Mission Impossible

GeschichteDrama, Romanze / P18
Alois Trancy Ciel Phantomhive Claude Faustus Grell Sutcliffe OC (Own Character) Sebastian Michaelis
28.09.2019
30.10.2019
20
38.066
6
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Dieses Kapitel
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30.09.2019 2.545
 
Immer noch stehe ich dort in dem langem Flur und sehe dem Dämon in seine Augen.
„ Alles gut bei Ihnen, Prinzessin?“ fragt er mich, da ich wie angewurzelt stehe. Erst als ich die Hand von meinem Vater auf dem Rücken spüre, komm ich in das jetzt zurück.
„ Ja alles gut, danke der Nachfrage Herr …“
„ Sebastian Michaelis.“ er verbeugt sich vor mir. Erst jetzt fällt mir auf das er eine Butler Kleidung an hat. Ein Dämon als Butler? Ich meine wir haben auch Butler aber diese Dämonen sind von einem niederen Rang. Dieser hier ist aber viel zu mächtig. Ich bin wirklich sehr neugierig für wen er denn den Butler spielen muss.
„ Sebastian ist ein sehr starker Dämon. Ich habe selber mit ihm und noch einem weiteren Dämon zusammen im großen Krieg gekämpft.“ erzählt mein Vater schließlich.
„ Also seit ihr beide Freunde?“ frage ich ihn.
„ Ja das kann man schon so sagen, nicht wahr?“
„ Ja mein König. Wenn ich die Dame bitten könnte sich noch schnell was einzupacken, bevor wir los machen? Ich habe noch einiges zu tun heute.“
Völlig überfordert von der gesamten Situation, sehe ich zu meinem Vater, der mich lächelnd ansieht.
Schnell mache ich mich auf den Weg in mein Zimmer. Dort angekommen, sehe ich eine von meinen Dienerinnen, die gerade mein Bett ordentlich herrichtet.
„ Marie du musst mir schnell helfen. Ich brauche ein paar Sachen die ich einpacken muss.“ völlig hektisch stürme ich zu meinem Kleiderschrank und öffne diesen.
„ Warum denn die Eile meine Prinzessin? Wollt ihr etwa vereisen?“ fragt mich die schwarzhaarige und stellt sich neben mich an den Schrank.
„ Ja so in etwa. Ich habe die Erlaubnis endlich von meinem Vater. Ich darf in die Menschenwelt und dort versuchen die Menschen und die Dämonen zusammen zu bringen.“ immer noch aufgeregt schnappe ich mir einfach ein paar meiner Sachen. Marie hat mir schon meinen Koffer gebracht.
„ Das ist ja schön zu hören. Ich freue mich sehr für Sie.“
„ Marie wie oft habe ich es dir schon gesagt das du mich Lil nennen sollst.“ genervt halte ich in meiner Bewegung inne und schaue zu ihr hoch.
„ Aber ich darf doch nicht, das weißt du doch.“
„ Und ob du das darfst. Ich habe es dir doch angeboten und außerdem bist du meine beste Freundin. Wenn nicht du wer sonst.“ mein Blick wird weicher und ich lächle die schwarzhaarige an.
„ Na gut Lil. Wie lange wird es dauern?“ fragt mich meine beste Freundin.
„ Ich weiß es noch nicht. Ich muss mir erst mal einen Eindruck von der Welt dort machen. Ich weiß ja nur von den Erzählungen meiner Mutter wie es dort ist. Aber solange wie ich weg bin, möchte ich das du hier in meinem Zimmer wohnst. Du kannst alles benutzen was ich habe.“
„ Nein wirklich das kann ich nicht.“  
„ Wenn ich es dir sage das du das kannst, dann machst du es bitte auch. Du bist nicht nur meine Dienerin sondern auch meine beste Freundin. Bitte tue mir diesen Gefallen.“ ich flehe sie schon fast förmlich an.
„ Na gut wenn du darauf bestehst werde ich es machen. Danke.“ sie kommt auf mich zu und schließt mich in eine enge Umarmung. Ich tue es ihr gleich und lege meine Arme um ihren zierlichen Körper. Ich werde sie sehr vermissen, dass steht schon mal fest.
Ich löse mich wieder von ihr und deute ihr das ich meinen Koffer endlich packen muss. Zusammen stellen wir ein paar Sachen zusammen und packen sie ordentlich in meinen Koffer ein. Dankbar für ihre Hilfe, nehme ich sie noch ein letztes mal in meine Arme.
