Der Junge aus dem Buch

von Maddie-2
GeschichteRomanze, Freundschaft / P16
J-Hope Jimin Jungkook OC (Own Character)
26.09.2019
21.10.2019
7
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Du hattest keine Ahnung, warum du zur Zeit jeden Morgen so müde warst, aber es lag vielleicht an den Tequilas mit Kim; eventuell auch am Jetlag.

*Ich sollte einen Kaffee trinken, heute abend muss ich ja wieder fit sein. *

Aber die Party heute abend würde nicht der letzte Programm Punkt sein, denn im Laufe der Woche sollte eine Rallye stattfinden. Das war eine alte Tradition, die von den älteren Studenten für die Erstsemester gemacht wurde, wobei das Ziel war, die Neuen so gut es geht abzufüllen…

*Ich sollte lieber zwei Kaffees trinken…*

Kim schrieb dir später, wo ihr euch treffen würdet

Kim
Y/n! Weißt du was? Die verteilen am Eingang gratis Shots! Das wird so gut werden…


Du
Ich bin so aufgeregt, aber noch so müde von gestern… Und ich weiß gar nicht, was ich anziehen soll!




22 Uhr

Kurz bevor du die Wohnung verlässt, warfst du noch einen schnellen Blick in den Spiegel. Dein Outfit war nichts Besonderes, du hattest dich für eine schwarze Jeans und ein dunkelgrünes Top und deine schwarzen Converse entschieden.

Später als ihr am Club ankamt, wart ihr erstmal überrascht. Der Club lag eine Etage tiefer und hatte dunkle, niedrige Wände und Graffiti überall, aber es war hier wohl bei Studenten sehr beliebt.

Es war noch relativ leer und ihr spielt Kicker, bis es langsam immer voller wurde. Ihr nutzt die Gelegenheit, solange die Bar noch frei war und bestellt mehrere Runden Erdbeershots und wart dann fast die ersten auf der Tanzfläche. Du konntest eh nur mit Alkohol tanzen, sonst war dir das viel zu unangenehm. Du erkanntest sogar ein paar Gesichter aus der Bar von gestern.  Du fühlst dich schon fast wir zu Hause, auch wenn du erst ein paar Leute kanntest.

Je später es wurde und je länger ihr am Tanzen wart, desto betrunkener wurdet ihr. Irgendwann sahst du Chaeyeon mit einem Typen tanzen, auch wenn sie etwas unentspannt aussah; es freute euch alle!

„Ah guckt mal! Da sind eine paare Leute, mit denen ich neulich den Vorbereitungskurs gemacht habe!“Ari zeigt auf einen Haufen Menschen, die ein paar Meter weiter standen. „Ich sag Hallo! Kommt mit!“

Ohne Widerrede, folgt ihr ihr. Alle sahen ganz nett aus, soweit du das in deinem Zustand beurteilen konntest. Einer von ihnen sah sehr attraktiv aus, fandest du und stolperst direkt auf ihn zu.

„Hi! Ich bin Y/n, bist du ein Freund von Air?“, fragst du ihn.

Er guckte zunächst etwas verwirrt. Seine dunklen Augen musterten dich skeptisch von oben bis unten. Er hatte für einen Jungen relativ lange und dunkle Haare. Irgendwie erinnerte er dich an jemanden, aber du konntest es nicht zuordnen.

„Naja, ich glaube wir hatten da diesen Kurs zusammen, aber eigentlich kenne ich sie nicht wirklich.“, gab er dann schließlich zurück.

Da wurde dir klar, dass Ari die Leute gar nicht wirklich kannte, aber das machte ihre offene Art wieder gut und du konntest sehen, dass sie sich mit allen super gut unterhielt.

Aber du betrachtest den Jungen weiter.

„Du siehst nicht aus als wärst du neu hier, was machst du hier?“, fragst du ihn wieder.

„Ja schon, ich bin schon im dritten Jahr aber meine Freunde und ich kommen jedes Jahr hierher um die neuen... naja kennenzulernen.“

Du hörst schon gar nicht mehr richtig zu, weil grade eins deiner Lieblingslieder gespielt wurden und du fingst einfach an zu tanzen. Ari war noch mit den anderen Leuten beschäftigt und Kim war einfach verschwunden, Chaeyeon war auch noch bei dem Jungen von vorher.

Plötzlich kam der Junge doch wieder zu dir und nahm deine Hände. Du warst etwas überrascht, aber es machte Spaß mit ihm zu tanzen und er war wirklich gut. Obwohl er auch sichtlich was getrunken hatte, waren seine Bewegungen geschmeidig und seine Hände berührten dich bewusst, wenn er es wollte. Nach ein paar Liedern holte er euch noch was zu trinken und als er wiederkam, wolltest du endlich seinen Namen wissen.

„Ich bin Jungkook. Hoffentlich vergisst du das nicht.“ Dabei stand er so nahe bei dir, dass du eine Gänsehaut bekamst.

Er zog dich zurück auf die Tanzfläche und kam dir immer näher, während dir immer wärmer wurde. Sein Körper presste sich immer mehr gegen deinen, doch langsam wurde dir unwohl. Ob es an seiner Nähe oder am Alkohol lag, konntest du nicht sagen. Du wolltest auf keinen Fall etwas Dummes machen.

Überall um dich war sein Geruch, die Musik dröhnte in deinen Ohren und alles verschwamm um dich herum. Du konntest seine Stirn an deiner fühlen, während er dir tief in die Augen blickte. Er wollte die letzten Zentimeter zwischen euren Lippen überwinden, als du plötzlich einen Schritt nach hinten machst. Er sah verwundert und ein bisschen verletzt aus, aber das nahmst du gar nicht wahr.

„Es tut mir leid, ich sollte gehen…“, brachtest du hervor und sahst dich suchend nach den anderen um. Zum Glück war Ari noch in der Nähe und du gingst schnell zu ihr, um zu sagen, dass du nach Hause müsstest, worüber sie nicht erfreut war, aber schließlich einwilligte.
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