Niemand kann sagen was kommen wird

von Budicca
GeschichteAllgemein / P12
Billie Jenkins OC (Own Character) Paige Matthews Phoebe Halliwell Piper Halliwell Prue Halliwell
11.09.2019
11.09.2019
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Hey diese Geschichte habe ich mal vor sehr langer Zeit geschrieben ich bin gespannt was ihr davon haltet allerdings brauch ich noch um alles zu überarbeitet und besser zusammen zu fügen doch dachte mir ich veröffentliche es einfach mal. viel spass beim lesen



Es früh am Morgen als Piper den Frühstückstisch deckte, als er endlich fertig war betrachtete sie ihr Werk.
„Wie früher, wie die Zeit doch manchmal vermisse."
Schon hörte sie wie die Tür aufgeschlossen wurde, dass konnte nur Pheobe sein.
„Guten Morgen Piper Paige noch nicht da?“
„Nein sie kommt aber bestimmt gleich, unsere kleine Schwester lässt sich doch kein Frühstück von mir entgehen.“ Pheobe grinste.
„Nein bestimmt nicht, Schon allein wegen  deinen Zimtschnecken!"
Schon hatte sich Pheobe eine genommen und abgebissen.
"Wo sie sind die Jungs und Leo?“
Piper stellte die Kaffeekanne auf den Tisch und stellte die Brötchen dazu.
„Kommt Billie den auch?“
„Sie ist schon seit einer halben Stunde hier und drei mal darfst du raten wo sie ist..."
" auf dem Dachboden?“
"Ja du hast 100 Punkte sie sucht nach einem Zauber gegen... "sie  seufzte.  
".. irgendwelche Dämonen ich habe den Namen vergessen, allerdings bin ich auch nicht scharf darauf wieder all zu Bald wieder zu tun zu haben. Die Zeit der Ruhe ich könnte mich daran gewöhnen..."
„Blättert sie etwa wieder im Buch der Schatten?“
„Ja sie wollte unbedingt was nachschlagen, du kennst ja unsere kleine Superhexe, wenn sie sich für etwas interessiert ist sie gleich Feuer und Flamme.“
Ein gelber Lichtwirbel bildete sich neben Pheobe, schon stand Paige neben ihr und atmete tief durch.
„Morgen ihr Beiden…“ sie gähnte herzhaft und verzog das Gesicht.
„Nicht gut geschlafen Paige?“
Die halbe Wächterin des Lichts sah sie griesgrämig an.
„Nein Henry hat die ganze Nacht geschnarcht, einige meiner Schützlinge und Billie haben mich auch noch auf trab gehalten.“
Pheobe stellte ihr eine Tasse Kaffee vor die Nase und lächelte.
„Hier der macht wach. Billie? Warum?“
„Billie könnte auch endlich runter kommen…“ Piper überlegte ob sie sie rufen sollte.
„Was sie ist immer noch auf den Beinen? Der ihre Energie möchte ich mal haben wirklich…sie hat mich gestern gerufen und irgendwas gefasselt von Rückholzauber und Zeitwandel… “ Paige lies sich auf den Stuhl fallen, griff nach dem Kaffee und nahm einen grossen Schluck.

Billie blätterte wie wild im Buch der Schatten, die Seiten wirbelten nur so von rechts nach links.
„Das gibt’s doch nicht hier muss doch irgendetwas stehen, was mir weiterhilft!!!“
Sie hob ihre Hände in die Luft und seufzte genervt.
Billie hörte wie Pheobe ihren Namen rief dass das Frühstück fertig wäre.
„Ich komme gleich! Das Buch ist einfach zu gross…“  zischte sie.
Seite für Seite blätterte sie weiter, kurz sah sie auf und erblickte ein Bild von dem erwachsenen Wyatt und Chris als sie hier waren.
Es gab ihr aber auch einen Stich weil es sie an ihre eigene Schwester und deren Verlust erinnerte.
Piper hatte es hier oben aufgestellt um immer zu wissen dass die Zukunft gesichert war.
Sie lächelte.
Hoffen wir dass die Zukunft so gut wird wie in unseren Träumen, wenn meine Träume doch nur enden würden.
„Da muss doch etwas drin stehen, was dabei helfen kann …“
Wieder blätterte Billie zurück und entdeckte etwas Interessantes.
„Komisch den muss ich übersehen haben.“
Billie lass sich alles langsam durch, sie musste sich beeilen sonst würden die Schwestern hochkommen und nachsehen wo sie blieb.
„Der könnte gehen, wenn ich ihn etwas umdichte... Was brauch ich den dafür alles? Einen grossen Spiegel, oh man sind das viele Sachen…“
Die blonde Hexe suchte schnell alles zusammen und warf sie in den Topf, schön nach der Reihe.
„So nur noch den Spruch aufsagen und die gemahlenen Einhornstaub dazugeben…, Hört die Worte hört mein flehen, lasst mich eine neue Hoffnung sehen, um die kommende Welt zu drehen, bringt mir die Macht das Schicksal zu umgehen. Gebt meinem Leben ein neues Glück, bringt mir die Freude und das Leben zurück, Lasst es die grosse Schwelle überschreiten, mit meiner Kraft durch den Spiegel als Tor geleiten!“
Billie dachte nicht weiter über die Folgen ihrer Dichtkunst nach, sie war sich sicher das das Buch wusste was sie von ihm wollte.
Schon warf sie den Staub des Einhorns in die Schale.
Ein lauter Schrei lies sie zurückschrecken, etwas Leuchtendes wurde aus dem Spiegel geworfen und landete mit lauten Gepolter im Gerümpel des Dachbodens.  
Billie traute ihren Augen nicht, was hatte sie da herbei gezaubert?
„Vielleicht hätte ich doch erst nochmal nachdenken oder besser formulieren sollen…“
„Billie! Dein Kaffee wird kalt!“ hörte sie Pipers Stimme die schon leicht wütend klang.
Die Blondine sah zur Tür und dann wieder zu der Stelle zurück doch da war nichts nur der Krimskrams war etwas verschoben.
