Mein Herzschlag und dein Rhythmus

GeschichteDrama, Romanze / P16
10.10.2019
10.10.2019
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Meine Eltern hätten mir den Titel „Nervosität die Erste" geben sollen.

Diese Nacht habe ich einmal wieder kein Auge zubekommen. Mit Bauchschmerzen und verklebten Augen murre ich in mein weißes Kissen, als mein Smartphone neben mir zu dröhnen beginnt. Aber es nützt nichts. Ich muss aufstehen. Die Pflicht ruft.

Auf den Händen stütze ich mich auf meiner Matratze ab. Meine Muskeln im Oberarm machen sich bemerkbar. Ich habe von gestern starken Muskelkater. Mein erster Gedanke:

Erstmal einen Kaffee für die Lebensgeister.

Ich stehe auf und gehe ohne darüber nachzudenken zu meiner Küchenzeile und wäre dabei beinahe über etwas schwarzes Flauschiges gestolpert. Gerade noch kann sich mein Hund aufrichten und nach vorne weichen. Schlaftrunken drücke ich den Knopf des Wasserkochers nach unten und gähne einmal herzlich:

„Guten Morgen, Nubi.", sage ich matt und lächel zu ihm herab.

Anubis wedelt mit seinem buschigen Schwanz. Er ist stets fröhlich, egal was für eine Laune in mir brodelte. Mit seinen Vorderbeinen streckt er seine Brust nach unten, bevor er sich gegen meine Beine schmeisst und mit seinem ganzen Gewicht seinen Kopf an meiner Hose hin und her schmiegt. Sein Kopf kommt mir fast an die Hüften. So habe ich keine Mühe, ihm hinter seinen weichen Kippöhrchen zu kraulen. Das warme Fell erwärmt mein Herz jeden Tag aufs neue. Was wäre mein Leben ohne diesen treuen Fellball?

Nachdem ich meinen Kaffee getrunken und meine Emails gecheckt habe, setze ich mich auf meine blaue Matte und mache meine morgendliche Yoga Session. Der nächste Teil meiner täglichen Morgenroutine. Seit zwei Wochen mache ich regelmäßig zwanzig Minuten diesen Sport. Ich habe jetzt nie daran geglaubt oder streng danach gelebt. Das Internet sagte, dass es deinem Körper gut tut. Das Internet lügt nicht. Naja....zumindest meistens. Aber tatsächlich fühlt sich mein Körper nach den Dehnungen wie frisch neu geboren an.
Auch heute spüre ich mich in meinen Flanken gleich zwei Centimeter länger. Schulterkreisend gehe ich ins Badezimmer. Der zweite Raum, der an meine kleine Wohnung anschließt. Es ist eng und spärlich, eine Dusche, ein kleines, weißes Waschbecken und eine simple Toilette waren hier angebracht worden. Der Duschvorhang ist blass, beinahe durchsichtig. Die Luft ist etwas stickig von der Heizluft. Ich knipse das Licht an und sehe im Spiegel in zwei große, eisblaue Augen. Meine Güte! Erst zwanzig Jahre alt und schon kämpfe ich mit Augenringen. Ich wasche mir mein blasses Gesicht in der Hoffnung, mit dem kühlen Nass mir die Sorgen von der Haut zu waschen. Mit meinen schmalen Händen bändige ich meine wilden blonden Haare in einem schwarzen Gummi.

Das letzte meiner Morgenroutine ist das gesunde Frühstück aus Haferschleim und Früchten. Perfekt! Jetzt kann es losgehen. Auf zur Arbeit. Ich ziehe mir meine rosa Jacke über und wickel mich in einen weißen Stoffschal.

„Nubi?", rufe ich.

Nubi kommt schmatzend und fröhlich angetapst. Mit der Zunge leckt er sich die Reste seines Futters von der Schnauze.
Ich überprüfe alles zügig. Stecker raus, Lichter löschen, Tür abschließen. Perfektomat! Geradewegs aufs Fahrrad steigen und ....es hat einen Platten!

