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Auf den Dächern der Welt

von DaiTaire
OneshotHumor, Freundschaft / P12 / MaleSlash
Enjolras Grantaire
09.10.2019
09.10.2019
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Für alle die, die mich für die Letzte hassen, ein bisschen Vorgeschichte oder so.

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Grantaire drehte die Lautstärke der Musik auf seinem Laptop etwas lauter als üblich und begann seinen Malkoffer, eine kleine Staffelei und eine kleine Leinwand aus seinem Chaos zusammen zu sammeln. Mit seiner freien Hand öffnete er das Fenster, bei dem er schon vor längerer Zeit das Fliegengitter entfernt hatte. Er stieg durch das Fenster, auf die angrenzende Feuerleiter.

Er begann seine Staffelei aufzubauen, holte sich zwei Flaschen Bier aus dem Kühlschrank und legte ein Kissen vor die Leinwand, um später seinen Rücken zu stabilisieren.
Er öffnete seinen Malkoffer und begann, seine besondere Art von Magie zu wirken.

Er hatte dies seit dem ersten Freitag seines Studiums getan. Er malte den Sonnenuntergang über der Stadt und hinterließ ihn an einer beliebigen Stelle auf dem Campus, versehen mit einem Post-it Zettel, mit der Aufschrift: "Free to good Home.". Der Zettel, sowie das Gemälde, waren nicht signiert, was ihn zu einer ziemlichen Campuslegende machte.

Etwa ein halbes Gemälde und ein Bier später, hörte er das unverkennbare knirschen von Kies unter einem harten Stiefel. In den Glauben, es wäre die Campusaufsicht, gab er sein Gemälde und sein Bier auf um in Deckung zu fliehen. Er hielt den Atem an und lauschte auf die Schritte, welche kurz darauf verstummten. Es gab ein verräterisches klicken eines defekten Feuerzeugs, was ihm als Anlass diente, aus seinen Versteck zu kommen. Er hielt sein Feuerzeug in Richtung des Rücken des Fremden, bewunderte die goldenen Locken, lächelte über den Charme des Haargummis und klopfte schließlich sanft mit besagten Feuerzeug auf die Schulter des Blonden, welcher erschrocken zusammenfuhr und sich ruckartig umdrehte.
Grantaire müsste Lächeln, als er sah, dass das Gesicht so schön war, wie die Haare.

"Deal.", sagte der Fremde und zündete sich seine Zigarette an. Er schaute auf das Gemälde. "Also, du bist der. Du bist der Sonnenuntergangsmaler.", stellte er fest und grinste. "Mach dir keine Sorgen. Ich werde deine Tarnung nicht auffliegen lassen.", fuhr er fort, stockte, setzte aber zögerlich hinterher, "Wenn ich fragen darf…, aber… warum? Warum tust du das?"
"Schöne Dinge sollten kein Privileg der Reichen sein. Sie sind an der Spitze, aber ich wette, sie bekommen so eine Aussicht nicht. Und manchmal müssen die Menschen das Leben von der wirklichen Spitze der Welt sehen."
Der Fremde nickte zustimmend.
"Übrigens,",streckte er die Hand aus, welche nicht die Zigarette hielt, "ich bin Enjolras."


"Ich habe einige künstlerische Arbeiten für dich. Ich leite eine Aktivstengruppen namens Les Amis, wenn du interessiert bist, komme morgen um 18 Uhr ins Café Musain."
"Eine Aktivstengruppen? Ich bin eher Realist, aber ich werde es mir mal ansehen."

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