Infectious

von ju-on
GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
J-Hope Jimin Kim Seokjin RM Suga V
14.09.2019
09.11.2019
5
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Was packt man bei einer Zombieapokalypse ein? Taehyung hat da so seine Ideen.



Taehyung

„Tae, wenn ich dir noch einmal sagen muss, dass du von Jungkook runtergehen und dich anschnallen sollst, bitte ich Natalie anzuhalten, damit es eines der super kuschligen Monster für mich tun kann“, schalt Jin zum dritten Mal in fünfzehn Minuten.

„Hyung, ich habe Angst. Nur wenn ich auf Jungkooks Schoß sitze, fühle ich mich ein wenig besser. Nur deswegen kann ich mich gerade mit dir unterhalten. Kookie ist meine Kraft.“ Taehyung legte seinen Kopf auf Jungkooks Schulter und vergrub sich tiefer in dessen Armen. Jungkook presste ihn näher an sich. „Stimmt doch, oder, Kookie?“

„Ich beschütze dich immer, Hyung“, sagte Jungkook und rieb seine Wange an Taehyungs Haaren, „Aber Jin-Hyung hat recht. Du solltest dich anschnallen, falls was passiert.“

„Na schön“, seufzte Taehyung, glitt von Jungkooks Schoß auf den Sitz zwischen ihm und Jin, „Ich schnalle mich an, aber ich weigere mich weiter wegzugehen.“

Er zog sich den Gurt über die Brust und schnallte sich an, ehe er sich aufsetzte, um die anderen Insassen des Vans zu begutachten. In der mittleren Reihe schaute Namjoon gedankenverloren aus dem Fenster, während Jimin neben ihm, scheinbar schlafend, den Kopf an die Kopfstütze gelehnt hatte. Tae allerdings hatte die Vermutung, er tat nur, als schliefe er, damit er mit niemanden reden musste. Natalie, die kämpferischste Amerikanerin, die er je getroffen hatte, fuhr den Van und Yoongi und Hoseok saßen zusammen auf den Beifahrersitzen. Hoseok hatte sich zusammengekauert und erschien so viel kleiner, als er wirklich war, während Yoongi ihn eng an sich gezogen hatte und hin und wieder etwas ins Ohr flüsterte. Er wollte sich beschweren, weil sie so sitzen durften, aber er und Kookie nicht, aber er wusste, Hoseok brauchte diese Nähe, also hielt er seinen Mund.

Von der vorderen Sitzreihe räusperte sich jemand und das Geräusch hallte durch die Stille im Van.

Natalie wollte etwas sagen, während sie den Van mit fünfundsiebzig Meilen pro Stunde über eine Interstate fuhr. „Macht es jemandem was aus, wenn ich das Radio anmache? Es gibt eine gute Nachrichtensendung, die hier ausstrahlt. Vielleicht bekommen wir so ein paar Informationen?“

Namjoon schüttelte den Kopf, als wolle er sich wachrütteln.

„Das ist eine gute Idee“, antwortete er ihr auf Englisch.

Taehyung beobachtete, wie sie sich rüber lehnte und ein Gerät am Armaturenbrett zwischen ihr und Yoongi anstellte. Sie drückte einen Kopf und das Radio begann durch die Kanale zu scannen, pausierte jedes Mal vier oder fünf Sekunden lang, bis das Signal klar genug war, um eine Übertragung zu empfangen. Tae hörte Gesprächsfetzten in ruhigem Englisch oder hektische Monologe, Stücke von Liedern, die ihm unbekannt waren und andere, die er wie seine Westentasche kannte, bis Natalie das zweite Mal auf einen Knopf drückte und den Sender auswählte, nachdem sie gesucht hatte. Sie stellte die Lautstärke ein, damit man es im ganzen Van hören konnte, aber nicht das schlafende, oder so tuende, Mitglied der Gruppe weckte.

„Entschuldigt“, sagte sie über das Radio hinweg, „Es ist alles auf Englisch, aber du scheinst es ganz gut zu verstehen.“

Sie sprach zwar mit allen Insassen des Fahrzeuges, aber Tae wusste sie richtete sich an ihren Leader. Jeder arbeitete daran seine Englisch Skills zu verbessern, aber sie sprachen nicht fließend wie Namjoon. Ganz besonders Taehyung hatte sich in den letzten Jahren bemüht, weil er wusste wie viele internationale Fans es gab, aber sein Fortschritt war um einiges langsamer, als er es wollte. Ein paar Tage in den USA festzustecken, waren vielleicht wie eine extra Lernstunde. Vielleicht könnte er seinen Akzent ein wenig verfeinern, indem er sich mit Natalies Großeltern unterhielt. Dieser Abend war das schrecklichste, was Taehyung je erlebt hatte, aber sie alle hatten überlebt. Nicht einer von ihnen, von Namjoons Knieverletzung mal abgesehen, hatten mehr als einen Kratzer oder eine Beule abgekommen und Big Hit arbeitete daran sie rauszuholen. Es war also an der Zeit das Positive zu sehen.

