Ein Überraschungsurlaub mit Hindernissen

GeschichteRomanze / P18 Slash
Aoko Nakamori Heiji Hattori Kaito Kid / Kaito Kuroba Ran Mori Shinichi Kudo Sonoko Suzuki
04.10.2019
09.11.2019
7
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Danke an meine liebe Betaleserin Yuki. :)

Diese Fanfiction hatte sich Yuna_musume_satan gewünscht. Ich hoffe, sie gefällt dir, meine Liebe. Dir, und allen anderen natürlich auch, wünsche ich viel Spaß beim lesen. :)

Prolog - Komm doch einfach mit, Kaito!


Es war Mitte Juli, und die Sommerferien hatten vor wenigen Tagen begonnen. Kaito Kuroba hatte sich gerade nochmal gemütlich im Bett umgedreht, als es an der Tür Sturm klingelte. Er erwachte durch das für ihn nervtötende Geräusch, der Türklingel. Er zog sich jedoch murrend die Decke wieder über seinen Kopf. Es war viel zu früh am Morgen, um schon Besuch zu empfangen, besonders, wenn Ferien waren.

Als es still wurde, atmete Kaito erleichtert auf. Er hoffte, dass der Besuch aufgegeben hatte, dabei ahnte er, wer vor der Tür stand. Und diese Person hatte einen Zweitschlüssel, zu seinem Haus.

Die Person machte auch davon Gebrauch.

„Guten Morgen, Kaito! Steh auf du Schlafmütze! Es ist schon nach zehn Uhr.“, tadelte ihn seine Kindheitsfreundin Aoko Nakamori, und zog die Vorhänge beiseite. Draußen war strahlender Sonnenschein und blendete Kaito, der gerade die Augen geöffnet hatte.

„Man, Aoko… Was willst du hier? Weißt du nicht, dass wir Ferien haben?“, kam es unwillig von Kaito. Er rieb sich verschlafen die Augen. Seine Haare standen wirr vom Kopf ab, und brachten seine beste Freundin zum schmunzeln.

„Richtig, es sind Ferien. Zeit etwas zu unternehmen, was man während der Schulzeit nicht schafft. Und ich habe auch schon eine Idee, was wir machen werden.“

„Muss das sein?“, gähnte Kaito.

„Ja, es muss. Ich werde nicht zusehen, wie du die ganze Zeit in den Tag hinein lebst. Du musst auch mal etwas anderes sehen.“, sagte sie streng.

Wenn du wüsstest, dass ich gestern die ganze Nacht unterwegs war, um auf Beutezug zu gehen… Aber das kann ich ihr ja schlecht sagen…, dachte Kaito murrend.

„Na schön, und wo soll es hingehen?“

„Nach Osaka! Die Stadt soll sehr schön sein. Wir können shoppen gehen, regionale Köstlichkeiten genießen, uns die Natur ansehen… Und Kyoto ist auch nicht weit! Wir sehen mal etwas anderes, als Tokyo!“, erklärte Aoko fröhlich.

„Na toll… Osaka ist auch eine große Stadt, ähnlich wie Tokyo.“

„Komm doch einfach mit, Kaito!“, giftete Aoko. „Ich habe nämlich das Hotel schon gebucht für eine Woche!“

„Du hast was?! Ohne mich zu fragen??“ Nun wurde auch Kaito lauter, als er sich ruckartig und entsetzt im Bett aufsetzte.

„Ja, es ist eben so… Ich musste schon buchen, sonst hätte uns jemand die letzten beiden Zimmer weggeschnappt… In den Ferien sind die Hotels eben gut besucht...“ Aoko wurde kleinlaut. Kaito ahnte bereits etwas, und fragte:

„Und wann müssen wir einchecken? Etwa heute noch?“

„Ja… Deswegen habe ich dich geweckt, damit du packen kannst, und wir uns dann auf den Weg machen. Ich helfe dir auch.“

„Oh man...“ Genervt stand Kaito auf, und machte sich auf den Weg ins Badezimmer. Grummelnd packte er anschließend mit Aokos Hilfe seine Sachen zusammen, und schleppte seinen Koffer die Treppen hinunter – wo auch schon Aokos Koffer stand.

