Otherness is wonderful

von Saber
GeschichteAllgemein / P16 Slash
Böse Königin / Regina Mills Emma Swan Henry Mills jr. OC (Own Character) Pinocchio / August W. Booth Rumpelstilzchen / Mr. Gold
19.09.2019
19.09.2019
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Oft bekommt man die Frage gestellt: was will man in seinem Leben erreichen? Und was sind deine persönlichen Ziele und wieso ausgerechnet hier?

Diese Frage stelle ich mir aktuell auch, als ich durch die Stadt Storybrooke laufe. Dabei werde ich von einigen Menschen seltsam gemustert. Es scheint fast so, als ob hier niemals Fremde herkommen. Nun ja das stimmt wohl, dies hat mir August in seinem Brief erzählt und auch das Emma hier ist. Sie ist auch der Grund wieso ich hier bin. Man verschwindet nicht einfach aus seiner Wohnung ohne mir etwas zu sagen, schließlich sind wir irgendwie Freundinnen geworden. Wobei in Emma´s Augen wohl eher Bekannte, schließlich geht Emma nicht gerne Bindungen ein. Woher ich das alles weiß? Ich bin mit Emma im Waisenhaus aufgewachsen und wir waren zusammen in einer Familie aufgenommen worden, Jedoch hat man uns wieder zurückgebracht, sowas verbindet einfach. Wir die 2 „Problemkinder“ des Heimes.  Dann sind wir zusammen abgehauen, aber haben uns dann aus den Augen verloren. Ich lernte August kennen und Emma Neal, jedoch stand wohl bei uns beiden die Liebe nicht unter einem goldenen Stern. August und ich sind Freunde geblieben, es hat nicht funktioniert, da er von irgendetwas wegläuft. Emma und ich standen aber weiter in Briefkontakt auch nach der Sache mit Neal und Ihrem Gefängnisaufenthalt. Aber Emma wollte meine Hilfe damals nicht annehmen.  Und dann arbeitete Emma als Kautionsvermittlerin und spürte Personen auf, da war es für sie nicht mehr möglich Briefe zu schreiben oder mir mitzuteilen wie Ihre aktuelle Nummer und Ihr Wohnort ist. Sie brach den Kontakt dann vor 6 Jahren einfach ab. Aber ich suchte sie und erfuhr, dass Emma in Boston wohnt. Aber ich war unsicher wie ich sie ansprechen sollte, da ich 2 Wohnungen neben ihr eingezogen bin. Jedoch erkennt mich Emma nicht mehr wieder und vermeidet den Kontakt mit ihren Mitmenschen.  Aber irgendwie haben wir es geschafft, wieder zueinander zu finden. Auch wenn Emma mich nicht mehr erkennt. Ich bin jetzt 26 und keine 20 mehr, ich habe jetzt schwarze Haare statt blond und sie sind länger, zudem trage ich nun Kontaktlinsen statt Brille und arbeite als Profilerin. Früher wollte ich immer Rechtsanwältin werden, aber es hat sich auch bei mir viel verändert.  Ich trage viele Narben.  Aber ich bin dankbar, dass mich Emma wieder in Ihr Leben gelassen hat. Naja und dann kam Emma´s 28. Geburtstag und ein 10-jähriger Junge stand vor Ihrer Tür und dann verschwindet Emma und nach 1 Monat kommt dieser Brief von August.

Ich bin dankbar, aber wie wird Emma auf mich in Storybrooke reagieren?

