Nette Briefe und ein verhexter Snape

GeschichteAbenteuer, Familie / P6
Harry Potter James "Krone" Potter Lily Potter Lord Voldemort / Tom Vorlost Riddle
10.09.2019
11.09.2019
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Als Harry am nächsten Morgen aufwachte lag er noch lange im Bett. Er genoss es, dass seine Tante ihn nicht mehr so früh aufweckte.
Langsam wurde er hungrig und stand auf. Unten lag noch immer das  Geschenkspapier auf dem Boden verstreut. Gestern waren sie in den Wasserpark gegangen, davor hatte Harry die erste Badehose seines Lebens bekommen.

Eine sanfte Stimme riss Harry aus seinen Gedanken.  
„Guten Morgen, Harry!“, dröhnte, oder sollte man sagen schrie, Vernon Harry über den Tisch zu. Harry zuckte  zusammen und sein angebratener Schinken, der gerade auf dem Weg zum Mund war, rutschte auf Harrys Schoß. Der Junge griff nach dem Schinken, doch der war so fettig, dass er Harrys Fingern entglitt, bevor jemand auch nur einen Mucks machen konnte. Harry bückte sich um ihn aufzuheben, doch Petunia kam ihm zuvor. Kopfschüttelnd richtete sie sich wieder auf. „Entschuldigung“, murmelte Harry und sah zu Boden.  Petunia lächelte und sagte: „Ach, mein kleiner Spatz, du bist doch nicht daran schuld, dass dein Onkel so schlecht hören kann.“ „Schlecht hören kann?“,fragte der *kleine Spatz* Harry ungläubig. „Ja, Daddy war geschtern  beim Arzt und der hat geschagt ,Daddy hat eine Hörschwäsche“, nuschelte Dudley mit vollem Mund. „Dudley sprich nicht mit vollem Mund“ , sagte seine Mutter streng, wandte sich dann aber wieder Harry zu. „Ich weiß nicht, ob du alles verstanden hast-" „Ja habe ich“, sagte Harry ungeduldig. Er wollte mehr erfahren, doch bevor er etwas frage konnte begann Tante Petunia wieder. „Habe ich dir das denn nicht erzählt? Oh, das tut mir leid.“ Die Familie überhäufte sich mit den Entschuldigungen. Harry hielt sich die Ohren zu.

Genau zur selben Zeit saß Lily Potter in einem Stuhl die Hagrid.  
Er hatte Tränen in den Augen. Immer wieder schniefte er „Ihr lebt“ oder „Ich kann es nicht glauben“.  „Ja wir leben“ , sagte Lily dann immer. „Aber wie kann das sein?“ , fragte Hagrid, als er sich wieder beruhigt hatte. „Das will ich dir ja erklären“ , meinte Lily. Ihre Geduld war langsam am Ende. Seit sie mit James hier Aufgetaucht war, vor einer Stunde, hatte sie nicht mehr als 30 Worte zu Hagrid sagen können.
James war es langsam zu viel geworden und er war hinaus gegangen, mit der Ausrede er wollte sich die Gegend anschauen. Lily hatte ihn zwar sofort durchschaut, konnte ihn aber gut verstehen. Hagrid wurde mit der Zeit immer nerviger.

Er schaute gespannt auf. Lily begann. „Also an dem Tag wo du-weißt- schon-wer uns angeblich umgebracht hatte, waren wir den ganzen Tag zuhause. Harry ging es nicht so gut. Am Abend kam James aus unserem Zimmer, und sagte Harry hatte angedeutet, wir sollen die Tür verschließen.
Gerade als ich auf die Tür zuging wurde sie von außen geöffnet.“ Danach setzte Lily eine lange Pause. Hagrid schnäuzte sich. Die rothaarige Frau setzte fort.
„Er kam herein. Du-weißt-schon-wer. Ich bin in unser Schlafzimmer gelaufen. Er folgte mir. Ich lief zu Harry und umarmte ihn. James nahm seinen Zauberstab und stellte sich vor uns. Er schrie, wir sollten flüchten. Auch wenn ich es hasse, wenn er mich herumkommandiert“ , fügte sie mit einem zartem Lächeln hinzu. „Es war keine Zeit sich zu beschweren und ich tat was er sagte. Wir apparierten nach Hogwarts.“ sagte Lily. „Ich glaube es ist Zeit, dass ich James hole. Er soll dir den Rest erzählen.“
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