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A Reason to Fight

von Rivo
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12
Izumi Orimoto/Zoe Ayamoto Koichi Kimura Koji Minamoto Legendäre Digikrieger OC (Own Character) Takuya Kanbara
08.10.2019
08.06.2020
3
6.707
1
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3 Reviews
Dieses Kapitel
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06.04.2020 2.899
 
Leider hat es länger gedauert, als gedacht, aber ich hatte einen kleinen KreaTief bei Izumis Teil gehabt. Die Zwillinge vielen mir doch etwas leichter, muss ich sagen.

Zudem werden noch zwei Personen kurz vorgestellt, wobei eine von ihnen bereits genannt wurde und der andere nicht wirklich selbst ausgedacht ist ;)

Zudem verbirgt jeder der 'alten' Digikrieger eine besondere 'Überraschung'. Was haltte ihr davon?


PS: wenn jemand Fehler bemerkt, dann kann man es mir gerne sagen. Das Kapitel wurde von niemanden wirklich kontrolliert.




„Ich frage mich...“ sagte er und schaute sich in den Raum um und blieb mit seinen dunklen blauen Augen bei einer Person hängen, welcher gerade - vergeblich - versuchte, die Musikanlage an zu machen. “... wie man eigentlich so blöd sein kann, wie du!“ Dabei verdrehte er die Augen und ehe eine Erwiderung kam, ging er zur Steckdose und steckte einfach den Stecker ein, welcher auf den Boden lag. In nächsten Moment ertönte viel zu laute Musik und ein erschrockener Aufschrei ertönte.
“WAS war das den auf einmal!“ kam es von den Braunhaarigen an der Musikanlage, wo dieser die Musik gerade leiser stellte und er musste dabei grinsen, ehe er zur Steckdose deutete. „Die Musikanlage kann nicht angehen, wenn der Stecker nicht drin ist, Takuya. Langsam solltest du es auch wissen!“ Er meinte es natürlich nicht Böse, aber manchmal konnte er sich durchaus darüber amüsieren, wie sein bester Freund einfach handelte, ohne darüber nach zu denken. Gut, mittlerweile war es schon besser geworden in den letzten Jahren, aber gerade eben war es ein Beweis, dass noch immer der Alte in ihn steckte.
Verwundert schaute Takuya zu ihm rüber, ehe er es auch verstand und sich gegen seine Stirn klatschte. „Ach ich Volltrottel. Hätte ich eher daran gedacht!“ Er lachte nur und schaute sich um. Anscheinend war das meiste für die kleine Party vorbereitet und er setzte sich einfach auf das Sofa hin, wo er sich direkt nach hinten lehnte.
„Warum machen wir es nochmal hier?“ kam ihn wieder die Frage in den Sinn, die er sich eigentlich schon die ganze Zeit stellte. Er wohnte zwar mit seinen Bruder hier, aber die Wohnung war dennoch nicht so groß dafür und eigentlich hatte er einfach keine Lust darauf, später wieder alles aufräumen zu müssen.
„Weil wir es so bestimmt haben. Selbst dein Bruder war gegen dich, Kouji,“ Takuya grinste ihn zu und er verengte die Augen, ehe seinen besten Freund an die Seite boxte. Als ob er es nicht selber wüsste. Jedoch war sein Bruder trotzdem seiner Meinung, dass es Schwachsinn war, eine Überraschung daraus zu machen - aus gutem Grund. Leider wurden nur beide in den Moment überstimmt, weshalb er da lieber einen weiteren Satz verkniff. Doch selbst wenn er es laut aussprechen wollte, kam er sowie nicht dazu, da es genau in den Moment an der Tür klingelte.

