Du bist es

OneshotDrama, Romanze / P16 Slash
Kominato Haruichi Yuuki Tetsuya
17.09.2019
17.09.2019
1
7.493
2
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
 
17.09.2019 7.493
 
Geneigter Leser!
Vielen Dank, dass Du Dich für diese Geschichte entschieden hast. Möge sie Dich unterhalten und zu Fanfictions, Fan-Arts und Tagträumen inspirieren.
Ich begrüße besonders herzlich all jene Leser, denen meine anderen Geschichten bereits gefallen haben. Vielen Dank für den regen Zuspruch!
Natürlich seien auch alle Neueinsteiger aufs Herzlichste begrüßt!

Hinweis:
Die auftretenden Charaktere gehören nicht mir, sondern Terajima Yuuji, ich habe sie mir nur ausgeliehen und für meine Zwecke missbraucht. Ich verdiene mit dieser Fanfiction kein Geld.
Angelehnt ist die Geschichte an den Handlungsverlauf des Anime von Diamond no Ace, Staffel 1, Episode 57-63.
Ähnlichkeiten zu sonstigen realen sowie fiktiven Personen oder Vorkommnissen sind zufällig. Das Kopieren und Verbreiten dieser Fanfiction ohne Genehmigung des Autors ist untersagt.
Es handelt sich bei dieser Geschichte um reine Fantasie, deshalb sind einige Fakten aus dem Original abgeändert worden. Die Namen der auftretenden Charaktere richten sich nach der japanischen Reihenfolge, beginnend mit dem Familiennamen und gefolgt vom Eigennamen. Teile der Geschichte können auf Anfrage gern weiter verwendet werden.

Meine Anime-Empfehlung:
Ich möchte den Anime „Jingai-san no Yome“ empfehlen. Einzuordnen in das Genre Comedy, Romanze und Mysteriöses handelt dieser Anime basierend auf dem gleichnamigen 4-Panel-Manga von dem Schüler Hinowa Tomari, der an ein seltsames Fantasiewesen verheiratet wird. Mit der Zeit wachsen ihre Gefühle füreinander.
Der Anime umfasst 1 Staffel zu 12 Episoden, die jeweils circa 3 Minuten lang sind.
Wer eine ungewöhnliche Heiratskonstellation verfolgen möchte und wie sich Gefühle zweier ungleicher Wesen miteinander verflechten, ohne dieselbe Sprache zu sprechen, ist bei „Jingai-san no Yome“ genau richtig



Du bist es


Frustriert pfefferte Yuuki Tetsuya seinen Baseballschläger auf die Bank und ballte seine Hände zu Fäusten. Der Pitcher der Inashiro Industrial, Narumiya Mei, spielte hervorragend, aber er verausgabte sich nur bei Yuuki zu einhundert Prozent. Der Captain der Seidou war sich natürlich seiner eigenen sowie Narumiyas Fähigkeiten durchaus bewusst, aber es fuchste ihn zusehends, dass dieser talentierte Pitcher ihn auswerfen konnte. Und zwar dauernd. Seidou brauchte unbedingt Punkte, sonst konnten sie dieses Spiel hier vergessen und damit auch die Nationals...
Yuuki tauschte seinen Helm gegen das Basecap und zog auch seine Handschuhe aus, die er wie alle anderen beim Batting trug, als er sich einer kleinen, unauffälligen Gestalt neben sich gewahr wurde.
„Eh? Kominato?“
Es war ein kleines Wunder, dass Yuuki ahnte, dass er angestarrt wurde – andererseits auch wieder nicht. Kominato Haruichi, der kleine Pinch Hitter, trug sein bonbonrosafarbiges Haar immer im Gesicht, sodass man niemals sicher sein konnte, wen er ansah, wo er hinsah, wie seine Augen aussahen. Nur manchmal bei einem Spiel, wenn es besonders spannend und wichtig war, den Ball zu treffen, zog sich sein Pony beiseite und man konnte einen Blick auf die goldenen Augen des Jungen erhaschen. Yuuki hatte das allerdings nur gerüchteweise gehört. Als Batter und auch im Feld stand er immer entweder hinter oder vor Kominato, mit anderen Worten: Er hatte ihn eigentlich noch nie so richtig angesehen. Für gewöhnlich interessierte es Yuuki auch nicht, denn die Mannschaft wimmelte nur so von talentierten Spielern, da machte ein weiterer mit geheimnisvoller Ausstrahlung keinen Unterschied. Jedenfalls dachte Yuuki das immer.
Der Erstklässler mit dem Talent zum Batting wie ein Drittklässler hatte eindeutig das Gesicht in Yuukis Richtung gewandt und irgendwie fühlte sich der Captain beobachtet, ja, geradezu gemustert. Was wollte der Kleine von ihm? Im Moment rauschten Frust und Verzweiflung durch Yuukis Venen, weil er einfach keinen Ball traf. Sein ganzer mühselig aufgebauter Ruf als bester Clean-Up... So einfach wollte und konnte er sich nicht von Narumiya Mei schlagen lassen, das kränkte Yuukis Stolz.
Statt eine Antwort zu geben, legte der kleine Junge seine schmale Hand auf Yuukis Oberarm. Er war ganz sanft und dennoch fühlte Yuuki trotz des Shirts die Wärme, die von dem Jüngeren ausging. Aus irgendeinem Grund lösten sich Yuukis Gedanken in Wohlgefallen auf und er konzentrierte sich ausschließlich auf das niedliche Gesicht seines Kohai, das ihn anlächelte – wie üblich. Yuuki verbrachte viel Zeit mit Kominato Ryousuke, dem älteren Bruder von Haruichi, dennoch musste er zugeben, dass sie einander nicht sonderlich ähnlich sahen. Haruichi war süß, während man Ryousuke seine Hinterhältigkeit bereits aus meilenweiter Entfernung ansah – auch wenn er das ebenfalls hinter einem netten Lächeln verbarg.
Kominato näherte sich zusehends Yuukis Gesicht, er streckte sich regelrecht, und weil Yuuki vermutete, dass der Kleine ihm etwas mitteilen wollte, ohne die Umstehenden einzuweihen, beugte er sich hinab und kam ihm entgegen.
Nun, Kominato hatte da tatsächlich etwas, das die Umstehenden besser nicht mitbekommen sollten. Hauchzart und warm legte sich Haruichis Mund auf Yuukis Wange und drückte sich liebevoll gegen die Haut. Yuuki spürte den heißen Atem des Kleinen, der eine leicht feuchte Spur hinterließ, und die sanften Lippen auf seiner Wange und es erschütterte ihn, weil es ihn überraschte, dass sich ihm jemand auf diese Weise näherte. Gleichzeitig fühlte er sich plötzlich so leicht wie eine Feder im Wind.
