Mission Impossible

GeschichteDrama, Romanze / P18
Alois Trancy Ciel Phantomhive Claude Faustus Grell Sutcliffe OC (Own Character) Sebastian Michaelis
28.09.2019
30.10.2019
20
35565
6
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Dieses Kapitel
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Meine lieben Leser,
ich werde ab heute erst jeden zweiten Tag ein Kapitel hoch laden.
Dadurch möchte ich die Spannung etwas mehr aufbauen ;)
Viel Spaß beim Lesen
eure itachis0frau





Es sind gute zwei Wochen vergangen. In diesen zwei Wochen ist nicht allzu viel passiert. Phoenix hat nicht mehr zu geschlagen, aber die Suche nach ihm war leider auch vergebens. Ich habe immer wieder versucht Sebastian aus dem weg zu gehen, was nicht so einfach ist wenn man die Zimmer neben einander hat. Ich bin ihm immer noch etwas sauer aber das hält sich sehr in Grenzen.
Wie immer stehe ich auf und will mich gerade anziehen, als ich eine aufsteigende Übelkeit wahrnehme. Ich lasse alles stehen und liegen und renne so schnell ich kann in mein Bad. Ich mache den Klodeckel auf und halte meinen Kopf darüber. Ich muss mich übergeben. Ich weiß nicht wie lange es gedauert hat, aber für mich fühlte es sich wie Stunden an. Ich stehe vorsichtig wieder auf und halte mich am Waschbecken fest. Es dreht sich noch kurz aber nach kurzer Zeit geht es wieder. Ich drehe den Wasserhahn auf und spüle mir meinen Mund aus. Das ist gleich viel besser. Zwar habe ich immer noch leicht den Geschmack in meinen Mund aber er ist nicht mehr so schlimm wie es anfangs noch war.
Ich muss gestern Abend was schlechtes gegessen haben. Ich denke nicht weiter darüber nach und verlasse das Badezimmer wieder. Ich gehe zu meinen Sachen, die achtlos auf dem Boden liegen. Ich bücke mich nach unten und wieder kommt dieses Gefühl in mir hoch. Ich lasse meine Kleidung wieder liegen und renne erneut zum Bad. Wieder stütze ich mich am Waschbecken ab und versuche mich unter Kontrolle zu bringen. Doch das Gefühl bleibt. Ich setze mich vor die Toilette und warte darauf das ich mich wieder übergebe. Doch dies mal kommt nichts.
„ Lil bist du da drin? Alles gut bei dir?“ ich höre den schwarzhaarigen. Seine Stimme klingt besorgt.
„ Ja bin ich. Ich komme gleich.“ gebe ich ihm als schnelle Antwort, in der Hoffnung das er wieder geht. Doch ich merke immer noch seine Präsenz vor der Tür. Völlig fertig und immer noch von Übelkeit geplagt gehe ich zur Tür und öffne diese. Sebastian mustert mich mit einem besorgtem Blick.
„ Du siehst nicht gut aus. Soll ich den jungen Herrn sagen das du heute nicht arbeiten kannst?“ fragt mich der schwarzhaarige, der mich an den Arm nimmt und in mein Zimmer begleitet.
„ Nein ist schon wieder gut. Ich komme schon klar.“ versuche ich ihn etwas zu beruhigen.
„ Gut. Lass mich dir helfen, meine Prinzessin.“ er setzt mich auf meinem Bett ab. Dann hebt er meine Sachen auf und gibt mir mein Oberteil. Er zieht mir derweil meine Hose an. Als er kurz vor seinem Ziel war, muss er anhalten.
„ Du müsstest kurz aufstehen. Ich helfe dir.“ er zieht mich mit Leichtigkeit nach oben und ich stütze mich an ihm ab. Zufrieden lächelt er mich an und setzt sich nach unten, um mir meine Hose anzuziehen. Ich bin ihm wirklich sehr dankbar für seine Hilfe. Er richtet sich wieder auf und sieht mich liebevoll an. Ich weiß nicht warum, aber in mir kommt ein Impuls hoch. Ich lege mich in seine Arme und schaue nach oben. Mein Kopf bewegt sich nach oben zu seinem Gesicht und ehe ich, noch er es realisieren, liegen meine Lippen auf seine. Kurz halten wir so inne, bis ich wieder zu mir komme.
„ War das gerade ein Dankeschön?“ fragt er mich. Ich sage nichts sondern stoße ihn von mir. Ich drehe mich weg und laufe zur Tür. Mein Gesicht glüht sehr und ich muss aussehen wie eine überreife Tomate. Was war das eben? Wieso wollte ich ihn auf einmal küssen? Mein Körper scheint sich gegen mich zu stellen. Ich schüttle meinen Kopf und verbanne das gerade geschehene wieder.
„ Lass uns gehen Sebastian. Wir wollen den jungen Herrn doch nicht warten lassen.“ ich gehe aus der Tür in den Flur und gehe ohne ihn weiter. Meine Übelkeit ist zwar noch da, aber es wird von mal zu mal besser.

Bei dem jungen Herrn angekommen, stehen ich und der schwarzhaarige geduldig vor seinem Tisch.
„ Ich habe heute wieder eine Nachricht von der Queen bekommen. Sie schreibt das schon wieder eine Frau tot aufgefunden wurde. Dieses Mal lag neben ihr eine rote Rose. Ich möchte das ihr den Mörder findet und tötet.“ ich sehe den blauhaarigen schockiert an. Eine rote Rose also. Er will mich alleine sehen.
„ Mein guter Earl Phantomhive, ich werde allein gehen.“ ich sehe ihn fest an. Er tut es mir gleich.
„ Bist du dir sicher das du es alleine schaffst?“
„ Ja bin ich. Er will mich und niemand anderes.“
„ Was macht dich da so sicher?“ fragt er mich neugierig.
„ Die rote Rose. Es ist meine Lieblingsblume und das weiß er. Wenn jemand anderes dort noch ist, dann wird er sich nicht zeigen.“ unsicher sieht er von mir zu Sebastian.
„ Auch wenn ich sie ungern alleine gehen lass, wird sie recht haben, junger Herr.“ bestätigt Sebastian und der blauhaarige nickt.
„ Gut dann kümmere dich sofort darum und komme erst wieder wenn du Erfolg hattest.“ gibt mir der junge Herr als Befehl. Ich nicke und mache mich sofort auf den Weg zum Tatort.

Dort angekommen ist Scotland Yard noch dabei den Tatort zu sichern. Ich gehe zu Abberline, der mich nicht gerade freundlich ansieht.
„ Seit wann schickt der Wachhund der Königin sein Dienstmädchen hier her?“
„ Weil sein Dienstmädchen teuflisch gut ist.“ gebe ich ihm als kurze Antwort und gehe dann an ihm vorbei. Auf dem Boden sind Klebestreifen, die die Tote abzeichnen wie sie gefunden wurde. Die Rose liegt immer noch dort. Ich nehme sie auf und ein kleiner Schmerz durch zieht meinen Körper. Die Rose ist voller Dornen. Er muss sie aus einem Garten oder einem Park abgenommen haben. Aber zu dieser Jahreszeit blühen sie nicht mehr, was heißt er muss sie aus einem Gewächshaus haben. Zufällig ist eines in unmittelbarer Nähe. Ich gehe wieder zurück und Abberline sieht mich eindringlich an.
„ Während ihr nach weiteren Indizien sucht, mache ich mich auf den weg den Mörder zu töten. Man sieht sich Mr. Abberline.“ ich zwinker ihm zu und verschwinde hinter der nächsten Ecke.
Keine zehn Minuten später habe ich das Gewächshaus erreicht. Heute scheint sie geschlossen zu sein, was aber kein Problem für mich ist. Mit einer Handbewegung habe ich das Schloss geöffnet. Ich gehe rein und drinnen blühen tausende von roten Rosen. Es ist wunderschön.
„ Gefällt dir was du siehst Prinzessin?“ eine viel zu bekannte Stimme erscheint hinter mir.
„ Ja du hast wirklich meinen Geschmack getroffen, Lord Phoenix.“ ich drehe mich zu ihm um und sehe den blondhaarigen grinsen.
„ Freut mich. Ich habe mir große Mühe für euch gegeben.“ er kommt auf mich zu und will seine Hand auf mein Gesicht legen. Aber nur über meine Leiche! Ich schlage seine Hand weg. Traurig schaut er mich an. Er war schon immer ein guter Schauspieler.
„ Warum hast du das getan?“
„ Was denn Prinzessin? Ich habe mir meine Finger nicht schmutzig gemacht.“
„ Ach nein?! Dann beantworte mir eine Frage. Wieso hast du ihnen ihre Gesichter herunter geschnitten?“ ich wollte es wissen, bevor ich ihn ins Fegefeuer schicke.
„ Weil sie hübsch waren. Ich brauchte ein passendes Gesicht, aber ein Mädchen war schöner als das andere und deswegen mussten so viele von ihnen sterben.“ er gibt es zu, aber das erklärt noch nicht alles.
„ Wofür brauchst du die Gesichter?“
„ Für den König.“ gibt er mir als knappe Antwort.
„ Warum für meinen Vater? Lass die nicht alles aus der Nase ziehen.“ langsam nervt es mich.
„ Ich wollte ihn verführen, damit ich leichter an ihn heran komme um ihn dann … zu töten.“ das letzte Wort hat mir einen Schauer über den Rücken gejagt. Er hat es auf den Platz von meinem Vater abgesehen.
„ Du weißt schon, das wenn er stirbt, ich die Macht habe.“
„ Denkst du das weiß ich nicht? Ich hätte dich doch schon längst davor getötet. Was denkst du warum ich wollte das du hier her kommst? Dein Tod wird heute besiegelt sein, meine Prinzessin.“ hämisch lacht er mich aus.
„ Das glaube ich eher weniger.“ ich beschwöre mein Schwert hervor und plötzlich hört sein hämisches Lachen auf.
„ Durandeel … Wie kann das sein?“ sein Blick ist auf mein Schwert gerichtet, welches ich ihm kurzer Hand in die Brust ramme. Aus seinem Mund fließt Blut. Ich drehe mein Schwert hin und her. Blut fließt mein Schwert entlang.
„ Du …“ redet er und spuckt dabei Blut. Ich ziehe mein Schwert aus seinem Körper und er sackt auf seine Knie.
„ Es ist vorbei Lord Phoenix. Ihr werdet keiner Frau mehr ein Haar krümmen.“ ich hole mit meinem Schwert aus.
„ Im Moment … Ein Phönix steigt stets … wieder auf.“ ich schlage ihn mit meinem Schwert seinen Kopf ab.
„ Nein du wirst für immer im Fegefeuer bleiben. Dafür sorge ich.“ ich lasse mein Schwert wieder verschwinden und hebe seinen Kopf auf. Schon schade. Ich mochte ihn früher sehr und nun ist auch noch sein hübsches Gesicht entstellt. Ich öffne ein Portal und schnipse mit der anderen Hand. Cerberus lugt aus aus dem Portal.
„ Hier mein Junge, lass es dir schmecken.“ ich werfe meinem Hund den Kopf zu, den er fängt und zwischen seinen Zähnen zu Brei verarbeitet.
„ Braver Junge.“ ich streichle meinen Hund und gebe ihm einen Kuss auf seine Narbe. Freudig leckt er mir über mein Gesicht.
„ Ich habe dich doch auch lieb.“ ich schicke ihn wieder zurück und schließe das Portal bevor ich wieder aus dem Gewächshaus raus gehe.

Sebastians Sicht

Ich stehe am nächsten Morgen auf. Mein erster Blick ist stets die Uhr. Ich habe heute mal wieder genug Zeit um das Frühstück für den jungen Herrn vorzubereiten. Ich stehe auf und gehe zu meinem Kleiderschrank. Ich nehme mir frische neue Sachen aus diesem und ziehe sie mir an. Gerade als ich aus der Tür raus bin, höre ich neben mir jemanden brechen. Ihr geht es schon wieder schlecht. Das ist wirklich nicht normal. Es kann nicht an dem Essen liegen, ich verwende nur die besten Zutaten aus der Region. Besorgt gehe ich zu ihrem Zimmer und klopfe an. Doch keine Antwort. Ich beschließe die Tür zu öffnen und sehe wie rothaarige völlig erschöpft auf ihrem Bett sitzt.
„ Lil alles gut? Ich habe gehört wie du dich übergeben hast.“ ich gehe zu ihr und setze mich neben ihr.
„ Ja es geht schon.“ ihre Stimme ist schwächer als sonst. Ihre Gesicht ist sehr blass und trotzdem bildet sich Schweiß.
„ Ich rufe einen Arzt hier her. Lege dich hin. Ich bringe dir gleich einen Beruhigungstee.“ ich helfe ihr noch schnell sich hin zu legen und mache mich dann an die Arbeit. Zuerst rufe ich einen Arzt zur Villa. Danach mache ich ihr den Tee fertig. Nebenbei mache ich noch schnell das Frühstück für den jungen Herrn fertig. Er muss heute früh kurz ohne mich klar kommen. Ich muss wissen was mit ihr ist. Ich mache mir solche Sorgen um sie.
Ich bringe ihr, nachdem ich fertig war, ihren Tee vorbei. Der Arzt kommt auch sofort und ich lasse ihn mit rein.
„ Das ist sie. Ich lasse sie in ruhe arbeiten. Bitte helfen sie ihr.“ ich flehe den Arzt an.
„ Das werde ich. Wenn ich sie bitten dürfte?“ ich nicke und gehe aus dem Zimmer. Ungeduldig warte ich auf das Ergebnis. Bitte lass es nichts schlimmes sein, das könnte ich nicht vertragen.




Meine lieben Leser, das war auch mal wieder dieses Kapitel.
Freut mich das ihr es so fleißig lest.
Freue mich schon auf das nächste Kapitel
Bis dann eure itachis0frau
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