Change

von Gori-san
KurzgeschichteRomanze, Familie / P18 Slash
Sonic
17.09.2019
17.09.2019
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A/N: In dieser Geschichte handelt es sich um eine AU in der Sonic und Flash Brüder, um genau zu sein Zwillinge sind.  Also hier noch einmal eine Inzest-Warnung!

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Change



Am frühen Morgen klingelte der Wecker des Dunkelhaarigen, welcher augenblicklich seine Augen aufschlug und seine Beine aus dem Bett schwang. Sein Bruder hatte an ihn immerhin am Abend dazu gedrängt an diesem Morgen früher aufzustehen. Für einen Moment streckte sich der Schwarzhaarige noch einmal, bevor er schließlich gänzlich aufstand. Schnaufend begab er sich in die Küche, wo sein Zwillingsbruder bereits in einem Anzug saß und seinen Kaffee trank. Der Blonde blickte zu seinem Bruder, war scheinbar erstaunt den Schwarzhaarigen, um jene Uhrzeit in der Küche anzutreffen.
„Guten Morgen.“, schnaufte der Schwarzhaarige.
„Morgen.“, nickte der Blonde und legte für einen Moment die Zeitung aus der Hand, „Gut das du aufgestanden bist, heute habe ich einige Termine die länger dauern werden und komme erst spät nachhause. Vielleicht könntest du Heute einmal zur Abwechslung kochen und die Wohnung aufräumen?“
„Schon klar und nur damit du mir diese Frage stellen kannst, muss ich um sechs Uhr aufstehen?“, gähnte der Schwarzhaarige und streckte sich, „Ist das denn dann alles?“
„Jeden Zettel, den ich dir an den Kühlschrank hänge, ignorierst ja mit Bravour. Also muss ich mir etwas anderes überlegen.“, schnaufte der Blonde und strich sich durch sein Haar.

Für einen Augenblick seufzte der Dunkelhaarige, setzte sich nur in Unterwäsche an den Tisch und nahm seinem Bruder die Kaffeetasse ab, welche er in jenem Augenblick an seine Lippen führen wollte. Er nippte kurz an dem bitteren Getränk und verzog das Gesicht, bemerkte erst in jenem Augenblick, dass der Kaffee mit einigen Zuckerstücken und Milch versehen war.
Hätte der Blonde ihm nicht wenigstens auch einen Kaffee auf den Tisch stellen können?
Der Blonde zog eine Augenbraune hoch, sah zu seiner Kaffeetasse und schnaufte schließlich, faltete die Zeitung und legte sie ordentlich zur Seite.
„Ich gehe jetzt auf jeden Fall zur Arbeit, bitte koch bis heute Abend etwas. Zur Not, wenn du es nicht schaffen solltest, dann schreib mir eine SMS, dann hole ich uns was von Chinesen.“
„Mhm, du kannst gehen. Ich leg mich aber noch einmal schlafen, immerhin arbeite ich, nur zur Erinnerung nachts.“, gähnte Sonic und strich sich seine Haare über seine Schulter.
Flash schüttelte nur den Kopf, ging in den Flur und nahm sein Jackett zur Hand, um schließlich die Wohnung mit einer kurzen Verabschiedung zu verlassen.

Der Schwarzhaarige trank den Kaffee seines Bruders nicht aus, ließ eben jenen einfach auf den Tisch stehen und begab sich ins Badezimmer. Schnell zog er sich den dünnen Stoff von den Beinen und schmiss seine Unterwäsche achtlos in den Wäschekorb, dann begann er seine Haare zu kämmen.
Seine Routine musste man in jenem Augenblick nicht verstehen. Zumal er mit seiner Nacktheit auch keinerlei Probleme hatte, im Gegensatz zu seinem Bruder. Während der Blonde immerhin einem seriösen Bürojob ausübte, ein abgeschlossenes Abitur hatte und mit seinen Leistungen als Bürokaufmann punktete, punktete der Schwarzhaarige mit seinem Körper, seinen Bewegungen, seinem Selbstbewusstsein. Dieses brauchte er als Stripper immerhin auch.
Er drehte schließlich, nachdem er seine Haare gekämmt hatte das warme Wasser auf und wartete bis eben jenes die Temperatur erreicht hatte, welche er sich wünschte, dann stieg er unter das laufende Wasser und befeuchtete seinen Körper.

