Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

A Reason to Fight

von Rivo
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12
Izumi Orimoto/Zoe Ayamoto Koichi Kimura Koji Minamoto Legendäre Digikrieger OC (Own Character) Takuya Kanbara
08.10.2019
08.06.2020
3
6.707
1
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
08.10.2019 2.068
 
Ich wollte schon länger so eine Fortsetzung zu Frontier machen und nun ist sie hier. Ich würde mich freuen, wenn ich dafür eine Rückmeldung bekommen würde.

Es wird keinen wirklichen Prolog geben, da ich das erste Kapitel ehrlich gesagt etwas zu lange dafür finde. Im Grunde dient das aber auch nur ein wenig für die Vorstellung der Charaktere, was sich alles geändert haben könnte etc.

Ich habe hier vier neue Digikrieger mit eingebracht, wobei zwei davon nicht einmal wirklich neu sind und von Frontier übernommen wurden - aber lasst euch überraschen ;)

Es wird zumindest zwei Pairings geben, die ich geplant habe. Welche es sind, werde ich nicht verraten, aber vielleicht errät ihr es ja, auf welche es hinauslaufen könnten :)

Übrigens: ich werde die japanische Schreibweise der Namen nehmen. Das liegt nicht daran, dass ich die westlichen Namen nicht mag, aber in dem Alter, wie sie jetzt sind, finde ich die Originalnamen zum Teil passender. Daher habe ich es bei allen einfach angepasst.

Bin mal auf eure Meinung gespannt und viel Spaß beim Lesen :D


PS: wenn ihr Fehler findet, dann einfach melden. Das Kapitel wurde nicht ganz kontrolliert, was ich aber nachholen werde.


▬ ♦ ▬



Sie seufzte leise, als sie die Nachricht las und klappte schließlich das Handy zu. Es war schon das dritte mal, dass ihre beste Freundin sie absagte und ehrlich gesagt machte sie sich mehr Sorgen, als dass sie wütend war. Sawa war sonst nicht immer so, aber in letzter Zeit hatte sie immer ein wenig Stress mit ihrer Familie gehabt. Und vermutlich war das wieder ein Grund,weshalb sie absagte. Aber da mussten wohl beide durch.
Izumi setzte sich auf einer leeren Bank und blickte in den Himmel. Es war heute ein schöner Tag und es blies ein leichter Wind, welches sie lächeln lies. Selbst nach neun Jahren hielt sie an den Erinnerungen fest, welche sie gemeinsam mit ihren Freunden verbracht hatte. Damals kannten sie sich noch nicht und es gab viele Hindernisse, die es zu überwinden galt, aber heute konnte man sagen, dass sie sechs ein Band verband, welches sich so leicht nicht zerreißen ließ. Selbst wenn man kaum noch Kontakt hatte, so wusste Izumi, dass sie sich immer aufeinander verlassen konnten.

Nach hinten angelehnt schloss Izumi die Augen und schwelgte in Erinnerungen. Es verwunderte sie immer noch sehr, wie klar diese sind und auch, wie sehr sie sich zum Teil verändert hatten. Sie selbst hatte zum Beispiel aus ihren Fehlern gelernt, die sie damals gemacht hatte und gerade dadurch hatte sie eine beste Freundin gefunden, die sich Sawa Heimei nannte und sie leider absagen musste. Wenn sie nicht in die Digiwelt gekommen wäre, hätte sie Sawa vermutlich nie kennen gelernt und gemerkt, was für eine tolle Persönlichkeit ihre Freundin hatte.

Aber auch die anderen hatten sich in Laufe der Zeit geändert. Okay gut, Takuya wohl am wenigsten von allen, da er noch immer manchmal ein sehr großer Hitzkopf war. Aber er wusste wenigstens seine Grenzen und weiß besser, was richtig oder falsch war. Zumindest wussten er und Izumi, dass es nicht gut endet, wenn sie zusammen waren. Ja, mit etwa 15 Jahren hatten sie es gewagt, aber es hielt nicht einmal zwei Monate, ohne dass man sich fast jeden Tag miteinander stritt. Und vermutlich war es eh nur eine Gegenseitige Schwärmerei gewesen, da beide am Ende wieder ganz gewohnt miteinander umgehen konnten.

Kouji hingegen hatte mittlerweile Frieden mit seiner Familie geschlossen, auch wenn die erste Zeit alles andere als einfach für ihn und seinen Bruder war. Dennoch blieb er der Einzelgänger, auch wenn er trotzdem ab und an was mit den anderen Unternimmt. Er stritt sich zwar noch ab und an mit Takuya, aber da sie nach all den Jahren beste Freunde geworden sind, konnte man es auch mehr als Spaß ansehen. Außerdem war Kouji mittlerweile Teil einer Band, wenn auch einer eher unbekannten und zu Kouichi hatte er ein besonderes Verhältnis, was wohl niemand wirklich verstehen würde.