„ Danke dir für alles Marie. Ich vermisse dich jetzt schon.“ ich merke wie meine Augen anfangen leicht zu brennen. Ich versuche meine Trauer zurück zu halten.
„ Ich werde dich auch vermissen Lil.“ schluchzt die schwarzhaarige in mein Ohr.
Da mir Abschiede echt nicht so liegen, löse ich mich von ihr und gehe direkt auf die Tür zu. Kurz bleibe ich im Türrahmen stehen und überlege ob ich mich noch mal umdrehen sollte. Ich entschließe mich einfach weiter in den Flur zu laufen, sie weiß schon wie ich bin.
Schnellen Schrittes gehe ich die langen Flure entlang, bis ich wieder vor den beiden stehe, die sich immer noch nicht vom Fleck gerührt haben. Es scheint als ob sie sich unterhalten haben. Ich wüsste nur zu gerne über was.
„ Da bist du ja endlich mein Schatz.“ mein Vater kommt auf mich zu und nimmt mich in den Arm, so wie Marie es auch getan hat.
„ Tut mir leid das es so lange gedauert hat. Ich musste mich noch von Marie verabschieden.“
„ Ja ist nicht so schlimm aber ihr müsst jetzt auch los. Schatz denke immer daran, wenn es Schwierigkeiten gibt kannst du sofort hier her zurück kommen. Ich werde dich schrecklich doll vermissen. Es wird ihr so leer ohne dich sein. Versprich mir das du auf dich aufpasst.“ mein Vater drückt mich so eng an sich, dass ich kaum noch Luft bekomme.
„ Ja Dad… Versprochen. Hab dich lieb.“ ich gebe ihm einen flüchtigen Kuss auf die Wange und zwänge mich dann aus seinem eisernen Griff.
„ Ich dich auch mein Schatz.“ mein Vater beugt sich zu mir und gibt mir einen Kuss auf die Stirn. Ich finde das eigentlich schön wenn mein Vater mir zeigt wie sehr er mich liebt, aber in Anwesenheit von einem anderen Dämon ist mir das dann doch etwas zu peinlich.
„ Mein König ich störe Sie nur ungern aber ich muss wirklich wieder los.“ der schwarzhaarige wirkt leicht nervös aber er lässt es sich nicht wirklich ansehen. Mein Vater nickt und deutet uns an das wir gehen können. Ich drehe mich zu Sebastian und dieser geht den Flur entlang. Er hat es ja wirklich eilig. Schnellen Schrittes mache ich mich auf dem Weg. Am Ende das Flurs setzt er ein Portal. Er gibt mir seine Hand und ich nehme sie entgegen. Er zieht mich in das Portal und ich schließe vor Schreck meine Augen.
Als ich meine Augen wieder geöffnet habe, stand ich auf einmal in einem Zimmer. Ich sehe mich in diesem um und merke das es eher spärlich eingerichtet ist. Es gibt nur ein Bett und einen Schrank in diesem Zimmer. Die Wände sind weiß tapeziert und mit kleinen Mustern versehen. Wenn das mein Zimmer sein soll, dann muss ich hier noch einiges ändern.
„ Herzlich Willkommen in der Ville der Phantomhives Familie. Das wird dein Zimmer sein. Packe erst mal in Ruhe aus und dann komme ich dich holen. Der Earl Phantomhives ist schon ganz gespannt auf Sie. Ich muss nun den drei Uhr Tee vorbereiten, ich bin nämlich schon etwas spät dran.“ damit verbeugt er sich vor mir und verschwindet durch die Tür nach draußen.
Ich stehe noch etwas verdutzt im Zimmer und sehe auf meinen Koffer. Ich sollte das tun was mir der schwarzhaarige gesagt hat. Ich nehme meinen Koffer und ziehe ihn an den Schrank. Ich öffne den Reißverschluss und hole meine hauptsächlich schwarzen Sachen aus dem Koffer. Ich liebe nun mal die Farbe schwarz, aber um genau zu sein ist es ja nicht mal eine Farbe. Ab und zu ist zwischen dem ganzen schwarz auch mal ein dunkelblaues Kleid und auch ein Weinrotes dabei. Es sind meine schönsten Kleider die ich nur zu besonderen Anlässen trage. Ich hoffe das hier öfter mal wichtige Veranstaltungen statt finden. Natürlich habe ich auch Unterwäsche eingepackt und für den Fall das ich mal Herrenbesuch bekomme habe ich auch schwarze Spitzenunterwäsche mitgenommen. Man kann ja nie wissen.
