Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Zeiten ändern sich

von Karen90
GeschichteAbenteuer, Familie / P18
Desmond Miles OC (Own Character)
20.09.2019
18.08.2020
4
3.890
2
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
16.08.2020 965
 
Sie erreichten ihr Ziel erst am späten Abend des Folgetages. „Oh man. Ich hätte nicht gedacht, dass es so langen dauert bis wir dort sind“ meinte Milan und streckte sich erst mal nachdem sie den Zug verlassen hatten. „Komm wir müssen uns beeilen, damit wir den letzte Bus erwischen“. Milan und Nora gehen zu dem letzten Bus, der ziemlich einsam auf dem Busbahnhof steht. „So spät fährt sonst keiner mehr. Ich bin echt erstaunt junge Dame“ quatschte der Fahrer Nora schon beim Einsteigen zu. „2 Fahrkarten zur Black-Hills-Farm“ meinte Nora. „Ich kann mich nicht erinnern, dass jemals dort jemand hin wollte“ begann er und Nora verdrehte innerlich die Augen bei dem Gedanken, dass Sie sich das jetzt die ganze Fahrt anhören mussten. Nach quälenden 30 Minuten Fahrt hatte Milan und Nora die Haltestelle erreicht. „Vielleicht sehen wir uns mal in der Stadt und trinken einen Kaffee zusammen“ mit diesen Worten schloss der Busfahrer die Türen und fuhr los. „Endlich Ruhe“ seufzte Nora. „Sind die hier alle so durchgeknallt?“ fragte Milan erschrocken. „Ich denke nicht“ meinte Nora und ging mit Milan den Feldweg entlang. Nach knapp 15 Minuten kamen Sie zu einer Farm. Nora klopfte und eine ihr unbekannte Frau öffnete die Tür. „Was wollen Sie hier?“ fragte Sie ziemlich mürrisch. „Ich wollte eigentlich zu Doug und Ally Reynolds“ antwortete Nora und schaute sich unauffällig um. „Dann kommen Sie morgen wieder wenn Sie wach sind“. Mit einem Knall wurde die Tür geschlossen. „Meint die das jetzt ernst? Die ist genauso beknackt wie der Busfahrer“ fluchte Milan. „Komm dann schlafen wir halt in der Scheune“. „Ist das nicht Hausfriedensbruch wenn wir einfach ungefragt in eine fremde Scheune gehen?“. „Willst du lieber draußen schlafen?“ fragt Nora und schaut Milan fragend an. Dieser geht dann zu seiner Mutter. Die Scheune ist zweigeteilt. In der ersten Hälfte stehen die Tiere und in der zweiten lagern Heu, Stroh und Getreide. Beide legen sich und schlafen schnell ein. Nora wird am nächsten Morgen durch das Quietschen des Scheunentors geweckt. Auch Milan schreckt hoch. Nur wenige Sekunden später stehen 3 Typen vor Ihnen. „Wer seid ihr und was wollt ihr hier?“. „Wir wollen eigentlich zu Doug und Ally Reynolds“ erklärt Nora ruhig und entspannt. Milan kennt seine Mutter und weis dass sie eine verdammt gute Kampfsportlerin ist, aber mit diesen 3 Typen hätte selbst Sie ihre Probleme, da war sich Milan sicher. „Wer seid ihr?“ wiederholte ein Mann seine Frage. „Ich bin Nora, die Tochter von Ally und Doug und das ist mein Sohn“ antwortet Nora. „Sollen wir das jetzt glauben“. „Da es der Wahrheit entspricht: JA!“. Die drei Männer schauten sich an uns schienen sich stumm zu beraten. //Können die endlich mal zu einem Entschluss kommen// dachte Nora grimmig. „Das gibt es ja nicht Nora“ sagt ein vierter Mann, welcher eben zu der Gruppe stieß. Es war Max. Er war ein Jahr jünger als sie. „Wie lange haben wir uns nicht mehr gesehen? Das ist Ewigkeiten her. Das muss Milan sein. Ist der aber großgeworden und sieht aus wie seine Mutter“ flötet Max. „Es ist 8 Jahre her und Milan kommt 100%ig nicht nach mir. An deiner Stelle solltest du mal zum Augenarzt gehen“ entgegnete Nora. Sie bereute es gerade hier her gekommen zu sein. „Komm Milan. Wir gehen ins Haus“. Damit ließ Nora die vier Männer stehen. „So ganz dicht sind die hier aber alle nicht, oder?“ fragte Milan seine Mutter. „Das Gefühl habe ich auch gerade“. Nora klopft dieses Mal gar nicht an die Tür des Farmhauses, sondern sie geht einfach rein. Was sie da dann sah ließ ihren Puls verdammt schnell schlagen. „Wollt ihr mich irgendwie verarschen?“  fragt sie. „Was machen Sie hier? Klopfen Sie gefälligst an bevor Sie eintreten“ erwiderte die Frau, welche Nora und Milan schon am Vorabend abgewiesen hatte. Doch Nora ignorierte dieses und trat zu den beiden Personen, denen ihre Wut galt. „Du rufst mich an und erzählst mir fast schon heulend, dass er im Sterben liegt. Machst mir ein schlechtes Gewissen und jetzt? Sitzt ihr hier fröhlich am Tisch und frühstückt zusammen?“ Milan zuckte zusammen, da seine Mutter unheimlich laut wurde. „Aber es hat geklappt und ihr seid hier“ antwortete der Mann und stand auf. Nora dachte, dass sich die Wut auf ihre Eltern legen würde, aber sie musste sich eingestehen dass es nicht so war. „Warum wolltet ihr mich hier haben?“. „Milan muss trainiert werden. Weiß er überhaupt was er ist? Kennt er unser Kredo?“. Milan verstand nur Bahnhof. //Was soll er sein? Kredo? Wurde sein Opa jetzt senil?// „Wie und ob ich meinen Sohn darin einweihe ist meine Angelegenheit“. Noras Antwort ließ aufhorchen. Es entstand lautes Gemurmel am Tisch. „Mum, wovon redet Opa?“ fragt Milan. „Du hast ihm nichts erzählt. Eine Schande bist du. Genauso wie dieser Miles-Bursche“ schimpfte ihr Vater über sie. „Es war ein Riesenfehler hier her zu kommen“: Sie schluckte ihre Tränen runter. Dieser Alte wusste immer noch wie er sie traf. „Opa, warum redest du so mit Mum? ...“ mischte sich Milan ein. „Lass!“ beendete Nora Milans beginnenden Redefluss. Ohne ein weiteres Wort schnappte sie sich Milan und ihr Gepäck und ging. Milan folgte seiner Mutter stumm bis zur Bushaltestelle. Doug hatte sie weiterhin verspottet und auch hatte Nora die verächtlichen Blicke der Anderen auf sich gespürt. Doch sie ignorierte es bis jetzt. Ihr liefen die Tränen das Gesicht runter. Milan bemerkte, dass seine Mutter still weinte. Trotzdem wollte er wissen was los war. Er musste nur auf den richtigen Augenblick warten. „Was machen wir jetzt?“. „In Rapid City gibt es ein paar kleinere Hotels. Dann versuchen wir so schnell wie möglich wieder nach Hause zu kommen“ erklärt Nora. Sie warten auf den Bus und fahren zurück nach Rapid City. Dort angekommen machen sich Nora und Milan auf die Suche nach einem Hotel.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast