Mission Impossible

GeschichteDrama, Romanze / P18
Alois Trancy Ciel Phantomhive Claude Faustus Grell Sutcliffe OC (Own Character) Sebastian Michaelis
28.09.2019
30.10.2019
20
38.066
7
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28.09.2019 1.024
 
Wie jeden Morgen wache ich in meinem kuscheligen Bett auf. Ich gähne genüsslich aus und strecke meine Gliedmaßen von mir. Noch müde und halb am Schlafen, reibe ich meine Augen um etwas munterer zu werden. Ich öffne meine Augen und sehe nach rechts, wo mein Nachttisch steht. Auf ihm steht mein Wecker. Ich gucke angestrengt auf die Uhrzeit. Es ist 10:00. Na gut dann kann ich doch noch … Warte! Schon so spät?! Ich hätte schon längst am Frühstückstisch sitzen sollen. Hoffentlich ist er nicht all zu sauer auf mich. Ich frage mich warum er keinen Diener in meinen Raum geschickt hat um mich zu wecken?
Manchmal verstehe ich meinen Vater nicht. Er ist zwar der König der Dämonenwelt und daher meist sehr streng, aber zu mir ist er ein liebevoller und fürsorglicher Vater. Seit meine Mutter verstorben ist, lässt er mich nicht mehr aus den Augen. Immer sind Diener an meiner Seite und passen auf mich auf. Es ist schon toll so umsorgt zu werden aber auf Dauer ist es einfach nur beklemmend. Deshalb verbringe ich wohl auch meine Zeit in meinem Zimmer um mal etwas Privatsphäre zu bekommen. Trotzdem wundert es mich das mich keiner geweckt hat, so wie es eigentlich immer der Fall war.
Ohne weiter meinen Kopf zu zerbrechen, stehe ich auf und gehe ins Badezimmer, dass direkt neben meinem Zimmer liegt. Noch immer schlaftrunken, betrachte ich mich im Spiegel.
Meine langen roten Haare stehen mir etwas ab. Meine blauen Augen sind von kleinen roten Adern umgeben.
Ich drehe den Wasserhahn auf und fange mit meinen Händen das kühle Wasser auf, um es mir dann in mein Gesicht zu werfen. Man tut das gut.
Da ich schon viel zu spät bin, beschließe ich nach dem Essen zu duschen. Ich gehe also wieder aus dem Bad, direkt in mein Zimmer. Dort stehe ich mal wieder ratlos vor meinem Kleiderschrank und überlege was ich mir anziehe. Sollte ich heute mal was anderes außer schwarz anziehen? Ach nee. Schwarz steht mir immer noch am besten. Daher nehme ich mir mein schwarzes Cocktailkleid aus dem Schrank und ziehe es sofort über.
Glücklich über meine Auswahl, betrachte ich mich in dem Spiegel der direkt an meinem Schrank angebracht ist. Es ist nicht zu kurz aber auch nicht zu lang, kurz um es ist einfach perfekt. Kurz wage ich noch einen flüchtigen Blick auf meinen Wecker und muss mit erschrecken fest stellen das schon zwanzig Minuten vergangen sind. Ich sollte mich besser auf den weg machen, sonst platzt mein Vater bestimmt noch vor Wut.
Schnell renne ich durch die endlos wirkenden Flure. Es ist echt manchmal eine Last in einem Palast zu wohnen. Man braucht einen halben Tag um alle Räume einmal gesehen zu haben. Aber nach wenigen Minuten komme ich völlig außer Atem in dem Essenssaal an, wo mich auch mein Vater sehnsüchtig erwartet.
„ Es tut mir schrecklich leid Vater. Ich habe es total verschlafen.“ verbeugte ich mich noch im Türrahmen.
„ Ist schon okay mein Schatz. Komm setz dich an den Tisch und genieße dein Essen mit mir.“ mein Vater deutet mir an das ich mich neben ihn auf den Stuhl setzen soll. Ich gehe sofort auf meinen Platz und lasse mich in den Stuhl fallen.
„ Warum hast du mich nicht geweckt? Das tust du doch sonst wenn ich zu spät aufstehe.“ frage ich ihn auch sofort bevor ich mir meinen Teller voll gemacht habe.
„ Weil du heute mal ausschlafen solltest. Ich habe hier auf dich gewartet, denn ich möchte dir etwas sagen meine Liebe.“ er hält kurz in seiner Stimme inne und holt dann Luft um wieder weiter zu reden. „ Du meintest gestern zu mir das du die Welten vereinen willst. Du willst Frieden zwischen den Menschen und uns und ich finde das ist eine tolle Idee. Da ich dort oben nicht herrschen darf wäre es gut wenn du dort für Ordnung und Gerechtigkeit sorgst.“
„ Du meinst das gerade wirklich ernst?!“ frage ich meinen Vater ganz überrascht.
„ Ja das tue ich. Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen weil ich darüber nach gedacht habe. Ich möchte dich zwar nicht so gerne gehen lassen aber zum Glück bist du dort nicht allein. Eine meiner besten Dämonen ist dort und wird ein Auge auf dich haben.“
„ Papa du weißt das ich auch alleine klar kommen würde. Ich bin stark und ich habe alles vom besten gelernt, von dir. Ich werde schon klar kommen. Ich brauche keinen Wachhund an meiner Seite.“
„ Du wirst mir nicht widersprechen. Du tust es genauso und nicht anders. Ich könnte nicht damit leben dich auch noch zu verlieren, wie deine …“
„ Vater … ich verspreche es dir.“ ich stehe von meinem Stuhl auf und umarme meinen Vater herzlich. Er erwidert meine Umarmung und zieht mich noch enger zu sich, sodass ich schlussendlich auf seinem Schoß saß, so wie damals als ich klein war.
„ Du bist das wichtigste in meinem Leben, denk immer daran.“ mein Vater küsst meine Stirn.
„ Und du für mich auch Papa. Du wirst mich nicht mehr so schnell los, glaube mir.“
Mein Vater nickt und ich löse mich aus seiner Umarmung, da mein Magen anfing zu knurren. Man hatte ich einen Kohldampf.

Nach dem Essen gehen ich und mein Vater die Fluren entlang. Auch wenn wir nicht viel reden, ist die Stille zwischen uns nie unangenehm.
„ Schatz du wirst schon heute aufbrechen. Und wenn ich heute sage dann meine ich damit jetzt.“ geschockt bleibe ich auf der Stelle stehen. Er dreht sich zu mir um und schaut mich mit großen Augen an.
„ Jetzt? Aber ich bin gar nicht darauf vorbereitet Papa. Ich muss doch meine Sachen packen.“
„ Da wo wir hingehen gibt es genug Kleidungsgeschäfte für Sie, meine Prinzessin.“ erschrocken von der mir unbekannten Stimme drehe ich mich um und schaue in zwei rote Augen, die mich wahrlich in den Bann reißen.









So ich versuche mich auch mal an einer neuen FF
Ich hoffe ihr freut euch schon auf die nächsten Kapitel die da kommen.
Sie werden ab jetzt auch länger werden, da dies ja nur der Prolog ist.

Lasst doch mal ein Review da damit ich weiß ob ich was ändern soll oder es so in Ordnung ist
Lg itachis0frau
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