In jenem Augenblick fragte er sich einmal wieder, warum er eigentlich mit seinem Zwillingsbruder in einer Wohnung lebte. Zwar war die Antwort immer wieder die gleiche, doch er konnte einfach nicht anders, als sich diese Frage fast jeden Tag zu stellen. Auch wenn sie dieses kindliche Zwillingsversprechen auf eine gewisse Weise nicht brechen wollten, auf Lebenszeit zusammen zu sein. Flash und er, sie waren unterschiedlicher als Tag und Nacht. Immerhin war sein Bruder ein Vorzeigesohn, während er selbst das schwarze Schaf in den Augen seiner Eltern war, nur weil er selbst seine Bisexualität preisgegeben hatte und dann auch noch Stripper war. Zumindest erfüllte er das komplette Stripperklischee nicht, denn er hatte im Gegensatz zu einigen seiner Kollegen wenigstens einen Schulabschluss in der Tasche, wenn es auch kein guter war.
Sein Bruder hingegen verschwieg weiterhin seine Sexualität vor ihren Eltern, tat einfach weiterhin so, als hätte er die richtige Frau noch nicht gefunden, obwohl Sonic wusste, dass es niemals eine Frau schaffen würde sein Herz zu erweichen. Bei diesem Gedanken griff der Schwarzhaarige schnaufend nach seinem Shampoo und seufzte wohlig, als ihm der Geruch von Aloe Vera in die Nase stieg.
Ob sein Bruder jeden Morgen um fünf Uhr aufstand nur, um sich zu duschen?
Machte er dies wirklich freiwillig?

Sonic konnte sich dies nicht vorstellen.

Nach dem er das Wasser abgestellt hatte wickelte sich der Langhaarige ein Handtuch um die Hüfte und trocknete seine Haare notdürftig ab, damit sie nicht mehr allzu nass an seinem Rücken klebten. Dann machte er sich auf den Weg in die Küche, um dort die Tasse seines Bruders im Spülbecken zu entleeren und in den Geschirrspüler zu stellen, damit er sich am Abend keine Moralpredigt anhören musste. Schnaufend schüttelte er noch einmal den Kopf.
„Man merkt wirklich, wer öfter zu Hause ist.“, seufzte der Schwarzhaarige und griff schließlich nach seinem Handy, um zu überprüfen ob den Wünschen seines Bruders an jenem Tag überhaupt gerecht werden konnte.
Sein Handy zeigte ihm für jenen Tag nur einen einzigen Termin an, diesen konnte er allerdings mit Sicherheit verschieben. Kurzerhand rief er bei seinem Kunden an, erklärte ihm, dass er an jenem Abend keine Zeit hatte und konnte einen neuen Termin ausmachen. Er hatte an jenem Tag also tatsächlich einmal Glück, dies war bereits fast ein Wunder. Dennoch fragte er sich im nächsten Moment auch schon, was er in dieser Wohnung großartig aufräumen musste.

Sein Blick wanderte durch die Küche, welche fast schon penibel aufgeräumt war. Alles was er sah, was nicht in dieses Bild passte, waren ein paar Spültücher, welche Flash wahrscheinlich dazu genutzt hatte, um das Geschirr abzutrocknen.
Warum machte sich der Blonde eigentlich die Mühe und wusch ab?
Wozu hatten sie einen Geschirrspüler?

Sonic konnte einfach nur den Kopf über seinen Zwillingsbruder schütteln. Dieser Mann war viel zu kleinlich und viel zu ordentlich, ganz wie ihre Eltern. Wie gern würde der Schwarzhaarige einfach einmal diese Ordnung durcheinanderbringen, Chaos hatte immerhin noch niemals jemanden getötet. Ihre Eltern hatten es immerhin auch überlebt. Ein leichtes Lächeln schlich sich auf seine Lippen als der Schwarzhaarige sich auf den Weg zu dem Zimmer seines Bruders machte. Vorsichtig drückte er die Türklinge hinunter und öffnete die Tür des Blonden.