„Na toll hat doch nichts gebracht, wie es aussieht. Nur ein Lufthauch...“
Die junge Hexe sah enttäuscht zum Buch welches sie zuknallte, nicht ohne nochmals in die Ecke des Dachbodens zu sehen doch da war nichts.
„Billie!!!“
„Ja ich komme ja schon!“
Ihre blauen Augen wanderten nochmal zur Vorsicht durch den Raum bevor sie die Treppen hinunter rannte.
Hätte Billie noch einen Moment länger gewartet hätte sie doch etwas bemerkt.
Eine leichte Bewegung war zu erkennen, die Luft flimmerte etwas an der Stelle, wo der Wirbel gelandet war.
Es verzerrte sich langsam, wie eine Spiegelung, die langsam eine Gestalt freigab.
„Wo bin ich hier?“  
Die junge Frau hatte braunes durchgestuftes  Haar, welches ihr über die Schultern reichte und grüne Augen, die sich verwirrt umsahen.
Sie wandte sich in alle Richtungen um, als suchte sie nach einer Gefahr die sich nur so lange verbarg bis sie nicht mehr achtsam war.
Vorsichtig stand sie auf und sah sich nochmals um.
Ganz leise setzte sie einen Schritte vor den anderen, sie inspizierte alles was hier rum lag, so als glaubte sie ihren Augen nicht.  
An einem Bild blieben ihre Augen hängen das auf einer alten Kommode stand.
Unsicher ging sie darauf zu, blieb stehen und nahm es in ihre Hand.
„Verdammt jetzt hab ich doch tatsächlich alles rumliegen lassen, Piper bringt mich um…“
Billie machte noch mitten auf der Treppe kehrt und rannte wieder nach oben.
Dort blieb sie abrupt an der Tür stehen als sie die Brünette im Raum stehen sah.
„Wer bist du den?“ brachte sie noch überrascht hervor.
Die Fremde wirbelte herum, dabei stiess sie das Bild vom Tisch.
Sie starrte sie erschrocken an.
Das Glas brach worauf sich die Scherben über den Boden verteilten bis vor Billies Füsse. Keine Antwort bekam sie auf ihre Frage, sie starrte sie nur völlig perplex an als hätte sie einen Geist gesehen.
“Wer bist du und was machst du hier!” fragte Billie sie nochmals.
Die Fremde schwieg, sie sah sie nur mit grossen Augen an, sie konnte diesen Blick nicht deuten, war es Angst? Oder wollte sie sie täuschen.
„Du solltest eine Erklärung haben bevor ich die die mächtigen Drei rufe!“
Die grünen Augen waren weit offen auf sie gerichtet, aber sie griff sie auch nicht an, sondern fixierte sie nur mit ihrem Blick.
Endlich schien sie ihre Fassung wieder zu gewinnen, den sie ging einige Schritt auf Billie zu.
"Wo bin ich? Wer bist du? Kenne ich dich?“ flüsterte sie fast unhörbar als würde sie zu sich selbst sprechen und streckte ganz langsam ihre Hand nach ihr aus.
"Bist du ein Dämon der mich wieder täuschen will?“ wiederholte sie kaum hörbar erneut vor der Fremden.
„Du könntest auch ein Dämon sein woher soll ich wissen das du keiner bist!“ antwortete Billie unsicher aber schnell.
Ein kleines Lächeln umspielte ihre Lippen.
„Wenn ich ein Dämon wäre, wärst du bereits tot oder?“  
Billie sah wie sich die Augen weiteten als Paige sich auf den Dachboden beamte.
"Billie du solltest echt langsam runterkommen, der Kaffee wird kalt und du weisst wie Piper reagiert wenn...."
Paige hielt plötzlich inne, sie hatte erst jetzt bemerkt das Billie nicht allein hier oben war.
"Oh hallo, du bist wohl eine magische Freundin von Billie?"
Die Hexe betonte das Wort magisch, bewusst, wenn sie ein normaler Mensch wäre, wäre das eine Katastrophe.
"Das ist etwas kompliziert Paige... weil ..."
"Wir sind keine Freunde..."  fiel ihr die Fremde ins Wort, es hörte sich so knapp und kalt an.
"Ok... was ist sie dann?"
"Das weiss ich nicht, ich habe sie.... glaube ich,..... herbeigezaubert...." gab Billie kleinlaut von sich.  
„Das gibt’s doch nicht!“ fuhr sie eine Stimme hinter ihrem Rücken an, Piper war die Treppe hinauf gekommen, dicht gefolgt von Pheobe.
"Leute können wir nicht einfach in die Küche gehen und gemeinsam Frühstücken wie eine normale Familie?" maulte die Mittlere der Schwestern.
Billie schluckte schwer, jetzt konnte sie wohl kaum noch ihr Missgeschick verbergen, sie sah wie Piper ebenfalls sofort die Fremde wahrgenommen hat.
Täuschte sie sich oder war sie  gerade eben kreidebleich geworden als sie beiden anderen Schwestern den Dachboden betreten hatten?
Ein kurzes glimmen war in ihren Händen aufgetaucht, was Piper sofort instinktiv handeln lies.
"Paige pass auf!"
Piper ging sofort in Kampfstellung. Ihre Hände bewegten sich in ihre Richtung, doch noch bevor ihre Kraft sie erwischte sprang sie zur Seite worauf die Kommode in die Luft flog.
Das war sehr knapp gewesen, sie rollte sich über dem Boden ab, stand dann sofort wieder auf ihren Beinen.
Dieses mal jedoch ging sie ebenfalls in Angriff Stellung, hielt aber noch inne.
"Ihr seid Dämonen ich wusste es!" Ihre Züge hatten sich schlagartig verhärtet.
"Wenn hier jemand ein Dämon ist dann wohl du oder warum hast du dich auf unseren Dachboden geschlichen?"  
"Das habe ich nicht! Irgendetwas hat mich hierher gezogen!" sie sah immer noch sehr wachsam in die Runde, bei einer falschen Bewegung würde sie sich nicht mehr zurückhalten.
Paige sah zur alten Blumenvase die sich sofort auflöste der Lichterwirbel schnellte auf die Fremde zu.