Was Tomoki und Junpei anging, so hatte Izumi leider nicht mehr so viel Kontakt mit ihnen, wie es früher war. Tomoki war auch gerade dabei seinen Abschluss zu absolvieren und er wurde zu einen regelrechten Mädchenschwarm. Aber wer sich vermutlich am meisten verändert hatte, war Junpei. Den von den dicklichen 12 Jährigen Jungen war absolut gar nichts mehr zu sehen, denn er hatte eine Menge abgenommen. Auch seine Schwärmerei zu Izumi hielt nicht mehr lange an und er machte mittlerweile viel Sport. Jedoch war er in seinem Studium momentan sehr eingespannt, weshalb Izumi ihn kaum noch sah.


Die blonde junge Frau wurde aus ihren Gedanken gerissen, als sie eine Bewegung nicht weit von hier vernahm. Sie war nicht mehr alleine, dass stand fest, aber sie merkte sofort, wer es war. „Kouichi. Ich weiß, dass du da bist.“ sagte sie schließlich mit einem schmunzeln und schaute sich um, bis sie den Dunkelhaarigen vernahm. Im Grunde hatte er sich nicht viel verändert und wirkte noch wie der, den sie kennen gelernt hatte. Nur war er eben älter und auch hatte er in Laufe der Jahre mehr an Selbstbewusstsein bekommen. Außerdem war Kouichi mittlerweile der beste Freund von Izumi geworden, da er immer derjenige war, auf den sie sich immer verlassen konnte. Sie würde alle vermissen, wenn sie nicht mehr da waren, aber Izumi war sich sicher, dass sie gerade diesen Zwilling am meisten vermissen würde.

„Wie immer weißt du es,“ sagte er mit einem leichten Grinsen und setze sich neben ihr auf die Bank. „Ich habe vorhin eine ziemlich gehetzte Sawa getroffen. Ich sollte sagen, dass sie nicht kommen kann, da sie was wichtiges vergessen hat. Sie wusste nicht, ob du die Nachricht erhalten hast.“ Erzählte er gleich den Grund, warum er gerade jetzt gekommen war. Das würde natürlich einiges erklären. „Ich habe sie bekommen. Aber da kann man wohl nichts machen,“ Izumi zuckte die Schultern und schaute wieder in den Himmel. „Es ist okay. Ich weiß, dass sie viel Stress mit der Familie hat und ich weiß auch, dass sie es nicht absichtlich tut.“ Sagte sie noch, bevor der dunkelhaarige sie noch fragen konnte. Sie vernahm nur ein Nicken von seiner Seite und spürte den Blick auf ihr. „Du wirktest vorhin so, als wärst du völlig woanders, sonst hättest du mich eher bemerkt.“ Er stellte keine direkte Frage, aber dennoch wusste Izumi, dass er auf eine Antwort wartete. „Ich habe an früher gedacht,“ gab sie zu und seufzte, ehe sie zu Kouichi sah, der ein wenig schmunzeln musste. „Du meinst wohl die kleine seltsame Beziehung mit Takuya.“ Obwohl Izumi ganz genau wusste, dass er es nicht ernst meinte, konnte sie nicht anders, als ihn gegen die Schulter zu boxen. Es wurde nur mit einem „Hey“ kommentiert, aber anschließend lehnte sich auch Kouichi an die Lehne der Bank.

„Ich weiß aber was du meinst. Die Zeit, wo wir in der Digiwelt waren.“ Er verzog ein wenig das Gesicht, denn beide wussten, dass er selbst nicht wirklich da war... nicht so wie die anderen. Demnach sind einige Erinnerungen nicht mehr so stark vorhanden, wie es bei seinen Freunden und seinem Bruder der Fall war. Aber er hatte mal zu ihr und Kouji gemeint, dass die einzigen Erinnerungen die fehlten tatsächlich die waren, als er unter Cherubimons Einfluss stand. Das war schon einmal eine gute Nachricht und Izumi hoffte auch, dass es so blieb. „Ich frage mich, wie es wäre, wenn wir wieder hin kommen würde. Hat sich auch alles so verändert, wie wir uns verändert haben?“ stellte sie die frage, die ihr in den Sinn kam.
„Das können wir nicht wissen,“ war die Antwort, die sie von ihn vernahm, bevor er schließlich aufstand. „Los komm. Bevor wir uns in Erinnerungen schwelgen, sollten wir etwas tun, nachdem du versetzt wurdest.“ Kouichi lächelte ihr zu und half ihr auf die Beine. Schließlich hatte er recht - sie hatten noch einen Nachmittag Zeit, ohne an irgendwelche Pflichten denken zu müssen. Den ab Morgen würde es wieder stressiger in ihrem Alltag werden.



