Mission Impossible

GeschichteDrama, Romanze / P18
Alois Trancy Ciel Phantomhive Claude Faustus Grell Sutcliffe OC (Own Character) Sebastian Michaelis
28.09.2019
12.10.2019
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Ich kann es nicht glauben was der Arzt zu mir gesagt. Ich weiß noch nicht so recht wie ich damit jetzt umgehen soll. Der Arzt packt seine Sachen in seinen braunen Koffer und verabschiedet sich freundlich bei mir und geht aus der Tür. Ich musste nicht lange warten und der schwarzhaarige kommt zu mir. Er setzt sich vor mir auf die Knie und legt seine Hände auf meine Beine.
„ Was hat der Arzt gesagt? Ist es etwas schlimmes?“ er klingt so besorgt um mich. Ich komme mir so doof vor das ich ihn vor zwei Wochen so angegangen habe. Sein Verhalten war zwar nicht richtig aber er hat alles versucht um es wieder gut zu machen. Ich bin so eine dumme Gans und habe es immer abgeblockt. Nur jetzt weiß ich gerade nicht was ich machen, geschweige denn noch sagen soll. Wenn ich wüsste wie er reagiert.
„ Lil sage doch etwas.“ er rüttelt mich sanft und ich sehe ihn in seine roten Augen. In ihnen spiegeln sich Angst und Fürsorge mit. Ich merke wie meine Augen anfangen zu brennen. Leise schluchze ich. Ich muss es nun sagen, er wird nicht locker lassen bis ich es ihm gesagt habe.
„ Sebastian… mir geht es an sich gut, aber …“ ich atme tief durch. Tränen bilden sich in meinen Augen und laufen in kleinen Rinnsalen meine Wangen runter.
„ Ich bin … schwanger.“ als ich das letzte Wort gesagt habe, hält der schwarzhaarige kurz seinen Atem an. Ich wusste es, er findet es nicht gut. Ich hätte es für mich behalten sollen.
„ Schön …“ sein Blick wandert auf den Boden und seine Hände, die auf meinen Beinen liegen, ballen sich zu Fäusten.
„ Freut mich für dich und Claude…“ der schwarzhaarige will aufstehen, doch ich halte ihn an seinem Arm fest.
„ Warum kommst du auf Claude?“ ich wische meine Tränen weg und schaue ihn ernst an.
„ Du hattest dich doch einen Tag mit ihm getroffen.“ er schaut mich nicht an und reißt seinen Arm aus meiner Hand. Er glaubt das ich mit Claude was hatte an dem Tag. Ich stehe von meinem Bett auf und nehme all meinen Mut zusammen.
„ Ich habe nicht mit ihm geschlafen. An dem Tag hat uns ein Shinigami angegriffen. Sebastian du bist der Vater!“ schreie ich ihm nach, da er bereits aus der Tür gegangen ist. Ich lasse mich auf mein Bett zurück fallen. Ich wusste es, er will kein Kind. Ich vergrabe mein Gesicht in mein Kissen und weine unerbittlich los. Ich schiebe diese Gefühle auf meine Schwangerschaft. Ich habe gehört das schwangere immer so launisch sind und ihre Gefühle mit einem mal verändern können. Gerade will ich nur noch weinen.
Eine Hand legt sich auf meinen Rücken und streichelt mich liebevoll. Ich höre prompt auf zu weinen und drehe mich um. Da sitzt er und sieht mich traurig an. Er ist zurück kommen, aber wieso?
„ Lil es tut mir so leid. Ich habe nicht daran gedacht. Ich dachte wirklich… Kannst du mir verzeihen?“ ich nehme ihn in meine Arme und drücke ihn ganz fest an mich.
„ Ja natürlich. Mir tut es leid das ich die ganze Zeit so schrecklich zu dir war. Du hast versucht alles  wieder gut zu machen und ich war so blind vor Wut. Kannst du mir auch verzeihen?“ frage ich den schwarzhaarigen. Er löst die Umarmung so das er mir ins Gesicht sehen kann.
„ Wie kann ich der Mutter meines Kindes nicht verzeihen?“ er kommt mir immer näher und legt dann seine Lippen auf die meine. Ich erwidere den Kuss und genieße jeden Augenblick. Erst jetzt wird mir bewusst das ich die ganze Zeit etwas für Sebastian empfunden habe. Ich wollte es mir nur nie eingestehen. Ich liebe diesen Teufel mehr als alles andere. Erst durch die Schwangerschaft werden ich mir meiner Gefühle endlich bewusst, die ich schon habe seit ich ihn das erste mal gesehen habe.