„Nicht Paige!“ versuchte Billie sie noch zu stoppen.
Kurz bevor sie an ihrem Kopf aufschlug erstarrte sie in ihrer Bewegung inne.
„Was …“ brachte Paige noch hervor als sie zurückgeschleudert wurde und gegen die Wand knallte.
"Hört auf! Ich glaube Sie ist kein Dämon!“ beharrte Billie.
„Was ist sie dann?“ Piper sah sie ungläubig an, sie musste erst um die 16 sein.
Ein Teenager älter nicht, als sie sie näher betrachtete.  
„Bist du eine Hexe?“
Pheobe sah sie unsicher an, irgendwie kam sie ihr bekannt vor als hätte sie sie schon einmal gesehen.
Die junge Fremde nickte vorsichtig, sie wich zurück als sie auf sie zu ging.
„Was seid ihr? Hexen oder Dämonen?“ fragte sie sie skeptisch, der Angriff hatte sie noch mehr irritiert.  
Ihre Hände waren in einer komischen Haltung als wollte sie etwas nach ihnen werfen.
„Wir sind die mächtigen 3.  Ich bin Pheobe, das sind meine beiden Schwestern Paige und Piper, und Billie kennst du ja schon."
"Wer sagt mir das ihr mich nicht täuschen wollt?"  unterbrach sie sie.
Die mächtigen Drei und Billie wussten nicht was sie sonst noch für Kräfte besass weshalb sie sehr vorsichtig sein sollten.
„Dann hätten wir dich schon umgebracht findest du nicht? Wie heisst du?“
Billie hatte genau die selbe Erklärung benutzt wie sie zuvor.  
Die grünen Augen sahen sie immer noch ungläubig an.
Sie überlegte, einen Moment, ob sie ihnen trauen konnte, ob es Wirklichkeit war oder nur etwas das sie sich einbildete.
Es wäre schliesslich nicht das erste Mal.
„Mira. Ich heisse Mira.“ kam bestimmt von ihr zurück.
Faisha schien langsam ihre Angespanntheit los zu werden, ihre Muskeln entspannten sich langsam und sie ging aus der Kampfhaltung.
„Na gut wenn dem so ist, berühre das Buch der Schatten nur die Guten können es anfassen!“ Piper musste sich sicher sein das sie sie nicht täuschte und in eine Falle lockte.
„Wenn es weiter nichts ist…“ kam gelangweilt von Mira, sie zögerte aber einen Moment ehe ihre Handfläche sich auf den Einband legte.  
Die Halliwell Schwestern atmeten erleichtert auf, jetzt mussten sie nichts vor ihr befürchten.  „Was tust du hier bei uns?“
Paige musterte sie, sie musste auch eine Hexe sein, sie hatte Telekinese benutzt, oder hatte sie die Zeit angehalten ? sie war sich nicht sicher.
"Bist du vielleicht einer meiner neuen Schützlinge?"
„Nein…bin ich ganz bestimmt nicht. Ich weiss nur dass mich ein Licht erfasst hat und ehe ich etwas machen konnte bin ich da hinten gelandet..."  
Piper sah zu ihren Schwestern so dass sie nicht Billies Gesicht sah wie sie schluckte.
Billie ahnte dass sie dafür verantwortlich war, ihretwegen hätten sie beinahe eine andere gute Hexe verletzt.
„Was meinst du damit?“ Piper stützte sich auf den alten Sessel.
„Nun ja…, ich wurde von vielen Dämonen verflogt, plötzlich ergriff mich irgendein leuchten und riss mich mit sich und schon bin ich in dem Gerümpel da gelandet.“
Paige sah zu Billie die schon unübersehbar von einem Bein aufs andere trat.
„Billie du hast nicht zufällig irgendeinen Zauberspruch ausprobiert?“
„Nun ja…“
Piper atmete tief ein.
„…lass mich raten du hast wieder nicht über die Folgen nachgedacht nicht wahr???“
Die junge Hexe sah sie schuldbewusst an, ja sie hatte wieder Mist gebaut.
„Lasst sie, bitte. Wäre sie nicht gewesen hätte mich meine.... ich meine die Dämonen getötet. Sie hat mir das Leben gerettet.“
Mira versuchte sich für Billie einzusetzen doch Piper sah erst sie mit einem Blick an, der sie zum Schweigen bringen sollte und dann wieder zur blonden Junghexe.
„Ja kann schon sein aber sie hat wieder nicht nachgedacht was sie da anrichten kann.“
„Wer tut das schon…“ kam zynisch von der brünetten Hexe, die dafür wieder diesen Blick kassierte.
"Sie hat mir damit ein grausames Ende erspart! Glaub mir die waren nicht gerade zimperlich..."
Erst jetzt bemerkte Piper dass sie am Arm verletzt war und es immer noch blutete.
„Du bist ja verletzt…komm erst mal mit nach unten, dann kann ich deine Verletzung versorgen.“
Mira zögerte im ersten Moment, so als würde sie immer noch nicht trauen.
„Keine Sorge wir beissen dich schon nicht“ grinste Pheobe und ging schon die Treppe hinunter.
Ganz langsam ging Mira an Billie vorbei die sie kurz dankbar ansah.
„Danke dir…“ flüsterte sie. wohlwissend das sie Piper bewusst abgelenkt hatte.
„Wofür? Hättest du mich nicht hierher geholt wäre ich bestimmt Dämonenfutter geworden. Allerdings den Sturz in das Gerümpel hätte ich gern übersprungen.“
Mira zwinkerte ihr zu und folgte Piper die Treppe hinunter.
Paige ging zum Buch der Schatten um den Spruch anzusehen den Billie verwendet hatte, „Billie welchen hast du verwendet?“
Sie kam auf Paige zu um selbst nachzusehen.
„Warte den hier...“
Sie blätterte die Seiten zurück doch die Stelle war leer.
„Die Seite ist leer... "
Billie traute ihren Augen nicht und blickte ebenfalls auf das leere Blatt.
„Das kann doch nicht sein…“
Sie blätterte einige vor und zurück doch der Spruch  blieb verschwunden.
„Können sie verschwinden wenn man sie benutzt hat?“
„Nein normalerweise bleiben sie ewig im Buch der Schatten komisch.“
Paige zuckte mit den Schultern.
„Naja dann wollen wir doch mal sehen ob Piper auch nett zu unserem  Gast ist.“
„Ja und sie weiter auf mir rumhacken kann…“ seufzte Billie.  
Sie schlug das Buch der Schatten zu und verlies zusammen mit Billie den Dachboden.
Piper tupfte vorsichtig den Oberarm von Mira ab, die kurz zurück zuckte als der Alkohol ihre Haut berührte.
„Ja das brennt etwas aber es desinfiziert die Wunde.“
Den Rest überstand Mira ohne weitere Bewegungen sie biss die Zähne zusammen, lies aber ihre Augen nicht von jeder Bewegung von Piper.
. „So schon fertig.“  
Miras Augen wanderten durch das ganze Haus als würde sie etwas suchen blieb aber bei Pipers Gesicht wieder stehen.
„Warum siehst du mich so an?“
Piper hatte bemerkt dass sie von ihr gemustert wurde.
„Nichts, du bist nur .. du siehst jemanden ähnlich den ich gekannt habe…“ redete sie sich heraus. „Oh, das höre ich öfter…“ Piper wollte den Verband anlegen als Paige sie aufhielt. „Warte das mache ich.“
Die Wächterin hielt ihre Hand über den Schnitt worauf er leuchtete und sich schloss.
„Danke, Paige.“
„Kein Ding. So dann bringen wir dich am besten zurück nach Hause. Wo wohnst du den“ Paige hielt es für richtig sie zurück zu bringen damit ihr nichts passieren konnte.
„Ich habe kein Zuhause…“ ihr Blick fiel traurig zu Boden.
„Und deine Familie wo ist die?“ fragte Phoebe vorsichtig nach.
„…sie sind…Tod. Dämonen haben sie umgebracht.“ kam es knapp von Mira..
„Es ist schon länger her nicht wahr?“
Billies Stimme klang kalt und sah sie verständnisvoll an.
Alle drei Hexen sahen zu Billie die gleich geschalten hatte.
Mira nickte und sah langsam hoch.
„ja Das ist schon lange her. Ich lebe schon seit einiger Zeit allein. Das ist sicherer für mich und für andere Menschen...danke das ihr mich verarztet habt, ich werde nun gehen und euch nicht länger zur Last fallen. Ihr hattet bestimmt andere Pläne. “
Ihr Blick fiel hinüber zu dem gedeckten Tisch, auf dem Brötchen, Marmelade und viele Leckereien standen. Der Kaffee war bereits in den Tassen und bestimmt schon kalt.
Die drei Hexen sahen sich gegenseitig an.
Piper musterte sie nun genau, ihre Kleidung sah etwas abgetragen aus, als würde sie schon länger in ihnen herumlaufen.
DIe Hose war zerissen, was auch durchaus Mode sein konnte, aber auch dreckig.
„Billie bleib bei ihr.“
Paige zeigte in die Küche worauf ihre Schwestern ihr folgten.
Billie seufzte, setzte sich aber dann zu Mira.
„Du musst nicht bei mir bleiben oder auf mich aufpassen.“
Die jüngere sah sie belanglos an, sie brauchte keinen Babysitter ganz sicher nicht.
"Hör zu... Billie richtig? Ich will euch keinen Ärger machen, oder euch in Gefahr bringen. Also werde ich jetzt einfach verschwinden und ihr müsst nie wieder an mich denken..."
Sie wollte gerade auf stehen, da ergriff Billie ihren Arm und hielt sie fest.
"Nein du bleibst hier, wenn ich eines gelernt habe dann selbst wenn ich Mist gebaut habe, das die Magie immer einen Grund hat wenn sie etwas tut, ausser ich baue wirklich Mist. . .
Und abgesehen davon würde Piper mich richtig zusammen stauchen wenn du jetzt abhaust also bitte bleib hier ja ? Zumindest bis sie wieder hier sind ja?"
Ihre Augen sahen sie flehentlich an, sie rang richtig mit sich ob sie nicht doch einfach verschwinden sollte, sie würde sie nicht aufhalten können wenn sie es wollte aber andererseits hatte sie auch recht.
"Na schön..."
„Naja irgendjemand muss sich ja um dich kümmern oder nicht?“ sagte Billie etwas belustigt um die Stimmung etwas aufzulockern.
„Ja nur das die, die es tun... dann sterben“ sagte sie nun trocken und senkte den Kopf.
„Du bist wirklich schon länger allein oder?“ sie konnte es ihr sehr nachempfinden wie das war niemanden mehr zu haben aus der Familie.
„Ja…“  sagte sie knapp ohne den Blick zu heben.
Billie merkte  das es ihr schwer fiel darüber zu reden, oder sie es nicht wollte.
„Oh das tut mir leid. Weisst du ich habe auch keine Familie mehr…“
Billie versuchte sich mit ihr zu unterhalten, das sie nicht nur schweigend sich gegenüber sassen, diese Stille konnte sie noch nie aushalten.
"Nein du bist nicht allein, , du hast sie…“
Bei den Worten nickte sie in Richtung Tür die zur Küche führte.
"Ja das ist wahr, aber du musst dir keine Sorgen machen, die Mächtigen 3 werden mit allem fertig."
Mira lehnte sich erschöpft zurück.
"nicht mit allem, du weisst gar nichts..."
Billie sah wie Müde sie sein musste, sie sah wirklich fertig aus, sie war dazu noch dreckig und hatte dringend etwas zu essen und ein Bad nötig.
„Warte kurz…“ Billie stand auf und eilte aus dem Raum.
„Leute ich will ja nicht bei eurer Krisensitzung stören aber was ist wenn die die sie Verfolgt haben, immer noch hinter ihr her sind? Dann können wir sie doch nicht allein lassen?"
Paige verschränkte die Arme vor der Brust und drehte sich zu ihrem Schützling um.
