Rescue

GeschichteAllgemein / P12
Yondu Udonta
28.09.2019
28.09.2019
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Hey
Dies ist nur ein kleiner One Shot der mir so durch den Kopf flog, als ich mir ein paar Szenen von Guardians Of The Galaxy angeschaut habe.
Ich hoffe er gefällt euch, ich freue mich auf eine Rückmeldung von euch. :)

Beste Grüße
Alphawolf7










-Rescue-

Er spürte, wie die Laserpeitsche wieder und immer wieder auf seinen nackten Rücken aufschlug. Frisches Blut rann an seinem Körper herunter und tropfte auf den kalten nassen Steinboden seiner abgeschotteten Zelle. Die dunklen kurzen Haare, die mit leichten grauen Strähnen durchzogen waren klebten verschwitzt an seiner Stirn. Seine Handgelenke waren mit Eisenketten gefesselt. Er hing nur wenige Millimeter über den Boden. Sein rechtes Auge war leicht angeschwollen, während sich an seiner linken Schläfe eine Einschnitts Wunde entlangzog. Seine Lippe war aufgeplatzt, aus seiner Nase floss frisches Blut. Seine dunklen braunen Augen waren trübe. Er hatte kaum noch die Kraft sie offen zu halten.
Nur sehr gedämpft konnte er hören, wie eine männliche Stimme sagte, dass sein Peiniger aufhören solle. Die Schmerzen in seinem Kopf waren höllisch, jedes laute Geräusch das gemacht wurde, ließen sie verdoppeln. Er spürte, wie sein Peiniger ihm die Fesseln um seine Handgelenke entfernte. Wie ein nasser Sack Kartoffeln fiel er zu Boden und blieb erschöpft liegen. Die beiden Männern verließen seine Zelle.
Sein Brustkorb hob und senkte sich nur sehr schwach. Seine Augenlieder fielen immer wieder zu. Der brennende Schmerz auf seinem Rücken begann langsam nach zu lassen. Schon seit zwei Monaten war ihr Gefangener. Auf einem abgelegenen Planeten hatte er mit seinem Team etwas stehlen wollen, doch es war zu einem Hinterhalt geworden. Er hatte Yondu und sein eigenes Team gerade noch rechtzeitig wegschicken können, bevor er von den Typen gefangen genommen worden war.
Sein Gedankengang wurde gestört, als er hörte, wie jemand nach ihm rief.
„Stakar! Stakar! Stakar!“
Nur mit großer Mühe gelang es dem Anführer der Ravagers seine Augen wieder zu öffnen. Er blinzelte, als er Lichter sah von Taschenlampen.
„Stakar! Er ist am Leben!“, hörte er ihm eine bekannte männliche Stimme, die er im Augenblick nicht zuordnen konnte. „Komm steh auf, mein Freund. Wir müssen hier weg.“
Stakar spürte zwei kräftige Hände die ihm auf die Füße halfen und dann einen Arm, welcher sich vorsichtig um seine Taille legte um ihn zu stützen. Er blinzelte noch ein paar mal, bis sich seine Sicht endlich klärte.
Vor sich herlaufend sah er sein Team, das auf die Feinde schoss sobald einer um die Ecke oder in Sichtweite kam. Rechts von ihm war sein blauer Freund Yondu den er aus der Sklaverei gerettet hatte und dieser sich ihnen angeschlossen hatte, als er ihn gefragt hatte. Yondu stützte ihn, während der Pfeil neben dessen Kopf umher schwirrte.
„Ihr seit gekommen“, murmelte er mit schwacher Stimme.
Yondu sah seinen Anführer von der Seite kurz an.
„Natürlich sind wir gekommen! Du bist unser Anführer, wir lassen keinem im Stich! Wir Ravager halten zusammen!“
Ein schwaches Lächeln stahl sich auf die Lippen von Stakar, als er dieselben Worte hörte, die er Yondu einst gesagt hatte.
„Achtung. Da kommt was Großes!“, hörten die beiden einen ihrer Crew Mitglieder rufen.
Die Crew blieb stehen. Ein riesiges Monster mit scharfen Krallen stand ihnen gegenüber. Wütend brüllte es. Die Männer die hinter dem Monster standen, welche die Ravagers tot sehen wollten, jubelten freudig.
Doch als Yondu mit nur einem Pfiff das Monster mit dem Pfeil durchbohrte und es tot zu Boden fiel entglitten ihnen ihre Gesichtszüge. Ohne ein weiteres Wort schossen die Crew sie über den Haufen.
„Dort ist der Ausgang!“, rief Yondu laut.
So schnell es ging liefen sie darauf zu und zu ihrem Schiff.
„Na los, startet die Motoren!“, rief der Stellvertretende Captain des Schiffes.
Yondu brachte Stakar in sein Quartier, wo er ihn vorsichtig auf das Bett legte. Einer der Ravagers, welcher auch gleichzeitig dort Arzt war begann sich um ihren Captain zu kümmern.
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