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Dantes Erwachen

von Sushisuke
Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Übernatürlich / P16 / Gen
Dante Lady Vergil
09.09.2019
09.08.2021
5
9.280
1
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
09.09.2019 573
 
Prolog: Die Nachkommen


Hinweis: Diese FanFiction folgt in abgewandelter Form der Handlung der Spiele.
Sie enthält Szenen, in denen offen Gewalt ausgeübt wird und Blut fließt.


Du hast doch bestimmt schon mal von der Legende von Sparda gehört, richtig? Mein Vater war schon immer begeistert von dieser Geschichte und allem, was mit ihr zu tun hatte, deswegen bekam ich als Kind immer davon zu hören. Sie beginnt vor etwa 2000 Jahren, als die Tore zur Hölle aufgerissen wurden und die Dämonen in unsere Welt eindrangen. Dadurch entbrannte ein Krieg zwischen den Welten, doch er war aussichtslos für die Menschenwelt. Die Dämonen waren zu viele und den Menschen überlegen.
In diesem Krieg gab es einen Beteiligten, der alles veränderte. Das war Sparda, ein Dämon von hohem Range, mit enormer Stärke aber einem menschlichen, fühlenden Herzen. Er entschied sich für die Seite der Menschen, da er mit dem herzlosem Handeln der Dämonen nicht übereinstimmen konnte. Also tat er was nötig war, um die Menschenwelt zu retten: Er verschloss die Tore zu der anderen.
Damit verlor er einen großen Anteil seiner eigenen Macht, aber diente noch Jahrhunderte den Menschen, in dem er die Zugänge zur Hölle sicherte und Dämonen, die sich doch in unsere Welt schleichen konnten, vertrieb.
Mit der Zeit geriet er in Vergessenheit. Einige Geschichten sagen, er starb. Einige behaupten, er weile noch unter uns. Aber fast alle sagen es sei nur ein Märchen.
Was ich auch dachte. Aber ich habe heraus gefunden, das all diese Legenden war sind.
Sparda hat existiert.
Woher ich das weiß? Ich habe seine Söhne getroffen. Alle beide.
Zwei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber sich dennoch ähneln. Zwei Brüder, die sich aufgrund ihrer Weltanschauung nur bekämpften wie Erzfeinde. Und es auf irgendeine Weise genossen.
Aber in jedem Kampf gibt es am Ende einen Verlierer.




Ich sehe den Menschen an, der mich töten wird. Es ist als würde ich in mein Spiegelbild blicken. Er hat grau-blaue Augen wie ich. Silbernes Haar wie ich. Das selbe Kinn, die selben Lippen, die selbe Stirn. Und dennoch zögert er nicht, mich zu töten. Sein Blick ist kalt und die einzige Emotion, die man in ihn hinein interpretieren könnte wäre wahrscheinlich Verabscheuung.
Meine Sicht verschwimmt. Neben dem wahnsinnigen Schmerz, der sich durch meinen Körper zieht, spüre ich das warme Blut, dass aus meiner Wunde über meinen Bauch fließt, und die Kraft, die aus meinem Körper schwindet. Mühsam versuche ich meine Augen offen zu halten, während ich auf das Schwert in meinem Rumpf hinunter Schaue. Den Griff dazu hält er fest in seiner Hand.
Dann sagt er etwas. Etwas, dass ich nicht verstehe. Ich weiß nicht was es heißen soll. Es ist, als würde er eine andere Sprache sprechen.
Er zieht die Klinge wieder heraus. Mehr Blut. Mehr Schmerz. Mehr Schwärze die mich umringt. Ich verliere den Boden unter den Füßen und falle ins Nichts. In eine Schwärze, die nicht zu Enden scheint. Dann ein Schmerz. Ein ganz anderer Schmerz als zuvor. Es fühlt sich an, als würde das innere meines Körpers nach außen brechen wollen. Als würde etwas in mir meine Haut zerreißen. Ich hatte dieses Gefühl schon mal, aber da habe ich es unterdrückt. Aber nun ist es stärker als zuvor. Nun kann ich es nicht mehr zurück halten.
Also lasse ich es raus. Mit einen Schrei erwacht etwas in mir, von dem ich immer wusste, dass es da war... aber noch nie habe ich es so gespürt.
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