Insomniac

von WolfeGirl
GeschichteRomanze, Freundschaft / P12
Arthur Eames
11.09.2019
11.09.2019
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Hallo vom Author :)
Meine erste Fanfic sein Jahren.
Eigentlich nur als Schreibübung gedacht und in einem eigentlich schon lange totem Fandom weil es sich mit Arthur und Eames sehr einfach schreiben lässt.
Wie immer alle Charaktere gehören nicht mir und Reviews sind gern gesehen.


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Basierend auf dem Prompt
"I dont need to go to bed, i am not tired. I will be fine"
"But, darling, I will be so lonely without you. Come curl up in my arms so I can feel whole again."
"O-oh...Well. Are you trying to seduce me into healthy sleeping patterns?"
"Is it working?"
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Eames stand neben Arthurs Tisch und beobachtete wie die Finger des jungen Spähers über die Tastatur des Laptops flogen.
„Arthur, Darling bist du bald fertig?“ fragte er ungeduldig und schaute halbherzig durch die Papiere die sich auf dem Schreibtisch stapelten.

„Wenn du hier weiterhin alles durcheinander bringst dann sicherlich nicht.“ Meinte Arthur nur ohne aufzusehen.
Eames seufzte, niemand war so ein Workaholic und so schlaflos wie Arthur in den Tagen in denen sie einen Auftrag hatten. Stets darauf bedacht nichts zu übersehen, vor allem seit dem Fisher Job, arbeitete sich der Jüngere für jeden Job bis zur absoluten Erschöpfung.

Im hellen Licht des Laptops sah Arthur noch blasser aus als sonst und unter seinen Augen bildeten sich Schatten, die von der unruhigen letzten Woche zeugten.
Eames war zwar darauf bedacht Arthur jeden Tag mit aus der Lagerhalle, die sie derzeit als Missionslager nutzten, zu nehmen. Dass er und Arthur sich ein Hotelzimmer teilten nutzte der Fälscher dafür zu kontrollieren, dass Arthur zumindest etwas Schlaf bekam.
„Komm mit Darling bitte.“ Meinte Eames und irgendetwas in seiner Stimme brachte Arthur dazu aufzusehen. Er schaute dem Fälscher kurz in die sturmgrauen Augen und lächelte dann sanft. Genug das man seine Grübchen sah und Eames wurde warm ums Herz. Die dunkelbraunen Augen wanden sich ab als Arthur eine leichte Röte auf die Wangen stieg, dann nickte und den Laptop zuklappte. Eames grinste triumphierend.


Als sie auf die Straße traten war es bereits dunkel und eine kühle Brise wehte durch die Straßen. Arthur griff unvermittelt nach Eames Hand und verschränkte ihre Finger miteinander.
Der Fälscher würde sich gerne als glücklichster Mann der Welt bezeichnen, allerdings wusste er das Arthur sobald sie im Hotel ankommen würden, wieder seinen Laptop auspacken würde und weiter über die Zielperson forschen würde.


Als der Engländer seinen Freund ins Zimmer zog und die Tür hinter sich schloss, half er Arthur aus seiner Anzugjacke und Weste. Schob ihn ins Bad und als er wieder heraus kam steckte er den Späher so schnell er konnte in bequeme Schlafklamotten und beförderte ihn mit liebevoller strenge ins Bett. Arthur war müde, dass merkte Eames vor allem daran, dass er sich nicht wehrte sondern sich einfach ins Bett stecken ließ und sogar ein sanftes seufzten kam ihm über die Lippen als Eames ihn in eine der warmen Decken einwickelte. Eames grinste, wie ein kleines Kind dachte er und küsste Arthur auf die Stirn bevor er kurz ins Bad ging.

Etwa 10 Minuten später kam Eames aus dem Bad und hoffte inständig das Arthur immer noch in die Decke eingewickelt wäre und schon seelenruhig schlafen würde, aber natürlich wurde er enttäuscht.

„Darling“ meinte Eames nur als er Arthur, der an dem Hoteltisch an seinem Laptop saß, von hinten umarmte.
„Ja Eames.“ Fragte Arthur und schaute ihn aus großen Augen an.
Das war es jetzt, dachte Eames, jetzt dreht er völlig durch vor lauter Schlafentzug.
„Komm ins Bett mit mir, bitte Darling“ versuchte Eames es noch einmal.
Arthur nickte abwesend. „Ich mach das noch schnell fertig, du kannst schon mal schlafen gehen.“

Eames wusste genau das Arthur nie ins Bett kommen würde wenn er sich jetzt geschlagen geben würde.
„Du bist doch genau so müde wie ich. Du kannst das morgen fertig machen. Darling komm bitte ins Bett.“
Eames musste ziemlich flehend klingen, denn Arthur drehte den Kopf und drückte ihm einen sanften und unschuldigen Kuss auf die Lippen.
„Versprochen“ schob er noch nach

Der Fälscher hielt seinem Blick stand, er würde gerne ganz andere Dinge mit Arthur machen, wenn der seinen Hintern endlich ins Bett bekommen würde, aber um ehrlich zu sein war er einfach zu müde und Arthur sowieso.

„Ich muss nicht ins Bett. Ich bin nicht müde. Mir geht’s gut.“ Sagte Arthur dann, als hätte er Eames Gedanken gelesen.
Eames grinste plötzlich in sich hinein, es war Zeit mit unfairen Mitteln zu spielen.

„Aber Darling, ich bin so einsam  ohne dich. Komm schon, kuschle dich in meine Arme damit ich mich ganz fühlen kann wenn wir einschlafen.“ Sagte Eames mit säuselnder Stimme und das zeigte Wirkung.
„Mhm“ machte der Späher nämlich anmerkend und fuhr den Laptop tatsächlich herunter. Eames legte sich ins Bett machte es sich bequem und strecke seine Hände nach Arthur aus damit dieser sich zu ihm legen konnte.

Eames musste nicht lange warten bis sich Arthur zu ihm legte und begann es sich bequem zu machen. Kaum das Arthur still lag, mit dem Kopf auf der Brust des Fälschers und einem Bein zwischen Eames Oberschenkel geklemmt, drehte er den Kopf doch noch mal nach oben um Eames aus müden Augen anzublinzeln.

„Moment mal.“ Murmelte er „Versuchst du mich zu einem gesunden Schlafrhythmus zu verführen.“
Eames musste grinsten und gab Arthur einen Kuss auf die dunklen Haare, die ihm ohne das ganze Gel herrlich ins Gesicht fielen.  
„Funktioniert es?“ fragte er hoffnungsvoll.

Arthur blickte immer noch aus verschlafenen Augen zu ihm hoch und lächelte, so breit, dass Eames seine Grübchen sehen konnte, so ehrlich, dass Eames wusste, dass er einer der wenigen Menschen war der es je zu sehen bekam.

Ohne auf seine Frage zu antworten legte er seinen Kopf wieder ab und schloss die Augen und rutsche noch etwas näher an Eames. Der Fälscher fuhr mit einer Hand durch Arthurs weiche Haare und sehr schnell wurde sein Atem ruhiger und tiefer.
Und mit diesem Moment wurde aus dem Späher, aus dem Mann mit den teuren Anzügen und Schusswaffen, der in die Träume andere einbrach, einfach nur Arthur. Und Eames wusste das Arthur diese Hülle nur für ganz ganz wenige Menschen fallen ließ und er fühlte sich mehr als stolz dazu zu  gehören.

„Gute Nacht Arthur, Darling“ flüsterte Eames und legte die Arme schützend um Arthur.
Er bekam keine Antwort, nur ruhiges warmes Atmen gegen seine Brust, was Eames in diesem Moment mehr als die Welt bedeutete.


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