Gemeinsam machten sie sich auf den Weg zum Bahnhof. Dort stiegen sie in den Zug nach Osaka. Als sie im Hotel ankamen, kabbelten sich die beiden noch immer wegen dem Thema. Kaito hatte einfach keine Lust gehabt mit zu kommen. Noch ahnte er nicht, dass es ihm sehr bald gefallen würde…

Aoko trat zum Empfang heran, Kaito folgte ihr widerwillig. Sie stellten sich hinter die kleine Gruppe von Leuten in ihrem Alter, und warteten auf das einchecken. Hey, der Kerl vor uns ist doch Shinichi Kudo… Hoffentlich bekomme ich ein Zimmer in seiner Nähe, dachte Kaito sich, und grinste innerlich. Äußerlich bewahrte er jedoch sein Pokerface. Aoko sollte nicht denken, dass es ihm hier gefiel.

„Was soll das heißen, es gab einen Buchungsfehler?!“, rief eine der jungen Frauen vor ihnen aufgebracht. „Ich teile mein Zimmer nicht mit wildfremden Leuten!“, echauffierte sie sich. Aoko warf Kaito einen verwirrten Blick zu.

„Es tut uns leid, aber da sie kurz nacheinander gebucht haben, haben wir etwas falsch eingetragen. Sie müssen ihr Zimmer mit einer anderen Frau teilen, und sie Herr Kudo, mit einem weiteren Mann. Es tut uns wirklich leid.“ Zerknirscht sah die Dame am Empfang zwischen den Besuchern hin und her. Bevor ihr Blick zu Aoko und Kaito wanderte.

„Darf ich fragen, wie Ihre Namen sind?“

„Nakamori und Kuroba.“, antwortete Aoko nervös.

„Aha, dann möchte ich sie miteinander bekannt machen. Frau Suzuki und Frau Mori werden ein Zimmer mit ihnen teilen, Frau Nakamori. Und Herr Kuroba, sie werden sich ein Zimmer mit Herrn Kudo teilen. Ich bitte um Ihr Verständnis.“

Die drei vor ihnen drehten sich teils missmutig, teils neugierig um, und verbeugten sich. Kaito setzte ein fröhliches Lächeln auf. „Hallo Shinichi.“, grüßte er seinen Lieblingsrivalen freundlich. Nun scheint es doch nicht so schlimm zu werden…

„Ähm, freut mich...“ Noch wusste Shinichi nicht, was er davon halten sollte. Die Mädchen machten sich untereinander bekannt.

„Wenn sie soweit sind, zeige ich Ihnen Ihre Zimmer.“, sagte die Empfangsdame freundlich.
Die Gruppe setzte sich in Bewegung, und folgte der Frau.

Das Zimmer der Mädchen war hell, dank dem großen Fenster, und in roten und beigen Farbtönen gehalten. Zwei Doppelbetten standen nebeneinander, und eine Couch lud zum ausruhen ein. Aoko, Ran, und Sonoko bezogen ihr Zimmer, während Kaito und Shinichi zu ihrem geführt wurden.

Das Zimmer war dem der Mädchen sehr ähnlich, doch zu ihrer Überraschung stand in ihrem Zimmer nur ein Doppelbett.

„Das muss ein Irrtum sein… Ich soll mein Bett mit dem Kerl teilen?“, fragte Shinichi empört. Kaito schaute betroffen drein, doch grinste innerlich. Ich werde dich schon noch überzeugen, dass es dir gefällt…

„Wie gesagt, es gab einen Fehler bei der Buchung...“ Die Dame verbeugte sich entschuldigend.

„Ja, schon gut. Wir werden uns schon irgendwie einrichten.“, beschwichtigte Kaito sie.

Shinichi sah ihn argwöhnisch an.

„Schau nicht so. Ich bin ganz lieb.“ Kaito grinste unschuldig.

„Ich frage mich, was ich falsch gemacht habe. Ausgerechnet mit dir lande ich im selben Hotel, und nicht nur das, sondern auch noch im selben Zimmer.“, stöhnte Shinichi. Sein Rivale Kaito Kid hatte ihm gerade noch gefehlt. Er wollte doch nur einen ruhigen Urlaub verbringen…

„Wehe du beklaust mich.“

„Ich doch nicht.“ Kaito ließ sich auf das Bett sinken, und atmete erleichtert aus. Der Urlaub schien doch gut zu werden...


Fortsetzung folgt