Die ersten schienen mittlerweile da zu sein und Kouji stand auf, um die Tür zu öffnen. Vor ihn standen Tomoki und Takuyas kleiner Bruder Shinya, welcher sich in Laufe der Jahre mit den Jüngsten ihres Freundeskreise angefreundet hatte.
„Hallo Kouji,“ begrüßte ihn Tomoki mit einem lächeln. „Himei-san müsste auch gleich da sein. Wir haben sie vorhin gesehen, aber sie musste noch einmal los.“ Der Dunkelhaarige nickte nur und lies die beiden rein. Dabei schauten sie sich erstaunt um, wobei man bei Shinya sagen musste, dass er noch nie hier gewesen war. Generell war es schon erstaunlich, dass er heute auch kam, obwohl er - abgesehen von Takuya und Tomoki - kaum jemanden kannte. Aber Kouji hatte jetzt nicht nachgefragt... warum sollte er auch? Wenn er eben dabei sein wollte, dann war es eben so.
Sie waren in kleinen Wohnraum angekommen, als Takuya schließlich auch vom Sofa aufstand und gleich seinen Bruder und Tomoki begrüßte. Dabei grinste er gerade Shinya breit an. „Schön, dass du doch gekommen bist.“
Shinya grinste seinen älteren Bruder nur an, ehe die Tomoki anfing zu reden. „Kommt Junpei eigentlich noch?“ Die Frage war durchaus berechtigt, da der Älteste noch nicht komplett zugestimmt hatte, dass er kommen würde. Daher zuckte Takuya nur die Schultern. „Ich weiß es nicht,“ kam von ihm die Antwort, während Kouji checkte, ob eine Nachricht gekommen war. Und tatsächlich: Junpei hatte ihn geschrieben.
„Er wird kommen,“ antwortete er gleich daraufhin und verfasste schließlich eine Nachricht an seinem Bruder. „Das freut mich,“ man konnte das Grinsen von Tomoki schon raus hören, ohne das man zu ihn schauen musste. „Aber mich wundert es noch immer, dass gerade du den meisten Kontakt zu ihn hast, Kouji.“ Er schaute auf und zuckte die Schultern. Ehrlich gesagt wunderte es ihn manchmal selbst, aber es hatte sich eben so ergeben.


▬ ♦ ▬


Es war wirklich ein schöner Maitag und daher war Izumi froh darüber, dass sie ihn nicht alleine verbrachte, nachdem ihre beste Freundin ihr leider absagen musste. Kouichi versuchte sie so gut es geht ab zu lenken und ehrlich gesagt war sie auch wirklich froh darüber. Den ansonsten hätte sie sich vermutlich viel zu viele Gedanken über Sawa und auch ihre Familie gemacht, was zum heutigen Tage einfach nicht passte.
Aber dennoch hatte sie die ganze Zeit das Gefühl, dass etwas passieren würde. Sie wusste nicht, woher das Gefühl genau kam, aber sie war, trotzt dessen, dass sie mit einen ihrer besten Freunden die Zeit verbrachte, nicht komplett gut drauf. Jedoch konnte sich Izumi selbst nicht ganz erklären, warum es überhaupt der Fall war. Den schließlich gab es ja nichts wirklich, was ihre Laune in diesen Moment verschlechtern sollte. Aber auch Kouichi schien es zu bemerken und schaute vom Handy auf, auf dem er gerade eine Nachricht beantwortet hatte, die er gerade bekam.
„Was ist los, Izumi?“ fragte er gleich darauf hin und packte das Handy wieder in seine Tasche. Sie seufzte nur kurz und schaute in den Himmel. „Ich weiß nicht. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass etwas auf uns zukommen würde. Jedoch weiß ich nicht was.“ Mit diesen Worten schaute sie wieder zu Kouichi, der ihr zu lächelte. „Nun ja - es kann vieles passieren und man weiß nicht genau, was es ist. Also mach dir da nicht zu viele Gedanken darüber.“
Er hatte recht und deswegen musste auch Izumi etwas lächeln. Sie machte sich vermutlich einfach zu viele Gedanken darüber oder tief im Inneren wünschte sie sich einfach, dass etwas passieren würde, was den Alltag nicht einfach nur Alltag bleiben lies.
„Weißt du was?“ kam es plötzlich von Kouichi und verwundert sah Izumi zu ihn rüber. „Komm einfach mit nach Hause. Meinen Bruder und mir wird garantiert was einfallen, wie man dich von diesen Gedanken ablenken kann und so viel ich weiß, wollte Takuya auch noch kommen.“ Es klang so, als würden die drei eigentlich einen Männerabend machen wollen, aber wieso nicht? So konnte sie zumindest einen Teil ihrer Freunde wieder sehen und sie fühlte sich bei den Jungs generell wohl. Was auch an ihrer gemeinsamen Vergangenheit lag. Daher konnte Izumi nicht anders, als zu grinsen. „Ich bin dabei! Auch wenn es Schade ist, dass Tomoki und Junpei fehlen werden.“ Wie e in letzter Zeit leider schon oft der Fall gewesen war. Da konnte man wirklich nichts machen, aber beide schienen in letzter Zeit einfach viel zu tun zu haben.
Doch kaum machten sie sich auf den Weg zur Gemeinsamen Wohnung der Zwillinge, spürte sie nicht weit von ihnen eine Bewegung. Sehen konnte sie allerdings nichts, als sie sich umdrehte und so zuckte Izumi nur die Schultern und folgte Kouichi. Sehr wahrscheinlich brauchte sie sich keine Gedanken darüber zu machen.

