Nomen est omen

KurzgeschichteAllgemein / P6
Albus Severus Potter Ginevra Molly "Ginny" Weasley James Sirius Potter Lily Luna Potter Ted "Teddy" Remus Lupin
10.10.2019
10.10.2019
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Auch nachdem ich Latein voller Freude abgewählt habe spuckte mir immer noch dieser Spruch im Kopf herum. Nomen est omen. - Der Name ist ein Vor-/Zeichen. Und so kam mir die Idee für diese Kurzgeschichte.
Ich hoffe sie gefällt euch!

Nomen est Omen

Ginevra Molly Potter sitzt an ihrem Küchentisch und streicht ihrer Tochter durch die roten Haare. Lily sitzt neben ihr und malt ein Bild. Oben sucht Harry nach Feder, Pergament und Tinte. Sie wollen ihren Söhnen James und Albus in Hogwarts schreiben. Ginny weiß nicht ob sie sich freuen oder sorgen soll, dass sie und Harry diesen Herbst noch keinen Brief wegen James bekommen haben. Entweder hat er bisher wirklich noch nichts angestellt oder er ist inzwischen auf dem Niveau seiner Namensvetter angekommen. Manchmal fragt Ginny sich ob James sich auch so wäre wie er ist, wenn sie ihn Arthur Percy genannt hätten. Aber eigentlich ist sie froh über ihren Wirbelwind James Sirius. Er ist ein typischer Gryffindor, etwas arrogant, draufgängerisch und hitzköpfig. Aber Ginny kennt ihren Sohn. Weiß, dass er Lily bei Gewitter in seinem Bett schlafen lässt, dass er in den Ferien gerne morgens noch zu ihr und Harry ins Bett gekrochen kommt und dass er für seine Freunde alles machen würde. Er erinnert sie so an Sirius und sie ist sich sicher, dass es Harry genauso geht. Natürlich ärgert Ginny sich häufig über James Verhalten, vor allem wenn er sich wirklich wie Sirius verhält! Aber sie ist trotzdem unglaublich stolz auf ihn. Klar er kommt nach James und Sirius, aber er ist auch ein Weasly. Sie hat die Ernsthaftigkeit in seinem Blick gesehen, als er Harry versprochen hat auf Albus aufzupassen. Auf ihren kleinen Albus. Sie war sich von vornherein darüber im Llaren gewesen, dass Albus nicht nach Gryffindor kommen sollte. Er war schon als kleines Kind eher nachdenklich und zurückhaltend gewesen. Das Gegenteil von James und auch auf eine andere Art nachdenklich als Teddy. Sie und Harry hatten sich natürlich über die Häuser ihrer Kinder unterhalten und waren sich bei Albus ziemlich sicher, dass er weder nach Hufflepuff, wie Teddy, noch wie James nach Gryffindor kommt. Insgeheim hatte sie gehofft er würde es in Ravenclaw landen, aber bei seinem Zweitnamen war es im Nachhinein klar, dass er ein Slytherin wird. Wenn er sich nur immer regelmäßig die Haare wäscht und in jemanden verleibt, der ihn ehrlich zurück liebt kann Ginny mit allen anderen Eigenschaften, die Albus von seinen Namensvettern übernimmt leben. Auch wenn sie hofft, dass die Geheimniskrämerei, die ihr schon aufgefallen ist, nicht noch ausgeprägter wird. Lily stupst sie an und holt sie so aus ihren Gedanken. „Schau mal Mama, ich habe Al und James gemalt und ein Einhorn und ganz viele Feen, die auf sie aufpassen!“ „Das sieht toll aus. Wir können das Bild gleich mit den Briefen zu den beiden schicken.“ „Ja, bitte! Ich habe noch ein Bild das wir verschicken müssen!“ Und mit diesen Worten springt Lily auf und flitzt nach oben in ihr Zimmer. Ginny lächelt ihr hinterher. Auch wenn sie viel mehr Energie als Luna hat, erinnert sie sie sehr an ihre Freundin. Und im Gegensatz zu Albus ist sie sich bei Lily sicher, dass sie nach Gryffindor kommt. Sie hat Temperament ihre Kleine, ein Sonnenschein, der aber auch ganz schnell zum Gewitter werden kann. Ginny kann sich lebhaft vorstellen, dass ihre Tochter die nächste in einer Reihe rothaariger Gryffindormädchen wird, die die Fähigkeit haben ihre Mitschüler ordentlich zusammen zu falten auch wenn sie nicht Molly heißt. Nach Remus Erzählungen soll Lily davon nicht ausgeschlossen gewesen sein. Ihre Lily kommt die Treppe runter und reicht ihr ein neues Bild. „Das habe ich bei Tante Luna gemalt. Können wir das Teddy schicken?“ Ginny nimmt das Bild und lächelt. „Sind das Teddy, du, dein Dad und ich beim Kuchenessen?“ „Ja und schau mal ich habe Feenflügel!“ „Na dann müssen wir Teddy wohl auch gleich einladen.“ „Juhu!“ Lily hüpfte in den Garten und Ginnys Gedanken schweiften zu Teddy. Ihrem ältesten, auch wenn er natürlich Remus und Tonks Sohn und die meiste Zeit bei Andromeda ist. Wobei jetzt wohnte er ja schon in seiner eigenen Wohnung. Wie schnell er groß geworden ist. Edward Remus Lupin. Auch wenn sie Ted Tonks nicht allzu gut kennengelernt hatte, kann sie in Andromedas Augen sehen, dass er sie sehr wohl an ihren Mann erinnert. Und jedes mal wenn ihm bewusst wurde im Hause Potter wirklich eine Familie zu haben, und er diesen verwunderten und schuldbewussten Blick aufsetzte, dann konnte sie sich trotz der blauen Haare sehr gut vorstellen wie Remus zu seinen Hogwartszeiten gewesen war. Ein Poltern auf der Treppe ließ sie aufschauen. Harry kam herunter grinste ihr verlegen zu und setzte sich neben sie. Ginny konnte einfach nicht anders als ihm einen Kuss zu geben bevor sie einen Verdopplungszauber über das Bild für Al und James sprach. Denn auch wenn James versprochen hatte auf Al aufzupassen, dass die Brüder sich öffentlich zusammensetzten um ein Bild anzuschauen, dafür sind sie beide zu stolz.