„Ja darüber haben wir gerade gesprochen, nur wo ist dann ihr Wächter. Er müsste sich dann eigentlich um sie kümmern…“
„Ja aber was ist wenn die Dämonen auch ihren Wächter schon erwischt haben?“
„Das meine ich ja, sie hat gesagt sie hat niemanden mehr. und das die Dämonen nicht ohne sind“
Billie wartete auf eine Reaktion von Piper, Paige und Pheobe.
„Ja aber warum sind sie hinter ihr her, sie muss sehr wichtig sein wenn die Dämonen sie unbedingt loswerden wollen. Deshalb haben bestimmt die Ältesten dafür gesorgt das sie zu uns kommt nicht du, Billie.“  
Piper trommelte auf die Tischplatte wie immer wenn sie nach dachte.
"Ja das habe ich auch schon gedacht, wir sollen sie bestimmt beschützen. Wenn ich eines in all den Jahren als Hexe gelernt habe dann das oft Dinge passieren die wir nicht verstehen aber uns darum kümmern sollen..."
"Die Mächtigen 3 allzeitbereit... " feixte Pheobe.
Da hörten sie wie die Tür aufgeschlossen wurde, Leo kam herein mit Chris an der Hand und sah in die Küche.
„Geh spielen Chris na los. Was ist passiert?“
Er sah in die Hexenrunde, doch so recht wollte keine als erste antworten.
„Wir haben ein Problem…“ fing Piper an.  
„… ich habe jemanden herbei gezaubert und wir wissen nicht wer oder was sie genau ist“ sagte Billie immer noch geknickt.  
„Wartet mal… sie wurde bestimmt von den Ältesten zu uns geschickt. Wir sollen sie bestimmt beschützen!“ sagte Pheobe mit Überzeugung.
Piper sah an ihrem Mann herum, da fehlte doch jemand.
„Wo ist Chris?“
„ich hab ihn spielen ins Wohnzimmer geschickt“ sagte Leo ohne sich Sorgen zu machen.
„Oh nein!“ entfuhr es Piper.
„Du solltest doch auf sie aufpassen!“Billie!“
„Ja aber sie ist nicht böse, sie ist…“ weiter kam Billie nicht.
Piper rauschte gleich ins Wohnzimmer aber zu aller Erleichterung spielte sie mit dem Kleinen. „Na wer bist du kleiner Mann? hmm?"
Mira war in die Hocke gegangen damit sie fast auf seiner Höhe war.
"Chris...." sagte er etwas kleinlaut.
"Willst du spielen ?"
Sie griff hinter ihren Rücken dann nach vorne.
"Rate in welcher ist etwas?"
Mira hielt ihm zwei geschlossene Hände entgegen, worauf der kleine Mann überlegend vor ihr stand und auf eine tippte.
„Gut gemacht, siehst du, du bist was  ganz besonderes!“ sie lächelte ihm zu und öffnete ihre Hand in der ein Schokoriegel drin war den er freudestrahlend nahm und grinste.  
Piper war in der Tür stehen geblieben und sah die Beiden verblüfft an.
So zutraulich war Chris doch sonst nicht, bei Fremden versteckte er sich immer hinter ihrem Rücken.
Billie stand direkt hinter ihr und sah an ihr vorbei und lächelte.
„Hab ich es dir nicht  gesagt?“ flüsterte sie triumphierend.
„Ja aber du hast dich auch schon oft getäuscht und so sicher wäre ich mir da immer noch nicht!“
Die älteste der Halliwells ging zurück in die Küche, ein lächeln husche über ihre Lippen, ihr Sohn hatte noch nie so schnell Vertrauen zu einer Fremden aufgebaut.
Billie überlegte ob sie ihr folgen sollte.  
Nein lieber nicht, sie ging lieber wieder zurück  zu Mira und Chris.
Die Beiden würden ihr wenigstens nicht mehr an den Kopf werfen wieviel sie falsch machte. „Hey ihr Beiden. Wie ich sehe kennt ihr euch schon“  
Chris grinste Billie an, er hatte noch etwas Schokolade am Mund.
„Ja Mela nett“ piepste der zweijährige.
Bei dem Namen „Tante Billie“ zuckte Mira  kurz zusammen.  
"Mira Chris, sie heisst Mira" sie lächelte zu der Fremden doch die winkte ab.
"Schon in Ordnung nenn mich ruhig Mela, kleiner."
Was hatte sie nur  dachte  Biliie, sie musste unbedingt mehr über sie erfahren.
Das sie Böse sein solle oder ein Dämon der sie täuschte diese Meinung konnte sie absolut nicht mit Piper teilen.  
„Somit hast du schon einen der dich mag“ grinste Billie die  Chris auf den Schoss hob.  
„Sag mal woher wusstest du dass er genau diese Schokolade gern mag?“  
Mira zuckte mit den Schultern und sah sie normal an.
„Echt? Das war zufall.“ antwortete Mira  knapp.
Billie kam sie auch irgendwie seltsam vor, aber vielleicht lag es ja an etwas anderem, irgendwie war sie nervös.  
Die Blondine atmete schwer ein, dabei bemerkte sie wie die grünen Augen sie  eingehend musterten und beobachteten.
„Warum siehst du mich so an?“  Mira wandte ertappt den  Blick etwas ab.
„Nichts das bildest du dir nur ein..“
Billie lächelte.  
Sie schien wirklich nicht gern über dinge zu reden, aber sie gab ihr wenigstens eine Antwort wenn auch nur knapp.
Da kam ihr eine Idee.
„Mira kann ich dich etwas fragen?“  sie strich dabei Chris über den Kopf und sah auf ihn. „Kommt darauf an  was du mich fragen willst, aber frag…“  
Billie wartete einen Moment  bevor sie ansetzte.
„Versteh mich nicht falsch aber warum hast du mir vorhin bei Piper geholfen?“  
Billie  nahm beiläufig ein Taschentuch und säuberte Chris Mund bevor Piper ihn so sah.
Mira wartete  einen Moment bevor sie antwortete, so als würde sie überlegen was sie sagen sollte.
„Nun du hast mir das Leben anscheinend gerettet dann ist das doch das mindeste.......“ sagte sie vorsichtig, sie traute ihr noch immer nicht.