Als sie bei der Wohnung von den Zwillingen ankamen, spürte Izumi, dass etwas anders war, als sie es kannte. Sie konnte die Präsenz von mehr als nur zwei Personen aus der Wohnung spüren, was sie stutzen lies. Es war jedoch nicht immer so, dass sie so etwas spüren konnte - erst seit dem sie aus der Digiwelt gekommen waren. Jeder von ihnen hatte seltsamerweise ein teil von ihren damaligen Element beibehalten und so konnte Izumi selbst, durch den Wind, die Präsenz von anderen Menschen um sich herum spüren. Nur selten gelang es ihr auch bei Räumlichkeiten bzw. wenn sie vor einem Haus stand. Da sie aber gerade bei ihren Freunden, die sie bei der Reise in der Digiwelt begleitet haben, die Präsenz selbst dann spüren konnte, war es für sie gerade in den Moment nicht einfach zu erraten, dass Takuya und Kouji garantiert nicht alleine waren.
Argwöhnisch schaute sie zu Kouichi, der schnell bemerkte, dass sie etwas zu ahnen schien. „Was ist hier los?“ Doch dieser lächelte ihr nur leicht zu. „Du wirst es sehen.“ Wovon redete er? Sie verstand gerade gar nichts mehr und somit konnte sie nicht anders, als zu seufzen. „Also gut. Auch wenn es nun wirklich keine Überraschung ist, wenn ich weiß, wer alles da ist.“ Das wusste Kouichi selbst zu gut und er seufzte. „Ich und Kouji waren dagegen, glaub mir. Aber man kommt nicht gegen vier Stimmen an, wenn man nur zu zweit ist.“ Nach den Worten waren die beiden Zwillinge anscheinen die einzigen, die nicht vergessen haben, dass es bei Izumi nicht sehr Sinnvoll war, eine Überraschung zu planen. Immerhin wusste sie es jetzt schon - auch wenn ihr selbst irgendwie nicht in den Sinn kam, weshalb. Es war in letzte Zeit einfach zu viel los bei ihr, so dass sie gerade nicht einmal wusste, welcher Tag es war. Doch etwas sagte ihr, dass ausgerechnet sie es eigentlich wissen müsste.
„Na gut. Dann gehen wir mal in die Höhle des Löwen,“ bei den Worten grinste sie Kouichi an, wobei dieses Grinsen doch ziemlich zweideutig war. Denn wenn man bedachte, wer dort wohnte, passte das Wortspiel doch ganz gut. Auch ihr bester Freund schien es zu bemerken und lies sie rein, ehe er ihr folgte. Sie hörte etwas Musik aus den Wohnraum. welcher sie schließlich folgte. Dabei bemerkte sie, wie Kouichi ihr unauffällig folgte, ehe sie ein lautes „Alles Gute zum Geburtstag!“ hörte, welches von allen gleichzeitig kam. Nun ja, wenn man Kouji absah, welcher nicht gerade begeistert darüber zu sein schien und lieber den Mund hielt. Jedoch passte es zu ihn, als auch zu den anderen und daher konnte sie nicht anders, als zu lachen. Jetzt viel ihr jedoch der Groschen und innerlich schallte sie sich selbst, dass sie ausgerechnet ihren eigenen Geburtstag vergessen hatte.

