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GeschichteRomanze / P16 Slash
Edward Elric Roy Mustang
21.09.2019
21.09.2019
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Heey, Mein Name ist Sumomo, und ich freue mich dass du diese Fanfiktion lesen willst. Meine Rechtsschreibung ist Grottig aber man kann alles lesen und mnchmal verhederre ich mich halt mit das und dass (ich würde nicht unterirdisch sagen aber grottig),ich weiß nehmt es mir nicht übel ja? Meine University Alchemist FF werde ich nicht löschen aber ich werde sie aufgeben. Sind wir mal ehrlich, die Idee ist stumpf, die Kapitel dumm und alles andere auch!

Lasst uns anfangen!!!!


Attantion

EDWARD      POV
     >> Ich bin ein 16 Jähriger, blonder Junge welcher gerne liest und mit seinem kleinen Bruder von Hotel zu Hotel pendelt. Wir haben kein festes Zuhause weil ich beim Militär als Staatsalchemist arbeite und oft schnell in ganz Amestris Aufträge kriege. Ich bin Edward Elric, der Fullmetal Alchemist. <<

     „Das klingt doch bescheuert...“, murmelte Edward. Gebannt starrte er sein Geschriebenes  an. Er legte den Kopf schief. „Das sieht auch bescheuert aus...“, beschwerte sich der Blonde über seine eigene Schrift. Edward hatte sich dazu entscheiden ein Tagebuch zu führen. Ja, und er wollte alle seine Gedanken fest halten, nur stellte er jetzt fest, dass er dazu so gar kein Talent hatte.
     „Ein Wissenschaftler braucht keine Mädchenschrift“, meckerte er weiter und seufzte. Jedoch hat diese Tagebuch ja auch einen Grund, er wollte auf keinen Fall irgendwelche Gedankengänge vergessen und damit einen Steinbruch zwischen ihn und seinen Bruder und ihre Ziele schaffen. „Ich muss mich doch nicht vorstellen! Es liest doch eh keiner außer mir“, überlegte er laut, suchte nach einem Grund zu zetern, was er halt bekanntlich gern tat, und riss dann sofort schockiert die Augen auf. „Doch wie oft hört man von Vertrauensbrüchen durch Eltern oder Freunde die im Tagebuch schnüffeln...Das ist ja schon fast ein Klischee! Das kann ich nicht machen, wenn eine fremde Person das lesen sollte und ich Formeln und Daten notiert habe, Gott!“, er schüttelte entrüstet seinen Kopf und warf das Buch in seinen Koffer. „Also nicht Gott! Mensch, meine Güte!“, er musste sich das Fluchen echt abgewöhnen. Mit der neu gewonnenen Erkenntnis, kein Tagebuch führen zu wollen, machte er sich zum Hauptquartier auf um den Bericht für Mustang zu schreiben. Dieser hatte sich auch schon wegen seiner Schrift beschwert, und deswegen hatte ihm Hawkeye angeboten auf ihrer Schreibmaschine zu tippen. Er fragte sich, wie schon so oft, warum sie denn eine Schreibmaschine besaß. Sie hatte eine vorbildliche Schrift, nun mal eine Mädchenschrift, und eigentlich war es an dem Oberst Textformulare zu verzeichnen. Wo wir wieder beim Hauptproblem im Leben Edwards waren, Ed glaubte das der Oberst insgeheim ein Sadist war, der seinen Leutnant gerne schuften sah und sich über ihre Hilfsbereitschaft ergötzte. Sollte dieser Teufel in den verfaulten Apfel beißen, würde er ihm nicht nachtrauern.

     Angekommen vor dem weißen Gebäude musste sich der kleine wieder einmal wundern was für ein Tumult auf dem Platz vor dem Militärstab herrschte. Lauter Menschen in Zivil standen vor der Treppe zum Eingang und plauderten vor sich hin, und weil Edward gemein wie ein farbiger Pudel auffiel, war es auch nicht verwunderlich dass auch hier wieder alle Blicke auf ihm lagen. Mit einem verstörten Blick eilte Edward auf die Eingangshalle zu und rettete sich ins Innere des Gebäudes. „Ich mag einfach keine Menschenmassen...“ murmelte der Knabe vor sich hin und öffnete dann seine zusammengekniffenen Augen wieder. Er hatte gar nicht bemerkt wie ihm seine Gesichtszüge entgleist sind und bemühte sich jetzt umso mehr einen seriösen Eindruck zu waren. Schnellen Schrittes machte er sich auf den Weg zu Mustangs Büro und schaute stur gerade aus, was er bereute, als ihm von einem älteren Militär ein Bein gestellt wurde. „Kann der Kleine nicht mal anständig laufen?“, lachte dieser. „Klappe Chase!“, zischte Edward und stand sofort wieder auf. „Hast du denn keine anderen Hobbys?!“ Sofort machte sich der Blonde groß und fuhr in wütend an: „Sag mal, du hast doch ein bisschen zu viel Frischluft geschnuppert! Mit mir solltest du dich nicht anlegen du Fullmetal Freak! Ich weiß nicht ob du es gemerkt hast, aber ich habe mit meinen alchemistischen Fähigkeiten sogar schon in Ishval Großes vollbracht!“ „Ja und genau das finde ich ja so perfide an dir! Mit so was schmückt man sich nicht!“, wirft ihm Edward mit einem vor Ekel verzogenem Gesicht entgegen, wonach er sich sofort umdreht und geht.