Ich löse unseren Kuss bevor er mir zu leidenschaftlich wird. Der schwarzhaarige sieht mich etwas enttäuscht an.
„ Sebastian … ich liebe dich.“ bringe ich als erstes über meine Lippen.
„ Ich dich auch meine Prinzessin.“ gibt er mir sofort als Antwort. Ich bin so überglücklich. Ich könnte es am liebsten der ganzen Welt sagen. Er schließt mich wieder in seine Arme und ich schließe meine Augen. Ich genieße seine Umarmungen so sehr.

Sebastian, Finny, Maylene, Bard, Tanaka und ich stehen zusammen in dem Zimmer des jungen Herrn. Wir alle wurden von ihm hier her gerufen und gespannt warten wir auf das was uns der blauhaarige gleich sagen wird.
„ Ich habe euch alle her rufen lassen weil ich euch etwas mitteilen wollte. Wir werden für ungefähr eine Woche zu einem Kurort gehen.“ kurz hält er inne. Die drei anderen freuen sich total das sie in einen Kurort fahren. Nur ich und Sebastian halten uns zurück mit unserer Freude, immer hin wird er nicht ohne Grund dahin gehen.
„ Ihr könnt eure Sachen packen, wir werden bald los machen.“ die drei rennen förmlich aus dem Raum und singen fröhlich durch die Gänge. Ich muss leicht schmunzeln. Der einzige von den Vieren der ruhig bleibt ist Tanaka. Gut er ist immer ruhig. Ich verbeuge mich vor den jungen Herrn und gehe dann aus dem Raum. Auch Sebastian tut es mir gleich und geht neben mir her.
„ Ob das wirklich erholsam wird, bezweifle ich.“ fängt er an die Stille zu brechen.
„ Ja sehe ich auch so. Ich denke mal das dort irgendwas vorgefallen ist was wir … beseitigen sollen.“ ich grinse ihn an.
„ Ja das denke ich auch. Nur möchte ich das du dich zurück hältst. Ich möchte nicht das euch was passiert.“ er hält mich fest und sieht mir fest in die Augen.
„ Brauchst du nicht. Ich passe schon auf uns auf.“ er legt seine Hand auf meinen Bauch und ich komme ihm näher. Ich lege meine Lippen auf seine und er erwidert meinen Kuss. Seine Zunge stupst gegen meine Lippen und ich öffne meinen Mund einen Spalt um ihn Eintritt zu gewähren. Wir liefern uns einen heftigen Zungenkampf, den keiner verlieren will. Nur nach einer Weile müssen wir uns lösen, da ich keine richtige Luft mehr bekommen habe.
„ Wollen wir kurz zu mir und etwas Spaß haben?“ lüstern sieht mehr der schwarzhaarige an. Doch ich habe jetzt keine Lust und außerdem will der junge Herr ja auch zeitig los.
„ Lass uns das machen wenn wir dort angekommen sind.“ hauche ich ihm verführerisch zu und gehe dann einfach weiter.
„ Du bist wirklich die Tochter vom Teufel höchst persönlich.“ ich lächle ihm zurück und nicke nur. Es ist wirklich schön mit ihm. Hätte ich doch mal nur eher auf meine Gefühle gehört, dann wäre es schon seit zwei Wochen so wie jetzt.
Ich gehe schnell in mein Zimmer und schließe die Tür ab. Ich möchte lieber auf Nummer sicher gehen. Wenn er doch noch hier rein will und mich verführen will.
Ich nehme mir meinen Koffer und packe ein paar meiner besten Sachen ein. Auch ein paar aufreizende Kleidung. Ich möchte den schwarzhaarigen ja auch etwas verführen. So wird er mir nicht mehr widerstehen können. Grinsend packe ich meinen Koffer weiter ein.
„ Denkst du wirklich das du die Sachen lange an hast?“ erschrocken drehe ich mich um und sehe den schwarzhaarigen, der lässig auf meinem Bett sitzt.
„ Wie lange-“ fange ich an doch er unterbricht mich.
„ Nicht so lange. Du hast wirklich viele Kleidungsstücke.“ erstaunt steht er auf und kommt auf mich zu.