"Du brauchst dich nicht mehr zu fürchten, du kannst uns vertrauen. Ehrlich. Du bist nun bei den mächtigen Drei, sie beschützen die Welt vor dem Bösen das haben sie schon immer getan und diese Dämonen die dich verfolgen werden sie auch vernichten. Das kann ich dir versprechen.“
Billie lächelte sie an, als eine der Schwestern sie rief.
Sie setzte Chris auf Miras Schoss.
„Bin gleich wieder da.“
Als sie ausser Hörweite war antwortete sie.
„Sei dir da nicht so sicher…“ sie sah ihr traurig nach.
„Na Chris was kannst du den schon alles willst du es mir zeigen?“
Der Kleine sah sie an.
„Darf nicht…“
Mira lächelte und setzte ihn vor sich auf den Boden und  nahm auch unten Platz.
„Keine Sorge ich sage es Mom und Dad nicht ok? Schau mal.“
Mira bewegte ihre Finger worauf die Spielsachen anfingen über ihren Köpfen zu tanzen.  Chris klatschte in die Hände und lachte über den Anblick.
"Mela toll jetzt ich..."
Da hob er seine Hände worauf der Teddybär sich auflöste und sich in seinen Armen wieder materialisierte.
„Hey gut gemacht!“ lobte sie den Kleinen.  
„Kannst du das auch schon? Schnee.“ Sagte sie und hielt plötzlich wirklich Schnee in der Hand.  
Der hob sich aus ihrer Hand und rieselte über Chris  Kopf, Sie tanzten regelrecht zu Boden.
Er zuckte als eine Schneeflocke auf seine Nase fiel.  
„Ist noch zu schwer nicht wahr…, wenn du älter wirst kannst du das auch“ ermutigte sie den  kleinen  als er sie traurig aussah.  

„Was gibt’s?“ setzte Billie an als sie die Küche wieder betrat.
„Wir wissen noch nicht was wir mit ihr machen sollen, hast du einen Einfall?“  
Billie sah in die Gesichter der drei Hexen, das war keine Frage gewesen soviel war sicher. „Was meint ihr damit?“
Leo brach das Ratespiel.
„Die drei meinen das es vielleicht besser wäre wenn sie mit zu dir kommt, vorerst. Wir wissen nicht wer hinter ihr her ist und hier sind die Jungs dann in Gefahr wenn sie  hier bleibt.“  
Billie blieb sprachlos der Mund offenstehen.
„Zu mir? Aber ich hab doch.. ich kann nicht…“
„Aber du hast ein leeres Zimmer das du nicht brauchst und du wolltest ja eine Mitbewohnerin  so nun hast du eine und sie ist zudem auch noch eine Hexe!“ sagte Paige um sie etwas mehr dafür zu begeistern.
„Aber…“ weiter kam Billie nicht.
„...sie ist mit deiner Hilfe hierher gekommen. Also denken wir auch das es vielleicht, dir bestimmt ist auf sie aufzupassen, Billie!“ beendete Piper diese Diskussion.
„Ja sie haben Recht Billie. Denk doch mal daran das du eine wichtige Aufgabe hast…“  
„Nur vorübergehend Billie, ausserdem habt ihr fast dasselbe Alter und wirst besser mit ihr klar kommen als Piper.“
Pheobe sprach aus Erfahrung da sie wusste wie Billie und ihre Schwester auskamen.
„Na gut aber sehr begeistert bin ich davon nicht!“
Billie dachte daran wie sie hier gewohnt hatte, nein sie nahm Faisha lieber mit, so schlimm konnte es schon nicht werden.
"Aber als erstes gibt es Frühstück Leute! Los hol Mira es reicht auch für sie" sagte Piper bestimmt ehe sie wieder in der Küche verschwand um noch ein Gedeck für sie zu holen.
Pheobe sah ihrer grossen Schwester nach, auch wenn sie oft streng war, auch hart gegenüber Billie war sie doch ein guter lieber Mensch und ein Softie.
Vor allem musste Mira bei ihr etwas Mitleid auch erwecken da sie selbst 2 Kinder hatte, sie würde es auch hoffen sollte je etwas passieren das man sich auch um sie so kümmern würde.
"Gut ich hole Mira, Sie hat bestimmt Hunger..."
Billie eilte wieder in das Wohnzimmer wo die jüngere mit Chris noch rumalberte, er hatte sichtlich Spass mit ihr und sie war tatsächlich noch hier.
"Hey was hälst  du  von Frühstück? Es ist so viel da das reicht locker für ein ganzes Regiment, Piper ist eine grossartige Köchin und es  gibt Kaffee."
Die Brünette sah überrascht auf.
"Frühstück?"
"Ja du weisst schon, Eier, Speck, Müsli, Semmel, Gebäck alles was du willst... komm schon...
Los Chris.."
Der Junge sprang auf, knapp neben ihm tauchte ein weiterer Junge auf, er hatte blondes Haar das ihm leicht bis an die Schultern reichte.
"Tante Billie ich will auch..."
"Wyatt ich dachte du bist krank?"
Der Junge zuckte mit den Schultern, sah dann zu der Fremden und begutachtete sie eingehend.
"Hallo Wyatt..." sie schluckte leicht, lächelte ihn aber an.
"Ich bin Mira..."
"Hallo Mira... bist du eine Freundin von Tante Biliie?"
SIe wollte schon etwas erwidern als Billie ihr zuvor kam.
"Ja sie ist eine Freundin von mir, sie wird auch bei mir wohnen. Na los kommt wir gehen Frühstücken."
Mira sah ihr verblüfft hinterher, sie hatte noch nichts von diesem Glück gewusst, und war stehen geblieben.
"Na komm schon oder willst du dort Wurzeln schlagen hmm?"
Billie war klar das sie sie damit überrumpelt hatte aber sie wollte noch mehr über diese Junghexe erfahren, sie war die erste die sie kennen gelernt hatte und auch noch Telekinese beherrschte.
Alle genossen zusammen das Frühstück Mira war sehr zurückhaltend und still, aß aber brav alles was Piper ihr auf den Teller legte mit den Worten du musst doch halb verhungert sein.