     Der spinnt doch!  Dieser Chase zog ihn immer wegen seiner Größe auf.      Der war schlimmer als Mustang! In seiner Eile war er glatt an dessen Büro vorbei gesaust und machte auf der Stelle kehrt um die richtige Tür zu nehmen. Zögerlich klopfte er an der massiven Holztür und erntete ein lautes und gut verständliches „Herein!“, seitens des schwarzhaarigen Teufels. „Sagen Sie Leutnant, darf ich ihre Schreibmaschine in Gebrauch nehmen?“, fragte der Kleinliche an die Blonde, diese quittierte mit einem Nicken und widmete sich der Arbeit. „Gerade erst aus Pasien zurück und schon wieder so fleißig bei der Arbeit, man merkt dir an dass du ohne deinen Bruder wenig zu tun hast Fullmetal. Sonst würdest du noch gar nicht daran denken deinen Bericht pünktlich anzugeben.“, stichelte der Oberst auf ihn ein. Aber es stimmte, sein Bruder ermunterte und mischte ihn auf, aber ohne ihn war bei ihm einfach die Luft raus. „Ich wundere mich im Gegensatz gar nicht dass der Leutnant wieder einmal ihren Papierkram erledigt während sie Jo Jo spielen.“, ein seufzen seitens Hawkeye und das Geräusch des auf dem Boden aufprallenden Jo Jos bestätigten das eben gesagte ohne Worte. „he ärm, wie dem auch sei, ich kann mir vorstellen dass auch dein Bruder sich verlassen und einsam fühlt, wobei, ich denke das es das selbe Gefühl sein wird wie die unzähligen male die er dich in einer Horde Schulkinder verloren hat.“ Nun hatte der Teufel und General Edwards persönlicher Hölle sein Gesicht, wie für ihn Typisch, hinter seinen verschränkten Fingern abgestützt. Seine Ellbogen hatte er auf dem Tisch abgelegt und machte mit dieser imposanten Pose seinem Bild von Edward alle Ehre. Es sah so aus als würde er auf einen Konter lauern. Wie ein ausgehungerter Wolf, dachte Ed und ihm lief ein Schauer den Rücken runter, als er den Blick des Oberst auf sich spürte. Augenblicklich musste er zusammen zucken, und dieses Gefühl der Macht seitens seines Gegenüber, drohte ihn gefangen zu halten und das gefiel ihm gar nicht. Im Bruchteil einer Sekunde fühlte er sich so hilflos wie nie, aber mit einem schnippischen „Sie und ihre doofen Kleinkinder Scherze“ drehte er sich zu Leutnant Hawkeye und nahm Platz an der Schreibmaschine. Noch immer fühlt er sich paralysiert aber wenigstens musste er sich dem Blick seines Vorgesetzten nicht mehr ausliefern. Er konnte es gar nicht richtig beschreiben, es war unangenehm und furchtbar.      Wie hämisch er dann immer wurde.

     Wüsste er es nicht besser würde er glatt darauf setzten dass dieser Blick dem verdorbenen Essen und den giftigen Mahlen die er sich selbst zubereitet schürt, doch sogar das Essen fertigte der Leutnant ihm. Das war die Oberstufe von unselbstständig.

