Mitten ins Herz

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18
Hermine Granger OC (Own Character) Severus Snape
11.09.2019
12.10.2019
22
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Hermine sah Severus neugierig an „Was ist das?“ – „Unsere erste Post als Eheleute!“ Nicht weniger verwundert als Severus sah Hermine ihren frisch angetrauten Mann an „Aber wie… ich meine, es weiß doch noch niemand!“ Severus öffnete den Umschlag „War ja klar…“ knurrte er, als er den Brief gelesen hatte. „…dein ach so geschätzter Freund und seine Verlobte möchten uns nun ihrerseits einladen… in den Fuchsbau, was für eine Schnapsidee…“ Hermine streckt ihren Arm aus „Ich möchte es selbst lesen und warum Schnapsidee? Ich dachte, wir wollen uns nicht mehr verstecken!“ Severus fuhr sich nervös mit seiner Hand durch sein Haar. „Weihnachten bei den Weasleys, ich wüsste nicht, warum ich mich über so eine Einladung freuen sollte… ICH? DA? Nein!“ Hermine seufzte „Wo könnte man am besten damit anfangen, gemeinsam auftreten, vermutlich wird Ginny ihre Eltern impfen und sie wissen sich zu benehmen… Severus, mir liegen diese Menschen sehr am Herzen und seit dem Verlust meiner Eltern sogar noch mehr!“ Nun begann Severus sich seine Schläfen zu massieren „Ich bin geschlagen mit einer Frau wie dir… Hermine, ich…“ Hermine war aufgestanden, legte ihren Zeigefinder auf seine Lippen „Bitte, wir müssen ja nicht lange bleiben… biiiitte!“ – „Du nutzt es scharmlos aus, dass ich dir nichts abschlagen kann!“ grollte Severus uns küsste Hermine sanft. Seine Frau wickelte ihn um den Finger und er wusste noch nicht, wie er dies finden sollte. Ihn wickelte man nicht um den Finger, aber ihn liebte man auch nicht… nur Hermine, sie vermochte beides…

„Nein, nicht das… schau, du hast einen so schönen Pullover im Schrank… zieh den doch an. Es ist ein privates Fest, da kannst du ruhig mal auf deine strenge Lehrerrobe verzichten…“ – „Es ist nicht nur eine Lehrerrobe, es ist viel mehr…“ Neugierig sah Hermine Severus an „Und was?“ – „Ich fühle mich so wohl, sie unterstreicht mein Auftreten…“ Hermine legte ihren Kopf schief „Dein unfreundliches Auftreten… jaaa… aber Schatz, du bist doch viel mehr, als der griesgrämige Tränkeprofessor!“ – „Mag sein, aber das muss ja nicht jeder wissen!“ Hermine griff in den Kleiderschrank „Was sagst du dazu?“ Severus griff mit beiden Händen an die Hüften von Hermine „Will zu schade für den Fuchsbau!“ meinte er gelassen und zog sie näher an sich „Wir könnten hier bleiben und…“ – „Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich annehmen, dass du Angst hast!“ – „Natürlich… ich fürchte mich zu Tode vor Potter und seinen Freunden!“ meinte Severus reserviert. Hermine seufzte „Dann werde ich dich beschützen… ich verspreche es dir!“ Severus schlich ein Lächeln auf die Lippen „Das ist gut zu wissen… und ich denke, ich habe einen Gut bei dir, wenn ich dich begleite, was meinst du?“ Hermine nickte „Jaaa, auch das! Nun zieh dich an!“ Hermine reichte Severus den schwarzen Kaschmierpullover, lächelte und verschwand im Bad. „Bei Salazar… jetzt weiß ich wieder, warum ich bisher lieber alleine war!“ – „Das habe ich gehört!“ rief Hermine heiter aus dem Badezimmer. „Das ist gut…“ grollte Severus und streifte sich wenig später den Pullover über.

Ginny öffnete ihnen, als sie am Fuchsbau angekommen waren. „Kommt rein… ich hab Mom und die anderen schon etwas einbezogen… ich hoffe, dass war okay?“ Hermine nickte. Molly kam gerade zurück in die Küche und ihr erster Blick fiel auf Severus, mit offenem Mund starrte sie ihn an „Molly, mach den Mund zu… hat dir noch niemand gesagt, dass es unhöflich ist, jemanden anzustarren?“ knurrte Severus und Hermine knuffte ihn in die Seite. „Severus!“ zischte sie „Er hat ja recht Hermine!“ meinte Molly als sie sich wieder gefangen hatte. „Ich war nur erstaunt… also… ähm. Ginny hat uns ja schon angekündigt, dass wir überrascht sein würden…“ Severus folgte Molly mit seinen Augen „Legt eure Mäntel ab und kommt mit rüber…Arthur und Harry sind nebenan!“ Molly redete unablässig, die Nervosität vermutlich, dachte Severus.