„Scheiße", knurrte ich. Unerwartete Dinge werfen mich schnell aus der Bahn. Gerade heute! Warum gerade heute?

Heute kommt mein Chef zu Besuch. Und wenn ich mich nicht beeilen würde, käme ich zu spät. Aber es nützt nichts. Ich muss zu Fuß gehen. Mit Anubis schlendere ich mit schweren Beinen die Straße hoch. Seit drei Monaten arbeitete ich auf einem großen Berg in der Nähe von Berlin in einem kleinen Mittelaltermarkt. Ich bin Künstlerin und begeistere die Menschen mit vielen Tricks. Verpackt in harmonischen Shownummern zu traumhaften Musik. Anubis ist ein großer Teil davon. Er beherrscht viele Kunststücke. Als Showakteurin musst du zudem viel reisen. Dieses Engagement war für mich und Anubis das erste Mal an einem komplett anderen Ort. Wir waren Berufsanfänger und voller Neugier und Tatendrang. Doch das Publikum liebte uns. Bis jetzt!

Trajan, der Mittelaltermarkt, ist noch nicht sehr bekannt. Die Unternehmer haben aber viel Hoffnung und Zuversicht hineingesteckt. Zurecht. Es ist ein wunderschönes Gelände. Eine riesige Straße zwischen alten Gebäuden und vielen Ständen. Nachgebaut und authentisch. Mit Shops, Restaurants und kleinen Museen. Die Tage beginnen, besonders in der Woche, recht friedlich. Trajan öffnet immer erst um 10:00 seine Tore für unsere Besucher.
Heute kommt, wie schon erwähnt, ein ganz wichtiger Gast zu uns. Ein erfolgreicher Produzent. Er will mich unter anderem für seine große Show casten. Die große Europa Tour "1001 Nacht. Und was ist das schlimmste, was dir passieren kann? Genau - zu spät zu kommen! Was macht das für einen Eindruck?

Ich stecke mir meine Ohrstöpsel in die Ohren und drehe die Musik auf, während Anubis vor mir im Gras herumstöbert und schnüffelt. Mal hier und da. Völlig sorgenfrei und lebhaft. Anubis hatte immer schon ein positives Wesen an sich. Und das liebe ich an Hunden sehr. Wir sind unzertrennlich und mir schmerzt das Herz, wenn ich daran denke, dass auch Anubis eines Tages alt werden und krank werden würde. Eine Krankheit, bei der auch der Tierarzt nichts mehr für ihn tun konnte...

Die Sonnenstrahlen legen sich sacht in mein Gesicht und wärmen meine Wangen. Als würden die Engel meine Gedanken lesen und mich trösten wollen. Gerade, als wir die Straße am Supermarkt überqueren wollen, hält neben uns ein Auto mit einem slowakischen Kennzeichen:

„Kini!", ruft eine vertraute Stimme.

Ich muss zweimal hinsehen. Im Auto sitzen meine zwei Kollegen. Dalimir und Lujza.

„Dobré ráno", rufe ich ihnen fröhlich zu und mein Gemüt erhellt sich auf der Stelle.

„Komm steig ein"

Dalimir hängt sich belustigt aus dem Fenster, was er aufgekurbelt hat. Hinter ihm bildet sich ein kleiner Stau. Verärgert fangen einige an zu Hupen. Doch anstatt sofort zur Seite zu fahren, reagiert Dalimir selbst mit einem kräftigen Huper. Ich öffne den Kofferraum und lasse Anubis hineinspringen.Er schnüffelt gründlich jede Ecke, bevor er sich dreht und gemütlich hinlegt. Ich steige hinten auf die Rückbank.

„Alles gut?", fragt Lujza mich. Sie hat eine angenehme, ruhige und tiefe Stimme mit starkem Akzent.

„Ja alles gut, wo kommt ihr denn her?", frage ich verdutzt.

„Einkaufen", antwortet mir Dalimir.