Ein heller Raum war zu sehen, in welchen der Dunkelhaarige langsam eintrat. Das Bett war ordentlich hergerichtet, sein Schreibtisch aufgeräumt und die Bücher nach Größe und Autor geordnet. Selbst die kleine Entspannungsecke mit dem Teeservice ihrer Großeltern war fein säuberlich aufgeräumt. Sonic seufzte und löste das Handtuch von seiner Hüfte, ließ es achtlos auf den Boden fallen und ging auf das Bett seines Bruders zu. Sanft strich er mit seinen Fingern über die weiße Bettwäsche, stieg schließlich das Bett seines Bruders und deckte sich mit der Decke zu. Der sanfte Duft seines blonden Zwillingsbruders stieg ihm in die Nase, ließ ihn wohlig seufzen. Für einen Augenblick schloss der Schwarzhaarige einfach nur die Augen, genoss das weiche und sanfte Gefühl auf seiner Haut. Der Dunkelhaarige drehte sich auf den Rücken, winkelte seine Beine ein wenig an und strich mit seinen Händen über seine Oberschenkel. Wohl seufzte der Stripper und ließ seine Finger weiter über seinen Körper tanzen. Bis zum Abend hatte er immerhin genug Zeit, um sich an der Ordnung seines Bruders zu vergehen.

*



Der Bürokaufmann seufzte als er auf die Uhr sah, es war bereits neunzehn Uhr und er hatte endlich Feierabend. Rein aus Sicherheit, da er nicht glaubte das sein Bruder gekocht hatte, ging er noch an ihrem Stammrestaurant vorbei, bestellte für sich selbst dort Mapo Doufu und für seinen Bruder Frühlingsrollen. Er wartete zwar einige Augenblicke auf das bestellte Essen, doch nicht so lange wie zur Mittagszeit, um jene Uhrzeit war in dem kleinen Schnellrestaurant jedoch ohnehin nicht mehr viel los. Schnell bedankte er sich, bezahlte das Essen und machte sich auf den Weg.
Wenn der Blonde ehrlich sein sollte, dann machte er sich sorgen, sorgen um die Wohnung, die er sich mit seinem Bruder teilte und um seine Ordnung. Normalerweise sorgte er sich um alles, sorgte dafür das der Kühlschrank voll war, räumte auf und wusch ab – denn bei dem wenigen Geschirr lohnte es sich in den meisten Fällen einfach nicht den Geschirrspüler zu benutzen. Auch die Wäsche wusch er, denn sein Bruder hatte ein Talent dazu, die Wäsche zu heiß oder zu kalt zu waschen.

Seufzend schloss er schließlich seine Wohnungstür auf vernahm im ersten Moment nur die Stille und seufzte erleichtert auf. Sein erster Weg führte ihn in die Küche, dort stellte er das Essen ab und betrachtete die Tücher, die sein Bruder mit Bravour einmal wieder ignoriert hatte. Seufzend zog er sein Jackett und seine Weste aus und hing eben jene über einen der Stühle, um sich schließlich die Krawatte zu lockern. Gekocht hatte sein Bruder auch nicht, also hatte er in weiser Voraussicht gehandelt. Für einen Moment schüttelte er den Kopf, begab sich in den Flur, um dort seine Schuhe auszuziehen und diese in den Schuhschrank zu stellen. Dann begab er sich in sein Zimmer, öffnete die Tür und blieb augenblicklich stehen, betrachtete seinen Bruder, welcher sich in jenem Augenblick durch die Haare strich und leise stöhnte. Ein wenig verwirrt und auch überfordert blickte der Blonde zu seinem Bruder, konnte in jenem Moment nicht anders als eben jenen anzustarren. Seine blasse Haut und die Narben, welche darauf zu sehen waren, rundeten dieses erotische Bild ab.