Nach dem ich alles eingepackt habe, stelle ich den Koffer nach oben auf den Schrank. Da ich kleiner als der Schrank bin muss ich mich sehr strecken. Ich merke wie ich das Gleichgewicht verliere und ich bereite mich schon seelisch darauf vor das ich gleich mit meinem Rücken auf den Boden aufpralle und der Koffer auf mich fliegen wird. Voller Angst schließe ich meine Augen und warte auf den Aufprall der nicht wirklich kommt. Ich wurde aufgefangen. Ich öffne meine Augen und sehe in die rot leuchtenden Augen von meinem Retter, der auch noch meinen Koffer mit einer Hand gefangen hat.
„ Vorsicht Prinzessin. Wir möchten doch nicht das sie sich verletzen. Wenn Ihnen was passiert bekomme ich dafür die Strafe.“ ich höre eine leichte Angst in seiner doch so festen Stimme.
„ Danke dir. Mache dir keine Sorgen. Ich werde demnächst besser auf mich aufpassen, versprochen.“ versuche ich ihn zu beruhigen. Er nickt und stellt meinen Koffer wieder auf den Boden. Er hat mir noch nach oben geholfen und richtet dann seinen Blick von mir.
„ Er kann sie jetzt empfangen. Ich habe Ihnen auch einen Tee zubereitet. Ich hoffe ihr mögt Earl Grey Tee.“  ohne mich an zu sehen, macht er sich auf den Weg.
„ Danke Sebastian, das ist sehr aufmerksam von dir.“ ich gehe ihm direkt hinter her, halte aber einen gewissen Abstand von ihm.
„ Ich bin eben ein teuflisch guter Butler.“ diese Arroganz in seinen Worten konnte man schon förmlich hören.
„ Das wollte ich dich eh fragen. Warum ist so ein mächtiger Dämon wie du ein Butler? Normalerweise sind die niederen Dämonen die Untertanen.“ neugierig über seine Antwort komme ich ihm nun doch etwas näher.
„ Weil ich nun mal einer bin, Prinzessin.“ so ganz kaufe ich es ihm nicht ab. Er weiß hoffentlich schon das er mich nicht für dumm verkaufen kann. Es ist bestimmt ein Vertrag zwischen einem Menschen der ihn dazu veranlasst. Was anderes kann ich mir einfach nicht vorstellen.
Wir laufen schon eine Weile durch das große Anwesen, bis er endlich vor einer großen und robusten Eichentür zum stehen kommt. Er wendet sich mir zu und sieht mich ernst an.
„ Bitte verärgere den Herren nicht und tue alles was er sagt. Er hat das Hausrecht und er ist derjenige der die Befehle gibt. Dein Rang hat für ihn keine Wichtung.“
„ Du meinst ich soll einem Menschen gehorchen? Und er weiß nicht mal das ich die Prinzessin der Dämonen bin?“ er nickt mit seinem Kopf. Gerade wollte ich noch was einwerfen, doch da öffnet er schon die Tür. Ich gehe mit ihm zusammen in den Raum, der einem kleinen Büro gleicht. In der hinten rechten Ecke ist ein Schachspiel aufgebaut. Das erinnert mich gleich wieder an meinen Vater. Wir haben immer zusammen gespielt und er hat immer wieder gegen mich verloren. Ob er besser darin ist als mein Vater? Vielleicht werde ich es bald heraus finden.
Vor mir steht ein großer und massiver Tisch. Auf ihm liegen viele Unterlagen. Hinter dem Tisch ist ein Drehstuhl. Aber warum dreht er sich nicht um? Das scheint mir doch sehr unhöflich.
Sebastian legt eine Hand auf meinen Rücken und schiebt mich sachte etwas nach vorn. Da keiner etwas sagt, beginne ich einfach mal mich vorzustellen.
„ Hallo werter Earl Phantomhives. Mein Name ist-“ verdammt darüber habe ich gar nicht nachgedacht. Ich kann unmöglich meinen echten Namen verraten.
„ Mein Name ist Marie. Ich bitte Sie gnädigst darum mich hier für eine Weile unterzubringen.“ unsicher sehe ich zu dem schwarzhaarigen der zufrieden nickt. Plötzlich dreht sich der Stuhl um und zum Vorschein kommt… ein Kind?! Ist das jetzt ein Scherz? Ein kleiner Junge hat einen mächtigen Dämon und eine ganze Villa? Das ist wirklich verrückt. Über seinem einen Auge ist eine Augenklappe. Ich spüre das von dem Auge eine dämonische Aura ausgeht. Also haben die beiden einen bindenden Vertrag abgeschlossen.