Viel zu schnell und doch nicht schnell genug, wie Yuuki fand, löste Kominato sich von seinem Captain und auch seine Hand ließ von dem Größeren ab. Eine seltsame Kälte blieb dort zurück, wo er ihn berührt hatte. Zwar mochte Kominatos halbes Gesicht hinter seinen Ponyfransen versteckt sein, doch Yuuki sah ganz genau, wie der Kohai glühend rot anlief, wobei er an sich selbst eine ähnliche Hitze feststellte, die sich auf seinem Gesicht ausbreitete. Wie konnte der Kleine so etwas Peinliches tun, wenn er sich selbst dafür schämte? Aber das war es gar nicht, was Yuuki am meisten störte. Er wollte dringend wissen, warum Kominato noch immer zu ihm aufsah und dann auch noch Worte sagte, die Yuuki entschlüsseln musste. Worte, die leicht zu verstehen, aber schwer umzusetzen waren. Worte, die noch eine andere Bedeutung für Yuuki hatten...
„Ich werde dich nach Hause bringen, Captain“, sagte Kominato leise. „Du wirst auf die Base kommen und dann werde ich dich nach Hause bringen.“
Yuuki blinzelte verdutzt und konnte nur noch automatisch nicken, bevor der Coach die Aufmerksamkeit des Teams verlangte und die Spieler hinausgingen, um ein weiteres Inning auszufechten. Kominato verschwand in der Menge, drehte sich nicht mehr nach Yuuki um und so stürmte dann Yuuki mit einem seltsam pochenden Herzen ebenfalls auf das Feld. Er musste sich jetzt konzentrieren!

Was immer Kominato getan hatte oder aus welchem Anlass – es half. Es half dabei, dass Yuuki seinen Kopf frei bekam. Es half dabei, dass Yuuki Narumiya Mei die Bälle um die Ohren schleuderte, sodass die Inashiro Probleme mit dem Fangen hatte. Es half dabei, dass Yuuki tatsächlich die erste Base erreichte, die er beinahe schon völlig aufgegeben hatte, dass er sie in diesem Spiel noch einmal berühren würde.
Nach ihm schlug sich Kuramochi wacker und beiden Spielern gelang es, auf den Bases zu bleiben; Yuuki auf der zweiten, Kuramochi auf der ersten. Sawamura brüllte zu ihnen herüber und feuerte sie an und Yuuki huschte ein Lächeln über die Mundwinkel. Dieser Junge...
Nach Kuramochi betrat Kominato Haruichi die Plate, von der aus man den Ball schlug, und ordnete sich. Ein kurzes kaltes Schaudern kribbelte Yuuki über den Rücken und er wagte einen längeren Blick auf den Jungen. Wenn er traf, würde der Captain keine Zeit haben, die selten hervorblitzenden goldenen Augen zu sehen, weil er zur nächsten Base rennen musste... Da! Kominato sah zu ihm herüber, da war sich Yuuki recht sicher. Sie nickten einander zu und Yuukis Blut schoss in einem irren Tempo durch seinen Körper, als wenn es Feuer gefangen hätte. Oh, er würde rennen, bis er umkippte! Der kleine Kominato hatte versprochen, den Captain punkten zu lassen, also würde Yuuki das Versprechen auch halten...
Narumiya warf. Kominato traf. Der Ball flog weit übers Feld und Yuuki gab Fersengeld. Wie ein Irrer jagte er über den Sand, hinterließ eine Staubwolke. Dritte Base, berührt, schnell weiter, der Ball war noch im Spiel, die Fänger riefen sich etwas zu, Yuuki hörte es nicht, er hoffte einfach, dass niemand auf die Idee kam, seinen Run auszuwerfen. Er legte sich noch mehr ins Zeug. Kuramochi könnte ihn einholen, so schnell wie der lief, fast wie ein Windhund! Yuuki winkelte die Arme noch schärfer an. Da war sie, die Home-Plate! Er würde sie überrennen wie ein Kriegsheer und er würde punkten für sein Team und er würde Kominato danken!
Ah, es fühlte sich gut an, die Plate unter seinen gespikten Schuhen. Er konnte das Jubeln seines Teams hören, die Rufe des Publikums. Ah, das war eine gute Runde gewesen. Er drehte sich zum Spielfeld um. Kuramochi hatte mit Mühe und Not die dritte Base erreicht und Kominato stand wie ein kleiner Zinnsoldat auf der ersten Base, ein roter Streifen über seiner Nase. Yuuki lächelte. Der Kohai hatte es versprochen und eingehalten, nun war er verlegen und Yuuki gefiel das. Wirklich ein süßer Junge.

Seidou verlor und Inashiro gewann. Ein dermaßen knappes Ergebnis war noch nie frustrierender gewesen. Yuuki zwang sich, den Kopf hoch- und die Tränen zurückzuhalten, denn er war der Captain und diente als Vorbild für seine Kameraden. Überall sah er in heulende, enttäuschte Gesichter, während ihm selbst die Unterlippe bebte. Er packte Isashiki unter den Armen und zog ihn zur Linie, wo sie sich der Inashiro gegenüber aufstellten. Er sammelte einige andere seiner Freunde auf und schob sie in Richtung Umkleidekabine. Er verließ den Dugout als Letzter, nachdem er kontrolliert hatte, dass keiner seine Utensilien vergessen hatte.
Die Stimmung war ruinös. Schniefen und Schluchzen hallte von überall wider und selbst das eingeschaltete Licht in der Umkleide konnte die wachsenden Schatten nicht vertreiben. Yuuki vermied es, sich großartig umzusehen, er musste die Haltung bewahren.
Das letzte Spiel der Drittklässler, die letzte Möglichkeit in ihrer Oberschulzeit, an den Nationals teilzunehmen... Alles kaputt. Der Sommer war vorbei, das Baseballtraining auch... Ihr Leben war vorbei, zumindest ahnte Yuuki, dass einige seiner Mitspieler so darüber dachten. Baseball war für sie ein Lebensinhalt, der Atmen gleichkam. Der Captain würde zurücktreten, die Drittklässler würden den Club verlassen und sie mussten sich wieder damit auseinandersetzen, die Nationals erneut nicht erreicht zu haben. Es war niederschmetternd und selbstzerstörerisch und Yuuki wusste nicht, wie viele von ihnen sich von dieser Niederlage erholten.
Schließlich wagte er doch einen Augenwinkelblick in die Ecke der Erstklässler. Sawamura wankte wie eine leblose Hülle herum und auch die anderen waren auffällig still. Sie hatten im nächsten Jahr eine weitere Chance auf die Nationals und doch wunderte sich Yuuki irgendwie, dass sie genau dasselbe empfanden wie die Drittklässler. Sollten sie nicht eher Rache an der Inashiro schwören? Sich ausschweifend für das nächste Jahr verabreden, um der Inashiro in den Hintern zu treten? Doch vermutlich war es für solche Maßnahmen und Gefühle noch zu früh, die Wunde zu frisch. Gern hätte Yuuki ihnen ein wunderbares erstes Jahr bei den Nationals geboten, aber es sollte wohl nicht sein...
Die Fahrt zurück zur Seidou-Schule verlief gedrückt, deprimiert, enttäuscht und Yuuki stand kurz davor, seine Fassung zu verlieren. Nicht etwa, weil seine Teamkameraden sich hängen ließen, wie abgeblitzte Schulmädchen flennten und wie Kleinkinder nach irgendeiner Wärmequelle suchten, die ihnen etwas Trost spendete, nein. Es machte Yuuki rasend vor Verwirrung, dass er selbst eher resigniert statt unendlich traurig reagierte. Gerade er, der mehr trainiert hatte als alle anderen, mehr Last schulterte als alle anderen, mehr persönliche Niederlagen einstecken musste als alle anderen... Obwohl, das zählte nicht. In diesem Team war jeder gleichberechtigt und man konnte keinem nachsagen, dass er sich nicht über die einhundert Prozent hinaus bemüht hätte. Yuuki war nicht sonderlich getroffen von dieser Pleite. Aber, so sagte er sich, vielleicht kam das Gefühl erst später in ihm auf, vielleicht fühlte er sich noch nicht sicher genug, um seinen Tränen, seiner Trauer freien Lauf zu lassen. Wie gern hätte er dennoch Anteil am Schmerz seiner Kameraden genommen...

Zwei Tage danach war es noch immer nicht besser mit diesem Gefühl. Die Sommerferien lockten die Schüler mit dem schönsten Wetter, doch in der Seidou war es still und niedergeschlagen, als wäre jemand gestorben. Das letzte Match war wirklich besonders intensiv gewesen und die jungen Männer benötigten eine Weile, um wieder zu sich zu kommen.
Am Abend, als es dunkel und eigentlich längst Zeit zum Schlafen war, schwang Yuuki außerhalb des Internatsgeländes seinen Schläger. Er war nicht länger Captain des Baseballteams und er war auch kein Mitglied mehr, dennoch hatte sich das Training tief in seinen Körper gebrannt, sodass er nicht damit aufhören konnte, selbst wenn er es gewollt hätte. Die Nacht war klar und man konnte sogar ein paar wenige vereinzelte Sterne funkeln sehen; der Mond hing als schmale Sichel am Firmament, wunderschön und hell genug für ein heimliches Training, das gar nicht mehr so heimlich war. Wie oft hatten sie alle hier gestanden und ihre Schläger geschwungen... Und nun würde es nie wieder der Fall sein... Was sollte Yuuki mit all seiner Zeit anfangen? Baseball war sein Hobby, mehr als das. Hm, Isashiki würde das Training wahrscheinlich nicht so schnell aufgeben, auch Ryousuke und Masuko nicht...
In Gedanken versunken holte Yuuki immer wieder aus und traf einen imaginären Ball, der meterweit flog. Natürlich war er längst nicht so irre wie der Batting Star aus Yakushi, Todoroki Raichi, aber vielleicht war er doch der bessere Mann auf dem Feld, weil er es sich nicht immer nur vorstellte, wie er den Ball schlug...
Yuuki nahm eine Bewegung in seinem Augenwinkel wahr und drehte sich danach um.
„Eh? Kominato?“
... Wieso zum Teufel fiel ihm immer nur dieser eine schwachsinnige Satz ein, wenn er den Kleinen sah? Lag es an der Überraschung, die ihn befiel, wenn der Kohai urplötzlich wie aus dem Boden gewachsen in seiner Nähe stand? Oder lag es vielmehr an Yuukis Unfähigkeit, sich mit Worten gewählt und normal auszudrücken, damit er wenigstens so etwas wie ein zivilisiertes Gespräch führen konnte? Yuuki verstand was von Baseball, aber sicher nichts von vielen Worten zu einem Thema außerhalb dieses geliebten Sports.
Kominato zuckte heftig zusammen, als der Captain ihn ansprach, aber er wandte sich um. Offenbar war der Kleine hergekommen, hatte Yuuki erblickt und wollte sich stillschweigend wieder verdrücken, aber daraus wurde nun nichts.
„G-guten Abend, Captain“, sagte der Kleine.
Yuuki ließ seinen Schläger sinken. Diese Geste sollte ausdrücken, dass er durchaus zu einem Gespräch bereit war, wenn er auch unfähig dazu war.
„Übst du heute ohne Zono?“, fragte Yuuki.
Ha, sehr gut! Er hatte einen ganzen Satz fehlerfrei herausbringen können! Nun gut, es war keine Meisterleistung, immerhin ging es um Baseball. Innerlich seufzte er.
„Ja. Die anderen... scheinen sich noch etwas erholen zu müssen“, antwortete Kominato.
Yuuki nickte und wusste nicht recht, ob er noch irgendetwas erwarten oder fragen sollte, als sein Mund sich verselbstständigte.
„Du bist aber schon wieder bereit für eine Trainingseinheit?“
Der Kleine zuckte, wandte den Blick zur Seite und spielte nervös mit dem hölzernen Schläger, bevor er etwas erwiderte.
„Ja. Ich... ich warte noch darauf, dass... ich begreife, was passiert ist.“
Yuuki merkte auf.
„Es klingt vielleicht merkwürdig, aber... ich konnte noch nicht über unsere Niederlage weinen“, gestand Kominato und schien Yuuki von unten her anzusehen.
Der Captain verharrte entsetzt in seiner Position, bis ihm der Schläger aus der Hand rutschte, ins Gras fiel und mit einem dumpfen Geräusch auf der Erde aufschlug. War das möglich? Gab es noch jemanden in diesem seinem ehemaligen Team, der es schockierend fand, nicht so emotional wie die anderen auf das Ergebnis des Spiels reagiert zu haben? Das musste Yuuki überprüfen.
„Du meinst, dir hat es nicht sonderlich viel ausgemacht, dass wir verloren haben?“, hakte er vorsichtig nach und bemühte sich, seine Stimme nicht vorwurfsvoll oder streng klingen zu lassen.
Kominato schien ihn zu verstehen.
„Mir ging die ganze Zeit nur durch den Kopf, dass es doch bloß ein Spiel war, nichts weiter. Und wir haben verloren, also müssen wir besser werden“, antwortete Kominato wahrheitsgemäß.
Ein wenig wunderte sich Yuuki über seine Offenheit und Ehrlichkeit.
„Captain... Verdiene ich es, weiterhin im Team zu bleiben, wenn ich solche Sachen denke?“, fragte der Kleine aus dem Blauen heraus.
Wie geblitzt zuckte Yuuki zusammen. Erwartete der Jüngere wirklich eine zufriedenstellende Antwort? Musste er jetzt einen Vortrag über den Willen eines Spielers halten oder gar über die Ambitionen des Seidou-Teams?
Ein Blick in das süße Gesicht genügte und Yuuki wusste genau, dass Kominato auf etwas ganz anderes hinaus wollte. Betroffen wandte der Ältere den Blick ab.
„... Habe ich es verdient, der Captain zu sein?“, fragte er leise. „Das ganze Team hat mich einstimmig zum Captain gewählt, weil ich der Rolle gewachsen wäre, wie sie meinten, und ich musste mich wirklich hart darin einfinden. Ich war vielleicht ein guter Captain, solange wir gewonnen haben, aber... war ich das vor zwei Tagen auch?“
Er verstummte und machte eine vielsagende Pause.
„Nicht eine einzige verdammte Träne will sich in meine Augen stehlen, nicht eine“, knurrte er leise. „Wie soll ich meine Zugehörigkeit und mein Mitgefühl für meine Teamkameraden beweisen, wenn mir das Spiel nichts anderes bedeutet hat als eben das? Ein einfaches Spiel! Wir waren wirklich so kurz davor, zu den Nationals zu gehen, aber Inashiro war besser als wir. Sie können toben, schreien, heulen, so viel sie wollen, aber das wird den Ausgang des Spiels nicht ändern. Ich weiß nicht, was es ist, aber mir will es nicht gelingen, genauso traurig und deprimiert über diese Niederlage zu sein wie alle anderen.“
Er hob seinen Blick und sah Kominato ruhig an.
„Habe ich noch das Recht, Captain zu sein, selbst wenn ich das Team nicht verlassen müsste?“
Ein Schritt und Kominato stand wieder so nah bei ihm wie beim Spiel gegen Inashiro, als er ihn... geküsst hatte. Oh Gott! Der Kleine hatte ihn geküsst! Wieso fiel Yuuki das erst jetzt auf?! Und wieso loderte statt Ärger Freude in seinem Herzen auf?
„Du bist der Captain und das wirst du auch immer sein“, sagte Kominato mit Nachdruck und Yuuki fühlte sich eindringlich angesehen. „Als Captain bist du verantwortlich für das Führen des Teams. Ich will mir nicht ausmalen, wie sehr die anderen getroffen wären, wenn du dich ebenfalls deinen Emotionen hingegeben hättest.“
Yuuki legte nachdenklich den Kopf schief. Hm, da hatte der Kleine vielleicht ganz Recht.
„Eh... Also... Es ist schon spät, ich werde... dann mal gehen“, sagte Kominato plötzlich und Yuuki erspähte gerade noch sein verlegenes Gesicht mit den rosigen Wangen, bevor er sich umdrehte und durch den Zaun zurück auf das Internatsgelände schlüpfen wollte.
„Moment“, sagte Yuuki und streckte seine Hand nach dem Hemdzipfel des Jüngeren aus.
Kominato blieb stehen und Yuuki griff trotzdem daran vorbei, stolperte beinahe in ihn, konnte sich aber gerade noch abfangen.
„Was auch immer du vorhattest... Ich habe noch eine Frage an dich, Kominato“, erklärte Yuuki und brachte wieder einen gebührenden Abstand zwischen sie. „... Wieso hast du mich... ge... gek-küsst?“
Oje, das war ja noch peinlicher, wenn man es aussprach! Es war einfach unmöglich, dass Yuuki jetzt nicht knallrot im Gesicht wurde, aber hoffentlich war es längst nicht so schlimm wie bei Kominato, der locker in Flammen hätte aufgehen können, es wäre Yuuki nicht mal merkwürdig vorgekommen.
„Äh... Ähm... Ich... weiß nicht genau, was ich dazu sagen soll“, antwortete Kominato schüchtern. „Es... sah aus, als ob du irgendwie... in der Klemme stecktest und ich dachte mir,... ein wenig Ablenkung hilft dir vielleicht, dich neu zu konzentrieren.“
Er kratzte sich verlegen an der Wange und vermied es, in Yuukis Richtung zu sehen. Der Captain beruhigte sich.
„Wirklich? Das war... nett von dir“, erwiderte er, nicht weniger peinlich berührt. „Es hat geholfen. Danke. Oh, und ich danke dir auch, dass du dein Versprechen gehalten hast.“
„Eh?“
„Du hast mich nach Hause gebracht.“
Es ging nicht anders: Yuuki lächelte den Kleinen an und hätte ihm auch beinahe über den Kopf gestreichelt, aber das wäre wirklich zu weit gegangen! Kominato hob den versteckten Blick und lächelte ebenfalls zaghaft.
‚Er ist wirklich süß‘, dachte Yuuki und sein Herz schlug einen schnelleren Takt an. ‚Er hat an mich geglaubt, das habe ich ja nicht mal selbst getan.‘
„Ich wusste, dass du es schaffen würdest, Captain“, sagte Kominato mit fester Stimme und sein Lächeln vertiefte sich. „Ich konnte es spüren.“
Sie grinsten sich noch ein paar Sekunden lang an, dann räusperte Yuuki sich betreten.
„Ah, ähm, willst du mit mir trainieren, Kominato?“, fragte er.
„Ja, sehr gern, Captain.“
„Ah... Ich bin nicht mehr der Teamkapitän, also...“
„Du wirst immer der Captain sein, Captain“, widersprach Kominato. „Das Team würde sich jederzeit wieder für dich entscheiden.“
Yuuki sah Kominato verwundert an, der ihm zunickte, und da blieb ihm nichts anderes übrig, als es zu akzeptieren.
„Ts. Na schön. Aber nenn mich trotzdem bitte Yuuki, okay?“, bat der Ältere.
„... Wie du wünschst, Yuuki-senpai.“
Und wieder wurde der Kohai rot. Yuuki verkniff sich ein albernes Kichern und hob stattdessen seinen Schläger auf. Der Junge war einfach zu süß, wenn er rot wurde. Wieso hatte er bisher nicht so viel Zeit mit ihm verbracht? Es machte Spaß, mit ihm zu reden, und er fühlte sich wohl in der Nähe des Jüngeren. Ihm gefiel die verlegene Röte auf dem süßen Gesicht und er würde wirklich zu gern mal die goldenen Augen sehen, die sich ihm entzogen, egal wie sehr er nach einer Lücke in dem rosafarbigen Pony suchte...

Sie schwangen fast eine Stunde lang ihre Schläger mitten in der angenehm kühlen Nacht, ohne ein weiteres Wort zu wechseln. Yuuki überlegte, ob Kominato ihn um Rat fragen würde oder ob er sich ihm aufdrängen sollte. Außerdem beschäftigte ihn zusehends das sonderbare Gefühl, das von seinem Körper Besitz ergriffen hatte. Es fühlte sich an, als stünde Yuuki unter leichtem Strom, so wie ein Energieschub oder Adrenalin, und es verschwand auch nicht, egal wie heftig er mit dem Schläger ausholte und zuschlug. Seit er sich von Kominato abgewandt und diesen im Rücken hatte, fühlte er sich beobachtet, aber es konnte genauso gut Einbildung sein, denn warum sollte der Kleine ihn permanent mit Blicken überhäufen? Die Aufregung und Nervosität legten sich einfach nicht und irgendwann wuchs in Yuuki der Drang heran, sich umzudrehen und den Kleinen anzustarren. Der Drang war so übermächtig, dass Yuuki bald nichts mehr dagegensetzen konnte, und so gab er nach und warf einen Blick über die Schulter. Genau im rechten Moment.
Kominato schwang seinen Schläger mit aller Kraft und da tat sich eine Lücke in seinem Pony auf und goldene Augen blitzten hervor. Sie strahlten vor Freude und Anstrengung und Kampfwillen, was eigentlich nur auf ein Spielfeld gehörte, und doch konnte Yuuki sich nichts Schöneres vorstellen, es jemals gesehen zu haben. Viel zu kurz dauerte der Moment an und der Captain war beinahe enttäuscht, gleichzeitig aber glücklich, dass er diesen seltenen Moment erleben durfte. Wie gern würde er noch mehr davon sehen...!
„Bist du müde, Captain? Äh, ich meine... Yuuki-senpai...“, berichtigte Kominato sich eilends und lief wieder rot an.
Wie konnte man nur so unerträglich süß sein? Und wieso empfand Yuuki das auch noch als niedlich? Hatte er am Ende zu viel Zeit in einem Sportclub voller Männer zugebracht, dass es ihn nicht mal schockierte, was er fühlte? Andererseits war Kominato ja eher ein bisschen feminin, so zart und schlank, allerdings mit der Schlagkraft und dem Talent eines bärbeißigen Mannes ausstaffiert...
„... Was?“
Wieder so eine intelligente Bemerkung. Yuuki hätte sich selbst schlagen mögen. Kominato lächelte bloß und wiederholte seine Frage.
„Nein, ich bin nicht müde... Aber...“
Ja, aber was? Und was hatte das alles zu bedeuten? Plötzlich schienen sich Yuukis Beine selbstständig zu machen, denn er konnte sich schlecht daran erinnern, ihnen befohlen zu haben, auf Kominato zuzugehen. Aber nicht nur seine Beine gehorchten ihm nicht mehr, sondern auch seine Hände. Die ließen nämlich den Baseballschläger achtlos ins Gras plumpsen, während sie sich langsam dem niedlichen geröteten Gesicht des Kohai näherten.
„Ko-Kominato“, hauchte Yuuki und fühlte sich seltsamer als je zuvor in seinem Leben.
„Senpai?“, flüsterte Kominato zurück, doch er wich nicht aus, sondern schien... Yuukis Hände eher willkommen zu heißen.
Zärtlich legte sich Yuukis rechte Hand auf die weiche Haut und Kominato schmiegte vorsichtig seine Wange daran. Yuukis Hände waren rau von der Hornhaut, die sich durch das beständige Schlagtraining gebildet hatte, doch Kominato schien es zu genießen, denn er ergriff bestimmt, aber sanft Yuukis linke Hand und legte sie ebenfalls um sein Gesicht. Der Captain stand nur da und starrte Kominato an, als könnte er selbst nicht glauben, was er hier tat.
„Deine Hände sind warm, Senpai“, sagte Kominato leise.
Wieder huschte ein Lächeln über Yuukis Lippen, das sich für einen Moment dort ausruhte.
„Sie sind rau vom Schlagen“, bemerkte Yuuki.
„Ein Nachweis für dein unermüdliches Training, Yuuki-Senpai.“
Es geschah ganz automatisch, fast instinktiv. War es das, was man unter dem „Flow“ verstand, von dem die anderen Jungs immer sprachen, wenn sie sich über die hübschen Mädchen unterhielten? Der natürliche „Flow“ bei einer Situation, der unweigerlich zu bestimmten Resultaten führte. Yuuki konnte es aufhalten, es stoppen, es abbrechen, aber... irgendwie wollte er es gar nicht. Kominato war süß und er hatte Yuukis Aufmerksamkeit gefesselt, wie es noch nie einer geschafft hatte, wenn es mal nicht um Baseball ging. Wieso nur wollte er noch so viel mehr von dem Jungen wissen? Eigentlich hatte Yuuki gedacht, dass sein Ehrgeiz einzig und allein auf seinen geliebten Sport begrenzt war, doch vielleicht war das ein Irrtum. Dieser erstaunliche Kohai jedenfalls erregte sein Interesse und zum ersten Mal dachte Yuuki kein Stück an Baseball.
Sein Daumen strich zaghaft über den Wangenknochen des Kleinen und er spürte die Wärme, die unter der Haut pulsierte. Es fühlte sich wirklich gut an, jemanden sanft zu streicheln.
„Kominato“, begann Yuuki leise, besann sich jedoch und lächelte etwas mehr. „Nein. Haruichi.“
Die Wirkung auf diese Worte war unglaublich, denn erneut zog sich ein roter Streifen über Kominatos Gesicht und er wurde verlegen. So süß, so süß! Yuuki freute sich darüber.
„Haruichi“, wiederholte Yuuki und seine Daumen strichen weiterhin über die rosigen Wangenknochen.
Der Jüngere fühlte sich ganz weich an, aber vielleicht lag das ja an Yuukis rauen Händen? Er wollte wissen, ob Kominato wirklich so weich war, aber das konnte er vermutlich nur herausfinden, wenn er ihn mit etwas Weichem seinerseits berührte... Wie etwa... ah, seine Lippen! Yuuki könnte mit seinen Lippen nachprüfen, ob Kominato tatsächlich so weich war, wie es ihm seine Fingerspitzen weismachen wollten. Aber... durfte er ihn überhaupt...? Andererseits wehrte er sich nicht, sondern machte einen ganz zufriedenen Eindruck, wie der Captain feststellte. Sollte er es wagen?
Nun, sein Körper stellte sich diese Frage nicht. Wie magnetisch angezogen bewegte er sich auf Kominato zu. Yuukis Lippen wurden von seiner Zunge schnell befeuchtet, bevor sie sich ein wenig anspannten und spitzten, dann streiften sie die dünne Haut von Kominatos Mund und fingen schließlich die Lippen ein. Warm und weich drückten sie sich aneinander wie lang vermisste Freunde.
Yuuki hätte es nie für möglich gehalten, dass ihm dermaßen heiß werden konnte, selbst bei einem Spiel nicht! Von seinem schneller pochenden Herz strömte eine Hitze durch seinen Körper, die aufregend kribbelnd jegliche Kälte und jeden Gedanken aus ihm verbannte. Sie verbreitete sich schlagartig von seinen Fußsohlen hinauf bis in seine Haarspitzen und als sich der Blutkreislauf in seinem Herz schloss, erbebte er schaudernd.
Kominato war weich, keine Frage. So weich wie... wie... wie etwas sehr Weiches halt. Und doch stand auch eine gewisse Kraft dahinter, die sich zurückhielt und gleichzeitig lockte, sich noch mehr vorzuwagen. Yuuki hatte noch nicht viele Menschen geküsst, aber das hier...! Das war einzigartig, das wusste er. So intensiv, diese leichte Berührung... Seine Hände packten Kominatos Gesicht noch ein wenig fester, aber nicht zu fest, und seine Lippen verstärkten den Druck noch ein wenig. Kominato drehte den Kopf etwas zur Seite und erwiderte den Kuss hingebungsvoll. Yuuki vergaß beinahe zu atmen und so mussten sie sich nach ein paar Sekunden trennen, um nach Luft zu schnappen. Wieder sahen sie einander an, wobei Yuuki es nicht mit Sicherheit sagen konnte, wohin Kominato blickte, also strich er ihm langsam den Pony aus dem Gesicht. Da! Goldene, funkelnde Augen! Sie waren wunderschön und so aus der Nähe betrachtet noch viel, viel schöner... Yuuki seufzte leise und lächelte und tupfte einen weiteren Kuss auf Kominatos Mund.
Der Kohai sah ihn intensiv an und schlang schließlich seine Arme um Yuukis Nacken, sodass der Captain ihn am Rücken festhalten und an sich drücken musste. Als die beiden Körper aneinanderstießen, durchfuhr Yuuki ein Zittern und ein Schaudern und er fühlte sich so gut... Sie tauschten weitere Küsse, wobei es dem Älteren schwerfiel, seine Augen zu schließen, solange Kominato ihn dabei ansah. Diese goldenen Augen übten eine unheimliche Anziehungskraft auf ihn aus.
„Warum versteckst du deine Augen hinter deinem Haar?“, wollte Yuuki zwischendurch wissen und streichelte wieder durch den Pony.
Kominato lächelte geheimnisvoll.
„Du hättest mich trotzdem nicht angesehen“, antwortete Kominato. „Aber so konnte ich wenigstens dich ansehen.“
Yuuki hielt inne und verband ihre Blicke miteinander.
„Ist das dein Ernst? Du hast mich die ganze Zeit beobachtet?“, fragte der Captain perplex, denn das war ihm völlig entgangen!
„Ja“, nickte Kominato. „Es stand mir nicht zu, mich dir anderweitig zu nähern, solange ich noch nicht einmal annähernd in deine Reichweite beim Baseball gelangt bin.“
„Und das war beim Spiel gegen Inashiro anders?“
„Du hast Hilfe gebraucht, die dir niemand geben konnte“, erklärte der Jüngere.
„... Du scheinst mich gut zu kennen, Haruichi.“
Er konnte nicht verhindern, dass seine Stimme etwas bitter klang, aber woran lag das? Etwa daran, dass er sich ausspioniert fühlte? Nein. Vielleicht, weil Kominato zu viel über ihn wusste, weil er allein durch seine Beobachtungen die richtigen Schlussfolgerungen ziehen konnte?
„Du bist der Captain, Yuuki-senpai, du hast niemanden, den du ständig beobachten musst, um einmal so gut wie er zu werden“, sagte Kominato ruhig und schmiegte sich noch etwas mehr an ihn. „Du musst alle Spieler im Auge haben.“
„Dann hätte ich auch dich bemerken müssen“, sagte Yuuki und diesmal klang er sehr enttäuscht.
Kominato schüttelte lächelnd den Kopf und initiierte von sich aus einen süßen Kuss. Yuuki war davon etwas überrascht, fing sich aber schnell und intensivierte die Berührung, indem er seinen eigenen Mund leicht öffnete, um Kominatos Unterlippe zwischen die Zähne zu nehmen. Ganz sanft knabberte er daran, leckte mit der Zunge über die malträtierte Stelle und schob sie vorsichtig in Kominatos Mund. Eine heiße und feuchte Mundhöhle empfing ihn und er spürte auch, dass der Jüngere seine Lippen etwas weiter machte. Sein Atem ging stoßweise gegen Yuukis Wange und es ließ ihn etwas ungeduldig und aufgeregt werden. Zunächst irrte die Zunge des Captains ein wenig ziellos in dem unbekannten Gebiet umher, doch dann fand sie ihren Gegenpart, mit dem sie sich zärtlich anfreundete. Sie umspielten einander, anfangs etwas ungeschickt, aber bald enthusiastisch und leidenschaftlich, und Yuuki hielt Kominatos Hinterkopf fest, damit der Junge ihm nicht entwischte, falls er das vorgehabt hätte. Doch diesen Anschein erweckte Kominato keineswegs. Der Junge focht eifrig mit seiner süßen Zunge gegen den Eindringling in seinem Mund und versuchte seinerseits, Yuukis Mund zu erobern, was ihm gewährt wurde, allerdings natürlich nicht ganz freiwillig, eher wurde Yuuki von Kominatos Aktivität ein wenig überrumpelt. Sie mussten sich mehrmals zum Luftholen trennen, wenigstens ganz kurz, doch sie waren sehr vertieft in ihren Kuss, sodass sie niemanden bemerkt hätten. Glücklicherweise ließ man sie in Ruhe, denn es tauchte niemand auf.
Yuuki reichte es bald nicht mehr, mit seiner Zunge allein zu kämpfen, und so wanderte seine freie Hand über die zierliche Gestalt seines Kohai. Er... er wollte ihn. Yuuki wollte Kominato noch mehr spüren, noch intensiver, noch... Er schluckte hart und löste sich von den weichen Lippen, dem heißen, gierigen Mund, der frechen Zunge. Dann legte er beide Arme um den Jüngeren und zog ihn in dieser Umarmung mit sich zu dem grasbewachsenen Wall, nur wenige Schritte vom Zaun entfernt, wo er sich sinken ließ und Kominato auf den Rücken legte.
„Haruichi“, sagte Yuuki wieder und strich durch den rosa Pony. „Ich... ich will noch mehr.“
Die dunklen Augen des Captains flehten sein Gegenüber an, ihn zu verstehen, damit er diese Peinlichkeit nicht laut aussprechen musste, und Kominato schien ihn zu verstehen. Er lächelte nervös und nickte.
„Okay...“
Yuuki beugte sich über ihn, stützte sich links und rechts vom bonbonfarbigen Schopf ab und küsste ihn erneut innig, begann das ganze gerötete Gesicht zu liebkosen, schmuste über den Kieferbogen und küsste die weiche Haut am Hals hinab. Tatsächlich, der Junge war ganz weich! Wieso spielte er dann so einen rauen Sport? Es waren diese Widersprüche, die Yuuki anspornten, noch mehr zu erkunden auf einem Gebiet, auf dem er sich überhaupt nicht auskannte. Hoffentlich tat er dem Kleinen nicht weh, das wollte er irgendwie nicht...
Stoff störte ihn auf seinem Weg über den nackten, weichen Körper des Jüngeren, also zog Yuuki ihm das weiße Hemd aus und das blaue Shirt, das er darunter trug. Kominato brannte vor Scham, aber das erregte Yuuki nur noch mehr. Er legte seine rechte Hand auf die schmale, weiße Brust, direkt aufs Brustbein, und strich langsam hinab Richtung Bauchnabel. Kominato zuckte dort heftig zusammen und atmete schneller, während Yuukis Herz zu rasen anfing. Seine Hand legte denselben Weg zurück, den sie gekommen war, glitt dann über die rechte Brustwarze und strich die Seite hinab bis zum Hosenbund. Diese Bewegung wiederholte Yuuki einige Male, küsste ab und zu Kominatos Mund, dann seine Brust und seinen Bauch, vor allem die empfindliche Stelle knapp über seinem Bauchnabel, und lächelte. Er fühlte sich seltsam glücklich und ruhig und aufgeregt, alles auf einmal. Nach einer Weile saugte er an der Haut über dem letzten Rippenbogen und hinterließ dort ein dunkelrotes Mal, über das er mit den Fingern strich. Kominato verharrte angespannt, aber widerstandslos unter ihm und behielt ihn wohl im Blick. Gott, war dieser Junge entzückend! Wenn Yuuki ihn streichelte, bekam der Kleine eine feine Gänsehaut und manchmal seufzte er auch vor Genuss, was wiederum dafür sorgte, dass Yuuki eine Gänsehaut bekam und wieder diese merkwürdige Ungeduld empfand. Er zupfte, während er Kominato leidenschaftlich und fordernd küsste, am Hosenbund herum, bis Kominato seinen Hintern anhob und es somit dem Captain gestattete, sie ihm auszuziehen. Yuuki kam der stummen Aufforderung nach, streifte auch die Socken und Schuhe mit ab und platzierte sich zwischen den Beinen.
„Yuuki-senpai“, keuchte Kominato schon vollkommen erregt, „du... musst dich auch ausziehen.“
Yuuki nickte und zog sich das Shirt über den Kopf und warf es achtlos hinter sich.
„Du bist ja ganz schön schamlos“, neckte er den Jüngeren, der seine Hände über Yuukis Brust irren ließ.
Gott, das fühlte sich schön an...
„I-ich fühle mich unwohl bei dem Gedanken, dass... uns jemand sehen könnte, aber... ich weiß auch, dass uns nichts mehr aufhalten kann“, stieß Kominato hervor und blickte den Captain ernst an. „Oder?“
Yuuki streichelte erneut sein Gesicht, tupfte ihm mehrere federleichte Küsse auf Stirn, Nase und Mund und machte dann seine Finger mit den weichen Schenkeln des Kohai bekannt.
„Ich fühle mich schlecht, dich so auszunutzen, Haruichi“, sagte Yuuki leise. „Ich habe keine Ahnung, was gerade mit mir passiert...“
Kominato nahm Yuukis Gesicht in seine Hände und streichelte ihn sanft.
„Finden wir es heraus, Yuuki-senpai.“
„... Jetzt will ich, dass du mich Tetsuya nennst“, grinste der Ältere.
„Wa-? Hm, na gut... T-Tetsuya...“
„Du bist wirklich süß, wenn du verlegen wirst“, säuselte Yuuki in Kominatos Ohr und biss liebevoll ins Ohrläppchen.
Sie liebkosten einander noch eine ganze Weile, bis sie sich einig waren, den nächsten Schritt zu wagen. Dafür wurde Kominato seine Unterhose los und lag nun vollständig entblößt unter Yuuki, der ihn eingehend musterte, von den Zehen bis zum rosa Haarschopf, der sich um ihn ausgebreitet hatte. Endlich konnte er die goldenen Augen sehen und er verstand das Gefühl, sie vor dem Rest der Welt verstecken zu wollen. Niemand sollte jemals diese wunderschönen Augen zu Gesicht bekommen, niemand!
Kominato packte Yuukis Handgelenk und nahm drei Finger in den Mund, um daran zu lutschen. Yuuki beobachtete ihn dabei und spürte seine eigene Erregung wachsen und steif werden. Sie drückte etwas gegen seine Wäsche und bettelte um Freigang, aber im Moment war der Captain anderweitig beschäftigt. Seine andere Hand triezte Kominatos Genital mit flüchtigen Berührungen: Er fuhr mit einem Fingernagel von der Wurzel aus nach oben und nahm denselben Weg zurück, massierte sanft die Hoden und wiederholte das Ganze von vorn. Mehrmals stöhnte der Junge gedämpft und Yuuki bekam einen leichten Biss in die Finger, doch Kominato reckte sich ihm entgegen und so fuhr Yuuki fort, ihn ein wenig zu verwöhnen. Von der Körpergröße her reichte er sogar trotz des ausgestreckten Arms mit dem Mund sehr gut an Kominatos Männlichkeit heran und hauchte einige Küsse auf das heiße Fleisch. Danach setzte er seine Zunge ein und strich ein paar Mal darüber, leckte die Spitze und pustete seinen Atem über die feuchten Stellen. Kominato kam nicht mehr aus seiner Erregung heraus, das konnte Yuuki sehen; das Glied versteifte sich und wuchs, seine Brust hob und senkte sich hektisch und er wand sich, weil er nicht wusste, wohin mit seinen Gefühlen. Yuuki öffnete seine Lippen und nahm die Eichel in den Mund, saugte daran, langsam und gründlich. Nicht eine einzige Sekunde lang kam ihm irgendein Gedanke in den Sinn, etwa wieso er gerade tat, was er gerade tat oder dass er überhaupt keine Ahnung hatte, was er eigentlich tun musste, damit es auch für Kominato schön war. Er stellte sich nicht mal die Frage, wie das alles gekommen war, denn eigentlich gab es hierfür keinen Anlass,... oder?
Yuuki nahm Kominatos Penis tiefer in den Mund. Es schmeckte nicht, aber es fühlte sich seltsam gut an und wenn er das leise Stöhnen des Jüngeren richtig interpretierte, dann fühlte dieser dasselbe. Die freie Hand des Captains hatte eine Weile über den Unterbauch des anderen gestreichelt und stützte nun die Männlichkeit, die Yuuki mit seiner Zunge reizte, indem er eine pochende Ader entlangfuhr, sie bis zur Spitze verfolgte und wieder abließ.
„Yu-Yuuki-senpai!“, keuchte Kominato und entließ Yuukis Finger aus seinem Mund.
„Haben wir uns nicht auf Tetsuya geeinigt?“, fragte Yuuki ein wenig berauscht zurück, bevor er sich das steife Glied erneut einverleibte.
„Ah, Tetsuya“, stöhnte der Kleine daraufhin und er stieß zuckend in Yuukis Mundhöhle.
Der Captain legte seine Hand zurück auf den Unterbauch und bewegte nun seinen Kopf auf und ab, dabei saugte er an dem festen Fleisch, in dem es zu brodeln begann. Beinahe hätte er vergessen, was mit seiner anderen Hand war, denn die hatte doch eine wichtige Aufgabe zu erfüllen! Zwar war das alles Neuland für Yuuki und er hatte wirklich keine Ahnung von Analsex, aber... der kleine Kominato schien etwas darüber zu wissen, also gab er ihm ein paar Anweisungen. Die befeuchteten Finger sollten dazu beitragen, den Jüngeren nicht nur zu penetrieren, sondern auch für Größeres vorzubereiten. Einen Finger tauchte der Captain vorsichtig in den Eingang. Mit so viel Widerstand hatte er eigentlich nicht gerechnet, deshalb fühlte es sich merkwürdig an. Er ließ von dem harten Glied ab und sah Kominato an.
„Wie fühlst du dich?“, fragte er.
„K-komisch“, antwortete Kominato und ruderte mit seinen Armen über den grasigen Boden, als suchte er nach Halt.
„Hm“, summte Yuuki.
„Nimm noch einen Finger“, schlug Kominato vor.
Yuuki gehorchte – und bereute es fast, als seine beiden Finger durch Kominatos Muskeln zusammengequetscht wurden. Der Kohai atmete flach und plötzlich fiel Yuuki auf, dass sich seine Brustwarzen aufgerichtet und vergrößert hatten. Er beugte sich darüber und berührte sie beinahe mit seinen Lippen, als Kominatos Hände den Weg in sein Haar fanden und ihn reichlich unsanft herunterdrückten. Die Brustwarzen waren wirklich ganz hart! Yuuki nahm sie in den Mund und lutschte an ihnen, wobei er zweierlei bemerkte. Erstens: Kominato stöhnte vor Wohlgefallen. Zweitens: Er entspannte sich, sodass Yuuki seine Finger mehr bewegen konnte. Er krümmte sie leicht, bald mehr, er entzog sie und schob sie wieder hinein und schließlich öffnete er sie scherenartig. Der Junge unter ihm wurde fast wild bei diesen Bewegungen und keuchte Yuukis Namen wie ein Mantra. Mit dem dritten Finger tat der Captain genau dasselbe, wechselte dafür die Brustwarze, aber dann hielt er inne.
Auf Kominatos Bauch hatte sich eine kleine Pfütze gebildet, doch das war kein Sperma, sondern... Tränen. Wie kamen die denn dahin? Und wieso sah Kominato ihn so seltsam an?
„Tet...suya?“
Moment, Yuuki weinte? Warum denn das? Und warum ausgerechnet jetzt? Ah... Er hatte es doch gewusst, es würde noch kommen, das Gefühl, doch es hätte sich wirklich einen passenderen Zeitpunkt aussuchen können!
„Tut... tut mir leid, Haruichi, ich... das Spiel... die Nationals...“, stammelte Yuuki und vor seinen Augen verschwammen die Linien und die Farben der Dunkelheit, selbst Kominatos goldene Augen wurden unscharf.
„Es ist gut“, beruhigte Kominato ihn und streichelte ihm den Kopf. „Wein ruhig.“
Sie küssten sich und dann bemerkte Yuuki auch Kominatos Tränen, die sich einen Weg aus den göttlichen Augen gesucht hatten. Yuuki zog seine Finger aus Kominato und sah ihn blinzelnd an.
„Bist du bereit, Haruichi?“
„Ja, Tetsuya“, sagte Kominato und lächelte sanft.
Sie tauschten einen weiteren Kuss und küssten sich die Tränen fort, dann drang Yuuki vorsichtig in den schlanken Körper ein.
„Ah... Aaaaah... Tet-Tetsuya!“, stöhnte Kominato immer wieder und bewegte sich ihm entgegen.
Ein Beben fuhr durch seinen Körper, das konnte der Captain deutlich sehen, und eine langanhaltende Gänsehaut folgte. Wenn der Junge die Zähne zusammenbiss, küsste Yuuki ihn liebevoll auf den Mund oder auf die Brust oder direkt in die Halsbeuge, sodass Kominato sich entspannte und die prickelnden, ziehenden Schmerzen in Lustgefühle umwandeln konnte. Dann fing er an, das steife Glied Kominatos zu pumpen. Die schmalen Finger des Jüngeren waren tief in Yuukis Oberarme gekrallt, bis sie auf seinen Rücken wanderten und dort über die Schulterblätter kratzten. Die Jungen legten gleichzeitig den Kopf in den Nacken und stöhnten, als Yuuki sich vollständig in Kominato versenkt hatte, vereinten ihre hungrigen Lippen zu einem verlangenden Kuss, obwohl sie kaum noch Kontrolle über ihren Körper hatten, und gaben sich ihrer Ekstase hin. Yuuki stieß immer wieder in einem bestimmten Rhythmus in den zuckenden, heißen Körper, veränderte nach einer Weile das Tempo und den Stoßwinkel und brachte Kominato zum Schreien, was ungehört in Yuukis Mund verhallte. Für den Captain war es ein absolut neues, aufregendes Gefühl, es berauschte ihn, ließ ihn abheben und schwindlig werden. Jeder Stoß in die feuchte Enge machte ihn mehr an, obwohl Kominato seine Augen geschlossen hatte. Lust überrollte ihn, brach wie eine mächtige Welle gegen meterhohe Klippen und spülte Yuuki mit einem sinnraubenden Gefühl direkt in den Abgrund seines Höhepunkts.

Atemlos und mit schmerzhaft hämmerndem Herzen kam Yuuki wieder zu sich. Es war noch dunkel, also schien nicht so viel Zeit vergangen zu sein. Er bemerkte, dass er auf etwas Weichem und Warmem lag, das süß duftete. Tief atmete er den Geruch ein und leckte über die Oberfläche, die leicht salzig schmeckte. Dann stützte er sich auf seine Arme, die noch irgendeinen Kontakt zum begrünten Boden hatten, und richtete sich auf.
Er war auf Kominato zusammengebrochen. Der Junge lag mit immer noch hektischer Atmung und geschlossenen Augen unter ihm, alle Gliedmaßen erschöpft von sich gestreckt. Auf seinem Bauch und seiner Brust schimmerten feuchte Flecken im schwachen Licht des Mondes und Yuuki nahm auch an sich selbst ein klebriges Gefühl an diesen Stellen wahr. Oh, und er steckte noch in Kominato drin. Als er sich zurückzog, folgte ihm eine zähe Flüssigkeit und tropfte auf die Erde. Oje, er war wohl direkt in Kominato gekommen... Aber es hatte sich so gut angefühlt! Hoffentlich war es für den Kohai auch so schön gewesen...
„T-Tetsuya?“, erklang eine heisere, liebliche Stimme.
„Ja, ich bin hier, Haruichi. Wie geht es dir?“
Der Jüngere rieb sich die Augen und kniff sie dann erschrocken zusammen.
„Naja... Es tut weh, ein bisschen“, gab er verlegen zu.
„Entschuldige.“
Yuuki streichelte ihn zärtlich und half ihm dann beim Aufsetzen.
„Wir, ähm, sollten duschen gehen“, schlug Yuuki vor.
Kominato blickte an sich hinab und nickte.
„Jawohl, Captain.“
„Ts“, machte Yuuki und umarmte den Kleinen vorsichtig. „Wehe, du sprichst mich wieder mit Captain an...“
„Aber die anderen werden es seltsam finden, wenn wir-“
Yuuki drückte ihm schnell einen Kuss auf die Lippen und jeglicher Widerspruch erstarb.
„Darüber machen wir uns Sorgen, wenn es soweit ist“, sagte er entschlossen und sie standen auf. „Ich bin müde und möchte das mit dir in einem wachen Zustand besprechen, Haruichi.“
Sein Kohai lächelte und schmiegte sich an seine nackte Brust.
„Ehrlich? Das war für dich keine einmalige Sache, Tetsuya?“
Yuuki hob mit seinem Zeigefinger das süße Gesicht an und küsste den weichen Mund innig.
„Es war keine einmalige Sache für mich, Haruichi. Ich möchte gern mehr Zeit mit dir verbringen.“
Und in dem Moment, da Kominato strahlender lächelte als die Sonne, denn so sehr blendete es den Captain, wusste Yuuki, dass er niemals glücklicher sein könnte mit einem anderen als Kominato Haruichi an seiner Seite. Das war auch der Grund, weshalb er dem verlorenen Spiel gegen die Inashiro nicht sonderlich hinterhertrauerte. Es war, wie Kominato gesagt hatte: nur ein Spiel.
Dieser löste sich rasch aus der innigen Umarmung und warf Yuuki sein Shirt zu.
„Komm schon, beeil dich, Tetsuya, lass uns duschen gehen!“
Und das taten sie auch.


Vielen Dank fürs Lesen!

Wenn Dir, geneigter Leser, diese Geschichte gefallen hat, dann schaue doch gern auch bei meinen anderen Geschichten vorbei. Die nächste Fanfiction von mir findest Du Anfang Oktober 2019 unter dem Titel „Followed“, die im Kuroko-no-basuke-Universum spielt. Ich würde mich sehr über Deinen Besuch freuen.
Review schreiben