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Starlight-School

von xNele
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Ashley Buffy Dinah Greaseball Pearl
04.10.2019
31.05.2020
19
36.329
6
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
5 Reviews
 
16.02.2020 1.677
 
Überrascht sah Dinah Greaseball an.
"Du machst Witze", stellte sie nahezu schockiert fest.
"Seh ich so aus?"
Jetzt schüttelte Dinah den Kopf :" Du kannst mich jetzt nicht in die Stadt begleiten. Du hast dich vor ein paar Minuten erst verletzt."
"Es ist nichts passiert. Mir geht's gut", erwiderte der Diesel Schulterzuckend.
"Greaseball, du hast dich am Arm so sehr verletzt, dass du genäh-"
Weiter konnte Dinah nicht reden, denn Greaseball hatte sie am Arm gepackt und zog sie nun neben sich her.
" Greaseball, lass den Blödsinn", meckerte die Blondine nun, während sie weiterhin neben dem besagten Diesel rum stolperte.
Dieser hörte jedoch weiterhin nicht auf den Speisewagen und war nach ein paar Sekunden auch wieder vor dem Internat. Dort hielt er kurz an, hielt aber trotzdem Dinah noch am Arm fest.
"Gehst du jetzt freiwillig mit und kuppelst dich an oder muss ich dich immernoch am Arm runter in die Stadt zerren?"
"Nagut, du hast gewonnen", gab Dinah es seufzend  auf.
Wieder schlich sich das selbstsichere, typische Greaseball Grinsen auf Greaseball's Lippen. Nun auch wieder lächelnd kuppelte sich Dinah an den Diesel an.
"Halt dich gut fest", meinte Greaseball mit einem frechen Grinsen im Gesicht.
Gerade wollte der Speisewagen noch nach fragen, weswegen er das sagt, da wurde sie schon ruckartig mitgenommen. Der Diesel hatte tatsächlich einen Katapultstart hingelegt und das war Dinah ganz und gar nicht gewöhnt. Wegen der plötzlich sehr hohen Geschwindigkeit, kam sie auch nach ein paar Metern nicht in Greaseball's Rhythmus rein. Sie stolperte weiterhin etwas und greifte sich an den Kupplungen ihrer Lok fest. Als sie sich auch nach weiteren Sekunden nicht an seinen Takt anpassen konnte, bremste Greaseball schließlich etwas ab. Er drehte seinen Kopf zu der Blondine um und sah sie fragend und leicht genervt an.
"Tschuldigung", murmelte Dinah und sah schuldig auf den Boden. Dabei stellte sie sich wieder richtig hin und war bereit wieder mehr Tempo aufzunehmen.
Langsam nahmen die beiden wieder die Fahrt auf.



"Wir sind da."
Greaseball und Dinah standen nun vor dem gleichen Shopping Center, bei dem der Speisewagen schon mit Buffy war.
Langsam weiteten sich die Augen der Blondine, worauf Greaseball zu lachen began.
"Können wir jetzt rein?", fragte Dinah hippelig, was Greaseball stark an ein kleines Kind vor einem Spieleparadies erinnerte.
Als dieser schließlich, immernoch grinsend, nickte, fuhr Dinah sofort los.


"Also du brauchst Essen und Snacks, oder?"
Die Blondine nickte, war jedoch immernoch abgelenkt von den ganzen anderen Shops. Schließlich riss sie sich zusammen und fuhr mit Greaseball in einen Supermarkt.
Dort wurde der große Diesel jedoch deutlich überrascht. Er dachte eigentlich immer, dass es ganz einfach wäre einzukaufen. Man nimmt einfach irgendeine Sache, die man eben braucht und das war's. Dinah jedoch belehrte ihm vom Gegenteil. Bei jeder Sache, egal ob es um Chips, Gummibärchen, Pizza oder Sekt ging, jedes Mal stand sie genaustens vor dem Regal und studierte jedes Lebensmittel.
Gerade standen die zwei vor vielen Tafeln Schokolade.
"Kannst du die jetzt nicht einfach nehmen?"
"Greaseball Nein, es ist wichtig, dass man beachtet, welche Qualität das Essen hat", belehrte Dinah ihn.
Genervt atmete die Diesellok aus.
"Bei uns schmeißt man einfach das nächst beste in den Einkaufswagen", erklärte er.
Sofort drehte sich der blaue Personenwagen zu ihm um und starrte ihn schockiert an.
"In deiner Familie gibt's keinen Speise- oder Buffetwagen, oder?"
Greaseball schüttelte den Kopf.
Dinah setzte schließlich ihren Einkauf fort.

Als die beiden nach einer guten Stunde schließlich wieder den Supermarkt verließen, atmete Greaseball erleichtert aus. Er war mehr als nur froh endlich dort nicht mehr so dumm rumzustehen.
"Dann hast du ja jetzt al-", wollte der Diesel gerade sagen, jedoch unterbrach Dinah ihm, in dem sie einfach schnell auf einen Klamottenladen zu fuhr und die Tasche voller Essen in seine Hand drückte. Augenverdrehend fuhr Greaseball wieder zu ihr.
"Oh mein Gott, guck dir dieses schöne Kleid an", sagte der Speisewagen, ohne ihren Blick von dem Schaufenster abzuwenden.
"Sieht super aus", meinte Greaseball monoton, um möglichst schnell wieder wegfahren zu können.
Bei dem Kleid handelte es sich um ein langes Ballkleid mit viel Glitzer und Tüll. Natürlich in genau Dinah's Blauton.
Mittlerweile hatte die Diesellok sich schon auf eine Bank in der nähe gesetzt, während Dinah immernoch ihre Nase an der Schaufensterscheibe platt drückte. Sie wusste, dass sie dieses Kleid unbedingt haben musste und das es quasi nur für sie gemacht wurde. Als ihr Blick jedoch auf das Preisschild fiel, stockte ihr Atem. Dinah realisierte schließlich, dass dieses Kleid weiterhin ein Traum bleiben müsste und rollte zurück zu Greaseball. Dieser bemerkte ihren traurigen Blick nicht, sondern stand wieder auf und freute sich schon fast, dass es endlich weiter gehen kann.
"Sind wir hier jetzt fertig?", fragte er hoffnungsvoll. Als Antwort nickte Dinah nur und rollte langsam Richtung Ausgang.
Der Diesel merkte weiterhin nicht die schlechte Laune seitens Dinah. Er war nun mal nicht gut in Gefühlen bemerken.


Bei der Heimfahrt hatte Dinah sich wieder eingekriegt. Sie sah es ein, dass sie das Kleid auch nicht herzauberte, wenn sie die ganze Zeit schmollte.
Die beiden fuhren momentan den Berg hinauf, auf den das Internat lag. Die Aussicht war wirklich gut. Sie hatten die Sicht über die ganze Stadt und noch dazu gab es gerade einen Sonnenuntergang mit keiner einzigen Wolke am Himmel.
Dinah seufzte.
"Alles gut bei dir?", fragte Greaseball.
"Ja klar, aber können wir vielleicht kurz eine Pause machen?"
Als Antwort nickte der Diesel.
Sofort fuhr die Blondine auf eine Bank zu, von der man einen perfekten Blick über die Stadt hatte und in diesem Fall natürlich auch zu den Sonnenuntergang.
Greaseball setzte sich neben sie. Das alles war ihm etwas zu kitschig und zu romantisch, dennoch genoss auch er irgendwie den Moment.
Nach einigen Minuten Stille brach Dinah diese : "Danke fürs Fahren."
"Ach, dafür nicht", winkte der Diesel ab.
"Ne wirklich... Ich fand es sehr schön mit dir....", sagte der Speisewagen leise.
Nun sah Greaseball den Waggon überrascht von der Seite an. Damit hatte er definitiv nicht gerechnet. Nach dem kurzen Moment, in dem er überrascht war, trat wieder seine Selbstsicherheit zurück. Er legte schließlich seinen Arm auf die Lehne der Bank, hinter Dinah, welche deshalb rot anlief.
"Ich fand's auch schön, Dinah", meinte die Diesellok nun auch und sah Dinah fest in die Augen. Er konnte echt nicht sagen, was Dinah mit ihm machte, aber er fühlte sich irgendwie anders mit ihr, als mit den ganzen andern Mädchen, mit denen er etwas hat oder hatte.
Auch die Blondine verlor sich in seinen braunen Augen. Auch wenn alle sie vor ihm gewarnt hatten, wollte sie Zeit mit dem anscheinend so gefährlichen Diesel verbringen.
Schließlich nahm Dinah sich den Mut und rutschte näher an Greaseball heran, welcher daraufhin seinen Arm von der Bank nahm und ihn um Dinah legte. Langsam legte sie ihren Kopf auf seiner Brust ab. Die zwei verharrten so und genossen einfach den Moment.
Den schönen Moment unterbrach jedoch auf einmal Greaseball's Handy, nach ein paar Minuten.
Dieser stöhnte genervt auf und auch Dinah setzte sich schließlich wieder normal hin.
"Sorry, da muss ich kurz rangehen", entschuldigte er sich und rollte ein paar Meter abseits.
"Ja?", fragte Greaseball genervt seinen Telefonpartner.
"Ja ich weiß...
Ja, hab ich....
Ich denk dran....
Nein sollst du nicht...
Gut, Tschüss", legte er schließlich weiterhin genervt auf.
Greaseball rollte schließlich wieder zurück zu Dinah.
"Sorry, war meine Mum."



Der Diesel und der Speisewagen hatten sich nach dem Telefonat direkt wieder auf den Weg zurück zum Internat gemacht.
Als sie dort wieder ankamen, bestand Dinah darauf, dass Greaseball nochmal seinen Arm untersuchen lässt, dass auch wirklich alles gut ist. Dieser wollte ihr das natürlich vorerst ausreden, doch Dinah war sehr stur.
Um sicher zugehen, dass die große Lok auch wirklich dem nach ging, begleitete sie ihn dort hin.
Zu Dinah's Überraschung, sah sie Pearl vor dem Krankenzimmer warten, zusammen mit einem Reperaturwagen.
"Oh Hi Dinah", begrüßte der 1. Klasse- Waggon den gerade angekommenen Waggon.
"Hey", antwortete diese, nicht ganz wissend, wie sie sich verhalten sollte.
"Ist da jemand drin?", fragte sie und zeigte dabei auf die Tür zum Krankenzimmer.
"Ja, Electra's Elektrizität hat wieder mal Verrückt gespielt", erklärte nun der Reperaturwagen, "Ich bin übrigens Wrench."
"Ich bin Dinah, freut mich."
"Kann der Stromschlucker sich mal beeilen?", fragte Greaseball ungeduldig. Ihm wurde die Kennenlernrunde langsam zu blöd.
Genau in dem Moment ging die Tür auf und ein wirklich sehr schlecht gelaunter Electra fuhr hinaus.
"Wenn man vom Teufel spricht", murmelte der Diesel nun.
Die E-Lok ignorierte ihn und seine Partnerin. "Wir können."
Wrench nickte und lächelte Dinah ein letztes Mal zu.
"Hey, es tut mir leid, dass ich aufeinmal weg war. Ich verspreche da-"
"Pearl, komm jetzt!", unterbrach Electra Pearl's Entschuldigung.
Mit einem letzten entschuldigenden Lächeln zu dem Speisewagen, fuhr der pinke Personenwagen schließlich weg.
"Wer war sie denn jetzt?", fragte Greaseball überrumpelt.
"Pearl. Meine eigentliche Zimmerpartnerin und jetzt komm, dass Krankenzimmer ist frei."


Am Abend lag Dinah schlapp im Bett. Der Tag war anstrengend und hatte alle möglichen Gefühle in ihr hervorgerufen.
Beim zweiten Arztbesuch lief alles gut. Greaseball's Arm darf nur nicht zu sehr überlastet werden.
Mit einem letzten Gedanken an die Übernachtungsparty am übernächsten Abend und an den Tag zusammen mit Greaseball, schlief Dinah leicht lächelnd ein....


Ich möchte mich hier jetzt nochmal an alle meine fleißigen Review Schreiber bedanken, denn sonst wäre meine Motivation wahrscheinlich schon längst nicht mehr da!
Also vielen Dank und ich hoffe natürlich, dass euch dieses Kapitel gefallen hat :)
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