     Konzentriert auf seinen Bericht und die inneren Monologe, bemerkte er gar nicht wie alle anderen sich zur Mittagspause verkrümelten. Als er von seinem Tun hoch blickte, um sich um eine geeignete Formulierung zu bemühen, bemerkte er erst die Stille und die Leere im Zimmer. In dem großen Büro saß niemand außer ihm und alle acht Plätze waren verlassen.      Kurz erhob er sich um seine Sitzposition zu verändern, er wusste gar nicht wie lang er hier schon saß. Kurz aus seinem imaginären Arbeitstunnel in dem er sich befunden hatte heraus gerissen, blinzelte er ein paar mal. War er wirklich so abwesend gewesen? Dass die anderen ihm nicht Bescheid gesagt haben kam da her dass er nun mal nicht für bestimmte Zeiten arbeitete, ihm fehlte diese Pause jetzt nicht oder so, aber er hätte nicht erwartet das etwas derart langweiliges ihn so fesseln würde. Irgendwie, fand er, verschwendete Lebenszeit. Er beschloss kurzfristig eine Pause einzulegen. Schließlich saß er hier schon seit einer ganzen Weile und brauchte frische Luft.

     Es gab einfach keine schönen Cafés mehr hier in Central. Das musste er feststellen als er durch die Straßen nahe dem Hauptquartier schlenderte.      Nicht das er jemals, nun doch irgendwie den romantischen Fühler oder die Ausdauer gehabt hätte sich in ein Café zu setzen, aber jetzt hätte er sich das doch angetan. Er hatte noch nie etwas gegen einen guten Kakao oder so, nur war er eigentlich immer in Eile. Allgemein waren de letzten Tage für die Bürohengste, heheheheee, sehr stressig. Gott sei dank gab es für ihn in dieser Hinsicht keine Verpflichtung und er hatte viel in anderen Städten zu tun. Langsam tat ihm die neue Automail am Stupf weh und er entschied sich noch einmal dafür sich hinzusetzten. Und weil er Shoppen jetzt nicht als Hobby oder Zeitvertreib ansah und es hier im Zentrum der Hauptstadt Amestris sonst nicht gab, entschloss er sich dazu wieder zurück zu laufen.
     An der steinernen Mauer angekommen die das weiße Gebäude umschloss, machte er eine kurze Pause. Er besah sich den Fenstern und erkannte durch diese viele arbeitende Menschen. Den Blick wieder nach unten gesenkt lief er wieder ins Gebäude um seinem dämlichen Papierkram nachzugehen. Weit kam er jedoch nicht, denn offensichtlich gab es unter den fleißig arbeitenden Menschen und dem Oberst eine Person die offensichtlich nichts zu tun hatte. Chase.

      Als der Blonde an dem Größeren vorbei ging flüsterte dieser irgend etwas und lachte wieder hämisch. Leider konnte Edward wie gesagt nicht verstehen was Chase flüsterte, weil dieser schlicht weg zu dumm war den Mund richtig auf zu machen. „Ich würde mal nachschauen ob deine Windel voll ist kleiner, du schaust nämlich wie ein geschissen!“, prustete dieser. „Hast du mich gerade Klein genannt?! WILLST DU ERFAHREN WAS ES HEIßT BEIM LEBENDIGEN LEIBE AUSZUBLUTEN?! HE?“ Komplett außer Rand und Band brüllte Edward durch den Gang. Da packte ihn der Grobian am Kragen und drückte ihn gegen die Wand. „Du kennst wohl deinen Platz hier noch nicht...“, flüsterte der Aschblonde nahe seinem Gesicht. „Ich wüsste nicht welchen Platz du hättest das ich dir gehorchen sollte und der dich dazu verleiten könnte jemanden einfach an zu pöbeln“, entgegnete Edward ohne Angst oder Furcht. Wir werden sehen, hatte er danach gesagt und war gegangen. Viel mehr war nicht passiert aber Ed wusste das er sich erstmal hüten sollte.      Wieder auf dem Boden zurück gekehrt machte er sich auf den Weg seine Arbeit zu beenden. Viel war es ja nicht mehr.