Wie recht sie doch hatte, das sie schon sehr lange keine richtige Mahlzeit mehr bekommen hatte, sie hatte mühe nicht alles runter zu schlingen.
Was ihr aber nicht auffiel war wie die Hexen sie beobachteten.

„Na gut dann verschwinde ich mal mit ihr, wenn was ist ihr braucht mich nur anrufen ok?“ schon war Billie aufgestanden.
Mira folgte ihrem Beispiel.
„Wohin gehen wir den?“ fragte sie neugierig.
„Zu mir, bis sich alles geregelt hat wohnst du bei mir.“
„Sie haben bei mir kein gutes Gefühl hab ich recht?“ flüsterte sie als sie neben Billie war und sah sie fragend an, doch irgendwie wirkte sie so als würde sie es nicht wundern.  
Mira strich Chris zum Abschied über den Kopf und zwinkerte Wyatt zu.
Die Jungs grinsten sie mit ihren Milchzähnen an.
"Tschüss Tante Mela..." sagte Chris plötzlich worauf Mira kurz zuckte und dann lachte.
Wie süss du doch bist ging es ihr dabei durch den Kopf als sie Billie hinterher lief.  
Billie warf noch einen Blick zurück in die Küche zum Halliwellclan, schlich sich noch am Tisch vorbei und nahm einen Grossteil der Zimtschnecken mit.
„Na dann bis später!“
Mila lief ihr hinterher sie sah fast nur beiläufig in die Küche aber ihr Gesichtsausdruck war so undefinierbar.
„Ihr solltet gut auf einander achten und nicht immer so zynisch sein“ sagte sie als sie sich von den drei Schwestern verabschiedeten.  
Sie sahen sie überrascht an, woher wusste sie wie sie untereinander oft waren.
„Da muss ich ihr recht geben…“
Leo verschränkte die Arme, als Chris plötzlich zu quengeln begann.
„Ich geh schon“ sagte er und ging zu seinem Sohn.
„Irgendwie ist sie mir unheimlich….“ Fügte Paige endlich hinzu als sie die Tür ins Schloss fiel. „Ja und mir ist gar nicht wohl Billie mit ihr allein zu lassen…“  pflichtete ihr Pheobe bei. „Moment mal, wollt ihr nun ein schlechtes Gewissen machen oder was? Ihr ward doch mit der Idee einverstanden!“ verteidigte sich Piper.
„Ja waren wir aber sie ist mir auch nicht ganz geheuer, als würde sie etwas verbergen…“ Pheobe sah in den Flur der zur Tür führte.
„Hört hört, da spricht die Telepathin!“  
„Ich meine ja nur dass da irgendwas an ihr ist was mich stutzig macht, Paige. Ich kann nur nicht sagen was, sie war so still die ganze Zeit…“  
„Billie kann schon auf sich selbst aufpassen! Hoffe ich…“ ein wenig Sorgen machte sich die älteste der Haliwells schon als sie nun auch in den Flur sah durch den sie verschwunden waren.


Ein Schlüssel wurde ins Schloss gesteckt, worauf sich die Tür öffnete und Billie eintrat.
„So das wäre mein bescheidenes Reich.“
Mira trat vorsichtig auf den Flur, ihre Augen wanderten musternd umher.
„Hier ist das Bad, falls du duschen oder baden möchtest.“
Billie ging zum anderen Ende des Flurs und öffnete die Tür.
„Hier die Küche, und hier sollte eigentlich ein Wohnzimmer sein aber ich benutze es nie, da ist mein Zimmer und hier dieses kannst du haben aber es steht nur ein Bett und ein Schrank drin, und  einiger Krimskrams von mir.“
Billie merkte erst jetzt wie müde sie  eigentlich war, sie hatte heute noch nicht geschlafen.  „Warum tust du das?“
Billie sah sie fragend an.
„Was?“
„Warum bist du so nett zu mir, du kennst mich doch gar nicht. Oder machst du das weil sie es dir gesagt haben?“  
Billie fühlte sich irgendwie ertappt, es tat ihr fast schon leid so reagiert zu haben, als die Halliwells ihr gesagt hatten sie soll sich um sie kümmern und sie gleich gebloggt hatte. Irgendwie wollte sie seit Christy´s Tod niemanden so nah bei sich haben, doch wollte sie aber, irgendwie auch doch wieder nicht.
Billie wollte aber Mira nicht mit ihrer Haltung damit wehtun.
„Nein, so ist es nicht…, es ist nur ich bin müde“ versuchte sie sich rauszureden.
„Na dann solltest du dich hinlegen und schlafen. Ich komm schon allein zurecht.“
Mira lächelte Billie freundlich an.
„Na ich weiss nicht…“ kam es nun ehrlich von Billie.
„Hey ich räum dir schon nicht die Bude aus während du schläfst falls du das glaubst“ sagte sie nun richtig belustigt.
Die blonde Hexe musste nun auch grinsen, sowas konnte sie nun wirklich nicht, oder doch? Nein das traute sie ihr nicht zu.
„Na gut,  ich habe eher die Angst das du abhaust und Piper mir dann den Hals umdreht."
Grinste sie gerade?
"Nein keine Sorge ich bleibe hier, nur weil du mir das Leben gerettet hast und ich nicht will das du Probleme bekommst. Vorerst..:
"Gut ich lege mich dann kurz hin,  aber falls du irgendetwas brauchst, klopf einfach ja?“  „Mach ich…“ weiter kam sie nicht da Billie sie gleich unterbrach.  
Ganz begeistert war sie zwar nicht hier bleiben zu müssen aber was tat man nicht alles.
„Na gut, dann bleibe ich mal brav hier während du schläfst…“
Es klang zwar nicht ganz überzeugend für Billie aber sie fand sich damit mal ab.
„Weisst du was? Ich lass  dir mal noch ein Bad ein, wenn du Hunger hast bediene dich in der Küche an den Zimtschnecken.“
"Noch mehr essen?" sie sah sie geschockt an doch Billie lächelte nur.
"Später meinte ich du dummi!" sie grinste.
