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Starlight-School

von xNele
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Ashley Buffy Dinah Greaseball Pearl
04.10.2019
31.05.2020
19
36.329
6
Alle Kapitel
62 Reviews
Dieses Kapitel
10 Reviews
 
02.01.2020 2.087
 
Erstes Kapitel im neuen Jahr. Ich wünsche euch allen viel Spaß bei diesem Kapitel. Danke auch nochmal an meine treuen Leser und Review Schreiber!

Greaseball und Dinah fuhren nun wieder die ersten Meter zu ihrem nächsten Ziel.
"Du und Buffy versteht euch gut, oder?", fragte der Diesel.
Dinah war überrascht über diese Frage: "Ja, warum fragst du?"
Es herrschte Stille, nachdem der Speisewagen diese Frage gestellt hatte. Es war ihr schon ein paar mal aufgefallen, dass die Lok nicht antwortete, wenn er die Antwort entweder nicht wusste oder sie einfach nicht verraten wollte. Damit hatte Dinah sich jedoch eher weniger abgefunden.
"Was ist da zwischen dir und Buffy?", fragte sie nun vorsichtig.
Sofort lachte Greaseball auf:" Was soll den mit mir und Buffy laufen?"
"Nein nein, so meinte ich das gar nicht. Ich wollte nur wissen warum ihr euch manchmal so hasst, aber manchmal auch Freunde seid?", Dinah hatte selber gemerkt, dass sie ihre Frage vorher schlecht ausgedrückt hatte. Diesmal war ihre Frage jedoch besser formuliert.
Wie der Personenwagen es sich gedacht hatte, herrschte wiedermal Stille.
"Das hat sie dir noch nicht erzählt?", fragte der Diesel nun ehrlich verwundert.
"Nein, deshalb frage ich ja. Sie ist geradezu immun gegen dich."
Greaseball schnaufte auf.
"Das passt zu ihr. Immer mischt sie sich in die Angelegenheiten anderer mit ein", meinte er sichtlich gereizt.
"Sie meint es ja nur gut", verteidigte Dinah ihre Freundin, wobei sie erstaunt über ihr plötzliches Selbstbewusstsein war.
Greaseball wohl genauso, denn vorerst antwortete er wiedermal nicht.
"Wie auch immer. Sie soll dir deine Frage beantworten."
Nun seufzte der Speisewagen auf. Das Gespräch hatte keinen Sinn mehr.

Die nächsten Minuten bis Stunden herrschte dicke Luft. Dinah hatte es aufgegeben mit dem Diesel ein Gespräch zu führen und dieser war genervt von seiner Partnerin.
Die einzigen Momente in denen die beiden redeten waren, als es um die Rätsel und Gegenstände ging. Dementsprechend erledigten sie schnell ihre Aufgaben für den heutigen Tag, um möglichst schnell fertig zu sein.


"Gut dann.... bis morgen", verabschiedete sich Dinah mit einem schwachen Lächeln. Der viel größere Diesel nickte ihr nur zu, ehe er Richtung Stadt verschwand.
Der Speisewagen warf einen Blick auf die Uhr und  nur um zu erkennen, dass sie tatsächlich über eine Stunde schneller fertig waren.
Nach kurzem Überlegen machte sie sich auf den Weg zu Ruhrgold's Zimmer.
Dort angekommen öffnete der ICE auch direkt die Tür.
"Dinah?!" Die deutsche Lok war sichtlich überfordert und überrascht.
"Ähm Hi."
"Müsstest du jetzt nicht noch unterwegs sein?"
"Ja, aber wir haben uns beeilt. Darf ich rein kommen?"
Ruhrgold nickte nur und machte dem zierlichen Wagen Platz.
"Wo ist Greaseball?", fragte er direkt mit einem verächtlichen Ton, welchen Dinah nicht überhörte.
"Weggefahren, Richtung Stadt. Wieso fragst du?"
"Solltest du jetzt nicht eigentlich in seinem Zimmer oder so sein?", meinte Ruhrgold immer noch verächtlich.
"Nein! Warum sollte ich denn?"
"Ach komm schon. Ihr Mädchen fahrt doch alle  auf ihn ab und er sagt auch nicht nein dazu, jede Nacht eine andere zu haben. Außerdem habe ich deinen Blick doch heute morgen gesehen.", wurf der Deutsche Dinah nun vor.
Letztere war darauf sprachlos. Sie hatte schon Geschichten gehört, dass Greaseball sich gerne mit weiblichen Waggons amüsiert, geglaubt hatte sie es jedoch bisher nicht.
"Worauf willst du hinaus?", fragte sie seufzend.
"Ich will dich nur vor dem Typ warnen. Dinah du bedeutest mir wirklich viel", bei dem letzten Satz nahm er die Hände des Personenwagens und sah ihr fest in die Augen.
Nach ein paar schweigenden Sekunden meldete Dinah sich wieder zu Wort:              " Kannst du Brexit eine Entschuldigng  von mir überbringen? Es tut mir leid das ich ihn abweisen musste."
Nun lächelte Ruhrgold zum ersten Mal wieder:" Ich glaub nicht das er die braucht."
Dinah sah die Lok nun fragend an.
" Er hat als Partnerin einen 1. Klassigen Gepäckwagen namens Lexi bekommen. Die beiden verstehen sich seit dem ersten Moment an blendend."
Sofort lächelte auch Dinah erleichtert.
"Das freut mich wirklich für ihn. Irgendwann müssen wir mal was zu viert unternehmen!"
Sofort nickte Ruhrgold begeistert.

Nach ein paar Stunden verließ Dinah erst wieder das Zimmer der deutschen Lok. Sie hatten die ganze Zeit  noch viel geredet und auch gelacht.
Dinah hatte gar nicht gemerkt wie die Zeit verflogen war und machte sich nun schnell auf den Weg zu Buffy's und Ashley's Zimmer. Auf den Weg dorthin kam ihr jedoch eine wütende Fee entgegen welche nah an sie heran fuhr.
" Ich warne dich!", zischte sie Dinah nur ins Ohr, ehe sie schon wieder verschwand.
"Achte nicht auf die. Die hat schlechte Laune", meinte Tank nur, welcher lässig an eine der Wände in der Eingangshalle lehnte.
Sofort lächelte der Speisewagen den schwarzen Diesel an. Die beiden hatten in den letzten Tagen nicht mehr miteinander gesprochen. Das letzte Mal war, als Tank Dinah und Caboose vor den anderen schwarzen Dieseln gerettet hatte.
"Schön dich zu sehen", meinte die Blondine nun.
Tank lächelte zurück und umarmte Dinah kurz.
"Sag mir, wenn Greaseball Unfug baut."
Der zierliche Personenwagen lachte kurz auf.
"Ne ehrlich. Ich kenne Greaseball gut und ich weiß wie schwierig und stur er sein kann. Ich bin einer der wenigen die zumindest etwas Einfluss auf ihn haben", erzählte Tank ernst.
"Naja... Weißt du was mit ihm und Buffy ist und wo er heute wieder hin ist?", fragte Dinah vorsichtig.
"Tut mir leid Dinah, aber was mit ihm und Buffy ist weiß ich auch nicht und wo er hin ist sollte er dir selber sagen."
Nun seufzte Dinah wieder.
"Danke trotzdem. Ich muss jetzt nur wieder gehen."
Tank lächelte sie ein letztes Mal an, bevor Dinah sich auf dem Weg zu den Zimmer ihrer Freundinnen machte.

"Oh Gott Dinah, du lebst noch!", rief Buffy erleichtert aus dem Hintergrund, als Ashley dem Speisewagen die Tür öffnete.
"Ähm ja, dass tue ich."
"Die hat sich die ganze Zeit in die Hose gemacht, als du weg warst", meinte Ashley ernst und nahm wieder mal eine neue Zigarette, welche sie sofort anzündete.
"Ash! Über das Rauchen im Zimmer hatten wir doch schon geredet!", motzte der Buffetwaggon sie nun an.
Diese zuckte jedoch nur mit den Schultern, setzte sich wieder auf ihr Bett und nahm einen weiteren Zug.
"Sorry für den Schrecken Buf, aber ich war die ganze Zeit noch bei Ruhrgold."
Buffy nickte nur.
"Ach der ist doch langweilig", gab Ashley ihre Meinung preis.
"Ash!", rief Buffy wieder gereizt.
"Ist doch so. Der kann nicht mal richtig Gas geben, ohne zusammen zu klappen", meinte der Rauchwaggon ungerührt.
"Ash!" Diesmal war es Dinah, welche erschrocken von Ashley's Ehrlichkeit war.
"Morgen ist endlich der letzte Tag von diesem öden Projekt", meinte der Rauchwaggon erleichtert und ignorierte gekonnt die fassungslose Buffy und Dinah.
"Wird dir Manga etwa zu blöd?", fragte Dinah, welche eigentlich dachte, dass die zwei ein relativ gutes Team bildeten.
"Pf, das kannst du laut sagen! Der redet genauso viel wie ein Mädchen."
Nun fielen Buffy und Dinah in ein Gelächter und auch Ashley fing zu lachen an.