Der Dunkelhaarige bemerkte seinen Bruder, sah ihn an und leckte sich leicht die Unterlippe.
„Willst du nur zusehen?“, fragte Sonic bewusst reizend.
Der Blonde schluckte für einen Moment, bevor er den Blick abwendete und den Kopf schüttelte.
„Nicht zwingend, aber musst du das in meinem Bett machen?“, fragte der Zwilling des Dunkelhaarigen.
„Warum denn nicht in deinem Bett? In meinem macht es nur halb so viel Spaß.“, grinste Sonic und wank seinen Bruder zu sich.
Widerwillig machte der Blonde einige Schritte auf den Dunkelhaarigen zu, ließ sich von eben jenen dazu bringen sich vor das Bett zu knien. Ein feiner Rotschimmer hatte sich auf seinen Wangen ausgebreitet, konnte nur zugeben das ihn dieser Anblick doch ein wenig aus der Bahn warf. Seinen Bruder hatte er nur ein einziges Mal so gesehen, damals waren sie noch beide Teenager und mussten sich ein Zimmer teilen.

Sonic strich seinem Bruder durch das feine blonde Haar, über die Wange bis zu seinem Kinn, welches er leicht anhob.
„Öffne deinen Mund, Bruder.“, flüsterte Sonic leise.
Zögerlich und noch immer verwirrt von dieser ganzen Situation öffnete Flash seinen Mund, der Dunkelhaarige fuhr mit seinem Daumen über die volle Unterlippe seines Bruders und grinste. Er schwang seine Beine aus dem Bett, platzierte sie auf den Schultern seines Bruders und grinste leicht.
Der Blonde verstand was er tun sollte, biss sich jedoch auf die Unterlippe und senkte seinen Blick auf die Erektion seines Bruders.
Sollte er dies wirklich tun?
Ohne darüber nachzudenken beugte er sich vor, gab seinem Bruder einen Kuss auf die Eichel und schloss die Augen. Sonic ließ seine Hände in das Haar seines Zwillingsbruder gleiten, stöhnte genüsslich auf.

Der sanfte Druck, den Flash mit seinen Lippen auszulösen wusste, machte Sonic verrückt, seine Zunge umkreiste seine Männlichkeit und ließ ihn schaudern. Die Lippen seines Bruders waren einfach weicher als die jeder Frau, sein Mundraum heißer und seine Zunge geschickter. Geschickt wusste Flash seine Zungenspitze zu nutzen, strich mit eben jener immer wieder um die Spitze seines Bruders, wenn er sich für einen Moment löste. Sonic spürte das seine Vorarbeit und die Zunge seines geliebten Bruders ihn bald zum Höhepunkt bringen würden, doch er selbst würde dies nicht sagen, sein Bruder würde dies merken.
Langsam umschlossen die Lippen des Blonden wieder die Erektion des Schwarzhaarigen, nutzte er doch auch für einen Augenblick seine Zähne, strich sanft mit eben jenen über die viel zu empfindliche Haut, was Sonic kurz stöhnen ließ.
„Das du mir jemals einen blasen würdest, hätte ich nicht gedacht.“, keuchte der Schwarzhaarige, grinste dabei leicht.
Vorsichtig löste sich Flash, leckte die Lusttropfen seines Bruders von der Spitze seiner Erektion und sah für einen Moment auf.
„Halt einfach den Mund und genieß es.“
„Genießen werde ich es, aber meinen Mund halte ich nicht.“

Rein aus Reflex biss der Blonde seinem Bruder sanft in die Länge, was diesen keuchen ließ. Augenblicklich packte der Schwarzhaarige seinem Bruder an den Haaren, drückte ihn ein Stück von seiner Länge und grinste, als er sich seine Körperflüssigkeit auf dem Gesicht seines Bruder verteilte. Eben jener hatte die Augen geschlossen, biss sich auf die Lippe und schnaufte schwer. Eigentlich wollte er sich beschweren, doch dazu hatte er nicht die Chance. Sonic rutschte vom Bett runter und drückte ihn zu Boden, in jenem Augenblick war der Blonde mehr als nur froh in seiner Kindheit, bis zu seinem neunzehnten Lebensjahr einem Turnverein angehört zu haben. Durch diesen war er beweglicher als ein normaler Mensch und es machte ihm nichts aus, in einer solch unbequemen Position zu liegen.
Der Schwarzhaarige drängte sich elegant zwischen die Beine seines Bruders, leckte ihm ein wenig seines eigenen Samens von der Wange und grinste leicht. Flash selbst seufzte, biss sich auf die Unterlippe und versuchte sich zu entspannen, dies jedoch fiel ihm in jenem Augenblick mehr als nur schwer.
„Ich würde fast bevorzugen, würdest du das jeden Abend tun.“, grinste der Schwarzhaarige und legte seine Hand in den Schritt seines Bruders.
Er war wirklich erregt.

Die feine Röte auf seinen Wangen wurde deutlicher, jedoch schnaufte er schließlich einfach nur und schüttelte den Kopf.
„Wenn du unbedingt willst, dass ich das tue, solltest du endlich einmal im Haushalt helfen.“, entgegnete der Blonde ein wenig sicherer.
Leicht grinste der Schwarzhaarige, beugte sich vor und rieb sich dabei an seinem Bruder, welcher leise aufkeuchte.
„Dann werde ich das wohl.“
Nach jenen Worten biss er dem Blonden in den Hals, Flash schlang seine Arme um seinen Bruder und stöhnte leise, stemmte sich mit seinen Füßen gegen den Boden und drückte sich ein wenig gegen den anderen. Leicht ließ dies den Schwarzhaarigen grinsen.
Hatte sein Bruder ihren Körperkontakt wirklich derart vermisst und nie etwas gesagt?

Das letzte Mal, das sie dies getan hatten, lag auch schon ein paar Jahre zurück. Sie hatten sich an ihrem achtzehnten Geburtstag einmal so berührt, hatten sich aneinander ausprobiert und dem jeweils anderen noch einmal geschworen, ihn niemals zu verlassen.
Gedanklich seufzte der Schwarzhaarige, hatte Flash diese Worte vielleicht zu ernst genommen und wollte deswegen einen gewissen Abstand wahren?
Schnell schüttelte Sonic den Kopf, wollte in jenem Moment nicht darüber nachdenken.

Ohne zu zögern begann Sonic seinem Bruder das Hemd zu öffnen, riss es ihm in der Hälfte auf, was den Blonden kurz knurren ließ. Scheinbar war es genau das, was er nicht eigentlich nicht wollte. Ein unschuldiges Grinsen machte sich auf Sonics Lippen breit, welches Flash augenblicklich mit seinen Händen verdeckte, sein Blick war ernst, auch wenn die leichte Röte ihm diese Ernsthaftigkeit augenblicklich wieder nahm.
„Wir sollten das nicht tun Sonic, wir sind Brüder, Zwillinge, das ist verboten.“, seufzte Flash leise.
„Lass doch einmal Gesetze einfach nur auf Papier geschriebene Worte sein, das hier erfährt doch ohnehin niemand. Nur du und ich wissen davon.“, gab Sonic wieder.
„Mir ist das aber nicht egal, es ist nicht in Ordnung. Wir sollten das nicht tun. Ich… Will niemandem etwas vormachen müssen.“, entgegnete ihm sein blonder Zwilling.
„Verflucht Flash! Ich hasse es, wenn du so bist, damals haben wir uns doch auch gegenseitig befriedigt und es war dir egal, du hast es sogar genossen.“, schnaufte Sonic, „Wieso sollte es dich also jetzt interessieren?“
„Jetzt sind wir erwachsen Sonic, wir sind keine Teenager mehr. Unser Leben läuft jetzt anders, das musst du einsehen, wir können nicht einfach so tun als wären wir keine Brüder.“, versuchte der Blonde sich zu rechtfertigen.

Sonic entfernte sich ein wenig von dem Blonden, öffnete jedoch in jener Bewegung seinen Gürtel und zog eben jenen aus der Anzugshose seines Bruders. Der Blick, welchen er seinem Bruder schenkte, war kühl und viel zu unpersönlich.
„Du bist so lästig.“
Nach jenen Worten packte der Schwarzhaarige die Hände seines Bruders und band eben jene mit dem Gürtel zusammen, dass der Blonde sich zu wehren begann interessierte den Schwarzhaarigen nicht zwingend. Ihm war es in jenem Augenblick wichtiger, dass sein Bruder endlich einmal aufhörte immer nur an das richtige oder falsche zu denken. Was andere über die Brüder dachten, musste sie doch nicht interessieren. Flash riss an dem Gürtel herum und wand sich unter seinem Bruder, bis eben jener ihn erneut küsste. Zwar ließ der Blonde nicht augenblicklich nach, doch entspannte er sich unter seinem Bruder ein wenig.
Leise seufzte der Stripper, bevor er begann sich über den Hals seines Zwillings bis hinunter zu seiner Brust zu küssen. Von Flash konnte man nur leises keuchen und schweres Atmen vernehmen, während er die Beine erneut anwinkelte und sich vorsichtig seinem Bruder entgegendrängte.

Die Kleidung welche Flash trug, verteilte Sonic großzügig in dem Raum seines Bruders, welcher dieses in jenem Augenblick zu ignorieren schien. Die Küsse seines Bruders und auch die Streicheleinheiten, welche ihm zu Teil wurden, lenkten ihn vollkommen davon ab. Er drängte sich seinem Bruder entgegen, wollte mehr, doch Sonic wollte die Unterwürfigkeit seines Bruders für einen Moment genießen. Er wollte genießen, dass sein Bruder sich langsam, aber sicher hingab. Er genoss diese lockere Art des Blonden wirklich mehr. Langsam und fast schon qualvoll begann seine Finger zu seinem Eingang zu führen, Flash schrie unter ihm, als er seine Finger in ihn drückte, einerseits vor Schmerz andererseits vor Lust. Dies war bei dieser etwas gröberen Art jedoch auch kein Wunder, selbst wenn man es mochte auf diese Weise behandelt zu werden, schmerzte es noch immer.
Der Blonde drängte sich seinem schwarzhaarigen Zwilling entgegen, hielt die Hitze in sich schließlich nicht mehr aus. Hatte einfach keine Kontrolle mehr über seine Lust. Wimmernd drängte sich der Blonde weiter gegen den Schwarzhaarigen.
„Jetzt mach schon, beende es.“, keuchte Flash leise.
„Was soll ich denn genau machen?“, fragte der Schwarzhaarige, während er seine Finger in dem Blonden bewegte.
„Gib mir endlich, wonach wir beide schon viel zu lange verlangen.“, stöhnte der Blonde lauter.

In jenem Moment nickte der Schwarzhaarige, bewegte seine Finger jedoch erst einmal weiter in seinem Bruder. Er wollte es immerhin nicht allzu unangenehm für seinen Bruder machen, wusste immerhin durch seinen Stammkunden, wie unangenehm es sein konnte, wenn man nicht richtig vorbereitet wurde. Erst als er das Gefühl hatte, das der Blonde bereit war, platzierte er sich zwischen den Beinen seines Bruders und drängte sich, langsam jedoch kontinuierlich in ihn. Auch wenn er in jenem Moment keinerlei Verhütungsmittel benutze und er es in jenem Augenblick erst bemerkte, sie waren Männer und dazu noch Brüder, sie wussten das sie gesund waren, kannten einander besser als sich selbst. Unter dem Schwarzhaarigen wimmerte der Blonde für einen Augenblick, schien nicht mit solchen Schmerzen gerechnet zu haben. Für den Stripper gab es in diesem Moment kein Halten mehr, sanft legte er seine freie Hand an das Glied seines Bruders, begann dieses zu massieren und wartete darauf, dass der Blonde sich ein wenig entspannte. Dies kostete den Stripper mehr Selbstbeherrschung, als er glaubte, doch der Blonde schaffte es auch recht schnell sich zu entspannen.
Zu Beginn stieß der Schwarzhaarige sanft zu, auch wenn sein Zwilling ihn bat, noch einen Augenblick zu warten, Sonic konnte nicht mehr. Er hatte viel zu lange auf eben jenen Augenblick gewartet.

Leise keuchte der Schwarzhaarige, konnte nicht anders als den Namen seines Bruders zu keuchen, welcher verlegen zur Seite blickte. Langsam steigerte sich Sonic mit seinen Stößen, selbst wenn es für den Blonden zu Beginn recht unangenehm war, so gewöhnte er sich glücklicherweise recht schnell an das Tempo seines Bruders und drängte sich ihm entgegen. Schlang seine Beine um seine Hüfte und stöhnte, versuchte seine Stimme zu unterdrücken, denn unangenehm war es ihm in jenem Moment dennoch.  Die Enge seines Bruders war für ihn selbst Atemberaubend, auch die Stimme seines Bruders beim Sex war etwas Einzigartiges. Auf diese Weise hatte der Schwarzhaarige noch nie seinen Namen aus dem Mund seines Bruders gehört, viel zu erregend, viel zu intensiv, auch wenn Flash ihn hin und wieder – wahrscheinlich versehentlich und aus reiner Gewohnheit – Bruder nannte. Ohne es wirklich zu realisieren löste Sonic den Gürtel an den Händen des Blonden, eben jener krallte sich augenblicklich in die Schultern seines Bruders, drängte sich ihm entgegen und legte seinen Kopf in seinen Nacken.

Sonic küsste seinen Bruder, leckte über die Lippen seines Bruders, welcher einen innigen Zungenkuss forderte. Der Schwarzhaarige löste den Kuss nur widerwillig, biss dem Blonden danach sanft in den Hals und bemerkte wie der Blonde sich immer weiter verkrampfte. Seine Enge machte ihn wahnsinnig, doch er konnte auch nicht leugnen, dass der Gedanke in jenem Moment mit seinem Bruder zu schlafen ihn noch mehr erregte als normal. Immerhin war es auf eine gewisse Weise das, was er die ganze Zeit gewollt hatte. Sonic hatte vielleicht einen gewissen Fetisch für seinen Zwillingsbruder, doch eben jener fühlte wahrscheinlich ohnehin das Gleiche.
„Bruder…“, flüsterte Flash und biss dem Schwarzhaarigen sanft in die Schulter, als eine Welle der Erregung durch seinen Körper jagte.
Er zitterte, verkrampfte sich und drängte sich seinem Bruder noch mehr entgegen. Sonic stöhnte, spürte wie die Erektion seines Bruders in jenem Moment zuckte und bemerkte schließlich auch die Flüssigkeit, welche seine Hand hinunterrann. Dies war es schließlich jedoch auch, was ihn erneut zu einem Höhepunkt verleitete und ihn den Namen seines Bruders stöhnen ließ.

*


Mit einem Bademantel bekleidet trat Flash aus dem Badezimmer, seine Haare hatte er hochgesteckt, eben jene wurden bei diesem körperlichen Überfall immerhin nicht beschmutzt. Für einen Moment seufzte er und setzte sich zu dann seinem Bruder, welcher gemütlich auf dem Sofa im Wohnzimmer saß und das Essen schon einmal platziert hatte.
„Wie geht es dir?“, fragte Sonic.
„Nachdem ich die Unordnung aufgeräumt habe und duschen konnte geht es halbwegs.“, entgegnete der Blonde.
„Ich meinte eigentlich, ob du schmerzen hast.“, seufzte der Schwarzhaarige.
„Nicht wirklich, ich… War irgendwie schon darauf gefasst, dass du dich irgendwann an mir vergehen würdest.“, seufzte der Bürokaufmann.
„Ach ja? Und wieso hast du so etwas nie angedeutet?“, neckte der Schwarzhaarige seinen Bruder.
„Weil wir Brüder sind Sonic! Wir dürfen das nicht tun, ich meine, ich war nicht abgeneigt… Aber es ist verboten.“, seufzte Flash.
„Und? Eva aß doch auch von der verbotenen Frucht, weil sie verführt wurde. Wir haben nichts mehr zu verlieren Flash, unsere Eltern wohnen weit genug weg, wir sind hier allein. In dieser Wohnung leben nur wir beide, keiner von uns wäre jemals so dumm und würde vor unseren Eltern verlauten lassen, dass wir miteinander schlafen.“, konterte der Schwarzhaarige genervt.
„Du hast in dieser Hinsicht recht, vielleicht sollte ich es einmal wagen.“, seufzte der Blonde.
Der schwarzhaarige Zwilling nickte schließlich einfach und rückte an seinen Bruder heran, welcher diesen Annährungsversuch einfach nur hinnahm, wehren brachte bei einem solchen Bruder doch ohnehin nichts.
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