Mira trabte dann mal wie gesagt in die Küche und öffnete den Kühlschrank, aber recht einladend sahen die Dinge nicht aus die sie da vorfand.
Also nahm sie sich eine Zimtschnecke, nach all dem Essen wollte sie doch noch etwas Essen sie wusste ja nicht wann sie wieder etwas so leckeres bekam.  
Sie seufzte als sie ihn wieder schloss, da entdeckte sie die Äpfel in der Schale und griff sich davon auch einen.
Sie hörte wie Wasser eingelassen wurde, wie lange hatte sie schon nicht mehr gebadet sie wusste es nicht mehr.  
Langsam ging sie leise aus der Küche, sie öffnete die Tür wo Billie sagte das Zimmer könnte sie haben solange sie hier war.
Tatsächlich war darin nichts ausser lauter Gerümpel, was Billie bestimmt nicht oft brauchte. An der Wand stand ein Bett, gegenüber ein Schrank.
Sie musste lächeln, solches Chaos war ihr vertrauter als so aufgeräumte Zimmer.
Lustlos biss sie in den Apfel, sie beschloss zu sehen was Billie machte, da sie sie wieder wo anders hörte und folgte den Geräuschen.  
Die Junghexe schien nun in ihrem Zimmer zu sein, langsam näherte sie sich dem Raum und blieb im Türrahmen stehen.
„Darf ich reinkommen?“
„Klar komm nur rein.“
Mira begutachtete Billies persönliches Reich.
An der Wand stand ein grosses Bett mit vielen bunten Kissen und einer Steppdecke, sogar ein Teddybär lag darauf worüber sie schmunzeln musste.
Auf der anderen Seite war ein Schreibtisch, worauf sich ein Lapptop befand der von lauter anderem Zeug fast über wuchert wurde.  
Gegenüber des Bettes war ein grosser Schrank in dem Billie herum wühlte.
„Du hast ein schönes Zimmer…“ sagte Mira staunend.
„Es erfüllt seinen Zweck, aber ich bin meistens eh nur unterwegs. Was mach ich auch dauernd allein hier.“
„Du bist oft bei den Halliwells nicht wahr?“ schlussfolgerte die Jüngere die ein paar Bilder an der Wand ansah.
Ein älteres Ehepaar war darauf abgebildet mit zwei blonden Mädchen darauf, das mussten Billies Eltern und Schwester sein.  
Daneben hing noch ein Bild mit einer jungen Frau ebenfalls blond, es war aber nicht Billie sondern sah ihr nur sehr ähnlich und schien älter zu sein.
„So …“ Billies Stimme riss Faisha aus ihren Gedanken.
„…hier habe ich ein paar Sachen für dich. Die müssten dir passen. Du kannst ja nicht dauernd mit den zerrissenen Sachen herumlaufen.“
Billie gab sie ihr in die Hand, worauf sie sie etwas skeptisch ansah.
„Danke…“
„Keine Sorge wir besorgen dir schon noch andere“ sie lächelte.
„So war das nicht gemeint…, ich geh besser ins Bad und stör dich nicht länger.“
Billie merkte wie unsicher sie gerade geworden war, das war irgendwie komisch.
„Tust du nicht, wenn du was brauchst…“
„Ja dann klopf ich.“
Schon war sie aus ihrem Zimmer verschwunden in Richtung Bad.
Billie hörte wie das Wasser bald abgedreht wurde und sie in die Wanne stieg.
Sie beschloss doch nicht zu schlafen und lieber etwas zu lernen auch wenn sie bestimmt nichts behalten würde.
Sie setzte sich auf ihr Bett und öffnete das Buch über Psychologie.  
Irgendwann übermannte sie dann doch die Müdigkeit und sie sank in die weichen Kissen.  
Mira hingegen war hellwach, sie sass in der Badewanne, ihre Hände strichen immer wieder über ds warme Wasser durch den weissen Schaum.
Es war so ein angenehmes Gefühl, irgendwie fühlte sie sich etwas geborgen hier.
Nach einiger Zeit stieg sie aus dem Wasser, sie begutachtete die Kleider die ihr Billie gegeben hatte und zog sie an.
Sie passten ihr tatsächlich ziemlich gut, sie sah richtig hübsch darin aus als sie in den Spiegel sah. Ihr Gesicht und Haut waren nun wieder ganz sauber, so sauber war sie nicht mehr seit....sie wollte nicht daran denken.  
„Sie hat einen guten Geschmack“ sagte sie zu sich selbst.  
Mira lies das Wasser aus, verlies dann das Bad und lauschte sie hörte nichts.
Mira ging zu Billies Tür und klopfte doch sie hörte nichts.
Sie wollte die Hexe fragen ob sie nicht einkaufen gehen sollte oder irgendwas vernünftiges machen konnte, anstatt sich zu langweilen.  
Leise öffnete sie die Tür, sie betrat das Zimmer und sah wie sie über dem Buch eingeschlafen war.
Mira lächelte bei dem Anblick als sie sie so da liegen sah. Vorsichtig trat sie weiter hinein, sie sah zu einer Truhe auf der ein Dolch lag er musste aus purem Silber sein und seine Kanten waren ziemlich scharf.
Ohne irgendwelche Geräusche zu machen, ging sie darauf zu und strich mit der Handfläche über das Metall.
„Interessant!“ sagte sie als sie ihn berührte.
Nahm aber dann die Decke die daneben lag und schlich mit leisen Schritten zu Billie und deckte sie damit zu.
Die Blondine schlief zu fest als das sie etwas bemerkte, sie seufzte nur im Schlaf als sie zugedeckt wurde und schlief weiter.  
„Wie hilflos und süss sie doch aussieht wenn sie schläft…“ ging es ihr durch den Kopf als sie die Ältere so betrachtete.
Bevor sie noch wirklich wach wurde verlies sie das Zimmer wieder leise und schloss die Tür hinter  sich.
Mira überlegte einen Moment, vielleicht war es gar nicht so schlecht erst einmal hier zu bleiben, aber sie musste in Erfahrung bringen wo sie war, und was passiert war.
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