     Am Abend saß er zur Abwechslung mal in einem Restaurant und Speiste auswärts. Seinen Tee hatte er schon von der Kellnerin bekommen, nur sein Essen fehlte noch. Dieser Abend sollte ruhig verlaufen, das hoffte er zumindest, Edward hatte die letzten Tage nur trainiert und fühlte sich dadurch auch furchtbar ausgelaugt. Seine Linke Hand durch den Tee wärmend saß er an seinem Tisch und wartete auf sein Essen. Während er da so vor sich hin vegetierte und aus dem Fenster sah erkannte er Mustang zusammen mit einer Frau ein Lokal betreten. Na Klasse dachte er sich, und wieder eine Brünette. Dieser Gockel bemerkte wohl nie die Gefühle der Blonden Hundebesitzerin von denen jeder im Militär wusste. Schließlich war es offensichtlich. Was der Oberst dachte wusste niemand so recht. Das es diesem leicht fiel Frauen zu ergattern wie Rosen in einem Blumengeschäft war logisch, er sah ja auch unbeschreiblich schön aus. Nein nicht schön, attraktiv, männlich und heiß. Edward grämte sich für diesen Gedanken auch nicht, so war es nun mal. Eine Kellnerin stellte ihm freundlich seinen Teller vor die Nase und Edward konnte endlich schaufeln. Und das tat er auch. Ein kurzes Seufze verließ seine Lippen nach dem ersten Happs, er hatte echt einen riesen Hunger. Er konnte sich auch durch aus vorstellen eine zweite Portion zu verdrücken. Vielleicht lag es ja an dem Pokerface des Älteren, dachte Ed mit den Gedanken zurück bei Mustang. Er war nahezu undurchdringlich. Er würde nur zu gerne hinter die Facette schauen, sein erschrockenes Gesicht sehen, aber man konnte ihn nicht schocken. Nichts würde einen solchen Gesichtsausdruck hervorrufen. Ja, es schien unmöglich, aber wenn Edward es auch wirklich wollen würde, würde er es schaffen. Jetzt jedoch hatte er eher keine Ambitionen zu solchen Wagnissen. Primär musste er sich um das Problem Chase kümmern. Er war keine Plage in dem Sinne dass er ihn wirklich störte aber man konnte schon von nervig sprechen. Er zerstörte die Idylle, genau. Ed musste sich einfach etwas einfallen lassen, als erstes würde er versuchen ihm aus dem Weg zu gehen und auf seine Sticheleien nicht einzugehen. Wenn dass keine Früchte trug, was er befürchtete, würde er sich schon zu helfen wissen.

     Vollstens gesättigt verließ Edward das Lokal der Träume. Er hatte zusätzlich zu seiner Portion Pasta noch eine Pizza verdrückt und anschließend sogar ein Dessert genossen. Jetzt war er jedoch pappe satt. Weil die Pasta und die Pizza ja, Gott sei dank, herzhaft waren hatte er auch eine heiße Schokolade getrunken um seinen durst zu stillen und sein Magen platzte. Eine drückende Müdigkeit setzte ein und er wollte nur noch nach Hause, und weil er nun mal ein kluges Köpfchen war, sagten die meisten jedenfalls, hatte er seine Mietwohnung ganz in der nähe.

     Edward bemerkte Anfangs den Verfolger gar nicht, er lief langsam in Richtung Allendefirtel wo seine Wohnung lag. Als er an einem Parkplatz kurz stehen blieb um seinen Schlüssel zu suchen hörte er Schritte die kurz versetz zu seinen verstummten. Jemand musste unmittelbar nach ihm stehen geblieben sein, ein normaler Passant wäre einfach an ihm vorbei gelaufen aber dieser blieb stehen. Gerissen wie er war tat er so als würde er die Straße überqueren wollen und änderte in seinem Kopf die Route ab. Wenn es ein Verfolger war sollte er jah nicht wissen wo er wohnte. Er ging also auf den Straßenrand zu und schaute erst nach Links, in die Richtung in die er gewollte hätte, und dann nach Rechts , als wolle er schauen ob Autos kamen, zum vermeintlichen Verfolger. Und als er die Person flüchtig sah musste er den Kopf auf der rechten Seite belassen. „Chase! Was machst du denn hier?“ fragte er seinen gegenüber fassungslos und drehte sich ihm nun ganz zu.      „Überrascht Knirps?“  Mit einem süffisantem Lächeln stand dieser vor ihm und stämmte die Hände in die Seiten. „Du mieser Racker, weißt du eigentlich wie viele Menschen ich umgelegt habe? Ich werde mir nicht von einem Scheißer wie dir auf der Nase herum tanzen lassen.“

Edward wollte einen Schritt zurück machen, die Nähe die Chase aufgebaut hatte verringern, merkte aber wie nah er sich an der Straße befand. Chase merkte das offensichtlich auch und kam ihm noch näher. Die Straße war nicht sonderlich befahren und nur manchmal spürte er den Windzug den die Autos hinterließen. „Ich habe keine Skrupel, aber vor einem Kind wie dir besitze ich doch etwas Großherzigkeit und gewähre dir eine Wiedergutmachung. Wenn du mich anbettelst dich in Ruhe zu lassen, und zu meinem Handlanger wirst lasse ich dich am Leben.“

