Nachts bei Vollmond

GeschichteRomanze, Fantasy / P16
26.09.2019
09.11.2019
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Beth
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Am nächsten Morgen in der Schule wartete ich vor dem Haupteingang. So genau wusste ich nicht wie ich Kalep empfangen sollte, wir wollten es ja geheim halten.
In meiner Hand hielt ich einen Zettel mit meiner Handy Nummer bei dem ganzen durcheinander gestern hatten wir gar nicht unsere Nummern ausgetauscht.
Jemand griff von hinten um meine Mitte. Sofort drehte ich mich. Leicht lächelte ich als ich mich umdrehte. Mein Lächeln erstarb sofort als ich sah wer das war. „Was wird das?“ fauchte Ich und schlug seine Hände weg.
Dean grinste mich frech an. „Ich wollte der neuen Freundin meines Bruders Hallo sagen!“
Vorsichtig ging ich einen Schritt zurück. Sicher war sicher. „Wie kommst du eigentlich darauf das ich das möchte?“
Er kam ganz nach an mich ran und sah mir in die direkt in die Augen. „Ich an deiner Stelle würde vorsichtig sein! Dein Kalep kann dich nicht immer beschützen!“
Die Angst stieg in mit hoch. Ich wollte mich jetzt umdrehen und weg laufen, aber ich hielt diesem Psychopathen stand.

Wie auf Stichwort wurde Dean von Kalep an der Schulter gepackt und von mir weg gezogen. „Was hab ich dir gesagt?“ Klapes Stimme klang wie ein knurren. Dean packte sich an den Nacken. Erst jetzt bemerkte ich die Wunde die er dort hatte Mit schnellen Schritten ging er davon und ließ Kalep und mich allein.
„Was wollte er von dir?“ Kalep sah mich besorgt an. Ich schüttelte den Kopf. „Hallo sagen meinte er!“ Er schien mir nicht recht glauben zu wollen, beließ es aber dabei. Sofort tauchte Sein wunderschönes Lächeln auf. Unwillkürlich fing ich selber an zu lächeln. Ich drückte ihm den Zettel in die Hand. „hier meine Nummer, damit du mir immer schreiben kannst!“
Er zog sein Handy aus der Tasche und tippte sie ein. Kurz darauf bekam ich eine Nachricht. Es war Kalep mit einem Kusssmiley. „Jetzt hast du meine Nummer!“ Er gab mir einen schnellen Kuss auf die Schläfe und ging dann rein.
Es musste nichts mehr gesagt werden, wir beide wussten das es anders im Moment nicht ging und das es so geheim blieb. Ich folgte ihm unauffällig. „Beth!!“ Liz kam schreiend auf mich zu. Ich wurde langsamer. „Liz?? Was ist?“

Sie sprang mich leicht an. „Kaleps Bruder hat Haly gefragt ob sie Mit ihm ausgeht! Und sie hat ja gesagt!“ Kalep bleib stehen und sah uns an. „Dieser Mistkerl!“ fauchte er und hechtete davon. Wir beide sahen ihm nach. „Nach dem was sie gestern mitbekommen hat?“
Liz zuckte mit dem Schultern. „Sie meinte der Streit zwischen den Brüdern ist nicht ihre Sache!“
Verdammt Haly warum bist du nur so? In mir tobte sofort ein Kampf. Soll ich ihr sagen das es eine dumme Idee ist? Aber eigentlich muss sie ja selber darauf kommen. Wahrscheinlich hast mich Dean weil ich mit seinem Bruder zusammen bin! Ich nickte und beschloss es dabei zu belassen.
Liz hackte sich bei mir ein und wir gingen zusammen in den Unterricht. Heute hatten wir den ersten Block zusammen.
„Glaubst du Kalep und Dean hassen sich?“ Liz sah wieder in die Richtung in die Kalep gerannt war. Ich zuckte mit den Schultern. „weiß nicht sieht so aus!“
Wir betraten das Klassen Zimmer. „Auf jeden Fall haben Sie krassen Streit!“ Ich setzte mich auf meinen üblichen Platz. Hatte Kalep nicht erzählt sie wären wegen seinem Bruder umgezogen?
„Das ist aber schlimmer als Geschwisterlicher Streit!“ Sie setzte sich neben mich. Ich nickte. Da hast du recht, wahrscheinlich ist wegen dem Vorfall die Beziehung zwischen den beiden angespannt!
Miss Miller, meine Religionslehrerin betrat den Raum. „So liebe Kinder, setzt euch bitte, heute reden wir über Mythen und Legenden!“