„Einstimmig sieht anders aus,“ grinste sie und schielte zu den Zwilling ihren besten Freundes, welcher nur vor sich hin grummelte, aber ein kleines Lachen nicht verstecken konnte. Aber dafür kam er selbst auf sie zu. „Du weißt, ich bin nicht der Typ dafür. Aber auch von mir alles gute zum Geburtstag.“ Izumi grinste und umarmte ihn dankbar, wobei sie merkte, dass es ihn nicht wirklich behagte. Er konnte sich immer noch nicht daran gewöhnen und war damit so ziemlich das Gegenteil von seinen Bruder, welcher sich nun unauffällig zu den anderen gesellt hatte - was in den Moment nur sie und vermutlich auch Kouji zu bemerken schienen - und nur darüber schmunzeln musste. Aber sie löste sich schnell und kurz darauf wurden ihre anderen Freunde begrüßt.
„Takuya. Ich Wette, es war deine Idee - nur blöd, dass du etwas nicht bedacht hast,“ sie grinste den Braunhaarigen zu, welcher erst nicht wirklich verstand, worüber sie hinaus wollte. Bis ihn der Groschen fiel. „Ach ja - das erklärt natürlich, warum du nicht so überrascht warst.“ Er lachte und kratze sich kurz am Hinterkopf, worüber Izumi lachen musste und ihn eine Freundschaftliche Umarmung gab. „Aber dennoch Danke,“ sagte sie zu ihn, löste sich und ging zu den nächsten. Jemanden, den sie wirklich nicht erwartet hatte: Shinya, Takuyas Bruder:
„Ich bin überrascht. Was machst du den hier?“ Immerhin kannten sie sich nicht so gut, aber Shinya nahm es locker und grinste ihr breit zu. „Ach, ich dachte mir, es wäre mal cool, die Freunde von Takuya und Tomoki richtig kennen zu lernen.“Anschließend gratulierte er Izumi ebenfalls und reichte ihr höflich die Hand und Izumi lächelte. Sie hatte nichts dagegen, wenn er auch dabei war - immerhin hatte er bestimmt schon einiges von ihnen gehört, wenn man so einen großen Bruder wie Takuya hatte.
Bei Junpei und Tomoki konnte sie nicht anders, als die beiden gleichzeitig zu umarmen. Immerhin hatte sie beide wirklich lange nicht mehr gesehen und gerade deswegen freute sie sich um so mehr. „Es ist schön, dass auch ihr hier seid.“ sagte sie, nachdem sie sich gelöst hatte und schaute abwechselnd zwischen den beiden hin und her. „Diese Chance lasse ich mir doch nicht entgehen.“ Tomoki setzte ein freches grinsen aus, welches sie nur erwidern konnte, ehe sie zu den ältesten in der Gruppe sah.
„Und von dir will ich eine Zaubershow sehen!“ Immerhin war es ein Hobby, welches Junpei immer noch voller Leidenschaft nach ging und mittlerweile waren es noch viel mehr Tricks geworden, als er noch vor neun Jahren hatte. Das wollte sie natürlich nicht verpassen.

„Eine Party ohne Junpeis Zaubertricks wäre doch langweilig,“ hörte sie Kouichi von der Seite und man hörte einen erschrockenen Aufschrei, welcher von Takuya zu kommen schien. „Woher kommst du den plötzlich her?“ Sie sah, wie Kouji die Augen verdrehte. „Du schreist wie ein Mädchen, du Dummkopf,“ konnte er sich wohl nicht verkneifen, was nicht nur Izumi zum lachen brachte. Auch Kouichi konnte nicht anders, als auf die Reaktion der anderen und der AUssage seines Bruders lachen. „Ich war die ganze Zeit hier - den was meinst du, wie Izumi hier rein gekommen ist?“ Genau, denn einen Schlüssel hatte sie nun wirklich nicht. Außerdem wäre es schon seltsam, würde sie ganz alleine in der Wohnung der Zwillinge rein und raus gehen, wie es ihr beliebte.
„Aber...“ „Langsam solltest du es schon kennen Takuya. Auch wenn ich selbst nichts bemerkt habe.“ Kam es dieses mal von Junpei, der auch selbst etwas lachen musste. So wie alle anderen auch, was Izumi aber schnell vergaß, als sie merkte, wie ihr bester Freund zu ihr kam und sie umarmte. „Es ist von mir zwar etwas spät, aber auch alles gute zum Geburtstag. Auch wenn du ihn wohl selbst vergessen hast.“ Bei den letzten Worte löste er sich und schmunzelte, ehe er mit seinen Kopf zu den einzigen Mädchen - abgesehen von Izumi - in der Runde zeigte. Bisher hatte sie kein Wort gesagt und das war schon ziemlich ungewöhnlich von Sawa, die gerne auf die einen oder anderen Scherze einging.
„Es tut mir Leid, Izumi. Dass ich nicht kommen konnte, aber meine Eltern...,“ sie seufzte und kurz darauf konnte Izumi nicht anders, als ihre beste Freundin ebenfalls in die Arme zu schließen. „Hauptsache du bist hier, dass ist das wichtigste.“ Sagte sie ehrlich und nachdem sie sich löste, blickte sie in die bernsteinfarbenen Augen von Sawa, die ihren üblichen offenen Glanz wieder bekamen. Izumi brauchte sich keine Sorgen mehr machen, aber tief im Inneren wünschte sie, dass sie ihrer besten Freundin doch irgendwie helfen musste.


