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Küssen oder nicht?

von Fresa
Kurzbeschreibung
OneshotLiebesgeschichte / P12 / Het
Andrea Herrera Maya Bishop Robert Sullivan
03.10.2019
03.10.2019
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Dieser kleiner OS ist ein Beitrag der [Challenge] 1 Beginn, 1 Ende, 1 Wort von Liz Tonks .

Die Zahl, die ich mir ausgesucht habe, war die 138 und mein Wort war „küssen“.
Viel Spaß beim Lesen.


Disclaimer: Die Charaktere gehören leider nicht mir. Ich leihe sie mir nur aus und verdiene leider auch kein Geld mit meiner Geschichte.



Küssen oder nicht?

Andy fragte sich, wie es sich wohl anfühlte Sullivan zu küssen. Diese Frage stellte sie sich schon eine ganze Weile. Sollte sie es wagen? Unter einem Vorwand in sein Büro gehen und …

Die sonst so selbstsichere Frau war in diesem Punkt unsicher. Es gab eine Anziehung zwischen ihnen, das war nicht zu leugnen. Dennoch war er ihr Captain. Da konnte sie doch nicht einfach zu ihm gehen und ihn küssen! Oder doch? Um diese eine Frage drehten sich momentan ihre Gedanken. Es war zum verrückt werden.

„Andy, hörst du mir überhaupt zu?“, drang die Stimme ihrer besten Freundin zu ihr durch.

„Ja“, antwortete Angesprochene, obwohl sie keine Ahnung hatte, was ihre Freundin gesagt hatte.

„Und was habe ich gesagt?“, wollte Maya mit einem belustigten Funkeln in ihren blauen Augen wissen. Erwischt.

„Tut mir leid … ich war in Gedanken“, gab Andy zu.

„Wo waren wir denn mit unseren Gedanken? Vielleicht bei einem gewissen Captain“, kam es mit einem breiten Grinsen von ihrer besten Freundin. Andys Gesicht nahm eine leichte Rotfärbung an. Leugnen war aufgrund dieser Reaktion zwecklos. Außerdem hatte Andy ihr natürlich davon erzählt.

„Kann schon sein.“

„Und an was hast du gedacht?“, wollte sie wissen und wackelte vielsagend mit ihren Augenbrauen.

Andy zierte sich einen Moment. „Wie es sich wohl anfühlen würde Sullivan zu küssen“, rückte sie dann doch mit der Sprache heraus.

„Wieso findest du es nicht heraus?“

„Ich kann doch nicht einfach in sein Büro gehen und ihn küssen.“ Das konnte sie doch nicht bringen.

„Warum nicht?“

„Du bist gut Maya. Was wenn er es nicht so toll findet und mich diszipliniert?“ Keine ganz unberechtigte Frage. Sie wusste ja nicht, wie Sullivan zu der ganzen Sache stand. Klar spürte sie das Knistern zwischen ihnen, aber dennoch war es ein Risiko in sein Büro zu gehen und ihn hier auf der Wache zu küssen.

Ihre beste Freundin schien ihre Gedanken erraten zu haben. „Sollte er es nicht gut finden, kannst du immer noch sagen, dass es eine Wette war.“

Keine schlechte Idee. Aber Andy war sich einfach nicht sicher, ob sie es wagen sollte. „Jetzt trau dich.“

„Meinst du wirklich?“

„Ja, meine ich und jetzt ab mit dir.“

„Okay. Aber wenn es schief geht, bist du mit dran.“

„Mitgehangen, mitgefangen.“

Andy atmete noch einmal tief durch, dann ging zu Sullivans Büro, dass sie nur zu kannte. Immerhin war es lange Zeit das Büro ihres Vaters gewesen.  Einen kleinen Moment zögerte sie, dann klopfte sie.

„Herein.“

Andy öffnete die Tür und trat ein. Unter dem überraschten Gesicht des Captains schloss sie die Tür und drehte sich langsam zu Sullivan um. Ehe sie doch noch der Mut verließ, trat sie um den Schreibtisch herum, beugte sich zu ihrem Captain hinab und küsste ihn, bevor er auch nur fragen konnte, was sie von ihm wollte. Robert war für einen kleinen Augenblick überrascht, doch dann erwidert er den Kuss. Es war ein zärtlicher, fast schüchterner Kuss. Viel mehr ein herantasten. Während des Kuss war Sullivan aufgestanden. Nachdem sie den Kuss beendet hatten, bleiben sie Stirn an Stirn gelehnt stehen.

Robert fand als erster seine Sprache wieder. „Damit hatte ich im Leben nicht gerechnet“, gestand er.

„Ich wollte einfach wissen, wie es sich anfühlt dich zu küssen“, sagte Andy mit einem Lächeln.

„Und wie hat es sich angefühlt?“, wollte Sullivan wissen. Er streichelte mit dem Daumen über ihre Wange, was Andy eine Gänsehaut bescherte.

„Schön. Gegen eine Wiederholung hätte ich nichts einzuwenden.“

„Ich auch nicht“, sagte er zärtlich und jetzt war er es der Andy küsste.



***
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