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Am Anfang und Am Ende

von LucyRenee
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Gabrielle OC (Own Character) Xena
12.10.2019
12.10.2019
10
22.368
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12.10.2019 1.523
 
In Cervix.

„Hier ist wirklich nicht will los.“
Xena lächelte zu ihr „ja, dass sagte ich doch.“
Die Bardin seufzte etwas enttäuscht aus „ja, wie immer hast du recht…“
„Komm, wir suchen uns jetzt eine nette kleine Taverne, nehmen uns ein Zimmer, genehmigen uns ein kühles Bad, und danach können wir ja etwas essen. Was hältst du davon?!“
Das strahlen in Gabrielles Gesicht, reichte der Kriegerin als Antwort und sie ging schon voraus.
Gabrielle kam schnell hinterher und sie machten sich gemeinsam auf die Suche.

„Was hältst du von dieser hier?“
Fragte Xena und sah Sie gespannt an.
„Hmm, `Zum alten Hufeisen´… klingt komisch oder nicht?“
Die Kriegerin lächelte nur „es wird schon nicht so schlimm sein.“
Ich werde Argo in den Stall bringen.
Ein Nicken von Gabrielle und schon nach kurzer Zeit war Xena wieder bei ihr.
Danach gingen sie gemeinsam hinein.
Xena ging als Erste, sie schaute sich in der Taverne genau um und musste feststellen, dass sie ziemlich gut besucht war.
Nur wenige Tische waren noch frei.
Gabrielle folgte ihr und wunderte sich etwas darüber, dass ihr kein ekliger Geruch, von verschwitzten Männern in die Nase stieg.
„Das ist doch sehr angenehm hier.“
Sagte die Bardin mit einem leichten Lächeln im Gesicht.
„Soll ich zum Wirt gehen?“
Fragte sie amüsiert Xena.
Xena stimmte natürlich zu, da sie genau wusste, wo Gabrielle ihre Stärken hatte und Feilschen war einer ihrer besonders starken Fähigkeiten.
Deshalb lies sie ihrer kleine Gefährtin an sich vorbei gehen und suchte sich einen geeigneten Platz im Raum.
Obwohl im Raum… wohl eher in einer dunklen Ecke, von der sie einen guten Überblick über die anderen Gäste hatte.
Sie fand einen und nahm Platz.
Xena beobachtete kurz die restlichen Besucher, um festzustellen, ob ihnen heute noch jemand dumme Fragen stellen könnte.
Doch eigentlich sah keiner so dumm aus.
Die Kriegerin konzentrierte sich jetzt wieder voll und ganz auf ihre Bardin, die dem Wirt anscheint schwer zugesetzt hatte.
Er lies ein wenig verärgert seinen Kopf hängen und brabbelte irgendwas vor sich hin.
Mit einem siegreichen Lächeln kam Gabrielle auf Xena zu.
Diese schüttelte nur lachend ihren Kopf.
Was würde ich nur ohne dich machen…
Gabrielle setzte sich an den Tisch gegenüber von Xena und strahlte Sie an.
„Das war sehr leicht dieses mal. Ich habe für alles einen sehr guten Preis bekommen, und Argo bekommt jeden Morgen frisches Futter und Wasser sogar extra.“