All das geht mir durch den Kopf als ich mit einem mulmigen Gefühl durch Storybrooke laufe. Dann versuche ich die ganzen Gedanken zu verdrängen und rufe August an. Diese geht natürlich nicht an sein Handy. „So ein verdammter Mist“, fluche ich vor mich hin, während es auch noch das regnen anfängt. Na toll jetzt stehe ich hier wie ein begossener Pudel, ohne Schirm, ohne Unterkunft und in einer fremden Stadt. Ich bemerke aus dem Augenwinkel wie ein älterer Mann mit Gehstock und Schirm mich beobachte. Ich mustere ihn unauffällig, braune schulterlange Haare, er wirkt zu perfekt mit seinem Anzug und wirkt einschüchternd auf den 1. Blick. Er scheint etwas zu verstecken, zumindest hat er sicher Leichen im Keller und ist kein angenehmer Mensch. Sein Gesichtsausdruck ist lauernd und neugierig, berechnend und er wirkt als ob er keine Skrupel hat. Aber genug analysiert. Ich drehe mich bewusst nicht zu dem Mann um, welcher mich mustert. „Haben sie genug gestarrt oder ist das hier üblich?“, mit diesen Worten drehe ich mich zu dem etwas perplexen Mann um und kann mir ein Leichtes Schmunzeln nicht verkneifen. Der Mann kommt jetzt hinkend auf mich zu. „Guten Tag, Miss. Keines falls, aber wir haben hier nur selten Besucher und ich möchte immer bescheid wissen, wenn hier etwas vor sich geht, aber mit einem erneuten Besucher hätte ich nicht gerechnet.“. Ich ziehe eine Augenbraue nach oben und denke mir: Wo bin ich hier nur gelandet? Nun ja aber der höflichkeitshalber beantworte ich seine unausgesprochene Frage. „Ich heiße Elfie White und suche eine Freundin. Haben Sie sie vielleicht schonmal gesehen?“, dabei halte ich ihm mein Handy mit einem Bild von meiner blonden Freundin Emma hin. Der Mann mustert mich erneut. „Nun meine Liebe“, dabei verdrehe ich die Augen. Ich hasse aufgesetzte und übertriebene Freundlichkeit, „Ich bin Mr. Gold. Die Straße runter finden sie Granny´s Dinner, da gibt’s auch ein Bed & Breakfast. Ich denke sie werden bestimmt einige Zeit in Storybrooke bleiben. Daher sollten Sie sich dort ein Zimmer suchen und Ihre Freundin Emma Swan sollte ebenso dort zu finden sein.“ „Wie kommen sie darauf, dass ich hierbleiben werde und nicht morgen wieder abreisen werde? Sie kennen mich gar nicht“ Mr. Gold reagiert jedoch nicht wie ich es erwartet hätte, denn er dreht sich mit einem „dann einen schönen Tag“ um und geht. Fassungslos schaue ich diesem Mann hinterher. Hoffentlich sind nicht alle Menschen in dieser Stadt so seltsam wie dieser Mann. Ich meine wieso mustert er mich nachdem er Emmas Bild gesehen hat, obwohl er sie sichtlich kennt sowie ihren Namen. Nein ich sollte nicht zu viel nachdenken, schließlich kann man nicht alles logisch und leicht aufklären. Manchmal würde ich gerne einfach nicht so viel denken, leider ist dies ja wegen meiner Arbeit auch nicht möglich. Ich seufze und gehe genervt die Straße entlang, dabei werde ich immer wieder angestarrt. Ein „was starren sie so“ und „ach lassen sie mich einfach nur in Ruhe“ kann ich mir nicht verkneifen. Auch wenn mir der Mann mit dem Dalmatiner nichts getan hat aber meine Stimmung ist im Keller. Manchmal ist es einfach eine Last sein Herz auf der Zunge zu tragen. Ich stoße deswegen immer die meisten Menschen von mir. Vielleicht hat mich August damals deswegen auch als zu anstrengend empfunden und seltsam und deswegen ist unsere Beziehung gescheitert. Ich bin leider kein einfacher Mensch und vertraue nur wenigen. Auch bin ich ratlos wie ich mit Emma umgehen soll, schließlich weiß sie ja nicht, dass ich hier bin. Wird sie sich freuen oder eher mit Fassungslosigkeit und wütend reagieren? Schließlich hat mich ja keiner gebeten ihr hinterher zu reisen.