Es war der nächste Morgen. Buffy befand sich vor der Schule und wartete gespannt auf Bobo, um die letzten Gegenstände zu sammeln.
Ashley war vor ein paar Minuten erst mit Manga abgedüst und Dinah hatte sie gar nicht erst gesehen. Der Buffetwagen war sich sicher, dass sie und Greaseball schon früher los gefahren sind.
Langsam wurde der Personenwagen ungeduldig und drehte sich um, um in die Eingangshalle des Internats nach der französischen Lok zu schauen und tatsächlich steuerte Bobo gerade auf sie zu. Buffy lächelte die orangefarbene Lok an, bis ihre Sicht plötzlich von einem großen, gelb, schwarz, goldenen Diesel versperrt wurde.
Dieser hielt direkt vor dem goldenen Waggon an und sah sie nahezu auffordernd und gereizt an.
"Wo ist Dinah?"
"Dir auch einen guten Morgen, Greaseball", begrüßte Buffy die Lok.
"Wo ist sie?", meinte dieser nur augenverdrehend.
"Eigentlich dachte ich du wärst mit ihr schon unterwegs."
"Sieht wohl nicht so aus oder?!", schrie Greaseball den kleineren Waggon nahezu an.
Dabei baute er sich auf und war ihr gefährlich nahe gekommen. Nur noch ein paar Zentimeter trennte die zwei. Normalerweise wäre jetzt jeder Waggon und auch jede Lok eingeschüchtert gewesen, doch Buffy verschrenkte nur ihre Arme und sah hoch zu dem Diesel und sah ihn mit einem starken Blick an. "Hast du deine Tage oder warum rastest du direkt aus?", erwiderte sie nur kühl.
"Weil sie verdammt nochmal MEINE Partnerin ist, welche nicht da ist!", schrie Greaseball.
Mittlerweile war auch Bobo bei den Streithähnen angekommen und sah beide abwechselnd mit verwirrten Blicken an.
"Moment.... Dinah ist nicht bei dir?", fragte Buffy nun verwirrt und deutlich ruhiger.
"Sag mal hörst du mir nicht zu?!"
"F*ck. Wir müssen sie suchen!", rief der Buffetwaggon nun aufgebracht.
"Ok erstmal kommen wir alle runter und beruhigen uns", unterbrach Bobo, welcher vorher aufmerksam zugehört hatte, die beiden.
Sofort bekam er einen tötenden Blick von Greaseball und seitens Buffy einen unruhigen.
"Ok, nachdem das absolut nichts gebracht hat, würde ich zuallererst schauen, ob sie nicht einfach verschlafen hat.", meinte die französische Lok nun.
"So machen wir's. Ich gehe allein zu ihr hoch", sagte der goldene Waggon.
"Ich komme mit", erwiderte Greaseball sofort.
"Was verstehst du unter allein?"
Buffy bekam keine Antwort, sondern nur einen festen und bittenden Blick von Greaseball, welchen sie seit Jahren nicht mehr gesehen hatte.
Schließlich seufzte sie:" Na gut, dann komm halt mit."
Sofort schlich sich das selbstbewusste Grinsen, welches mehr als nur typisch für Greaseball war, wieder auf seine Lippen und er folgte Buffy.
"Warum möchtest du eigentlich unbedingt mit", fragte Buffy den Diesel auf dem Weg neugierig.
"Ganz davon abgesehen, dass es dich absolut nichts angeht, habe ich ein schlechtes Gewissen, da Dinah und ich gestern beide nicht wirklich gut gelaunt waren."
Überrascht darüber, dass sie tatsächlich eine Antwort bekam, nickte Buffy nur. Das dies nicht ganz die Wahrheit war merkte sie trotzdem, schließlich kannte sie den großen Diesel schon seit dem Kindergarten.
Den Rest des kurzen Weges schwiegen die beiden.
Als sie schließlich an Dinah's Zimmer ankamen, gab Buffy einen Code ein, welcher dafür gedacht war, dass man diesen eingeben sollte, wenn man seine Karte vergessen hatte.
Die Tür sprang auf und vorsichtig öffnete der Buffetwaggon diese.
Im Zimmer war war es dunkel.
"Dinah?", fragte der Waggon leise in den Raum hinein. Langsam fuhr sie weiter, bis plötzlich das Licht anging. Sofort zuckte Buffy zusammen und drehte sich nach hinten um.
"Ohne Licht hat man doch gar nichts gesehen", verteidigte Greaseball sich, als er Buffy's erschrockenen Blick entdeckte.
Augenverdrehend sah Buffy wieder nach vorne und entdeckte Dinah, die sich gerade ich Augen rieb. Erleichtert atmete sie aus.
"Was ist los?", fragte Dinah müde, ohne aufzusehen.
"Du hast verschlafen", antwortete Buffy ihr und setzte sich neben sie auf ihr Bett.
Langsam blickte der Speisewagen auf. Sofort zuckte sie zusammen, als sie den Diesel, welcher lässig an der geschlossenen Tür lehnte, sah.
Greaseball sah dies natürlich und konnte sich ein dickes Grinsen nicht verkneifen.
"Ähm ich  mach mich mal fertig", meinte Dinah, um ihre Wangenröte zu verstecken.
Schnell verschwand die Blondine im Bad und beeilte sich wirklich, dass sie möglichst schnell ihren Besuch wieder aus ihrem Zimmer bekommt. Bei dem Gedanken, dass Greaseball in ihrem Zimmer war, wurde ihr irgendwie unwohl.
Nach ein paar Minuten kam Dinah wieder aus dem Bad, mehr oder weniger fertig. Mittlerweile hatte auch Buffy das Rollo hoch gemacht.
"Wir können", sagte Dinah nun.
Die drei rollten wieder zu Bobo, welcher vor dem Internat gewartet hatte. Buffy und Dinah verabschiedeten sich kurz.
Nun war der Speisewagen wieder mit dem Diesel allein. In Gedanken hoffte die Blondine, dass der Tag hoffentlich deutlich angenehmer werden würde, als vorriger.
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