"Wie geht es deiner Schulter?", fragte ich Dalimir. Damimir hatte vor ungefähr drei Monaten einen schweren Motoradunfall. Er lag beinahe einen Monat im Krankenhaus. Das war eine schwere Zeit für Lujza. Seit Dalimir wieder zurück ist, geht es ihr viel besser.

"Ja alles gut, aber ich kann immer noch nicht reiten", sagt Dalimir sichtlich bedrückt. Er war ein richtiger Pferdemensch.

Wir fahren die steile Erhöhung hinauf. Rechts ist das große, hölzerne Tor:

Herzlich Willkommen in Trajan

Es war immer wieder wie nach Hause kommen. Ich fühle mich in Trajan richtig wohl. Das ganze Team und die Location. Die Atmosphäre. Nirgends habe ich mich so schnell eingelebt, wie hier. Leider ist es nicht für immer. Bald werde ich weiterziehen müssen.

Oben an den Pferdeställen parken wir das Auto. Zusammen mit Dalimir und Lujza gehe ich in die Anlage hinein. Es tut gut, Künstler in Trajan zu sein. Die Arbeiter treten dir mit Respekt und Anerkennung gegenüber. Ich bin ein eher schüchterner Mensch. Zurückhaltend und verunsichert, was Sozialkontakte angeht. Nicht selten trat ich in der Vergangenheit von einem Fettnäpfchen ins nächste. Mit meinem jetzigen Team ist das anders. Dalimir, Lujza und unser Teamchef Milan stehen zu mir und beschützen mich. Sie kommen ursprünglich aus der Slowakei. Sie sprechen nur gebrochen Deutsch. Deswegen haben sie ein sehr hohes Verständnis für Unklarheiten und nehmen es mir nicht übel, wenn zwischen uns Missverständnisse in der Zusammenarbeit entstehen.
Leider sind wir durch die Sprachbarrieren auch ziemlich abgesondert von den anderen und viel unter uns. Mich stört das nicht sonderlich. Es fühlt sich gut an, endlich Menschen bei mir zu haben, die mich so akzeptieren, wie ich bin.
Die Menschen wissen oft nicht, wie sie mit uns umgehen sollen. Und umgekehrt genauso. Was eben auch daran liegt, dass sie Slowakisch sprechen und kaum Deutsch. Milan hingegen steht zwischen den Fronten. Er lebt schon länger in Deutschland. Er spricht richtig gut Deutsch und ist oft der Vermittler oder Übersetzer. Auch für mich. Aufgrund meiner Schwierigkeit, auf andere Menschen zuzugehen.

Apropos Milan. Wo steckt er eigentlich?

„Wir holen die Pferde von der Weide", sagt Dalimir und entfernt sich von uns.
Indem Moment schießen zwei weiße Pfeile aus den Stallgassen direkt auf uns zu. Lujzas Border Collies stürzen sich wild kläffend auf Anubis. Die drei Hunde tollen wild durcheinander, flitzen übermütig durch unsere Beine und rollen sich durch den sandigen Kies. Der Staub brodelt auf und vernebelt die kühle Morgenluft. Ein lautes Pfeiffen:

„Titus! Trixi! Tuto!!!"

Wie immer ignorieren die Wildfänge ihr Frauchen und laufen wild durcheinander. Als sie jedoch ein zweites mal pfeifft, kommen sie brav angelaufen und setzen sich unruhig vor sie hin.

Titus und Trixi kann man kaum voneinander unterscheiden. Lujza sucht ihre Hunde aus Showzwecken immer nach Fellmuster aus.Ein Hund soll aussehen wie der andere, damit sie einen Wiedererkennungswert hat. Und damit sie immer einen Ersatz hat, falls ein Hund mal verhindert sein sollte. Die Arbeitgeber können oft streng sein, wenn es um DIE perfekte Show geht. Das Optische kommt dabei nicht zu kurz.
Lujzas Vierbeiner erkennt man daran, dass sie immer ein komplett weißes Gesicht haben. Nur das linke Ohr und der Rücken haben schwarze Muster. Anders als Anubis. Er ist komplett schwarz. Einzig seine Schnauze und seine Pfoten sind weiß. Ich habe ihn mir nicht nach der Optik damals ausgesucht. Ich habe mich eher von meinem Gefühl her leiten lassen.

