Dating 202

von SaMo-Fan
GeschichteRomanze, Freundschaft / P18
Alea der Bescheidene Luzi das L
11.10.2019
21.02.2020
21
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Leise knatschend ging die Tür zum Schlafzimmer auf, wo die beiden Männer immer noch eng aneinander gekuschelt schliefen. Keiner von beiden hatte sich über Nacht aus der Umarmung gelöst. Ganz im Gegenteil sie hatten sich endlich wieder. Und da sie beide wegen des Streits der letzten Woche nicht sonderlich gut geschlafen hatten, schliefen sie nun endlich wieder gut und behütet in den Armen des jeweils Anderen.
Man hörte ein Paar kleine Füße über den Boden tapsten und schon bewegte sich das Bett. Langsam legt sich eine Hand auf Aleas Rücken. Ein Murren kam von dem Besitzer des Rückens. Langsam öffnete er die Augen und drehte seinen Kopf leicht.
„Ach, guten Morgen Mia. Du bist ja schon wach. Ist alles in Ordnung?“, fragte Alea verschlafen. Er bekam ein schüchternes Nicken zurück. Sie hatte Lea, das Kuschelschwein das Alea ihr geschenkt hatte, fest im Arm und saß neben seinem Oberkörper auf dem Bett.
„Möchtest du noch ein bisschen kuscheln kommen bevor wir aufstehen?“, Alea drehte sich ein Stück aus Luzis Umarmung raus und hob ein Stück die Decke an. Erst da fiel ihm auf, dass er ja genauso wie Luzi nur eine Shorts trug. Mia aber störte sich nicht daran und war schon dabei mit unter die Decke und halb auf Aleas Brust zu kriechen. Dieser lag nun mit einer halben Mia auf der Brust zur einen Seite und mit einem immer noch schlafenden Luzi in seinem Arm zur anderen Seite da. Mia kuschelte sich noch etwas ein und legte auch Lea so hin, dass es für sie gemütlich wäre. So schlummerten dann sowohl Alea als auch Mia nochmal weg.

Zufrieden lehnte Alea sich in seinem Stuhl zurück. Nachdem die Drei noch eine ganze Weile im Bett gelegen und gekuschelt hatten, hatten Mia und Alea beschlossen Luzi dann doch zu wecken. Dieser hatte ja eh schon die frühmorgendliche Kuschelrunde verpasst, da musste er nicht auch noch das Frühstück verpassen. Denn sowohl Alea als auch Mia hatten inzwischen Hunger bekommen. Nachdem dann alle wach und angezogen waren, hatte Luzi auch seinen morgendlichen Kaffee von Alea gereicht bekommen und so hatten dann alle Drei zusammen in der Küche gefrühstückt. Luzi hatte sich sogar dazu durchgerungen eine Kleinigkeit zu essen. Das tat er immer, wenn Mia da war. Immerhin wollte er ein gutes Vorbild sein und meistens aß die Kleine dann auch anstandslos. Das war bei ihr leider nicht immer der Fall. Dieses Mal allerdings hatten sie ja Besuch und den wollte Mia scheinbar zufriedenstellen, denn sie aß ohne jegliches Murren. Auch als Alea ihr ein Glas Saft gegeben hat, hatte sie sich nicht beschwert, sondern anstandslos ausgetrunken. Hätte Luzi das probiert, hätte sie sich bestimmt nicht so leicht überreden lassen, dessen war er sich sicher.
„Wann muss Mia wieder zurück?“, fragte Alea schließlich mit einem Grinsen auf dem Gesicht.
„Kathrin holt sie so um drei rum ab. Wieso fragst du? Und was grinst du überhaupt so, mein Rockstar?“, Luzi wurde durch das Grinsen misstrauisch. Alea führte doch bestimmt etwas im Schilde.
„Naja, dann könnte man doch gleich noch in den Park gehen, oder? Da wäre ja auch ein Spielplatz", Alea versuchte möglichst unschuldig drein zu blicken. Gab den Versuch aber recht schnell wieder auf, als Mia ein begeistertes „Jaaaaa!“ verlauten ließ. Sie war scheinbar schon mal einverstanden mit der Idee, da musste dann nur noch Luzi zustimmen. Dieser wurde auch so gleich mit bettelnden Blicken von den beiden bombardiert.
„Ja, gut. Dann machen wir das. Aber wir müssen am besten um  halb drei rum wieder da sein“, willigte Luzi schließlich ein. Einem süßen Blick konnte er ja noch widerstehen, aber gleich Zweien?  Ein Freudenschrei ging durch die Küche und man sah sofort zwei blaue Augen strahlen.
„Aber erst werden Zähne geputzt!“, ermahnte Luzi seine Tochter sofort.