▬ ♦ ▬


Mittlerweile war diese kleine Überraschungsparty, nachdem Izumi schließlich auch ihre Geschenke bekommen hatte, im vollen Gange, indem Junpei einer seiner berühmten Zaubertricks zum besten gab. Jedoch hält er sich lieber im Hintergrund, was eigentlich mehr zu seinen Bruder, als zu ihn passte. Doch irgendwie wollte er dieses mal nicht wirklich dabei sein, denn immer wenn Junpei einer seiner Tricks zeigte, hatte Kouichi das Gefühl, dass er nicht ganz so dazu gehörte. Klar, er war schon ein Teil des Freundeskreises, aber wenn er a die Digiwelt zurück dachte, so hatte er es dort selbst nie mitbekommen, wie sein älterer Freund dort seine Tricks zeigte. Er war einfach nicht dabei gewesen und daher fehlte ihn auf gewisser Weise der Bezug dazu. Auch wenn es reichlich seltsam klang, wenn man bedachte, dass es einfach keinen Grund dazu gab. Aber heute war es wieder was anderes, als er an die Worte dachte, die Izumi vorhin zu ihm sagte, als sie noch alleine Unterwegs waren. Sie hatte das Gefühl, dass etwas auf sie zukommen würde und auch wenn er in den Moment ziemlich locker war, so konnte auch er nicht Leugnen, dass er dieses Gefühl hatte.

„Ist alles in Ordnung mit dir?“ fragte plötzlich eine Stimme neben ihn und er drehte seinen Kopf zur Seite, wo er den besorgten Blick seines Bruder sah. Natürlich hatte sein Zwilling gespürt, dass ihn etwas Sorgen bereitete, aber jetzt war nicht der richtige Zeitpunkt dafür, darüber zu reden. Nicht heute, wo alles noch so friedlich zu sein schien. „Ach nichts. Zumindest will ich nicht jetzt darüber reden.“ Er bemerkte nur ein Nicken von seinen Bruder, ehe er zur kleinen Gruppe sah und den Blick von Sawa Himei begegnete, die ihn Auffordernd ansah und neben Izumi deutet, die fasziniert einen von Junpeis Tricks anschaute. Das Mädchen hatte sich, nachdem sie bemerkte, dass Izumi ihr verzieh, schon sehr schnell in die Gruppe gemischt und konnte auch durchaus mit einigen Sprüchen der Jungs mithalten. Doch Kouichi kannte sie mittlerweile besser und so wusste er ganz genau, was der Blick bedeutet und er seufzte nur etwas.
Aber auch Kouji hat den Blick wohl bemerkt und sah zu ihn rüber. „Ich schätze eine Ablehnung wird nicht gestattet?“ fragte er amüsiert und Kouichi stöhnte. „Nicht wirklich. Komm, bevor sie noch aufsteht und mich noch zu ihnen zerrt.“ Was der beste Freundin von Izumi durchaus zu zutrauen war, wenn man sie kannte. Kouji verdrehte selbst nur die Augen, ehe sie sich zu kleinen Runde gesellten. Sie wohnten immerhin auch hier, da wäre es seltsam, wenn keiner von ihnen dabei wäre. Außerdem war es tatsächlich lange her, dass sie in ihrer kleinen Gruppe - plus zwei weiteren Personen - etwas unternahmen.
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