„Wo ist Milan?", fragte ich Lujza.

„Er trainiert im Sparkle."

Lujza leint Titus und Trixi an und folgt ihrem Freund zur Weide. Ich hole mir meinen Hund ebenfalls ans Bein:

„Komm Anubis"

Zusammen machen wir uns auf. Links neben dem Pferdestall geht es etwas bergab. Der Boden ist hier staubig und trocken. Ein alter, rostiger Planwagen steht vor einem riesigen, saphirblauen Zelt. Das ist unser Showzelt. Sparkle. Anubis und ich gehen ins Innere des Zelts und treten auf die Mitarbeitertribüne. Hier riecht es nach chemischen Substanzen. Vor dem Holzgeländer auf der Bank steht ein alter Koffer mit zwei Flachmännern. Auf dem einen ist ein großer Totenkopf aufgedruckt

DANGER

Es sind die Flüssigkeiten von Milan. Milan ist Feuerspucker und braucht dafür bestimmte Substanzen. Das gefährliche daher waren nicht unbedingt die Flammen. Es waren die Flüssigkeiten. Sie sind hochgiftig. Er muss aufpassen, dass beim Schlucken nichts in die Lunge oder Speiseröhre gelangt. Nicht selten ist Vergiftung die Todesursache für berufliche Feuerspucker. Aus diesem Grund lässt er seine Werkzeuge auch nie unbeaufsichtigt. Er kann demnach nicht weit sein.

Tatsächlich ist er schon fleißig am trainieren. Im dunklen Sand unter uns höre ich ein lautes zischen. Es riecht nach Rauch und im nächsten Moment schießt ein orangefarbener Lichtblitz in die Luft. Wild züngeln sich die Flammen in der Luft.

„Guten Morgen", rufe ich fröhlich hinunter ins Spektakel.

„Morgen, Kini", sagt Milan und blickt ganz kurz zu mir, wendet sich dann aber wieder seinen Werkzeugen zu.

„Na? Alles gut?", summt er zufrieden, während er alles zusammensammelt.

„Ja gut, ich bin nur etwas nervös. Das ist alles", gebe ich zu.

Milan springt an die Wand und zieht sich am Rand der Tribüne hoch. Er trägt eine schwarze Hose und ein beiges Muskelshirt mit Hosenträgern. Um seinen Kopf hat er ein Kopftuch gebunden und sieht damit aus, wie ein Pirat. Ich mache ihm Platz, damit er an seinen Koffer kann.

„Wann kommt Amber?", fragt er mich ernst.

Amber ist unsere Vorgesetzte. Sie kümmert sich um die Showabnahme der Künstler für die große Show „1001 Nacht". Sie reist durch die Länder und sucht die Tänzern, Artisten und Künstler aus. Wir sind ein Teil des Teams und haben die Aufgabe, eine eigene Nummer zu trainieren.Es ist mir eine Ehre, mit Milan zu arbeiten. Ich bewundere ihn sehr und hätte niemals gedacht, dass ich mit ihm Seite an Seite vor so vielen Menschen auftreten dürfte. Ein Mädchentraum, der in Erfüllung geht. Mein Herz macht einen Satz, als er mich mit seinen braunen Augen ansieht:

„Amber kommt mit dem Produzenten so gegen 11:00 Uhr. Sie will sich die Show im Sparkle ansehen.", artikulierte ich sachlich und lasse mir nichts von meinen Träumen anmerken.

„Gut gut, hol sie vom Eingang an. Freikarten sind unter Meronimus."

