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Different Exorcists - New Generation (vorl. Titel)

von Mirisu
GeschichteAllgemein / P18
01.10.2019
15.11.2020
3
3.821
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01.10.2019 1.424
 
Halt! Bevor du weiterliest, kennst du schon den 1. Teil von Different Exorcsits? Nein? Hier zum Teil 1 von Different Exorcists -> https://www.fanfiktion.de/s/56a4cc9d0004be6b171678ea/1/Different-Exorcists-half-Demon-

Hallo lieber Leser,
wie bereits im 1. Teil von Different Exorcists (half Demon) versprochen, hier der 2. Teil.
Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

Deine Mädels von Mirisu
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Prolog: Rückkehr der Exorzisten

Zehn Jahre sind nach Allens und Akios Heirat vergangen. Mittlerweile waren auch weitere Leute verheiratet. Unter diesen Leuten waren Lenalee mit Daike, Matt mit Alpha, Ryuzaki mit Melina, selbst Lucy hatte sich darauf eingelassen, Hayate zu ihrem Mann zu nehmen. Taro und Nana hingegen nicht, da beide so etwas nicht als notwendig ansahen. Auch ohne Heirat konnte man genauso glücklich sein und sich genauso lieben wie Verheiratete. Auch einiges an Nachwuchs war hinzugekommen, unter anderem bei Mara, die sich mit Rio zusammenfand. Er war zwar ein Hundedämon und sie ein Wolfsdämon, jedoch störte sich keiner daran. Beide hatten sie vor einigen Jahren ihre ersten Lebensgefährten verloren und fanden dafür irgendwie zusammen.

An einem frühen Morgen wollte Akira zu Komui, musste jedoch feststellen, dass dieser nicht hier war.
„Er ist heute auswärts tätig, da eine Zweigstelle seine Hilfe benötigte.“, ertönte eine bekannte Stimme hinter und drehte sich daraufhin um. „Na meine Süße?“
Allen lächelte und gab der Blonden einen Kuss. Er war gerade von einer Mission gekommen. „Was brauchst du denn von Komui?“
„Wir brauchen nur ein neues Rezept für Leo.“, erwiderte die Blondhaarige und sprach von ihrem jüngsten Sohn, der momentan zwei Jahre alt war.
„Das kann ich übernehmen, ich gehe schnell mit ihm zum Kinderarzt.“, bot sich Allen an.
„Ich mach das!“, widersprach sie ihrem Mann.
„Aber Schatz…“, sprach er mit besorgtem Unterton. „Du packst doch nur noch wenige Meter mit Krücken zu laufen.“
„Das schaffe ich? Der Bahnhof ist nicht weit von hier und hält auch direkt vor dem Kinderarzt.“
Mit Bedenken sah der fünffache Vater seine Frau an und seufzte. Ihm war bewusst, dass sie nicht aufgeben würde, weshalb er schließlich den Kürzeren zog.
Allen begleitete sie schließlich zum Bahnhof und wartete mit ihr auf die Straßenbahn. Als diese schließlich ankam, war der Weißhaarige doch erleichtert, als sie ihm anbot, mitzukommen, da Leo auch sein Sohn war.
Beide stiegen sie in die Bahn ein, während Allen seinen kleinen Sohnemann hochnahm. Akira musste feststellen, dass die Bahn rappelvoll war und auch kein Sitzplatz mehr vorhanden war. Nachdem die Bahn losfuhr und Akira beinahe umflog, hielt Allen sie noch rechtzeitig fest. Eines der Fahrgäste sah dies, auch dass die junge Frau auf den Krücken angewiesen war.
„Sie dürfen sich gerne setzen.“, meinte dieser und machte seinen Platz frei.
Am liebsten würde Akira dankend ablehnen, jedoch beschloss sie das Angebot des Mannes doch anzunehmen und bedankte sich, nach dem sie Platz nehmen konnte. Leider war ihre Multiple Sklerose schon so weit fortgeschritten, dass sie nur noch mit Gehhilfe laufen konnte und dies auch keine hundert Meter am Stück. Aufgrund dessen musste sie vor gut zwei Jahren ihre Exorzistentätigkeit an den Nagel hängen. Den größten Schub hatte sie kurz nach Leos Geburt gehabt.
Da sie noch von der Elternzeit profitierte, hatte sie noch ein Weilchen Zeit, sich eine Alternative als Job zu suchen, doch bisher blieben ihre weiteren Ideen aus und bisherige Bewerbungen kamen mit einer Absage zurück, da sie keiner wegen ihrer Einschränkung haben wollte. Akina hingegen schlug ihr schon einmal vor, etwas selbstständiges wie Optikerin zu tun, jedoch fehlte ihr dafür das Startbudget. Dabei klang der Beruf nach etwas für sie. Doch sie ahnte ohnehin noch nicht, was Allen und die Anderen zu ihrem bald anstehenden Geburtstag geplant hatten.