Völlig durchnässt und in Gedanken versunken komme ich also im Granny´s an und traue meinen Augen kaum. Da sitzen Emma und ein Junge sowie August seelenruhig beim Frühstücken. Ich laufe wütend auf den Tisch zu. „Das ist jetzt nicht dein verdammter Ernst August!! Ich versuche dich die ganze Zeit zu erreichen und du sitzt hier seelenruhig rum und trinkst Kaffee!! Draußen regnet es in Strömen!!“, dabei werde ich immer lauter und gereizter. Die Frau am Tresen und die anderen Gäste schauen mich fassungslos und abwartend an. Emotionen kontrollieren war bisher nur selten meine Stärke. August jedoch lächelt mich entschuldigend an und schiebt mir eine Tasse Kaffee mit den Worten „beruhig dich erstmal“ hin. Ich trinke etwas und werde wieder ruhiger. August schmunzelt und ich höre Ihn ein „gib dem Teufel Kaffee und alles ist gut“ murmeln, aber ich überhöre dies bewusst. Schwarzer Kaffee ist schon was Feines. Schwarz wie meine Seele, dabei muss ich leicht schmunzeln. Dann geht mein Bick zu Emma und wir starren uns beide einige Minuten an, bis der Junge uns mit den Worten „Mom wer ist das? Übrigens ich bin Henry“ anspricht.  Das ist also Emmas Sohn welchen ich damals aus der Wohnung gehen sehen habe. Ich lächle den Jungen entschuldigend an „Hey Henry, ich bin Elfie und eine Freundin deiner Mutter sowie ehemalige Nachbarin. Mein Ausbruch gerade tut mir leid.“ Dann drehe ich mich zu Emma: „Ich habe mir echt verdammte Sorgen um dich gemacht, eine kleine Notiz hätte gereicht! Aber nein Madam reist ab ohne sich zu melden!“ Emma starrt mich noch immer sprachlos an. „ähm Sorry Elfie, aber ich bin eine miese Freundin. Ich hatte Angst vor deiner Reaktion, aber woher kennst du August?“ „Danke Emma für diese wunderbare Erkenntnis“, Sarkasmus kann ich, „nun ja August ist ein guter jahrelanger Freund von mir. Und nun werde ich mir einen Schlafplatz suchen.  Kleiner ich freue mich, dass ihr euch gefunden habt. Aber erst dieser Regen, dann das Gespräch mit diesem Mr. Gold und August der nicht an sein Handy geht, hat mir echt den Rest gegeben und da bin ich wohl lauter geworden.“ Alle schauen mich perplex an, „du hast Mr. Gold getroffen, was wollte er?“. Dabei wirken Emma, Henry und August aufgeregt und unruhig und sie machen sich über irgendwas sorgen. „Naja wissen wer ich bin und mir helfen mich hierzurecht zu finden. Aber er ist schon ein komischer Kautz wobei ihr mich kennt und ich immer das komische und seltsame Menschen anziehe“, meine ich lachend, auch wenn die anderen immer noch ernst anschauen. „Fie pass auf dich auf und lasse dich niemals auf einen Handel mit Gold ein. Er geht für das was er möchte über Leichen und ist unberechenbar. Alles was er tut geschieht nicht ohne Grund. Halte dich am besten von ihm fern.“ Etwas paranoid scheinen die 3 doch zu sein. „Was soll er schon machen? Ist er ein Mafia Boss? Emma mach dir keinen Sorgen und du auch nicht August. Ich kann mich verteidigen und habe bereits schon schlimmeren Kerlen die Stirn geboten. Und sollte er sich mit mir anlegen wird er es bereuen. Ich besiege Menschen lieber mit Worten und Wissen, statt mit roher Gewalt und Waffen.“ Henry sieht mich nachdenklich an. Emma und August wirken sichtlich erleichtert. Also scheint dieser Mr. Gold doch Dreck am stecken zu haben. Aber man kann jedes Geheimnis lüften. „aber falls ihr mich jetzt entschuldigt, ich brauch noch ein Bett und eine Dusche sowie trockene Kleidung“, mit diesen Worten gehe ich rüber zur Theke und erhalte einen Zimmerschlüssel.
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