Schwerelos

GeschichteDrama, Romanze / P18
Emppu Viorinen Floor Jansen Jukka "Julius" Nevalainen OC (Own Character) Tuomas Holopainen
07.10.2019
21.10.2019
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Hallo :)

Ich wollte mich bevor wir uns gleich in das Abenteuer stürzen kurz vorstellen. Mein Name ist Julia und ich schreibe schon länger an Geschichten, meistens mit Leuten die mich einfach inspirieren, weswegen ich noch nicht ganz im Prosa angelangt bin. In dieser Ecke bin ich aufjedenfall neu und hoffe, dass ihr mir immer wieder Anregungen schreibt, was euch gefällt und was nicht. Ich schreibe einfach für mein Leben gern und hoffe, dass man dies auch in meiner Geschichte bemerkt. Ich hoffe, dass euch gefällt was ich mir hier zusammendenke und vielleicht sehen wir uns ja in meinen Nachrichten oder Reviews wieder. Wie regelmäßig ich raufladen werde hängt davon ab wie viel Prüfungen ich gerade habe. Also mal so mal so, hoffe doch, dass ich es regelmäßig schaffe! Viel Spaß und danke! :)


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„Cel, es wird anders sein, versprochen.“ , murmelte ich mir beinahe laut selbst zu als ich vor dem riesen Gebäude stand. „Es wird anders sein.“
Meine Kopfhörer sind tief in meinen Ohren verankert und ich hörte das letzte Woche erschienen Album von Insomnium.
Als ich mich hier so umsah wollte ich am liebsten umdrehen und wieder weglaufen, aber ich hatte alles getan um hier zu stehen. Es war mein Traum, doch wieso fühlte es sich nicht erfüllend an?
Was war nur los mit mir? Ich konnte hier an einer Privaten Universität studieren und Musik schreiben. Was will man mehr? Wieso konnte ich nur nicht zufrieden sein?
Meine Aufnahmeprüfungen waren toll. Ich bekam sogar zwei E-Mails zurück, eine vom Direktor selbst und eine von einem Professor der sicher gehen wollte ich würde seine Klasse nehmen. Ich wusste ich hatte in dieser Hinsicht ein Geschenk, ich verhielt mich auch nicht bescheiden darüber.
Doch ich war ein hoffnungsloser Pessimist, der in allem nur das schlechte sah und wusste, dass ich das was ich wirklich wollte nie finden würde.
Trotzdem nahm ich meine Beine in die Hand und ging die Treppen hoch um den Saal zu finden in dem die neuen Studenten eingeführt wurden.
Als ich durch die Gänge ging war das typische High School glotzen angebracht. Wie man es aus den Filmen kannte. Ich sah zu Europäisch aus. Ich hatte schon etwas über Amerika gelernt und das war, dass fast alle Frauen in Stöckelschuhe herumliefen und, die die es nicht taten waren progressiv.
Doch ich machte meinen Weg weiter, die Gitarren Klänge ließen mich weiter schweben. Endlich erreichte ich den Saal und sah wie überfüllt er bereits war. Es sah vom Eingang wie eine Bienenarmee aus, die einfach nur aufeinander herumschwirrten.
Also entschied ich mich neben der Türe stehen zu bleiben. Ich wollte nicht auch noch analysiert werden während ich meinen Hintern in 20 Gesichter drückte auf der Suche nach einem Sitzplatz. Nein, danke.
Das würde nur den Weg bereiten auf den ich nie wieder gehen würde. Ich würde den Leuten nicht gefallen, das war Fakt.
Als ich ein paar Leute beobachtete ohne erwischt zu werden tippte mir jemand auf die Schulter und ich zuckte zusammen und beinahe verließ ein Schrei meinen Hals.
„Verdammte scheiße.“ , fluchte ich und der Junge der mich nun mit großen Augen ansah zuckte ebenfalls etwas zusammen.
„Sorry.“ , sagte er. „Wusste nicht, dass man so schreckhaft sein kann.“
„Du kennst mich nicht einmal, woher sollst du es wissen?“ , fauchte ich ihn und bereute es in der nächste Sekunde, da ich nun einige Blicke auf mich gezogen hatte.
Ich sah auf den Boden und wieder zu dem Jungen zurück. Er hatte tiefblaue Augen und ewig lange glatte Haare.
„T-Tut mir leid.“ , sagte ich als ich mich etwas gefangen hatte und ich drehte mich wieder um, da ich mir sowieso sicher war, dass er das vorgehabte Gespräch nicht weiterführen wollte.
Und ich war froh darum. Ich brauchte keine oberflächlichen Gespräche nur weil er lange Haare hatte und ich ein Band T-Shirt anhatte.
„Was hörst du da?“ , fragte er mich und ich drehte mich wieder um.
Ein kleines Schmunzeln überkam mein Gesicht als sich mein Verdacht auf Stereotypen bestätigte.
„Das neue Insomnium.“ , murmelte ich leise und er nickte interessiert.
„Melodic.“
„Was?“
„Melodic Death Metal ist also dein Ding.“ , fuhr er fort. „Ich dachte mir schon, das bis zur letzten Sekunde die Kopfhörer nicht abnehmen wollen muss ein Zeichen sein.“
„Und vielleicht die Tourdaten von Wintersun auf meinem Rücken?“ , knurrte ich und er hob seine Hände als würde ich ihn gleich hinrichten.
Sein Gesicht sah freundlich aus, zu freundlich. Das lies mich etwas unwohl fühlen.
„Ich wollte nur etwas reden.“ , murmelte er nun etwas entnervt. „Dachte nicht, dass ich gleich jemanden finde, der auf richtige Musik steht.“
„Herzlichen Glückwunsch.“ , sagte ich nur monoton und drehte mich wieder um, da der Direktor auf die Bühne kam.
Toll gemacht Celest. Fünf Minuten in der neuen Uni und schon alles versaut.
„Herzlich Willkommen auf der Privaten Universität für musikalische Kunst Kalifornien.“
Der Saal füllte sich mit Geklatsche als ich meine Kopfhörer verstaute. Er erzählte etwas von den Erfolgsgeschichten der Universität und was wir tun können um unsere Leidenschaft zum Beruf zu machen.
„Wie Sie wissen haben wir Mitte des Sommers Ihnen Informationen zugeschickt über ein neues Teilprogramm das in Ihre Studien einbezogen wird. Wir haben lange daran gearbeitet und ermöglicht nun Ihnen als Student ihr individuelles Lernprogramm zu erstellen. Natürlich müssen Sie bisher die Grundfächer besuchen, aber was ihr Instrument oder ihre Fähigkeiten entspricht können Sie nun etwas an ihren Präferenzen anpassen.“
Ich hatte die E-Mail gelesen und als ich sah, dass als Genre nur Rock, Pop und Folk angegeben war konnte ich nur dreimal die Augen verdrehen.
„Da die Anzahl der Studenten nur begrenzt in jedem Kurs sein kann, finden diese Woche auch die Castings für jeweilige Kurse statt. Und verzagen sie nicht falls Sie in keinen einen Platz finden. Ihr Studium kann trotzdem genauso erfolgreich sein. Wie gesagt, es ist ein Zusatzprogramm zur Individualität.“
„Wie oft will er das noch sagen. Fühlt er sich jetzt dann bald alternativ?“ , flüsterte mir der Junge hinter mir zu und ich konnte ein Grinsen nicht verkneifen.
„Ah. Sie kann doch lachen.“
„Und somit will ich euch die Dozenten für die jeweiligen Kurse vorstellen, die extra für ein paar Monate ihr berufliches Handwerk zur Seite gelegt haben um hier unterrichten zu können.“
Als erster kam der Songwriter Kurs für kommerzielle Musik der mit Gesangs und Gitarren Unterricht verbunden war. Vorgestellt wurde eine Kehlani. Ich kannte ihren Namen von irgendwo her aber so wie die Studenten aus dem Häusschen waren, war sie wohl eine große Nummer.
Dann wurde für Folk ein Hugo Bariol vorgestellt.
Als er den Rock Teil ansagte war sogar ich etwas außer Häusschen. Es war Matthew Bellamy von Muse und ich ertappte mich als den Jungen hinter mir kurz geschockt ansah.
„Das ist nicht schlecht.“ , gab er zu als er auf die Bühne schaute und wieder der halbe Saal etwas lauter wurde.
Muse wurde in den letzten Jahren ziemlich kommerziell, meiner Meinung nach aber ich fand die meisten ihrer Sachen immer noch toll, weswegen ich in meinem Kopf schon beschloss ihren Kurs zu besuchen.
„Und nun kommt noch ein kleines Extra für, die nach meinen Erfahrungen aber einige Studenten viel bringen könnte. Wir sind sehr froh ihn willkommen zu heißen und freuen uns über sein doch kurzfrüstiges Zusagen und, dass er unseren Studenten die Welt des Metals etwas näher bringen kann. Er wird nicht nur für das eine Zuständig sein, sondern gibt noch einen extra Kurs im Bezug zu Cinematic Music.“
Ich schluckte. Mir schwirrten einige Namen im Kopf rum und auch seiner war kurz in meinem Kopf, doch als der Direktor seinen Namen verkündete und ich einen Hut und lange schwarze lockige Haare sah wurden meine Knie ganz weich.
„Fuck.“ , sagte der Junge hinter mir und ich flog beinahe nach hinten als ich auf die Bühne sah und einfach nicht begreifen konnte wer da stand.
Es war Tuomas Holopainen.
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