Ein Glück kommt selten alleine.

GeschichteDrama, Romanze / P12
24.09.2019
14.10.2019
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Es war Januar und Emil wurde immer nervöser. Was meinte Jochen letztens zur ihm? Eiskalt in ein brennenden Haus laufen ohne Atemmaske, aber jetzt nervös sein wie am allerersten Tag. Er musste darüber so lachen. Vor allem, als er hier anfing wurde Björn auch zum ersten Mal Vater und hatte sie alle verrückt gemacht. Und jetzt war er es selbst. Und im Mai Denno auch noch. Dann kam noch die Sorge dazu, das Linda und er in letzter Zeit irgendwelche komische Post bekamem. Als erstes nur ein bisschen und jetzt hatte es sich letzte Zeit gehäuft. Darum hatte er Emma zu sich nach Hause eingeladen, und auch weil er Linda den weiten Weg ersparen wollte. Pünktlich auf die Minute kam auch seine Schwester und brachte auch noch Babysachen mit, von Marie und Micha. "Dankeschön, wo hast du denn deine Kinder gelassen?" Fragte Linda jetzt nach. Und seine Schwester fing an zu grinsen. "Die habe ich bei ihrem Vater gelassen, der ist erstmal für die nächsten zwei Wochen krank geschrieben. Der hat sich während einer Verfolgungsjagd mit einem Flüchtigen mit einer vereisten Treppe angelegt, wer den Kürzeren gezogen hat könnt ihr euch schon denken oder?" Meinte Emma lachend. Das bewunderte Emil immer wieder an seiner Schwester. Obwohl beide ein gefährlichen Beruf hatten, verlangte keiner vom anderen, aufzuhören. "Definitiv dein Mann. Was ernsthaftes?" Fragte Linda halb lachend, halb besorgt nach. "Gehirnerschütterung, rechtes Fußgelenk verstaucht, das linke Handgelenk gebrochen. Keine Sorge, ich habe meinen Mann nicht alleine gelassen. Micha, Marc und André sind auch noch da. Aber jetzt mal Butter bei die Fische, deswegen bin ich nicht hier oder?" Meinte Emma jetzt etwas ernster. Linda zeigte ihr die Briefe und Fotos und alles mögliche. "Verstehe. Okay ich will das nicht beschönigen, und auch euch keine Angst machen aber wir sollten damit zur Polizei gehen. Nein! Emil bevor du was sagst. Ich stehe jetzt als Polizistin hier und nicht als Schwester. Also ich werde mit Linda morgen zu Klaus gehen und dann besprechen wir alles andere. Du hast morgen Dienst, also komm ich morgen nach dem Gespräch zur dir auf die Wache." Meinte Emma streng.
Nach dem Gespräch und allem drum und dran vergingen die Wochen und Ende Januar wollte Linda noch einmal Emma besuchen, weil sie doch gerne mehr über Emil's Vater wissen wollte. Kurz vor dem Haus Winter fiel ihr ein Kerl auf, der dunkel gekleidet war, und Linda beschleunigte ihre Schritte. Sie klingte schon fast Sturm bei Emma. Die machte gerade die Tür auf, als der Typ Linda von hinten am Arm packte. "Hey was soll das, lassen sie meine Schwägerin los!" Meinte Emma und ging dazwischen. Schwägerin? Hatte Linda irgendetwas verpasst? Der Typ wurde handgreiflicher und Emma schob bestimmt Linda ins Haus. "Schnapp dir die Kleinen und schließt euch im Bad ein, los!" Sagte Emma zu Linda und sie machte das auch. Das Bad konnte man nur von innen abschließen. Emma versuchte immer noch, den Typen in Schach zu halten und holte dabei ihr Handy heraus und drückte die 1 darauf. Sie wusste das Flo sofort ran gehen würde und somit auch bald Hilfe kam. Der Kerl drängte sie immer weiter rein und brüllte irgendwas von Linda wäre sein und noch vieles mehr, und plötzlich packte er Emma an den Haaren und warf sie fast gegen den Tisch. Nun hatte Emma die Schnauze voll. Sie verpasste ihm ein Tritt dort hin, wo es richtig doll für ein Mann weh tat, drehte ihn auf den Bauch und packte seine Arme und fixierte ihn, bis die Verstärkung eintraf. Michael Weber, André Matthäus, Marc Westerhofen und ihr Mann kamen durch die offene Tür gestürmt und blieb im ersten Augenblick verdutzt stehen. "Das ist mein Mädchen." Meinte Micha dann zu Emma und Flo winkte jemand herein. "Und bitte nicht zu vergessen, meine Frau." Meinte Florian Winter. Er war noch nie so glücklich wie in diesen Augenblick, das Emma auch Polizistin war. "Linda?" Fragte Emil nach und Emma zeigte auf die Tür. Emil klopfte an und redete leise mit ihr. Während André den Irren abführte, kam Linda wieder mit den Kleinen raus. "Es tut mir leid Emil, ich habe euch alle in Gefahr gebracht. Aber ich wusste gar nicht dass er mir bis nach Köln gefolgt ist." Meinte Linda und fing an zu weinen. "Shh es ist alles wieder gut, das wird schon wieder werden." Meinte Emil. "Genau, du gehörst jetzt zur Familie und die wird immer beschützt." Meinte Emma zur ihr und nahm ihren kleinen Sohn auf den Arm. "Die ganze Nacht durch schreien und bei riesen Theater richtig entspannt pennen." Meinte Emma zu ihrem Mann und küsste ihn auf die Lippen. Emil nahm Linda und setzte sie auf der Couch ab. "Du Mami, hast du den bösen Mann in den Arsch getreten?" Meinte auf einmal Marie, die diese Situation auch nicht zu stören schien. "Marie! Von wem hast du diese Kraftausdrücke?" Fragte Emma etwas schockiert die Kleine. "Onkel Micha meinte das letztes zu Papa. Das er sich freut wenn du wieder im Dienst wärst und mit ihm ein paar Bösewichten wieder in den Arsch treten könntest." Entsetzt blickte Emma auf und Micha an. "MICHA!" Rief sie los und man sah noch einen Michael Weber rennen. "Du hast recht, deine Familie ist außergewöhnlich. "Sagte Linda zur Emil und die beiden küssten sich. Linda kam über Nacht zur Sicherheit ins Krankenhaus und so konnte sie ein dunkles Kapitel in ihrer Vergangenheit abschließen, und ein neues glücklicheres Anfangen.
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