Taehyung legte seinen Kopf auf Jungkooks Schulter und schlang seine Arme um den Ellenbogen des anderen Mannes. Jungkook blickte zu ihm runter, zwang sich ein kleines, beruhigendes Lächeln auf die Lippen, ehe er wieder aus dem dunklem Fenster schaute. Tae wusste, er konnte nicht wirklich etwas erkennen. Es war mitten in der Nacht und sie befanden sich auf einem ländlichen Teil der Interstate. Lichter gab es wenige und in großen Abständen. Aber er wusste auch, Jungkook würde nicht schlafen können, wenn er sich fühlte, als könne er etwas machen – wie Wache halten zum Beispiel.



„Danke, Kookie“, flüsterte Taehyung in Jungkooks Ohr. Jungkook schaute wieder zu ihm und zog fragend seine Augenbrauen zusammen. „Dass du auf mich aufpasst. Dass du mich nicht hast sterben lassen. Dass du du bist.“

Mit seiner freien Hand strich Jungkook die Haare aus Taehyungs Gesicht, fuhr mit seinen Finger über sein Ohr, ehe er seine Hand auf seinem Hals ruhen ließ.

„Immer“, wisperte er zurück. Die Intensität des einzelnen Wortes bedeutete so viel mehr, als wenn er einen ganzen Schwall bedeutungsloser Floskeln losgelassen hätte.

Taehyung legte seinen Kopf zurück auf Jungkooks Schulter, als der Mann seine Hand zurückzog und sich wieder der Außenwelt zuwandte. Die Stimmen aus dem Radio drangen langsam zu Taehyung durch. Er konzentrierte sich auf die halbwegs vertraute Sprache, begann Wörter herauszupflücken, die er kannte und setzte die Punkte zusammen, die von dem Radiosprecher kommuniziert wurden. Die trainierte Stimme war weich und klar, aber Tae konnte die kleine Unruhe hören, die der Mann nicht verbergen konnte. Den ganzen Bericht hinweg fühlte er die unterschwellige Angst.

Er setzte sich auf und lehnte sich vor, um seine Hand auf Namjoons Schulter zu legen.

„Was sagen sie?“, wollte er wissen, nicht sicher, ob er das wirklich wissen wollte, aber er verstand die Wichtigkeit, wenigstens eine Ahnung von dem zu haben, was um sie herum geschah.

Namjoon drehte sich zu Taehyung um und dann noch weiter, um Jin anzublicken, ehe er sprach: „Eigentlich nicht viel. Ich meine, es ist schlimm, wirklich schlimm. Genau wie es unsere Eltern gehört haben. Es ist eine Art Infektion, die sich verdammt schnell ausbreitet. Wie es scheint wird sie durch Speichel übertragen, vielleicht auch Blut. Sie wird nicht durch die Luft übertragen, was gut ist, aber sie wissen nicht, wie es angefangen hat und es ist vollkommen neu. Also wissen sie auch nicht, wie man sie behandelt oder stoppt.“

Er machte eine Pause, schaute sich im Van um, um zu sehen, wer ihm zuhörte. Jeder, auch Jimin, wie Tae annahm, war hellwach und hatten ihre Augen auf den Leader gerichtet.

„Es scheint an der Ostküste der USA angefangen zu haben. Sie haben den Autobahnverkehr gestoppt. Es war also gut, dass wir gefahren sind, sonst säßen wir jetzt in New Jersey fest. Ich weiß nicht, wo wir dann hätten hingehen sollen.“

Er schaute zu Natali, stellte Augenkontakt durch den Rückspiegel her. Sie nickte ihm zu, erkannte ihre Rolle in der Situation an.

„Also ist auch der internationale Reiseverkehr eingeschränkt worden, wie unsere Eltern gesagt haben?“, fragte Jimin mit gedämpfter Stimme, „Wir werden nicht von hier wegkommen.“

„Ja“, bestätigte Namjoon, „Es gibt nirgends internationalen Reiseverkehr, zumindest bis sie herausfinden, wo es Infizierte gibt und wo nicht. Wie es im Moment klingt, scheint es sich nur in Nordamerika zu verbreiten.“

„Das ist gut, oder?“, sagte Jungkook, „Ich meine, wenn es nur hier ist, dann sind unsere Familien sicher.“

„Ja, Kook, das ist gut“, versicherte Yoongi vom Vordersitz.

„Ist da noch was, Joon?“, fragte Jin, „Irgendwas wie man sich schützen kann? Wie man eine Infektion verhindert?“

„Sie wissen noch nicht viel. Er sagt nur immer wieder, man soll sich von belebten Orten fernhalten, zuhause bleiben und Menschen so weit es geht meiden. Wir können nicht zuhause bleiben, also schätze ich, ist das das nächst beste.“

Namjoon versuchte Ruhe auszustrahlen, als würden die Informationen und mit ihrem halbfertigen Plan fortzufahren sie irgendwie schützen. Aber Taehyung sah die Falte zwischen seinen Augenbrauen und die Spannung in Schultern und Hals, immer besonders dann sichtbar, wenn er beunruhigende Nachrichten weitergeben musste, ohne die Member zu ängstigen. Normalerweise hatten diese beunruhigenden Nachrichten immer mit vollgestopften Terminplanern und extra langen Tanzstunden zu tun.

Taehyung konnte sich nur den Druck vorstellen, unter dem Namjoon in diesem Moment litt. „Joon-Hyung, dein Plan hat uns bis jetzt alle beschützt. Ich vertraue dir.“

„Danke, Tae“, sagte Namjoon, beugte einen Augenblick den Kopf unter, was, wie Taehyung annahm, wegen des Gewichts der Verantwortung war, bevor er wieder hochsah und ein Lächeln auf seine Lippen zwang. „Wir werden das schaffen.“

Mit klarer und bestimmter Stimme mischte sich Natalie ein: „Hört zu, wir sind ungefähr zwanzig Minuten vom Haus meiner Großeltern entfernt. Es gibt nichts zwischen dieser Stadt und ihrem Grundstück. Ich denke, wir sollten tanken und einkaufen gehen, um auf der sichereren Seite zu sein. Wenn wir flüchten müssen, aus irgendeinem Grund, hätte ich lieber einen vollen Tank und einige Vorräte.“

„Ist das eine gute Idee?“, fragte Jimin und schaute zwischen Namjoon und Natalie hin  und her, „Ich meine, als wir das letzte Mal angehalten haben, wurde es zu einem Blutbad. Ich glaube, das schaffe ich nicht noch einmal. Nicht heute.“

Namjoon zögerte, bevor er antwortete. Wägte das Für und Wieder ab jetzt anzuhalten oder am Morgen zurückzukommen.

„Natalie hat recht. Wenn wir bis morgen warten, ist es viel wahrscheinlicher, dass die Infektion bis hier hin vorgedrungen ist. Wir sollten möglichst vorbereitet sein.“

„Es gibt einen 24 Stunden Einkaufsladen mit einer Tankstelle daneben. Dort halte ich. Wir handeln nach demselben Prinzip: warten, ob jemand rein oder rausgeht, bevor wir aus dem Van steigen.“ Natalie bog ab und fuhr auf die rechte Spur, bereit in ein paar Meilen die Ausfahrt zu nehmen.

Tae schaute zu Namjoon, schätze seine Reaktion ab, weil Natalie Befehle gab, ohne sie vorher mit ihm zu besprechen. Er sah die Spannung um dessen Augen, aber der Leader hielt jedes Argument zurück, musste ihr eingestehen, die Umgebung zu kennen und er vollkommen verloren wäre.

„Das klingt nach einem festen Plan“, bestätigte Namjoon, „Von dem, was wir im Radio gehört haben, denke ich nicht, dass sich die Infektion schon bis hier hin ausgebreitet hat, aber bitte bleibt zusammen und haltet die Augen offen. Wenn euch etwas komisch vorkommt, zögert nicht mir das mitzuteilen“, Er blickte zu Natalie, fing ihren Blick wieder über den Rückspiegel ein, „oder Natalie.“

Yoongi wandte sich zu Namjoon: „Hobi und ich werden im Van warten.“

Er schaute zu Hoseok, um dessen Reaktion zu sehen, bevor er sich wieder Namjoon zuwandte. Taehyung konnte Hoseok nicht sehen, aber er sah, wie Yoongi einmal zustimmend mit den Kopf nickte, ehe er fortfuhr.

„Wir behalten die Schlüssel hier. So können wir den Van startklar machen und abhauen, sobald alle wieder da sind. So ist das Risiko nicht so groß, wenn es nicht alle rechtzeitig schaffen sollten.“

Natalie stimmte den Plan auf Englisch zu. „Das macht Sinn. Du bist schnell zu Fuß und Hoseok scheint ein guter Kämpfer zu sein. Ihr zwei könnt unseren Fluchtweg freihalten.“

„Wie machst du das?“, fragte Namjoon nach, „Woher kannst du Koreanisch?“

Sie packte das Lenkrad ein wenig fester. Selbst vom hinteren Teil des Fahrzeuges konnte Taehyung die… Emotionen… von ihr spüren, während sie über eine Antwort nachdachte, ehe sie auf Koreanisch antwortete, sodass sie jeder verstand.

„Es gab da mal jemanden. Er ist Koreaner. Wir waren lange genug zusammen, somit konnte ich die Sprache ein wenig lernen. Ich verstehe mehr, als ich sagen kann, aber selbst das rostet ein.“

„Woah“, staunte Jimin und richtete sich auf seinem Platz auf, „Du hast einen Koreaner gedatet? Aus Korea? Oder waren seine Eltern von da und er ist hier geboren worden?“

„Das spielt keine Rolle und ich will nicht darüber reden. Es ist vorbei.“ Sie sah geradeaus und holte tief Luft. „Die Ausfahrt ist gleich da vorne. Lasst uns darauf konzentrieren zu tanken und Essen zu holen und dann von hier zu verschwinden.“

Namjoon nickte. „Natalie hat recht. Wir müssen uns konzentrieren. Yoongi und Hoseok, ihr bleibt im Van. Das hier ist eine belebtere Gegend, ihr solltet also versuchen Hoseoks Eltern zu erreichen. Ich habe die Karte, also werde ich tanken und dann zu euch in den Laden stoßen. Ihr kauft was zu essen. Und ich meine nicht nur Süßkram, sondern richtiges Essen. Wir können nicht mit nichts auftauchen und wir können nicht erwarten, von Natalies Großeltern durchgefüttert zu werden, bis Big Hit einen Weg gefunden hat, uns nach Hause zu bringen.“

Natalie betätigte den Blinker und lenkte den Van von der Interstate auf eine Ausfahrt zu, die an einem Stoppschild endete. Sie bog rechts ab, weg von der Interstate, in Richtung einer Einkaufsmeile, die sich neben einer großen Einkaufsladenkette befand. Die Zapfsäulen, die zu dem Einkaufsladen gehörten, befanden sich hinter dem Parkplatz, so weit vom Eingang des Ladens entfernt, wie es ging und dennoch noch im Einkaufszentrum. Trotz der späten Stunde befanden sich Autos auf dem Parkplatz und da es nur wenige Flutlichter gab, gab es viele dunkle Ecken und Verstecke, wo vielleicht infizierte Menschen, Monster und Zombies lauerten.

Natalie ließ den Wagen vor einer Zapfsäule ausrollen. „Der Weg zur Tür ist viel länger, als ich ihn Erinnerung habe.“ Sie atmete frustriert aus. „Von hier aus können wir nicht gut sehen. Ich denke, wir sollten jetzt tanken, während alle im Van bleiben und dann näher am Laden parken. Ihr zwei“, sie nickte mit dem Kopf zu Yoongi und Hoseok, „könnt trotzdem im Van warten, während wir anderen reingehen.“

Sie drehte sich zu Namjoon, schien sich an seine Rolle als Leader der Gruppe zu erinnern. „Ist das ok für dich?“

Langsam nickte Namjoon. „Das macht am meisten Sinn. Ich gehe tanken.“

Er zog die Tür des Vans auf und lehnte sich raus, um sich in der Gegen umzusehen, bevor er einen Fuß auf den Asphalt setzte. Er zuckte zusammen, als er sein Gewicht auf sein verletztes Knie lagerte. Jin kletterte hinter ihm raus, fasste nervös nach Namjoons Ellenbogen, ehe er ihn losließ, um den Tank aufzufüllen. Taehyung beobachtete, wie die Beiden einander anblickten, als könne kein anderer sie sehen oder hören, kommunizierten stumm mit den Augen, bevor Namjoon tatsächlich etwas sagte.

„Was machst du hier draußen? Steig wieder ein.“

„Ich lasse dich nicht alleine hier draußen. Du sollst dich auf das Tanken konzentrieren, nicht dich umsehen.“

„Du deckst meinen Rücken?“ Namjoon stieß ein leises Lachen aus.

„Ich deck deinen Rücken“, erwiderte Jin, seine vollen Lippen verzogen sich zu einem erleichterten Lächeln.

„Du spielst zu viele Videospiele, Jin.“ Auf Namjoons Wangen zeichneten sich Grübchen ab, als er das erste richtige Lachen zeigte.

Jin schien seinen Blick nicht von Namjoons Gesicht abwenden zu können. „Ich denke, diese Fähigkeiten sind jetzt ganz praktisch. Ich glaube, ich kann ein bisschen, was ich aus Resident Evil gelernt habe, in die Wirklichkeit übertragen.“

Namjoon rollte die Augen. „Du bist genauso schlimm wie Tae mit seinen Gruselfilmen.“

Taehyung holte scharf Luft. „Yah! Das wird uns helfen. Warte nur ab!“, brüllte er aus dem Van. Es war ihm absolut nicht peinlich von seinen Hyungs beim Lauschen erwischt worden zu sein.

Namjoon hörte das Klacken der Spritze, das den vollen Tank anzeigte. Er zog den Hahn aus dem Tank, bevor er ihn wieder an die Zapfsäule steckte, sich die Rechnung nahm und sie in sein Portmonee steckte.

„Hyung, hast du echt die Rechnung mitgenommen?“, fragte Taehyung, der sich über die Rückenlehne der mittleren Sitzreihe lehnte, um nach draußen gucken zu können, „Hast du sie echt eingesteckt, falls die Chefs sie nachher sehen wollen?“

„Genau das habe ich, Tae. Die Welt hört nicht auf sich zu drehen, weil wir ein paar Tage in den Staaten festsitzen.“

Er schob sich das Portmonee zurück in die hintere Hosentasche und drehte sich zu Jin. „Ok, zurück in den Van. Wir parken so dicht vor der Tür wie es geht und werden so rasch sein wie es geht, sobald wir drin sind.“

Jin kletterte in das Fahrzeug und zu seinem Platz in der hintersten Reihe.

„Ich denke, ich weiß zum größten Teil was wir brauchen, aber wer weiß, ob es das in dem Laden alles gibt. Ich bin sicher, ich muss nach einem Ersatz gucken. Ich meine, wissen die in dem Land hier überhaupt, was guter Seetang ist?“

„Sei flexibel, Jin. Versteif‘ dich nicht auf etwas“, schalt Namjoon.

„Wenn Jin derjenige ist, der kocht, sollte er ein bisschen wählerisch sein, was die Zutaten betrifft“, sagte Taehyung mit einem Schulterzucken. Sein Blick huste zwischen Jin und Namjoon hin und her. Jin saß wieder auf seinem Platz und zog sich den Gurt über die Schulter. Er schaute Namjoon selbstgefällig an.

Namjoon seufzte. „Ermutige ihn nicht auch noch, Tae.“ Er drehte sich in seinem Sitz und schloss die Tür, ehe er sich anschnallte.

„Alle Bereit?“ Er schaute jeden Member an, bevor er Natalie das OK gab den Van zum Laden umzusiedeln. Sie fuhr langsam über den Parkplatz, jeder suchte die Umgebung nach infizierten Menschen ab, aber niemand sah etwas ungewöhnliches.

Natalie parkte den Van nur ein paar Parklücken vom Eingang des Ladens entfernt. Einen Moment blieben alle still sitzen, warteten, bis jemand normal aussehendes den Laden verließ. Nach vielleicht vier oder fünf Minuten trat ein Mann, eingewickelt in einen warmen Wollcabanmantel, aus der Tür. Unter dem einen Arm hatte er eine riesige Kiste mit Windeln geklemmt, während er mit seine freien Hand die Autoschlüssel aus seiner Hosentasche zog. Er drückte einen Knopf auf dem Schlüssel, die Lichter blinkten einmal, um das Auto zu entriegeln, bevor er darauf zusteuerte. Er ließ sich Zeit. Er war ruhig und entspannt.

„Nun, das sieht nach einem guten Zeichen aus“, rief Yoongi, „Ich glaube, ich habe das das letzte Mal auch gesagt.“

„Nein, das ist definitiv gut“, bestätigte Namjoon, „Er schien überhaupt nicht besorgt zu sein und da es überall in den Nachrichten ist, muss es ihm bewusst sein. Entweder er ist wirklich dumm oder hier gibt es noch keine Infizierten.“

Taehyung verflocht seine Finger mit Jungkooks. „Ok, dann lasst es uns tun.“

Er wandte sich an Jungkook, sprach nur zu ihm. „Ich lasse nicht los, also versuch gar nicht erst abzuhauen.“

„Fiele mir nicht mal im Traum ein“, erwiderte Jungkook und drückte Taehyungs Finger zwischen seinen.

„Wartet.“ Jin hielt eine Hand hoch und hielt die Anderen auf, bevor sie aus dem Van steigen konnten. „Ich denke, wir sollten uns in zwei Gruppen aufteilen. So sind wir schneller. Ich habe zwei Listen gemacht.“ Er hielt zwei kleine Zettel hoch. Die Listen hatte er auf der Rückseite von Rechnungen geschrieben. „Ich gehe mit Natalie und Jimin. Joonie, du nimmst Tae und Kook. Wir treffen uns in dreißig Minuten an der Kasse.“

Taehyung und Jungkook schauten einander an, hielten eine stumme Konversation über die Aufteilung des Teams. Beide wandten sich zu Namjoon, der erstaunt aussah.

„Jin, ich…“

„Namjoon, hör auf. So macht es am meisten Sinn. Natalie kennt das Essen hier besser und kann mir helfen was auszusuchen. Die andere Liste ist mehr… universell. Ihr solltet es schaffen das Zeug zusammenzusuchen.“

Taehyung entriss Jin die zweite Liste und begann die Sachen laut vorzulesen, während Jungkook über seine Schulter mitlas. „Toilettenpapier, Pappteller, Plastikbesteck, Küchenrolle, Reis… Was für Reis, Hyung? Sie haben vielleicht verschiedene Sorten.“

„Nimm einfach das, was du kennst, Tae. Das passt schon“, versicherte Jin und blickte Jungkook an, um mit seinem Ausdruck zu zeigen, dass er darauf vertraute, dass sie den richtigen Reis wählten.

„Na schön“, murmelte Namjoon, schaute auf seine Hände runter und verarbeitete etwas, was Tae nur vermuten konnte.

„Na schön“, sagte er erneut, schaute die Gruppe an, „Lasst es uns tun. Wir gehen rein, holen die Sachen und dann treffen wir uns nach dreißig Minuten an der Kasse. Wenn ihr noch nicht fertig seid, kommt ihr trotzdem.“

Er blickte zu Natalie.

Sie nickte zustimmend, zog den Schlüssel aus dem Zündschloss und warf sie die kurze Distanz hinüber zu Yoongi auf den Beifahrersitz.

„Du solltest dich hier hin setzten, auf den Fahrersitz. Nur für den Fall.“

Er nickte einmal.

Im Van wurde es wieder still und jeder schien sich daran zu erinnern, was das letzte Mal geschehen ist, als sie einen Stopp eingelegt hatten. Taehyung war der erste, der wieder in der Realität ankam und drückte Jungkooks Hand.

„Ok, lasst uns reingehen.“

Alle sieben Mitglieder, zusammen mit Natalie, stiegen aus dem Fahrzeug. Yoongi und Hoseok streckten ihre Muskeln, total versteift von der langen Zeit, in der sie sich einen Sitz geteilt hatten. Sie standen Seite an Seite, beide mit ernsten Ausdrücken, neben der Tür auf der Beifahrerseite. Die anderen sechs arrangierten sich in einer einstudierten Formation, liefen zu dem Geschäft, blieben aber dennoch wachsam. Taehyung drehte sich manchmal um, behielt ein Auge auf seine beiden Bandmitglieder, seine Freunde. Nachdem er sie eine Minute still beobachtet hatte, während sie zur Tür gingen, sah er, wie Yoongi sich rüber lehnte und Hoseok etwas ins Ohr sagte. Hoseok nickte, drehte sich rum, öffnete die Beifahrertür und kletterte rein. Yoongi joggte um die Kühlerhaube des Vans herum und stieg auf der Fahrerseite ein. Taehyung drehte sich wieder herum und hängte sich an Jungkooks Arm ein. Jungkook, der neben Jin herlief, als würden sie gleich auf eine Bühne steigen, kniff in die Rückseite von Jins schrecklichem Souvenirshirt.

Der Laden sah im Inneren aus wie jeder andere auch. Er war hell erleuchtet, kühl und die Hintergrundmusik war altmodisch und beleidigte Taehyungs musikalische Sensibilität. Er liebte es. Jungkook ließ von Jins Shirt ab, als der andere Mann direkt am Eingang des Ladens einen Wagen nahm. Er schob ihn zu Namjoon, bevor er einen für sich holte.

„Ok, jetzt ist es viertel vor elf. Um punkt viertel nach eins treffen wir uns an der Kasse und keine Minute später. Ok?“ Er schenkte Namjoon einen flehenden Blick, bettelte ihren Leader fast an es reibungslos ablaufen zu lassen.

„1:15 Uhr, verstanden.“ Namjoon nickte bestätigend mit dem Kopf. „Tae, Kook, kommt mit.“

Taehyung hielt die Liste hoch, die er Jin im Van abgekommen hatte und begann wieder zu lesen. Er versuchte sich die englische Übersetzung zu merken, als er die Schilder über den Gängen ansah. Jungkook legte seine Hände auf Taehyungs Schultern, um ihn durch den Laden zu führen. Jin, der den Wagen schob, mit Natalie an seiner Seite und Jimin, der ihnen hinterherschlenderte, machte sich in Richtung der Obst- und Gemüseabteilung auf.

„Gang zehn. Ich bin ziemlich sicher wir müssen zu Gang zehn“, sagte Taehyung süffisant, stolz auf seine offensichtlich fast fließenden Englischkenntnisse.

„Im Gang zehn ist das Tierfutter“, sagte Namjoon ohne zurückzublicken, während er den Wagen weiter nach hinten schob.

„Papiersachen und Tierfutter fangen in Englisch beide mit demselben Buchstaben an, Tae. Jeder hätte denselben Fehler gemacht“, wisperte Jungkook beruhigend in Taehyungs Ohr, die Hände immer noch auf dessen Schultern gelegt.

Namjoon bog in einen Gang ein. Auf der einen Seite befanden sich Getreide aus der ganzen Welt. Auf dem untersten Regal entdeckte Taehyung den Reis. Er war in billigen Plastiktüten verpackt und es gab ihn nur in kleinen Beuteln, die bei ihm zu Hause nicht mehr als ein paar Tage halten würden. „Das war’s? Wo sind die großen Tüten?“

Namjoon ließ den Wagen stehen und starrte auf die Auswahl an Taehyungs Seite. „Ich schätze, wir nehmen einfach alles. Oder?“

Er ging in die Hocke und fing an die Tüten einzusammeln und händigte sie an Tae weiter, der sie in den Wagen legte. Jungkook packte den Griff und schob den Einkaufswagen näher zu den anderen hin.

„Wir sollten auch braunen Reis mitnehmen. Wir können ihn mischen. Kookie mag ihn gemischt und Jimin auch.“ Taehyung nahm mehrere Tüten des braunen Reis‘ und warf sie in den Wagen.

„So“, fuhr er fort, als er in den Einkaufswagen kletterte und die Seiten festhielt, „das sollte genügen. Jetzt zu den Papiersachen. Fahr mich hin, Kookie!“

Jungkook schob den Wagen den Gang entlang, während Taehyung die verschiedenen und fremden Produkte bewunderte. Wissend, dass Taehyung so viel wie möglich sehen wollte, bog Jungkook in den nächsten Gang ab, statt weiter geradeaus zu dem Toilettenpapier, Papptellern und anderen, nicht essbaren Dingen, zu laufen. Hin und wieder sprang Taehyung aus dem Wagen, um sich ein Produkt mal genauer anzusehen, warf es manchmal in den Wagen und stellte es manchmal wieder zurück ins Regal.

„Tae“, sagte Namjoon, der hinter dem Wagen herlief, „Jin hat gesagt, wir sollen das Zeug auf der Liste holen.“

„Tun wir. Aber er hat nicht gesagt, dass wir nur das auf der Liste holen sollen. Das lässt Raum zur Improvisation.“ Er schnappte sich eine Box Keebler Fudge Stripe Cookies von einem Regal. „Und das, das scheint die perfekte Süßigkeit für eine Zombieapokalypse zu sein. Ich meine, komm schon. Winzige Männchen mit Streifen. Wir brauchen sie.“

„Hör auf, Zombieapokalypse zu sagen. Das sind keine Zombies, das sind kranke Menschen. Und wir brauchen die Dinger nicht.“

„Doch. Wir verdienen die. Wir haben vorhin gegen Zombies gekämpft, also brauchen wir Kekse“, beharrte Taehyung. Er warf die Box in den Wagen neben einer Box Trockenobst, einer Tüte Marshmallows, einem Glas Erdnussbutter mit Stücken und einer großen Auswahl an Schokoriegeln, bevor er sich wieder in den Einkaufswagen setzte.

„Das ist so viel Essen, Tae. Wir brauchen nicht so viel“, flehte Namjoon, während sie den nächsten Gang ansteuerten.

„Du bezahlst nicht dafür, warum interessiert es dich dann? Big Hit bezahlt dafür.“ Taehyung zuckte die Achseln. „Und sie sind uns was schuldig. Wir wären in keiner Apokalypse, wenn sie uns nicht hergeschickt hätten.“

Er schaute nach Unterstützung suchend hinter sich zu Jungkook. „Wie sich herausstellt, ist eine Apokalypse sehr anstrengend. Wir brauchen die Kalorien.“

„Er hat recht. In allen Punkten“, sagte Jungkook mit einem Schulterzucken und lehnte sich auf den Wagen, den er an einer großen Abteilung für weibliche Hygieneprodukten vorbeischob.

„Was machen Frauen mit dem ganzen Kram?“ Taehyung zeigte auf die Reihen an Tampons und Binden.

„Meinst du das ernst, Tae?“, fragte Namjoon, „Hattest du nie die Unterhaltung? Musstest du das nicht an deinem ersten Tag als Trainee lernen?“

„Ich meine, natürlich weiß ich, was sie damit machen, ich verstehe nur nicht, wieso sie so viele Optionen brauchen. Sie alle machen dasselbe… wartet. Wartet mal.“ Taehyung hörte auf zu reden und kletterte aus dem Wagen. Er ging auf eine kleine Abteilung neben der Hygieneartikel zu.

„Brauchen wir“, sagte er bloß, als er sich mit beiden Händen jeweils eine Tube Gleitgel nahm und sie in den Einkaufswagen schmiss. Er schaute zu Namjoon, wartete auf einen Wiederspruch. Ihr Leader wurde rot und schaute sich unangenehm berührt eine Reihe Zahnbürsten und- pasta an.

„Kein Wiederspruch?“, fragte Tae, „Klasse.“

Er nahm mehr Flaschen, immer mit dem Blick zu auf Namjoon gerichtet. Er hielt jede über den Einkaufswagen und schüttelte sie kurz, bevor er sie auch reinwarf. Namjoon zuckte bei dem Geräusch, das die Fläschchen machten, als sie ihre anderen Sachen trafen, zusammen. Taehyung betrachtete ihren Wagen einen Moment, bevor er ihren Leader wieder  ansah, der auf der anderen Seite des Wagens stand und dessen Gesicht und Hals heiß vor Scham waren.

„Ich höre jetzt einfach mal auf dein Schweigen, aber ich denke, wir brauchen mehr. Und ich bin entsetzt.“

Er fuhr herum und holte noch zwei weitere Flaschen.

„Das sollte für ein paar Tage reichen.“

Jungkook holte sein Handy hervor und schaute nach der Uhrzeit. „Wir haben nur noch zehn Minuten. Wir sollten die Liste abarbeiten und dann nach vorne gehen.“

„Du hast recht“, stimmte Namjoon zu. Taehyung kletterte zurück in den Wagen und Jungkook führte sie in den richtigen Gang. Sie beluden den Wagen mit dem Rest der Sachen von der Liste, die Jin geschrieben hatte, Tae fügte nur noch ein wenig selbst was hinzu, und machten sich zur Kasse auf.

Sie trafen um exakt ein Uhr fünfzehn beim Treffpunkt ein. Um ein Uhr achtzehn waren weder Jin, Natalie noch Jimin in Sicht. Namjoon begann auf und abzulaufen, ging denselben kleinen Weg vor dem Wagen immer wieder und versuchte in Gänge oder um Ecken zu schauen, um sie vielleicht zu entdecken. Um zwanzig nach eins begann er mit den Fingern durch seine Haare zu fahren und schaute alle fünfzehn Sekunden auf sein Handy. Um ein Uhr dreiundzwanzig kamen die Anderen auf sie zugeeilt.

„Wo zum Teufel seid ihr gewesen?“, knurrte Namjoon und packte Jins Arm, als dieser in Reichweite kam, „Exakt ein Uhr fünfzehn. Das hast du gesagt.“

„Es ist ein Uhr fünfzehn“, sagte Jin und neigte verwirrt den Kopf zur Seite.

Namjoon zog sein Handy hervor und zeigte Jin die digitale Uhr. „Nein. Nein, es ist ein Uhr vierundzwanzig. Das sind neun Minuten zu spät. Alles hätte in neun Minuten passieren können, Jin.“

„Oh mein Gott. Es tut mir so leid. Wir haben auf die Uhr an der Wand geachtet.“ Er zeigte auf eine Uhr, die über der Eingangstür hing. Sie ging neun Minuten nach.

„Joon, sei nicht sauer auf Jin“, mischte sich Jimin ein, „Ich habe die Uhr gesehen und habe auf die Zeit geachtet. Es ist meine schuld.“

„Es ist niemandes schuld“, sagte Natalie, „Wir haben die Uhr benutzt und die Uhr geht falsch. Aber jetzt sind wir hier und jeder ist in Sicherheit. Lasst uns das Zeug bezahlen und zurück zum Van gehen. Wir haben keine Ahnung, ob da draußen alles in Ordnung ist.“

„Sie hat recht“, stimmte Jin zu, „Joonie, kauf die Sachen und dann nichts wie weg. Yoongi und Hoseok sind allein.“

Namjoon nickte und bedeutete Jungkook den Wagen an die Kasse zu schieben. „Tae, tu die Sachen in eine Tüte, sobald sie gescannt sind.“

Taehyung nickte und holte schnell ein paar Tüten. Sie schafften es zügig die zwei vollen Einkaufswagen voller Nahrungsmitteln und anderen Notwendigkeiten zu verpacken und das Gebäude zu verlassen. Draußen war der Nachthimmel pechschwarz und mehr Sterne, als die Jungs je gesehen hatten, bedeckten den Himmel. Die Luft war kalt und klar und sie konnten ihren Atem sehen. Jeder sah sich auf dem Parkplatz um, während sie rasch zum Van liefen. Es parkten jetzt weniger Autos, als bei ihrer Ankunft da waren. Das Licht der wenigen Flutlichter reichte bis in die dunkleren Ecken. Alles war ruhig und friedlich. Als sie dem Van näherkamen, sprangen Yoongi und Hoseok von ihren Sitzen, schlenderten zum Heck des Fahrzeuges, machten die Türen auf und halfen die Tüten zu verstauen.

„Nichts?“, Fragte Yoongi an Namjoon gewandt, „Es war nichts komisch drin?“

„Nur Tae“, erwiderte Namjoon mit ernstem Gesichtsausdruck.

„Fick dich“, schnaufte Tae. Er kletterte an der Seitentür rein und warf sich auf den hinteren Sitz.

„Ich habe nicht gesagt du bist schlecht, Tae, nur seltsam. Seltsam ist gut“, scherzte Namjoon.

„Das ist genug, Hyung“, unterbrach Jungkook, „Tae ist müde. Er ist überwältigt.“

Namjoon schaute das jüngste Mitglied ihrer Gruppe an, betrachtete ihn von Kopf bis Fuß.

„Wann bist du so erwachsen geworden, Kleiner?“

„Weiß nicht“, murmelte Jungkook, „Es ist einfach passiert.“
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