Mythen und Legenden? Meine Aufmerksamkeit hatte sie.
Sie legte ihre Bücher auf den Tisch und drehte sich zur Tafel. „Also kennt jemand Ein Mythos oder eine Legende?“ sie schaute zu uns rüber. Sofort schossen Hände nach oben. Sie nahm jemanden von ganz hinten dran. „Vampire?“
.“ja genau!“ Sie nickte.
Als sie fertig war, erklärte sie uns was der Unterschied zwischen Mythos und Legende war.
Am Ende der Stunde rauchte mein Kopf. Das war so vieles was mich faszinierte, aber auch vieles was ich nicht glaubte.
Wie dumm müssen die Menschen damals gewesen sein?
„Beth Stell dir mal vor Werwölfe und Vampire würde es wirklich geben?“ Liz hackte sich bei mir ein als wir zum nächsten Unterricht liefen. Ihr nächster Kurs lag auf meinem Weg. „ich weiß nicht, für uns wäre es Mega gefährlich. Vampire trinken Menschliches Blut und Werwölfe… hmm über die weiß ich nicht so viel!“ Tatsächlich wusste ich kaum etwas über das Thema.
„Aber trotzdem, wenn so ein hübscher Vampir sich in dich verliebt? Oder so ein Heißer Werwolf!“ Sie sah mich vielsagend an. Ich schüttelte mit dem Kopf. „Liz Du denkst da viel zu sehr an Twilight!“ Sie zuckte mit den Schultern und ging in den Unterrichtsraum.
Seufzend ging ich weiter.
Dennoch ging mir dieser Gedanke nicht mehr aus dem Kopf. Was ist wenn es wirklich Vampire und Werwölfe gab? Und müssten dann die anderen Mythen und Legenden nicht dann auch war sein, nein moment nur weil das eine dann wahr ist muss das andere nicht stimmen?!

Ich zuckte zusammen als es zur Pause klingelte und ich aus meinen Gedanken gerissen wurde. Sofort packte ich meine Sachen und lief fast zur Pause. Liz und Haly hielten mich auf dem weg dahin auf. „Hey wohin so schnell? Vermisst du Kalep?“ Haly grinste mich frech an.
Ich lief rot an und schüttelte den Kopf. „Ach quatsch!“ gelogen ich wollte nur bei ihm sein.
Die beiden lachten. Und gingen mit mir zur Cafeteria.
An unserem Tisch saß er. Und er lächelte mir mit seinem wunderschönen Lippen zu. Verdammt es ist verboten so gut aus zusehen! Automatisch lächelte ich zurück.
„ihr beide steht doch auf einander, warum geht ihr nicht aus?“ Haly schien sich nicht davon beirren zu lassen uns zu verkuppeln.
Verlegen sah ich zur Seite. „Eigentlich hat er mich schon nach einem Date gefragt,… ich hab auch ja gesagt!“ und eigentlich sind wir schon zusammen.
Sie strahlte über das ganze Gesicht. „super,… wir könnten zu einem Doppel Date gehen!“ schlug sie direkt vor.
„Nein, mit seinem Bruder möchte ich so gut es geht überhaupt nichts zu tun haben!“ konterte ich und beschleunigte auch meinen Schritt. Auf ihre Fragerei hatte ich jetzt überhaupt keine Lust. Ich konnte ihr schlecht sagen das Dean mir Angst machte, das er mich bedrohte und das er wahrscheinlich mir irgend etwas antun wollte.

Ich blieb vor Kalep stehen. Dieser sah mich verwirrt an. „Beth… alles in Ordnung?“ ich schüttelte den Kopf. Warum sollte alles in Ordnung sein? Dein Bruder bedroht mich!  Mein Kopf schrie diesen Gedanken immer und immer wider ihm entgegen. Aber wenn ich ihm das sofort sagen würde, würde er davon stürmen und seinen Bruder suchen. So wie die letzten male.
Stumm stand ich immer noch vor ihm. Entschlossen packte ich ihm beim Arm und zog ihn mit mir.
„Beth, warte ich fall gleich!“ Kalep stolperte mir hinter her und versuchte nicht hin zu fallen, was mir in diesem Moment ziemlich egal war. Das einzige was ich jetzt wollte war in seinen Armen liegen und getröstet werden.
Wir gingen bis zu meinem Auto. Ich öffnete es und setzte mich auf die Rückbank. Erst jetzt bemerkte ich wie gestresst ich mich fühlte und das alles nur wegen dieser Frage. „Kalep Willst du dich nicht dazu setzten?“ ich sah ihn wartend an.
Das ließ er sich nicht zwei mal sagen und stieg zu mir. Er schloss die Tür hinter sich, drehte sich zu mir um und legte seinen Lippen auf meine.

Als sich unsere Lippen berührten spürte ich wieder dieses Gefühl. Wir gehörten einfach zusammen und wir beide wussten es.
Aber er löste den Kuss und sah mich leicht belustigt an.
„Beth wie sehr ich das auch gerne tue, aber ich dachte wir wollten das erst geheim halten! Und irgendwas hast du!?“
Ich seufzte und ließ mich zurück fallen. „Haly hat ein Doppeldate vorgeschlagen und das hat mich einfach wütend gemacht! Ich meine… Verdammt Kalep dein Bruder hat mich heute morgen schon wieder bedroht!“ Was hab ich da gerade getan? Ich sah Kalep an und erwartete das er sauer auf mich war oder wieder weg stürmte. Aber da kam nichts. Er hatte die Hand an dem Griff aber blieb sitzen. Er seufzte. „Ich hab es so halb mitbekommen! Gestern Abend hab ich ihm gesagt er soll sich von dir fern halten!“
Ich zog eine Augenbrauen nach oben. „hast du ihm die Wunde zugefügt?“
Er schwieg, was für  mich hieß ja. Was muss das für ein Kampf gewesen sein? „Beth,… ich beschütze dich!“
Ich nickte und legte mich in seine Arme. Ich glaubte ihm, ich musste ihm glauben. „Warum macht er das?“
„weil er mich hasst!“ Kalep’s griff verstärkte sich. „wann wollen wir unser erstes Date haben?“ lenkte er ab. Ich lächelte. „Samstag, überleg dir was schönes!“
Lächelnd murmelte er an meinen Lippen. „für dich nur das Beste!“ dann küsste er mich wieder.
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