Xena konnte sich ein freudiges lächeln nicht verkneifen.
„Du bringst die armen Menschen noch um ihre letzten Dinare, wenn du so weiter machst.“
Gab sie bewundernd zurück.
„Aber Xena… wahrscheinlich hast du wieder mal recht, aber es macht solchen Spaß!“
Ihre starke Freundin grinste nur „ich weiß das es dir Spaß macht. Und, wollen wir schnell mal unsere Zimmer begutachten?“
„Oh ja, bin mal gespannt wie sie aussehen.“
„Ich auch. Ich werde noch mal zu Argo gehen und unsere Sachen holen. Wartest du solange?“
Wieder ein Nicken Gabrielles und Xena machte sich sofort auf den Weg.
Ich werde immer auf dich warten, meine Kriegerin…
Enttäuscht lies sie kurz einen Seufzer heraus.
Nur wenige Momente verstrichen, und Xena war schon wieder bei ihr, mit ihren Satteltaschen im Schlepptau.
Sie gingen nun zusammen eine kleine Treppe hinauf und das erste Zimmer links, war ihr Zimmer.
Als sie drinnen waren, war der erste Eindruck, gar nicht mal so schlecht.
Natürlich war nichts Besonderes im Zimmer, legendlich ein Tisch mit zwei Stühlen in der linken Ecke, und ein großes Bett rechts von ihnen, wo genug Platz für zwei war.
Ein Fenster war gegenüber vom Bett und lies die warmen Sonnenstrahlen hinein.
Einen Nebenraum gab es auch, wo ein etwas größerer Zuber drin stand und ein paar Handtücher ordentlich zusammengelegt rumlagen.
Und was es nicht überall gab - es war sauber.
„Na das geht doch!?“
Sagte Gabrielle und schaute zu Xena, die ein zufriedenes Nicken von sich gab.
Die Kriegerin legte die Satteltaschen vors Fenster ab und legte danach ihre Rüstungsstücke ab.
Der Anblick, Sie ohne Rüstung zu sehen ist einfach atemberaubend…
Für kurze Zeit starrte sie Xena an, der das natürlich nicht entgangen ist „Gabrielle??“
Sie zuckte leicht zusammen, schaute weg und brachte nur ein leises „ja?“ heraus.
Xena schaut Sie etwas verdutzt an …Sie hat mich gerade eben sehr gemustert oder nicht? Und ihr Blick dabei… sah ich da ein Verlangen in ihren saphirgrünen Augen… Nein Xena, dass bildest du dir nur ein…
„Xena?“
„Ja.“
„Wollen wir endlich ein Bad nehmen?“
Die Kriegerin war etwas betrübt, da sie gehofft hatte, dass Gabrielle sie etwas anderes Fragen würde und ihre Hoffnung löste sich in Staub auf.
Und darum erwiderte sie nur „ja, gern.“
Die Bardin drehte sich sofort um und verschwand zum Wirt, um ihm Bescheid zu sagen.
Noch immer machte Xena einen etwas verwirrten Eindruck.
Sie schüttelte nur ihren Kopf „nein Xena! Dass was du schon wieder gedacht hattest, wird nie geschehen.“
Bedrückt und verloren in der Liebe zu ihrer Bardin, sah sie aus dem offenen Fenster.
Sie beobachtete wenige Leute, die von einem Ort zum anderen liefen.
Anscheint, wird etwas vorbeireitet?!