Meronimus ist Milans Künstlername in Trajan. Jeder spricht ihn damit an. Als Milan mit seinem Koffer an mir vorbeigeht, streicht er versehentlich meinen Arm. Mir läuft ein angenehmer Schauer über den Rücken. Er lässt mich ohne ein weiteres Wort auf der Tribüne stehen. Milan ist mir sehr ähnlich. Er ist sehr zurückhaltend und introvertiert. Auf der anderen Seite aber auch sehr unnahbar. Ich weiß nie, was er gerade denkt. Er hält sich aus allem raus und macht viel alleine. Er redet nicht viel, nur das nötigste. Er ist eher körperlich. Ich schätze seine ruhige und direkte Art. Wenn wir arbeiten, scherzt er auch viel unter der Anwesenheit von Dalimir. Doch er ist der ernste und strenge Kern, der alles zusammenhält.

Vor schon einer langen Zeit musste ich mir eingestehen, dass ich mich zu Milan sehr hingezogen fühle und mich in ihn verliebt habe. Manchmal stelle ich es mir vor, wie es wäre, ihn zu küssen. Jede Umarmung und Berührung von ihn lässt die Schmetterlinge in mir fliegen. Doch Milan hat eine Freundin. Miriam. Und das tut wirklich weh. Ich weiß, ich muss das akzeptieren, auch wenn es schwer ist. Oft schäme ich mich für meine Gefühle und bin sehr traurig darüber. Ich habe mir aber bewusst geschworen, gegen solche Gefühle anzukämpfen. Nichts hasse ich mehr als Menschen, die anderen Leid zufügen. Milan bedeutet mir viel und ich will nur, dass er glücklich ist. Sehr naiv und dumm von mir, sowas zu denken, nicht wahr?

Seufzend sehe ich auf Anubis herab. Er sieht mich erwartungsvoll an. Offenbar liest er gerade meine Gedanken. Er legt den Kopf schief.

„Was soll ich denn machen? Ich habe mir das nicht ausgesucht. Glaub mir, ich hasse es auch, ständig diesen Stich im Herzen zu haben", Fauchen ich.

Anubis antwortet mir mit einem Brummen aus der Brust. Ihm gefielen meine Worte wohl nicht sonderlich.

"Es ist unmoralisch, zwei Leute auseinander zubringen. Zudem wäre ich eine grässliche Partnerin. Männer möchten nicht so eine Frau, wie mich.", sage ich aufgebracht.

Ich schüttel meinen Kopf. Daran habe ich nicht mal ansatzweise ein Recht dazu, zu denken. Milan gehört zu Miriam. Miriam ist eine tolle Frau. Sie ist hübsch, treu und liebevoll. Böse Kini. Böse Kini! Der Teufel soll dich holen! Eifersüchtig sein ist eine Sünde!
Anubis bellt in meine Richtung, da ich ihn nicht beachte.

Indem Moment vibriert es in meiner Tasche. Ich krame mein Smartphone heraus

1 neue Nachricht von Amber

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Guten Morgen Kini, wir sind losgefahren. Kannst du uns zwei Eintrittskarten besorgen? Wir sind nur zu zweit. Mein Mann Udo und ich. Ganz liebe Grüße. Freue mich. Amber

Oje! Das klingt gar nicht gut. Der Produzent von der Tour ist nicht dabei? Warum das? Er....er muss kommen. Immerhin hängt seine Entscheidung davon ab, ob ich einen Vertrag bekommen darf. Milan hat schon einen unterschrieben. Bei mir ist es immer noch in der Schwebe. Zwar meint Amber, dass ich sicherlich dabei bin. Aber ich will es unbedingt von ihm persönlich hören. Ich tippe schnell eine Antwort:

Eintrittskarten sind auf den Namen Meronimus hinterlegt. Schade das Herr Hosea nicht kommen kann. Er hätte neue Showelemente sehen können die Künstler hier sind wirklich gut :)

Amber antwortete mir sofort darauf:

Dafür bin ich ja da. Danke.

Das konnte ich nicht glauben. War jetzt alles für die Katz? Schulterzuckend sah ich zu Anubis. Es würde schon alles gut werden.

„Es hat keinen Zweck. Komm, it's showtime!"