Nach fünfzehn Minuten Fahrt kamen sie auch schon an und ließen sich ein Rezept für den zweijährigen Blonden ausschreiben. Er kam bedauerlicherweise mit einem Herzfehler zur Welt, jedoch kam er bisher sehr gut damit klar. Neben dem Medikament, das man von der Apotheke erhielt, bekam der kleine Mann regelmäßig Spritzen oder sonderbare Medizin von Komui, da er immer die besten Mittelchen parat hatte.
Nachdem dies erledigt war, machte sich das Ehepaar mit ihrem Sohn wieder auf den Heimweg. Kaum dort angekommen, huschte Leo zu seinen anderen Geschwistern und wurde anschließend von Rin hochgenommen.
„Na, alles klar bei euch?“, fragte die Schwarzhaarige.
„Ja, alles gut.“, antwortete Allen. „Hast du nicht eigentlich Nachmittagsunterricht?“
„Unser Lehrer der Nachmittagsstunden ist heute krank.“, erwiderte die mittlerweile Siebzehnjährige und befand sich derzeit im letzten Schuljahr. Nebenbei war sie als Exorzistin tätig, zuständig für Akumas, da sie mit einem Innocence kompatibel war, das in einem Pfeil und Bogen-Gespann fungierte. Sie wählte diese Waffe, da sie mit solch einer am besten klarkam.
„Ach so.“, lächelte Allen.
Rin war sehr froh darüber, dass man von Mariko nichts mehr gehört hatte. Offenbar war sie seit dem letzten Angriff aus unbekannten Gründen untergetaucht.

Derweilen war Komui bereits auf dem Heimweg und schrak erstmal zurück, als er eine entsetzliche Entdeckung machen musste. Eine Frau, die jeweils am Rücken und am Bauch völlig aufgeschlitzt wurde, lag regungslos am Boden. Der Brillenträger sah sich um und konnte glücklicherweise feststellen, dass weit und breit kein Täter mehr zu sehen war.
„Er ist bereits weg.“, konnte Mara ihm versichern, die ihn begleitet hatte.
Komui nickte und hatte glücklicherweise seinen Erste-Hilfe-Koffer bei sich. So konnte er die Dame soweit behandeln, dass sie auf den Weg zum Orden nicht verbluten würde und kümmerte sich darum, dass der Körper wieder aufgewärmt wurde.
Mara nahm ihre große Form wahr, sodass diese die junge Frau zu sich nach Hause tragen konnte.
Dort angekommen, führte Komui auch unverzüglich die Operation durch, die die Schwerverletzte benötigte, um ihr Überleben zu sichern.

Einige Stunden später kam die Frau zu sich und fasste sich an die Stirn, da ihr Schädel brummte. Neben ihren offenen Wunden am Rücken und Bauch, hatte sie ebenso offene Frakturen gehabt, jedoch hatte sich Komui so gut es ging, darum gekümmert. Sie bemerkte die Infusion an ihrem Arm und sah sich verwundert um.
„Wo bin ich hier?“, fragte sie und wollte sich aufsetzen, wurde jedoch zärtlich ins Bett zurückgedrückt. „Wer sind Sie?“
„Ich habe Sie soweit operiert, Sie sind gerade noch so mit dem Leben davongekommen. Aber was ist eigentlich passiert?“, wollte Komui wissen.
„Mein Freund hat sich wohl als etwas dämonisches herausgestellt und hatte mit mir nur noch gespielt, wenn man es so nennen möchte. Dabei war ich einige Monate mit ihm zusammen und dann das.“, erklärte sie offen.
„Können Sie beschreiben welche Art von Dämon?“, forschte er, da er wissen wollte, ob es sich um einen normalen Dämon handelte oder um einen Akuma.
Die junge Frau nickte. „Er hatte dunkelbraune Haut, weiße Haare, sein linkes Auge war blau, die Lederhaut davon schwarz, beim rechten Auge hatte er ein normales Auge, mit gelber Farbe. Eigentlich ist er kaum von einem Menschen zu unterscheiden. Unter seinem Auge trägt er sowas ähnliches wie eine Narbe, die jedoch in Schwarz gehalten ist.“
Aufgrund der dunklen Haut klang es erstmal nach einem Noah, jedoch passte keines der bisher bekannten Noahs auf diese Beschreibung. Allen hingegen hatte den Noah in sich mittlerweile vollkommen unter Kontrolle.
„Seltsam…“, murmelte er leise in seine Hand hinein.
„Was denn?“
„Von so etwas habe ich noch nie gehört, im ersten Moment hört sich das nach einem Noah an, hatte der Typ sowas wie eine Tätowierung an der Stirn?“
„Nein, hatte er nicht.“, verneinte die junge Dame.
„Dann muss er wohl eine neue Art von Dämon oder Ähnlichem sein.“, befürchtete der Brillenträger.
„Ich kann Ihnen eine Skizze machen, wenn Sie möchten.“
Komui sah die Verletzte an und reichte ihr schließlich einen Block und Stift, woraufhin sie begann auf dem Papier zu skizzieren. Das Phantombild gelang ihr auch nahezu perfekt und als Komui sich das näher betrachtete, musste er feststellen, dass er wirklich noch nie so etwas gesehen hatte, geschweige denn davon gehört.
„Er ist sehr mächtig. Bevor ich ohnmächtig wurde, verschwand er auch in sowas wie ein Portal, mehr weiß ich leider nicht.“, seufzte sie.
„Das reicht auch erstmal, ich danke Ihnen.“ Komui legte den Block auf die Seite. „Wie heißen Sie überhaupt?“
„Minatsuki Suzuki.“, stellte sich die Rosarothaarige vor.
„Komui Lee mein Name.“, lächelte der Brillenträger ein wenig. „Der Bruch an Ihrem Arm und Fußgelenk wird wieder verheilen, das kann nur ein paar Wochen dauern.“
„Ich bin Ihnen schon dankbar, dass Sie mein Leben gerettet haben.“, gab sie erleichtert von sich.
Dies schmeichelte den Brillenträger ein wenig, aber er vertuschte dies, indem er sich mit seinem Stuhl wegdrehte und seine Brille zurechtrückte. „Besser, wenn wir zum Du gehen?“
„Das wäre wirklich besser.“, gab Minatsuki zu.
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