Nachdem auch Arthur seinen ersten Schock verdaut hatte, bot er seinen Gästen warmen Punsch an. „Mit dir hätte ich nicht gerechnet Severus, …obwohl nach der Weihnachtsfeier hätte ich es ahnen sollen.“ – „Nun Arthur, es war von uns so gewollte… das niemand etwas ahnt!“ entgegnete Severus kühl „Natürlich, natürlich…“ Arthur sah Severus an „…aber warum? Also ihr seid erwachsene Menschen und von daher…“ – „Du willst mir also sagen, dass du dich nicht fragst, was Hermine mit mir will?“ – „Nun…“ Arthur nahm einen Schluck Punsch „Ich kenne Hermine gut genug, um zu wissen, dass es einen guten Grund geben wird… und daher hinterfrage ich es nicht!“ – „Sie könnte meine Tochter sein!“ erklärte Severus gedehnt „Ja, das könnte sie…Severus, beantworte mir mal eine Frage… ist es möglich, dass du mehr Probleme mit deiner Beziehung zu Hermine hast, als ich? Woher kommt das?“ Verstört sah Severus Arthur „Ich habe keine Probleme mit meiner Beziehung!“ setzte Severus scharf dagegen „…dann ist ja gut!“ Arthur sah Severus wissen an und meinte dann wie nebenbei „Ich denke, es liegt daran, dass du zu lange allein warst… aber du wirst dich daran gewöhnen!“ Bevor Severus etwas dazu sagen konnte, kam Hermine dazu „Wo bleibt denn mein Punsch?“ fragte sie lächelnd und griff nach Severus Hand.

Arthur beobachtete Severus und Hermine interessiert. Hermine schien sich zu freuen sie zu besuchen, Severus hingegen wirkte, als wäre er lieber woanders, im All, in  dunklen Wald oder in der Hölle, aber Hauptsache nicht bei ihnen… Vermutlich hatte Hermine ihn überredet dachte Arthur. Severus würde sich an die Gesellschaft anderer Menschen schon gewöhnen, an die Gesellschaft die man suchte um Spaß zu haben, zu Lachen oder zu Weinen…

„Und wo sind die anderen?“ wollte Hermine wissen Molly ahnte, dass Hermine auf Ron anspielte und meinte ruhig „Alle unterwegs… Ron ist mit einigen Auroren unterwegs, er wollte Weihnachten nicht in Englang verbringen und hat den Auftrag nur zu gern angenommen, Bill, Fleur und die Kleine sind heute Morgen von hier zu Fleurs Familie aufgebrochen, ebenso wie Percy heute bei den Eltern seiner Audrey ist… Charlie hat nicht frei bekommen… schließlich ist Weihnachten ja ein Familienfest, nicht wahr!“ – „Ja, natürlich… es  ist schön, dass wir hier sein dürfen!“ meinte Hermine und lehnte sich an Severus „Aber sicher Kindchen… du gehörst doch dazu und als Ginny erzählte, dass du sie gestern eingeladen hast… und sie nun deinen neuen Freund kennt, da dachte ich, es wird nun Zeit, ihn auch zu treffen… wer hätte je gedacht…“ Severus unterbrach sie und erklärte ruhig, aber mit schneidender Stimme „Nicht Freund Molly, ich bin nicht Hermines Freund…“ Irritiert sah Molly zu Severus, der fortfuhr „Wir sind verheiratet… deine Tochter und Potter waren Trauzeugen, dass hat sie scheinbar nicht erwähnt…“ Molly wollte etwas sagen, öffnete den Mund, jedoch nur, um ihn direkt wieder zu schließen. „Entschuldigt, ich wusste nicht, ob ich es erzählen durfte!“ meinte Ginny und zog ihre Lippen nach innen…