„ Guten Tag Miss Marie. Es freut mich sehr das ein weiterer Dämon hier her kommt um mich bei meiner Arbeit zu unterstützen und das auch noch freiwillig.“ er scheint glücklich zu wirken aber in seinem Gesicht spiegelt sich keinerlei Emotionen. Und Moment! Ich soll für ihn Arbeiten?! Ich, eine Prinzessin?
„ Gern geschehen. Eine Frage, was für arbeiten meinen Sie?“ frage ich den blauhaarigen. Er sieht mich weiterhin an.
„ Zunächst wirst du mir beweisen müssen das ich dir vertrauen kann. Deshalb wirst du als Dienstmädchen anfangen.“
„ Ich soll was?“ frage ich ihn ganz ungläubig.
„ Du wirst mit Sebastian zusammen arbeiten. Du erledigst den Haushalt mit den anderen und dann am Abend bringst du mich ins Bett.“
„ Können Sie das etwa nicht alleine?“ frage ich vielleicht etwas zu bissig.
„ Wollen Sie sich etwa gegen meine Befehle stellen?“ fragt er mich nun bissig zurück.
„ Nein natürlich nicht. Es tut mir leid das ich sie in Frage gestellt habe.“ ich verbeuge mich um ihm zu zeigen das ich es wirklich ernst meine.
„ Gut dann fängst du ab heute hier an zu arbeiten. Wenn du dich bewährt hast kannst du die Queen kontaktieren. Sie musst du aber auch überzeugen. Nur keine Sorge. Wenn ich dir Vertraue dann wird sie das erst recht tun.“ ich sehe ihn überrascht an. Dann deutet er mit einer Handbewegung das wir das Zimmer verlassen sollen. Ich tue was man von mir verlangt auch wenn alles in meinem Körper schreit diesen kleinen Jungen mal eine Lektion zu erteilen. Sebastian schließt hinter sich die Tür und zieht mich dann ein Stück von der Tür weg. Er presst meinen Körper gegen eine Wand und hält mich somit gefangen. Das er sich so gegen mich aufspielt grenzt schon an Wahnsinn.
„ Warum um alles in der Welt hast du dich so benommen?! Ich habe dir gesagt du sollst dich benehmen.“ er schaut mich böse an.
„ Ich lasse mich nicht so behandeln. Er ist noch ein Kind und weiß nicht mit wem er da gerade geredet hat!“
„ Und trotzdem musst du dich an passen! Ich habe dir gesagt das dein Rang hier nichts zu sagen hat.“
„ Hier nicht vielleicht aber wenn mein Vater erfährt was du gerade mit mir machst, würde er dich in Stücke reißen, Sebastian.“ erst jetzt scheint er zu realisieren das er zu weit gegangen ist.
„ Tut mir leid Lilith.“
„ Seid wann habe ich dir das recht dazu gegeben mich so zu nennen? Und zu mal, woher wusste er das ich zur Queen möchte?“
„ Ich habe ihm davon berichtet das du die Queen um etwas bitten möchtest. Und noch mal es tut mir leid meine Prinzessin.“ er geht einige Schritte zurück und verbeugt sich vor mir. Genau in diesem Moment hat sich die Tür geöffnet aus der wir beide gegangen sind. Ein lautes Räuspern dringt an unsere Ohren und der schwarzhaarige richtet sich schnell wieder auf.
„ Was sollte das eben, Sebastian?“ fragt der blauhaarige seinen Butler.
„ Ich habe Marie nur gezeigt wie man sich richtig verbeugt. Sie muss es noch etwas lernen, junger Herr.“ er scheint es ihm abgekauft zu haben und geht dann den Flur nach oben. Ich nutze die Gelegenheit und begebe mich in mein Zimmer. Doch da habe ich die Rechnung ohne Sebastian gemacht. Er stellt sich mir einfach in den Weg und verschränkt seine Arme vor der Brust.
„ Es ist bald abends und der junge Herr wird bald zu Bett gehen. Bitte bereite sein Bett vor und warte dort in dem Zimmer bis er rein kommt.“ ohne das ich ihm widersprechen darf deutet er mir an das ich gehen soll. Nur leider hat er mir nicht gesagt wo sein Zimmer sein soll. Also heißt es raten und in jeden Raum sehen. Er wird ja das schönste Zimmer von allen haben. Also mache ich mich auf den weg und suche sein Zimmer.








So da haben wir das erste Kapitel.
Ich hoffe doch das es euch gefallen hat.
Danke an Minniee für den ersten Review :)
Ich freue mich über jede Art von Kritik
bis dann eure itachis0frau
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