihrem Zeigefinger auf die niedliche Stupsnase ihrer kleinen Tochter. So nach und nach schien auch der junge König davon überzeugt zu sein und stimmte mit einem Lächeln zu. „ Dann soll ihr Name Kira sein!“, sagte er und strich mit zärtlich über ihre kleine pausbäckige Wange.

Das ganze Königreich war nun in heller Aufregung, da das Langersehnte Kind nun endlich da war. Fröhlich riefen die Bediensteten und die Untertanen „ Die junge Prinzessin ist geboren. Die junge Prinzessin ist geboren.“. Die Böller und Salutschüsse wurden nur so abgefeuert, dass es fast gar kein Ende mehr gab.

**

Bald darauf wurde ein großes Fest gegeben. Das ganze Königreich wurde zur Taufe der kleinen Prinzessin eingeladen. Lange Gewänder mit dem Wappen des Königreichs Domino waren im Schlosssaal aufgehängt.  Es zeigte zwei Löwenartige Gestalten mit großen Engelsschwingen. In der Mitte befindet sich ein Baum, mit einer großen Wurzel. Oben  und unten, befanden sich jeweils rechts und links eine goldene Feder. Zudem wurde der Saal mit allerlei seltenen Blumen geschmückt. Alles nur zu Ehren der kleinen Prinzessin.

Glücklich wie bei ihrer Hochzeit damals, standen Königin Nayah und König Khronos vorne beim Priester. Nur, dass dieses Mal ihr kleines Töchterchen Kira dabei war und das Fest dieses Mal ihr zu Ehren gefeiert wurde. Neugierig blickte sie sich auf dem Arm ihrer Mutter um. Allerlei interessante Sachen gab es zu sehen. Sie war ein sehr aufgewecktes Baby. Neugierig aus ihren braunen Augen beobachtete sie den alten Priester dabei wie er  das Elixier für die Prinzessin vorbereitete.
Es war eine Tradition wie sie schon seit Jahrtausenden fortgeführt wurde. Der Saft wurde aus der Teufelsfrucht herausgepresst und in die Milch gerührt um es den Kindern etwas erträglicher zu machen. Sie könnten dem sonst so bitteren Geschmack der Teufelsfrucht nicht standhalten.
Wie gebannt sah der Alte dabei zu wie die einzelnen Tropfen der dunklen Flüssigkeit in die Milch tropften und sich kurz verfärbten. Ein Tropfen genügte schon um dem Kind diese Teufelskraft zu verabreichen. Hastig rührte der Mann mit dem langen grauen Bart die Milch um und füllte sie in eine Flasche und setzte darauf einen Sauger, damit Kira die Milch trinken konnte.

Elegant drehte er sich zu der kleinen Familie. Langsam und bedächtig ging er auf sie zu und setzte die Flasche an Kiras kleine, herzförmige Lippen an. Sogleich begann sie zu trinken, verzog dabei etwas das Gesicht, da der Geschmack der Teufelsfrucht doch etwas durchschimmerte. Doch der leicht süßliche und milde Geschmack der Milch war stärker.
Kira trank das kleine Fläschchen bis auf den letzten Tropfen aus und kaum war dies geschehen, wurde sie für einen kurzen Augenblick von einem warmen hellen Licht umgeben.
„ Es ist vollbracht!“, murmelte der Pfarrer und auch die Eltern der Kleinen lächelten sich glücklich. Königin Babettes Wunsch wurde somit erfüllt.
Vorsichtig entnahm der alte Mann Königin Nayah ihr Kind und hob das kleine Mädchen in die Höhe. „ Prinzessin Kira! Die neue Schutzpatronin, der Insel Domino!“, verkündete der alte Mann laut. Augenblicklich brach schallender Applaus Jubelgeschrei aus allen Ecken aus. Das Königreich freute sich und feierte ausgelassen.
Doch leider kam die Freude nicht bei allen an.

In der hintersten Ecke, nahe bei den Ritterrüstungen verbarg sich eine Gestalt. Sie war in einen tiefschwarzen Umhang gehüllt und beobachtete das Geschehen aus weiterferne. Nur die Feuerroten Augen waren zu sehen, die das Kind mit bösem Schimmer beäugten.
„ Darüber wird sich Joker nicht gerade freuen!“, murmelte die weibliche Stimme. In Windeseile verwandelte sich die Gestalt in einen Raben und flog krächzend davon.

**


… Fortsetzung folgt…


Anmerkung:

Ich hoffe euch hat das Kapitel gefallen und zur Veranschaulichung. So sieht das Wappen der königlichen Familie aus.

Link: https://orig00.deviantart.net/f236/f/2016/081/9/c/zal_coat_of_arms_by_windfalcon-d9w3ihf.jpg

Ansonsten sieht man sich im nächsten Kapitel wieder oder in den Reviews.

LG

Kiah Bluebelle ^^
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