„Nachdem Molly den Schock über unsere Ehe überwunden hatte, wurde der Abend ja dann doch noch ganz nett, findest du nicht auch?“ Hermine kam in ein Handtuch gewickelt in ihr Schlafzimmer „Ich fand den Abend grässlich!“ meinte Severus ruhig und schlug die Decke vom Bett zurück „…diese Freundlichkeit war doch nur gespielt… ich habe dort nichts verloren Hermine! Du kannst deine Freunde ja gerne besuchen, aber erspare mir so etwas in Zukunft…“ – „Severus!“ mahnte Hermine „Komm ins Bett!“ raunte er ihr zu und nachdem Hermine im Bett war, sich an ihn gekuschelt hatte meinte Hermine in voller Überzeugung „Ich denke, es war heute für alle eine neue Situation… etwas gänzlich Neues! Severus, du wirst dich an sie gewöhnen und andersherum auch… ich meine, natürlich muss es ihnen komisch vorkommen… oder etwa nicht? Ist ja nicht so, als wenn du und ich uns seit je her mochten…erinnere dich mal, wie du manchmal zu mir warst!“ – „Willst du mir vorwerfen, dass ich ein schlechter Lehrer war?“ – „Du warst kein schlechter Lehrer, nur nicht unbedingt immer sonderlich gerecht und fair! Aber das hat doch mit unserem *Jetzt* nichts zu tun!“ Severus seufzte, sah unter die Zimmerdecke „Du hast mich aber auch immer wahnsinnig gemacht…“ knurrte er plötzlich, er hatte das Gefühl sich rechtfertigen zu müssen „…alles hast du in Zweifel gezogen, wusstest immer alles besser… nie konntest du es einfach mal dabei belassen und ruhig sein…“ Hermine seufzte kuschelte sich enger an „Mag sein, aber es ist ja jetzt nicht so, dass du der umgängliche Typ Mensch bist… ich mein, du willst auch gerne das letzte Wort haben und du hasst es, wenn du eine Situation nicht unter Kontrolle hast… so wie heute im Fuchsbau! ...während du mit Arthur den Punsch geholt hast, hat Harry mich gefragt, ob ich Interesse hätte ihn und ein Team zu einem Einsatz zu begleiten…“ –„Du? Du bist keine Aurorin…“ Hermine strich zärtlich über Severus Brust „Schon klar… Kingsley meinte wohl, so Harry, dass er bei diesem Einsatz gerne einen Heiler dabei hätte…“ Severus hielt Hermines Hand auf seiner Brust fest „Ein gefährlicher Einsatz also… Hermine, ich denke nicht, dass es eine gute Idee ist, was wenn dir etwas zustößt… Die sollen ihre Verletzen, wie bisher auch, ins Mungos bringen und gut!“ Severus spürte das Herz in seiner Brust wummern. Er wollte nicht, dass Hermine sich in Gefahr begab. „Ja, natürlich hast du recht… aber manchmal wäre es sicherlich nicht falsch, wenn man die Verletzten vor Ort stabilisieren kann, bevor man sie fort bringt!“ – „Und wer stabilisiert dich, wenn dir etwas passiert?“ Hermine seufzte und beschloss, dass Thema vorerst zu vertagen.

Hermine war alleine im Bett, als sie erwachte. Weihnachten war vorbei und ebenso bald die Ferien. Hermine gähnte herzhaft, dann überlegte sie, dass Severus sicherlich schon an seinen Vergleichsproben im Labor arbeitete und stand gemächlich auf. Wenig später stapfte sie durch den Schnee. Hermine mochte das Gebäck, dass es in dem kleinen Lädchen gab und auch die alte Miss Miller war ihr zugetan. Severus begegnete sie zwar noch immer reserviert, doch schien sie verstanden zu haben, dass er Hermine nicht quälte oder drangsalierte. „Guten Morgen Kindchen!“ erklärte sie an diesem Morgen „Morgen Miss Miller!“ – „Wie immer?“ Hermine lächelte sie gutgelaunt an „Ja, bitte!“ Miss Miller griff hinter sich und reichte Hermine die Tüte „Bleiben sie noch lange?“ Hermine schüttelte ihren Kopf „Nein, unser Urlaub ist bald um…“ Die Türglocke ertönt und zwei Männer betraten das Geschäft „Hey!“ meinte der Eine zum Gruß und Miss Miller atmete missbilligend aus „Taugenichtse…“ schimpfte sie leise. „Bis morgen…“ Kurz bevor Hermine die Tür erreicht hatte, versperrte ihr einer der Männer die Tür „Ob sie es ist Pit?“ Er musterte Hermine „Ach… glaub ich nicht!“ – „Ich möchte gehen, wenn sie bitte von der Tür wegtreten würden!“ meinte Hermine, ihre Hand fand ihren Zauberstab in ihrem Mantel „Und was, wenn ich nicht möchte? Also? Bist du es?“ Verständnislos sah Hermine den ungepflegt wirkenden Mann an „Wer bin ich?“ – „Die von der alle sprechen… die Perle von dem Typen von früher… von diesem Arsch, dachte der ist längst krepiert… hab ihn schon lange nicht mehr gesehen…“ – „Drücken sie sich doch so aus, dass man sie auch verstehen kann… also… wessen Perle soll ich sein?“ Plötzlich ertönte die Stimme von Miss Miller „Kyle, Pit… belästigt meine Kunden nicht! Lasst Mrs. Snape sofort raus!“


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Ich habe zur Zeit wenig Zeit zum Schreiben, hoffe aber, dass es bald wieder mehr wird...

Und nun...

...wird Severus dazustoßen und Kyle und Pit das Fürchten lehren, obwohl Hermine sicher auch alleine klar kommt...

...Severus und ein Sozialleben, zwei Welten?

Lasst mir ein Review da und natürlich auch ♡ und ☆

Eure Elli
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