Währenddessen hatte Gabrielle schon dem Wirt alles erzählt.
Er nickte nur und verschwand nach hinten, um seinen Dienerinnen Bescheid zusagen, dass sie das Wasser in das Zimmer bringen mögen.
Hoffentlich hat Sie nichts bemerkt… und wenn doch??? …was wäre, wenn ich es ihr einfach sage? Ob Sie mich verlassen würde? Oder würde Sie mich auslachen… nein auslachen wohl kaum, aber es wäre zu schön, wenn Sie auch so fühlen würde für mich.
Der Wirt kam zu ihr zurück, und riss sie aus ihren Gedanken „ihr wollt doch mit Sicherheit kein warmes Wasser haben, oder?“
Ein nicken Gabrielles Kopfes sagte alles und der Wirt verstand es.
„Ein paar Minuten noch, dann habt ihr euer Bad. Du kannst ruhig schon wieder in euer Zimmer gehen, die Mädchen werden anklopfen und euch das Wasser bringen.“
Gabrielle nickte und lächelte dankbar „danke.“
Danach ging sie wieder zurück ins Zimmer.
Als sie durch die Tür kam, bot sich wieder ein atemberaubender Anblick.
Xena hatte sich leicht zur Tür gedreht, um zu sehen wer da kommt.
Als sie sah, dass es ihre Bardin war, kam ein sanftes Lächeln in ihr Gesicht.
Und der leichte Wind, der durchs Fenster kam, streicht sanft durch ihr schwarzes Haar.
Wenige Augenblicke, sahen sich die beiden nur an.
Jeder von ihnen glaubte Liebe in den Augen des anderen zu sehen, doch traute sich keiner etwas zu sagen.
Es herrschte Stille.
Erst als sich die Kriegerin sich räusperte, schaute Gabrielle woanders hin.
„Und wann bekommen wir das Wasser?“
„Die Bediensteten müssten gleich kommen.“
Antwortete die Bardin schnell.
Wenn du so weiter machst Gabrielle, wird Sie gleich wissen, was du für Sie fühlst…
Die Kriegerin lachte kurz auf.
„Ich freue mich schon aufs Bad, und du?“
Gabrielle schaute sie verschmitzt an „na und ob Xena, wer von uns beiden sehnt sich schon seid Tagen nach einen Bad?“
Xena lachte nur und plötzlich klopfte es.
„Herein!“
Sagte Xena und die Bediensteten Mädchen kamen herein, mit ihrem Wasser.
Sie fühlten ziemlich schnell den Zuber, und waren so schnell wie sie da waren, auch schon wieder verschwunden.
Die Gesichter der beiden Frauen erhellten sich fast bis ins unendliche, bei der Betrachtung des klaren kühlen nasses.
Gabrielle und Xena entkleideten sich sofort ihrer restlichen Sachen und stiegen hinein.
„Ganz schön kalt.“
Sprach die Bardin zur Kriegerin, die schon drin war.
„Man gewöhnt sich schnell daran und nach so einem heißen Tag, geniesst man es schnell.“
Ihre Freundin nickte nur und mit einem Satz war sie im kalten Wasser. Ein leises schmunzeln kam von Xena, als sie Gabrielle beobachtete.
Sie ist so süß… so jung… so unschuldig… Sie würde sich nie mit einer alten Kriegsherrin wie mir abgeben, oder doch?
Die Kriegerin sah Sie lange an, doch dann blickte sie unschlüssig ins klare Wasser vor ihr.
Und wenn doch? Was wäre dann? …nein darüber brauche ich mir keine Gedanken machen, da es sowieso nicht passieren wird.
Sie schaute wieder zu Gabrielle, die sich gerade mit der Seife wusch.
Vielleicht sollte ich es ihr einfach sagen, hier und jetzt? Ich hatte Sie schon verloren und es ihr nicht gesagt … es ist nicht lang her… hätte sie denn den Kuss zugelassen, wenn Sie anders fühlt als ich? Wohl kaum…
Plötzlich sah sie einen kleinen Schwamm vor ihrem Gesicht.
„Wäscht du mir bitte den Rücken?“
Xena sah in die grünen Augen ihrer Freundin und nahm den Schwamm schon reflexartig.
Gabrielle drehte sich mit einem Lächeln um und die Kriegerin wusch ihr sanft und zärtlich den makellosen Rücken.
Ihre Hände können so zärtlich sein…
Beide genossen diese kleinen Berührungen eine ganze Weile.
Plötzlich drehte sich Gabrielle um „jetzt bin ich dran.“
Sagte sie kurz und Xena verstand sofort.
Nun drehte sie sich um und genoss die Zärtlichkeit in vollen Zügen.

Als Gabrielle fertig war, hauchte die Kriegerin einen lautlosen Seufzer aus.
Doch schon als sie wieder in Gabrielles Gesicht sah, musste sie unwiderruflich lächeln.
Ein Magenknurren unterbrach die Stille und Xena lachte kurz,
„Ich denke wir sollten jetzt raus aus dem Wasser und uns stärken gehen.“
Sagte Xena lächelnd zu Gabrielle.
Gesagt getan und sie waren schon wieder fertig angezogen, wobei jeder den anderen ab und zu flüchtig ansah.
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