Wild kreischend lief Mia in ihrem Sommerkleidchen vor Alea weg. Dieser jagte nämlich die Prinzessin, weil er gerade in der Rolle des großen bösen Drachen war. Dieser wollte die ausgerissene Prinzessin wieder zurück in ihren Turm bringen. Das Ganze ging schon eine ganze Weile so. Zwar hatte der Drache die Prinzessin zwischendurch schon ein paar Mal gehabt, aber sie hatte sich immer wieder befreien können. Es sah schon süß aus wie Alea ihr immer wieder Chancen gab sich zu befreien, fand Luzi. Dieser saß auf der mitgebrachten Decke und passte auf ihre Sachen auf. Am Anfang war Mia alleine auf dem Spielplatz herumgeturnt, aber nach ihrer kleinen Essenspause mit Sachen von zuhause, wollte Mia unbedingt mit ihrem Laufmann spielen, was dieser natürlich auch sofort getan hatte. Bis jetzt hatte Mia ihn auch noch nicht wieder hergegeben.
„Papa, Papa, Drache tommt. Mia schützen!“, kam die Kleine wild rufend auf ihren Papa zu gelaufen und ließ sich einfach auf ihn fallen. Sie wusste ja, dass er schon dafür sorgen würde, dass ihr nichts passiert. Dieser schlang sofort die Arme um sie und knuddelte sie ordentlich durch, was sie wiederum zum Lachen brachte. Ebenfalls lachend gesellte sich jetzt auch Alea zu den beiden, schlang die Arme um beide und bildete so eine Art menschliches Knäuel, was für nur noch mehr Lachen bei den dreien sorgte.
„Ich glaube wir sollten so langsam mal los. Ich muss auch noch Mias Sachen zusammensammeln. Das habe ich ja vorhin nicht mehr geschafft, weil ihr beide so gedrängelt habt", versuchte Luzi die beiden zu besänftigen. Mit einem traurig aufgesetzten Blick ließ Alea von seiner ‚Beute' ab.
„Ok, dann mal los. Magst du mir beim Sachen einpacken helfen, Mia?“, bezog er die Kleinste im Bunde auch gleich ein. Diese half ihm natürlich sofort.

Sie waren gerade wieder in Luzis Wohnung angekommen und Luzi hatte begonnen die Sachen von Mia zusammenzusuchen, da klingelte es auch schon.
„Alea, magst du bitte mal aufmachen? Das wird Kathrin sein“, bat Luzi. Alea betätigte daraufhin den Türöffner und öffnete auch gleich die Wohnungstür. Kaum hatte er sich umgedreht und wollte Luzi fragen, ob er ihm irgendwie beim Zusammensuchen helfen konnte, da lief Mia schon auf ihn zu und wollte von ihm in den Arm genommen werden. So kniete er sich hin und schon schlangen sich zwei kleine Ärmchen um seinen Hals. „Laufmann und Mia wieder spielen?“, kam es leise von ihr.
„Wir werden uns bestimmt nochmal wieder sehen und dann werden wir auch wieder spielen“, versprach er ihr und löste dann sanft die Arme von seinem Nacken. Er hatte laute Schuhe die Treppen zur Wohnung hochkommen hören. Genau in dem Moment, wo Luzi wieder in den Flur trat, wo Alea mit Mia wartete, kam Kathrin in die Wohnung.
„Was macht dieser Typ hier, Luzi? Ich habe dir doch gesagt, dass ich nicht will, dass er Kontakt mit meiner Tochter hat!“, zeterte sie auch gleich los.
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