Dating 202

von SaMo-Fan
GeschichteRomanze, Freundschaft / P18
Alea der Bescheidene Luzi das L
11.10.2019
21.02.2020
21
25532
8
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Dieses Kapitel
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Hallo zusammen,
Bevor ihr anfangt, ein paar Informationen.
Das hier ist die Fortsetzung von "Dating 101"(https://www.fanfiktion.de/s/5d4caf180003c6712bfbb85b/1/Dating-101) von der lieben Inkognito97 (https://www.fanfiktion.de/u/Inkognito97). Lest am besten den ersten Teil zuerst.

Diese Geschichte ist voll und ganz meiner Fantasie entsprungen. Da die Geschichte von real existierende Personen handelt, gehören die nur sich selbst.

Auch verdiene ich hiermit kein Geld. Deshalb würde ich mich sehr über Reviews freuen- auch wenn es Verbesserungsvorschläge sind, schließlich ist das meine erste Geschichte. Aus diesem Grund entschuldige ich mich,falls hier irgendwas nicht passt. Sollte euch so etwas auffallen,dann schreibt es mir gerne ;-)

Und zum Schluss noch ein ganz großes Dankeschön an die liebe inkognito97, die mir sehr geholfen hat. Ohne sie wäre es vermutlich beim ersten Kapitel geblieben. Ebenso ein Dankeschön dafür, dass ich deine Geschichte weiterführen darf!

Also viel Spaß beim Lesen!
Ich würde mich sehr über Rückmeldungen/Nachrichten freuen ;-)

Eure SaMo-Fan



Alea hielt Luzi den Bauzaun auf, der die Abgrenzung zum Backstage darstellte und so für die Privatsphäre der Spielleute sorgen sollte. „Hindurch spaziert, mein kleiner Punker!“, Alea lächelte den Kleineren der beiden an und wies ihm wie ein Gentleman den Weg.
‚Der Punker‘ schenkte ihm ein Lächeln und schlüpfte hindurch. Auch der Blonde grinste wie ein Honigkuchenpferd und schien seinem Date doch ganz und gar verziehen zu haben, dass dieser ihm vorhin nicht glauben wollte, dass er tatsächlich ein doch recht bekannter Sänger war.
„Soso, DEIN kleiner Punker also?“
„Na klar, was dachtest du denn? Oder soll ich dich lieber kleine Prinzessin nennen?“, das Lächeln des Blonden wurde zu einem schelmischen Grinsen. Ja, er hatte jetzt schon, nach den recht wenigen Küssen die sie bisher getauscht hatten und nach ihrem doch irgendwie schon ersten Streit – der ja im Grunde VOR deren Beziehung stattgefunden hatte – Besitzansprüche. Immerhin hatte er schon mehr als eine schöne Nacht mit dem Kleinere verbracht Und in diesen Nächten hatte keiner von beiden wirklich Schlaf bekommen, entweder weil sie anderen Aktivitäten nachgegangen waren oder eben, weil keiner von beiden auch nur eine Sekunde ihrer gemeinsamen Zeit verpassen wollte. Und wenn man dann schon mal von Jemanden mit kleinen Streicheleinheiten auf dem Bauch, oder der Brust, oder wo man eben gerade hinkam, verwöhnt wurde, versuchte man ja doch erst recht wach zu bleiben. Zum einen um eben diese Streicheleinheiten zu genießen, aber eben auch um den anderen nicht das Gefühl zu geben, dass es einschläfernd sei oder einem den daraus resultierenden Schlafmangel nicht wert sei.