„ Hast du schon fertig gepackt?“
„ Ich habe immer einen Koffer fertig gepackt. Ich brauche eh nur die Butler Kleidung, mein Schatz.“ er zieht mich in seine Arme und versiegelt seine Lippen mit meinen. Ich genieße seine Küsse so sehr. Er ist so sanft und so leidenschaftlich zu gleich. Sein Kuss wird immer fordernder und wilder. Mein Herz fängt an zu rasen. Er gibt mir ein Gefühl der Sicherheit und voller Liebe.
„ Ich habe dir doch gesagt das wir das dort machen.“ ich schubse ihn leicht von mir auch wenn ich es eigentlich nicht wollte.
„ Na gut, aber wenn wir alleine sind kannst du dich nicht mehr drücken, meine Süße.“ er kommt wieder auf mich zu und drückt mir wieder einen flüchtigen Kuss auf meine Lippen.
„ Wir sehen uns gleich wieder.“ er zwinkert mir zu und verlässt dann mein Zimmer. Ich versuche mich wieder zu beruhigen. Er hat mich ganz schön durch einander gebracht.
„ Dein Papa ist ganz schön süchtig nach der Mama.“ rede ich mit meinem Bauch. Ich halte meinen Bauch fest und freue mich sehr das ich ein Kind von dem Mann erwarte, den ich so sehr liebe.

Wir sind auf dem weg nach Houndsworth. Der junge Herr meinte es ist ein Kurort, aber als wir näher kommen, merken wir alle das es nicht annähernd wie ein Kurort aussieht. Die Stadt wirkt eher wie eine Gruselstadt. Die Menschen scheinen auch nicht gerade so freundlich zu fremden zu sein.
„ Junger Herr das sieht mir hier wirklich nicht nach einem Kurort aus.“ gibt der blonde Junge mit dem Strohhut von sich.
„ Ich hatte vergessen zu erwähnen das ich es noch zu einem Kurort umgestalten werde. Aber das ist nicht der eigentliche Grund warum wir hier sind. In dieser kleinen Stadt werden Kämpfe veranstaltet. Sie lassen Kampfhunde gegen einander antreten und die Königin möchte das wir hier für Ordnung sorgen.“ ich sehe zu dem blauhaarigen und merke das seine Miene sehr ernst ist. Die anderen wirken auch sehr erschrocken. Warum tun die Menschen so was?
„ Zum Glück bin ich ein großer Katzenliebhaber.“ sagt der schwarzhaarige.
„ Ach wirklich? Also ich bin ein großer Hundeliebhaber.“ gebe ich ihm als Antwort. Er sieht mich erstaunt an. Er scheint wohl meine Höllenhunde noch nicht zu kennen, aber das können wir bald ändern, denke ich mir.
„ Wo gehen wir hin?“ frage ich nun den jungen Herrn, der sich dann zu mir umdreht.
„ Wir gehen zu dem Bürgermeister dieser kleinen Stadt. Er erwartet uns bereits.“ ich nicke und gebe mich mit seiner Antwort zufrieden.
Das Haus vom Bürgermeister liegt etwas weiter oben auf einem Hügel. Es ist etwas von der Stadt entfernt. Damit zeigt er das er hier die Kontrolle hat. Nur wird sich unser Herr das hier bald an sich nehmen. Egal was passieren wird, wir werden den jungen Herrn immer beschützen. Niemand wird sich gegen ihn und die Queen stellen.
Als wir endlich da waren, reicht Sebastian dem blauhaarigen seine Hand, die er auch dankend entgegen nimmt. Danach reicht er mir seine Hand und ich nehme sie liebend gerne entgegen. Er wollte mir, als ich auf dem Boden gelandet bin, einen Kuss auf die Stirn geben. Nur ich wollte nicht das die anderen es schon mitbekommen und weiche seinem Kuss aus. Ich glaube das werde ich nachher noch zu spüren bekommen. Ich merke wie sein Blick auf mir haftet, aber ich lasse mich nicht davon beirren und gehe hinter meinem jungen Herrn in die Villa rein.












Ich hoffe es hat euch gefallen.
Da wird wohl jemand Vater werden :)
ich freue mich sehr für die beiden und ich hoffe euch auch
Danke an Clarissa-Sophia und Minniee für die ganzen Review.
Ihr seid die besten :)
Bis dann eure itachis0frau
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