     Edward überlegte, so wie er sich das mit dem ‚Aus dem Weg gehen‘ überlegt hatte, funktionierte das hier nicht. Plötzlich musste er auf keuchen- Dieser Idiot hatte ihm eine Pistole ins Sichtfeld gehoben und packte ihn nun am Kinn. Da Chase zwei Köpfe größer war als er, musste er nun sehr hoch schauen um ihm ins Gesicht zu sehen.  „Beil dich, ich habe noch etwas vor.“

     Ergeben nickte Ed so gut es ihm Möglich war, dieser Typ würde doch sicher irgendwann seinen Spaß an ihm verlieren. „Ok gut, bitte lass mich am Leben. Ich tue alles für dich!“ Er würde kurz mit spielen und dann einfach weiter machen wie bevor. „Gut, dann fangen wir mal an…“ Verblüfft über die schnelle Aktion seitens Chase, der die Waffe weg steckte und ihn zu sich heran zog, keuchte Edward auf. Mit aufgerissenen Augen beobachtete er wie Chase seine Lippen auf die seinen legte. „Hmmmpf!“ Edward wehrte sich als er realisierte was der Andere da tat. Er versuchte durch seine Hände an Chase Brust Abstand zu gewinnen und drückte mit ganzer Kraft dagegen aber dieser war stärker. Als Chase dann Ed‘s Lippen ein fing und sie leidenschaftlich massierte konnte dieser nicht anders als kurz mit seiner Gegenwehr zu pausieren. Wie gut der größere küssen konnte überwältigte ihn kurz und seine angestaute Lust flammte minimal auf. Doch genauso erschrak der Blonde über dieser Erkenntnis, er würde doch jetzt nicht aufgeben! Er haderte im inneren und es herrschte ein wahres Gefühlschaos in ihm, dabei war die Antwort doch klar! Ein zweites mal versuchte er sich zu wehren und erntete nur ein Kichern des Peinigers. Dieser intensivierte den Kuss und Edwards Beine schmelzten dahin. Mit einem solchen Gefühlsausbruch hatte er nicht gerechnet und seine Augen schlossen sich. Der Kuss war mittlerweile wild, tief und fordernd.  

     Als Chase mit seiner Zunge rau über Edward‘s Lippen fuhr erschrak dieser erst aber ließ Chase willenlos Gewehren. Edward konnte sich nicht mehr halten und musste in den Kuss stöhnen, und dann sogar den Kuss abbrechen weil ihm die Luft aus ging. „Ich hatte immer ein Auge auf dich, umso mehr war ich angestachelt als du dich mir gegenüber verschlossen hast. Du warst so unerreichbar für mich, das machte mich auch irgendwie an. Ich wollte dich auf jeden Fall bei mir haben...“, erklärte Chase und nahm die Hand Edward‘s in seine. Edward verstand die Welt nicht mehr. Mit hochrotem Gesicht schaute er erschrocken in das Gesicht Chases und wusste nicht was er sagen sollte. „Ich...Ich-“, er wurde von ihm unterbrochen: „Ich weiß schon, du bist schon verliebt in einen anderen...“ murmelte er und senkte dabei seinen Kopf.

     Wie kam er darauf dass er verliebt in einen Anderen sei? Edward hegte niemanden gegenüber gerade solche Gefühle. „Ich- Wie meinst du das?“, fragte er nun mutig und schaute ihn Interessiert an. „Ich meine deinen Vorgesetzten...du magst ihn doch oder?“ Nun wurde Edward rot wie ein Feuerlöscher, das stimmte doch gar nicht… „Nein- Also, Nein! Gar nicht. Wie kommst du darauf?!“

„Ach ist ja auch egal, ich will nur wissen ob ich dich in Zukunft wieder küssen darf...“ betend schaute der Größere drein. Was sollte er jetzt sagen? Er konnte sich doch nicht einfach fast vergewaltigen lassen! Er fühlte nichts für den Anderen, dass war beiden klar. Aber er konnte doch nicht so etwas sagen und überhaupt. Diese ganze Situation war einfach nur perfide. „Ich kann nicht...“ Stammelte Edward leise und drehte sich um um die Straße zu überqueren, um zu flüchten und noch bevor er den entsetzten Schrei des Aschblonden hören konnte durch fuhr ihn ein übler Schmerz und er flog mehrere Meter in die Richtung in die er anfangs wollte. „Fullmetal!“, hürte er eine bekannte, angenehm tiefe Stimme schreien.

     Sein Körper fühlte sich viel zu schwer an um irgend etwas zu sagen oder sich zu erheben, er wollte einfach liegen bleiben. Die Schmerzen begrenzten sich auf seine linke Seite und damit konnte er leben, ja, vielleicht sogar schlafen…
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