Luzi schüttelte auf Grund der Dreistigkeit des blonden Sängers nur grinsend den Kopf. Kaum hatte Alea den Bauzaun wieder verschlossen, merkte Luzi auch schon, wie sich eine Hand in seine schob und seine leicht drückte.
„Bereit meine zweite Familie kennenzulernen?“, fragend blickte Alea zum Kleineren. Immerhin wollte er den Punker nicht komplett überfahren und ihn somit dann doch verschrecken! Jetzt wo er ihn gerade erst erobert hatte.
„Ähm… naja… Ich glaube ich muss dir vorher noch was beichten, Alea…“
„Ach komm, so schlimm kann es ja nicht sein“, zwar lachte er bei dieser Aussage, aber es klang selbst in seinen eigenen Ohren eher künstlich als echt.
„Naja, Einen aus deiner zweiten Familie kenne ich schon… Lasterbalk… ich habe ihn vor Jahren auf einen Mittelaltermarkt kennengelernt, als ich da mit meiner ehemaligen Band aufgetreten bin. Wir hatten eine ganze Zeit lang recht viel Kontakt und haben uns auch regelmäßig auf irgendwelchen Märkten gesehen, Aber dann hat sich meine Band aufgelöst und ich war dementsprechend auch nicht mehr so häufig dort unterwegs. Lasterbalk hat mich damals schon regelrecht überreden wollen mit in die Band einzutreten und mich ihm beziehungsweise euch anzuschließen… und naja, als ich vorhin darauf gewartet habe, dass bei dir weniger los ist, bin ich ihm scheinbar direkt in die Arme gelaufen. Er weiß also schon, dass ich der kleine Punker mit den Tattoos und den Piercings bin, von dem du den anderen die ganze Zeit vorschwärmst… wie er meint…“, der Schwarzhaarige wurde bei den letzten Worten immer leiser, sodass Alea die Worte nur noch schwer verstehen konnte. Aber auch so stand er mit offenem Mund und weitaufgerissenen Augen da und glaubte seinen Ohren nicht. Sein kleiner Punker, den er seit ein paar Minuten als seinen festen Freund bezeichnen konnte, kannte also schon die Mittelalterszene und spielte scheinbar auch ein Instrument und kannte obendrein auch noch seinen Bandpapa. Das musste Alea jetzt doch erst einmal verarbeiten. Vorsichtig guckte der Schwarzhaarige unter seinen Haaren hervor, die ihm während seinem Geständnisses ins Gesicht gerutscht waren, da er immer weiter in Richtung Boden geblickt hatte um nicht sofort Aleas Reaktion zu sehen. Denn vor der, hatte er echt Angst. Immerhin war er auch nicht so ganz ehrlich und offen dem Sänger gegenüber gewesen.
Unsicher guckte er ihn jetzt an und sah in das doch recht überraschte Gesicht des Größeren. Dieser fasste sich jetzt endlich wieder und löste sich aus seiner Starre. „Wow… das hätte ich jetzt nicht erwartet. Also hast du dich nach dem Ende deiner Band komplett aus dem Bereich zurückgezogen, ja? Denn sonst hättest du uns ja auch gekannt, nehme ich mal an. Aber es gibt doch deutlich schlimmere Sachen als unseren Lasterbalk zu kennen. Zum Beispiel nämlich, dass ich dich nicht schon viel früher getroffen habe. Schließlich muss ich ja auch da gewesen sein, als Lasterbalk dich anwerben wollte. DAS nenne ich mal etwas wirklich Schlimmes!“
Mit diesen Worten nahm Alea ganz entrüstet dreinblickend die Hände von dem Kleineren und sorgte damit dafür, dass nun Luzi an der Reihe war, mit dem verdattert aus der Wäsche Starren. Zuerst nur schwach und schüchtern lächelnd, löste sich Luzis anfängliche Verwirrung auf und er begann zu kichern.
Da konnte Alea dann auch nicht mehr ernst bleiben und brach in schallendes Gelächter aus. Wenn sie so miteinander rumalbern und lachen konnten, dann sollte diese Beziehung wohl so sein, dachte Alea bei sich und musste mit diesem Gedanken seinen Punker einfach verliebt angucken. Ja, ihn hat es eindeutig erwischt und das nicht zu knapp. Seine Bandkollegen hatte er scheinbar unbewusst damit auch schon tyrannisiert, wenn man Luzis und auch Lasterbalks Worten Glauben schenken konnte. Aber er müsste wohl nochmal mit dem Trommler sprechen, weil dieser einen auf Liebespropheten gemacht hatte, so viel stand fest.

„Habe ich was in Gesicht?“ Vielleicht war ja doch etwas vom Essen hängen geblieben, das er sich zwischendurch geholt hatte, nachdem er total sauer von Alea weggerannt war, und es hatte ihm bisher noch keiner gesagt. Das wäre echt peinlich. Aber Alea schüttelte nur amüsiert grinsend den Kopf und legte seine rechte Hand an Luzis Wange und streichelte diese sanft.
Ganz langsam näherte sich Aleas Gesicht Luzis und seine Lippen trafen ganz sanft auf die des Kleineren. Dieser ließ sich voll und ganz in diesen Kuss fallen, aus dem schon bald ein Zweiter und ein Dritter wurde. Auch drückte der Kleinere sich an sein Date und schmiegte sich näher an ihn ran, während er den Kuss genoss.
„ Du hattest da nur zwei schöne Lippen, die gerne von mir geküsst werden wollten“, grinsend löste Alea sich. Alleine schon mit dieser süßen Formulierung hatte er Luzi wieder zum Kichern gebracht. Was zugegebenermaßen echt süß und auch ein bisschen nach einem verliebter Teenager klang.
„ Ich glaube, du hast da was nicht richtig gemacht. Sie wollen nämlich immer noch geküsst werden.“ Mit diesen Worten legte Luzi dem Sänger eine Hand in den Nacken und zog ihn wieder zu sich runter um weiter mit ihm zu knutschen. Genießend schloss Alea nun die Augen und überließ seinem Date die Führung. An wen war er da nur geraten? Heute schien irgendwie der nahezu perfekt Tag zu sein, wenn man von dem beinahe Chaos zwischendrin einmal wegsah.
Lächelnd vertiefte er den Kuss und legte dem Kleineren nun die Arme um den Rücken.
„Aha! Das ist ja höchst interessant.“ Erklang plötzlich und unerwartet eine Stimme und die beiden eigentlich in einander vertieften Turteltäubchen schnellten auseinander.
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