Währenddessen

Mit einem Buch bei sich, lief das kleine Digimon durch dem Land der Wälder in Richtung Seraphimons Schloss. Er wurde von den heiligen Digiengel gerufen, doch wusste das weiße Rookie-Digimon nicht warum genau. Man sagte nur, dass es das Buch mitbringen sollte, welches das Digimon selbst geschrieben hatte und vermutlich wollte Seraphimon wieder in Erinnerungen schwelgen, oder warum rief es Bokomon zu sich?
Das kleine Digimon hatte sich selbst kaum verändert. Er hatte sich nie digitiert, aber im Grunde brauchte er es auch nicht. Solange Bokomon das tun konnte, was er wollte - die Geschichten der Digikrieger, die vor genau neun Jahren hier erschienen sind, weiter erzählen - war es glücklich und auch Neemon schien sein Leben in vollen Zügen zu genießen - was wahrlich kein Wunder war, bei diesen Blödmon.
Trotzdem war die frage nicht gerade unberechtigt, warum Seraphimon ihn zu sich rief. Das kleine Patamon, was er in seiner Obhut hatte und wie ein Kind für Bokomon war, war nun wieder zum Mega-Digimon geworden und zu seinem rechtmäßigen Platz zurück gekommen. Dies galt zum Glück auch für die anderen bedien Digiengel.
Was jedoch mit den Zehn Spirits passiert war, wusste Bokomon jedoch nicht. Ihn wurde es nie verraten und ehrlich gesagt war es vermutlich auch gut so, denn wer wusste schon, was sonst noch alles passieren würde, würde sie jemand finden und für die eigenen Zwecke missbrauchen. Seid neun Jahren war wieder Frieden in der Digiwelt und es wäre Schade, würde dieser Frieden plötzlich wieder nicht mehr da sein.

Endlich bei Seraphimons Schloss angekommen, wurde Bokomon schon von Sorcerymon begrüßt. Nachdem dieses Digimon wiedergeboren wurde und sich wieder digitiert hatte, hatte es seinen rechtmäßigen Platz angenommen. Dennoch war die Erinnerung alles andere als Positiv, als sie sich das erste mal getroffen haben. Zwar hatte Sorcerymon den Digikriegern geholfen, musste aber selbst dafür bezahlen.
„Hallo Bokomon. Seraphimon erwartet dich,“ sagte es freundlich, aber reserviert, was Bokomon jedoch stutzig werden ließ. „Ist etwas passiert oder warum soll ich plötzlich hier hin kommen?“ Jedoch bekam er nur die Antwort, dass er Sorcerymon folgen sollte. Seltsam, denn sonst immer war es ein zwar ruhiges, aber freundliches Digimon. Dieses mal schien es jedoch ziemlich angespannt zu sein und Bokomon konnte sich nicht erklären, warum. Was war bitte mit Seraphimon passiert?

Diese Sorge, dass etwas mit Seraphimon passiert ist, war jedoch unbegründet, denn als er in die Haupthalle rein ging, wartete das mächtige Digimon auf den Rookie. „Bokomon. Na endlich bist du hier,“ das Digimon war aufrichtig erfreut und auch Bokomon freute sich sichtlich, das Seraphim-Digimon zu sehen. Noch als Patamon hatte es immer Mampapi zu Bokomon gesagt, doch je mehr es sich entwickelte, desto weniger wollte man es sagen. Es war für beide Seite irgendwie seltsam geworden.

„Also Seraphimon. Warum bestellst du mich her?“ fragte Bokomon direkt und verschränkte seine Arme vor dem Buch, was sich in seinen rosanem Bauchgürtel befand. Es war Neugierig, keine Frage, denn es musste schon ein Grund dafür geben, dass er zum Schloss herbestellt wurde. Und vor allem da auch Seraphimon, genau wie Sorcerymon, irgendwie so angespannt wirkte.
„Du hast dein Buch dabei, oder?“ fragte es das Rookie direkt und Bokomon nickte, ehe es nun in die Hand nahm. „Aber was ist damit? Es ist nur die Geschichte der Digikrieger rein geschrieben worden.“ Und diese kannte Seraphimon selbst nur zu gut. „Okay, dann erkläre ich es dir. Den wir brauchen wieder die Hilfe der Digikrieger und dieses Buch ist der Schlüssel, um sie erreichen zu können.“

Jetzt verstand Bokomon gar nichts mehr. Bisher war doch alles so Friedlich und weshalb brauchte man dann wieder die Hilfe der Digikrieger. „Aber wie...?“ „Es gibt etwas, was du nicht weißt. Wir Digiengel haben lange überlegt, aber das fanden wir am sichersten. In deinem Buch haben wir die Spirits der Digikrieger versteckt und du sollst die zu ihnen bringen.“ Einen Moment lang traute Bokomon seinen Ohren nicht und blätterte durch das Buch durch. Jedoch sah er nichts verdächtiges und er wollte gerade fragen, wie sie das geschafft haben, ohne dass er es bemerkte, als ihn etwas anderes in Sinn kam. „Aber warum genau müssen die Digikrieger wieder agieren. Momentan ist hier doch alles friedlich.“ Bei der Frage legte er den Kopf schief. Er hatte auch nie was davon gehört, dass irgendwelche Unruhen in der Digiwelt herrschen.

„Einige böse Digimon haben es geschafft, in die Menschenwelt einzudringen. Ihre Welt ist in Gefahr und du musst dort hin reisen, um ihnen die Spirits zu bringen, bevor es noch zu spät ist.“
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast