The only moment

von Brooklynn
GeschichteRomanze / P12
11.09.2019
11.09.2019
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Ein Moment ist für mich nichts, ein Moment ist nichts ohne Zusammenhang. Worauf hin soll ich arbeiten, wenn ich mit dir viel Zeit verbringen würde könnten wir uns anfreunden. Miteinander reden, Vertrauen aufbauen, Zeit verbringen vielleicht würden wir uns aber auch hassen.

Das ist nicht meine Realität, wenn du mich triffst kannst du dich nur solange an mich erinnern wie der Moment dauert. Nicht länger und nicht weniger. Mir wäre es lieber du würdest mich hassen als mich nicht zu kennen. Keiner kennt mich, mich wird niemals jemand kennen, zumindest nicht länger als der Moment dauern wird. Ich habe es versucht ein Mädchen, Lillian, ich fand sie nett habe sie jeden Tag angesprochen, mich vorgestellt und mit ihr ein paar Minuten oder einige wenige Stunden den Tag verbracht. Dann war es vorbei, ich war vergessen und sie ging ohne mich weiter, keine Spur von mir in ihrem Leben. So ging es mit jedem Menschen, selbst Tiere schienen sich nie an mich erinnern zu können.
Ich kenn es nicht anders, ich bin so aufgewachsen. Meine Eltern waren die einzigen die nicht vergaßen, dass ich existierte, sie gaben mir halt bis sie vor einigen Jahren starben. Sie haben mir nicht gesagt woran es lag, damals hatte mich das kaum interessiert, aber heute würde ich es so gern wissen. Es bestimmt mein Leben, ich bin einsam.