Destiny - Gibt es sowas wie Schicksal?

GeschichteKrimi, Romanze / P18
Derek Morgan Dr. Spencer Reid Jennifer "JJ" Jareau OC (Own Character)
09.09.2019
11.09.2019
2
2702
 
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So hier gibt es schon das nächste Kapitel.
Es wird ein wenig zu Sache gehen in dem Fall.

Lasst gerne einen Review da :)

Die Charaktere sind nicht mir und ich verdiene kein Geld. Viel Spaß wünsche ich euch


II
Als sie um 05:00 wieder mal aufwachte, schoss ihr ein Gedanke durch den Kopf: die Teppiche! Sie kannte diese Teppiche! Sie sprang aus dem Bett, duschte schnell und fuhr ins Büro.
Dort angekommen, fuhr sie direkt mit dem Fahrstuhl in die Asservatenkammer und untersuchte die Teppiche.
Die Spurensicherung hatte nichts Verwertbares gefunden, aber das wonach Saige suchte, konnten sie auch nicht finden. Da! Da war es! Das kleine goldene Kleeblatt. Auch auf dem zweiten Teppich hatte sie das Kleeblatt gefunden. Sie sah auf die Uhr, gleich sieben. Die BAU würde gleich ebenfalls eintreffen. Saige betrat gerade den Konferenzraum, als sie den Fahrstuhl hörte. Sie wählte die Nummer zu Ende und als das Team den Raum betrat, nahm die technische Analystin Penelope Garcia den Anruf entgegen: „So sehr ich dich auch liebe Schokomuffin, aber ich bin gerade erst die Tür rein.“ „Guten Morgen Baby Girl. Das weiß ich, ich hab dich auch nicht angerufen.“, flirtete Morgan zurück. „Nein das war ich, entschuldigen Sie Miss Garcia. Ich bin Agent Woodly. Ich hätte  eine Bitte, könnten Sie mir sagen, wann die Tochter von Kira Smithers gestorben ist?“ „Aber klar kann ich das, Sekunde.“ Man hörte die Tastatur im Hintergrund klappern, bevor Penelope sagte: „Kira Smithers, 35. Sie ist Tagesmutter. Ihre Tochter ist vor genau vier Wochen gestorben.“ Saige dankte ihr und legte auf. Das Team sah sie erwartungsvoll an. „Als ich heute Morgen aufgewacht bin, habe ich über den Fall nachgedacht. Ich hatte das Gefühl mir entgeht etwas Wichtiges. Naja mir sind die Teppiche eingefallen. Sie kamen mir bekannt vor. Also bin ich um halb sechs hergefahren und habe sie mir angesehen. Ich habe nach einem goldenen Kleeblatt gesucht….und es gefunden.“
Die Gesichter drückten Unverständnis aus, alle bis auf Spencers. Er wusste, dass Saige noch zum wichtigen Teil kommen würde. Er legte Morgan, der gerade etwas sagen wollte, auf den Arm und schüttelte den Kopf. Saige fuhr fort: „Kira Smithers ist die Tagesmutter einer Freundin. Ich bringe ihre Tochter ab und zu dorthin. In den letzten drei Wochen hab ich sie zweimal gefahren. Kira erzählt gerne von dem Teppichgeschäft ihrer Eltern. Sie fügen jedem Teppich ein kleines goldenes Kleeblatt als Markenzeichen hinzu.
Über den Tod ihrer Tochter hat sie kaum gesprochen. Sie ist sogar ziemlich schnell wieder zum Alltag übergegangen. Ich denke sie ist es. Ich hab auf beiden Teppichen ein goldenes Kleeblatt gefunden und ich bin mir ziemlich sicher einen der Teppiche in ihrem Haus gesehen zu haben.“ Saige sah die Agents unsicher an. Hotchner hatte Mühe seine Überraschung zu verbergen, genauso wie Morgan. Rossi reagierte als erster: „Dann sollten wir keine Zeit verlieren. Saige Sie begleiten uns.“ Saige nickte und zusammen brachen sie auf. Auf dem Weg zu Kira Smithers Haus besprachen sie das weitere Vorgehen. Saige hielt sich zurück, aber als sie merkte, dass es auf eine Stürmung des Hauses hinaus laufen würde, räusperte sie sich: „Entschuldigen Sie? Ihnen ist aber klar, dass in dem Haus wenigstens vier Kinder sind oder? Außerdem kennen Sie das Haus nicht und müssten blind reingehen.“ Prentiss sagte an Agent Hotchner gewandt: „Sie hat Recht Hotch. Wir müssen das anders regeln.“ „Ich hätte einen Vorschlag.“, sagte Saige „Lassen Sie mich alleine gehen. Ich versuche Kira von den Kindern zu trennen. Wenn das passiert ist kommen Sie rein.“
Die Idee war gut, allerding gefiel es Hotch gar nicht, dass Saige das Haus ohne Weste würde betreten müssen. Er stimmte dennoch zu, dass das Risiko für die Kinder so am geringsten bliebe. Saige bekam einen Ohrstecker und ein Mikro, damit das Team alles hören konnte.
Sie parkten eine Querstraße von Kiras Haus entfernt und Saige stieg aus. Bevor sie losging, kam Spencer auf sie zu. Er knetete nervös seine Hände und setzte zum Sprechen an: „Saige…ich…“ Sie wandte sich zu ihm und sagte: „Lass es Spencer. Es ist sechs Jahre her. Ich denke es gibt nichts mehr zu sagen.“ Damit drehte sie sich um und bemerkte somit Spencers schuldbewussten und traurigen Blick nicht.
Saige atmete tief durch und betrat die Veranda des Hauses. Sie hatte nicht erwähnt, dass Jayla, die Tochter ihrer Freundin heute auch hier war. Sie klingelte und kurz darauf sah Kira sie erstaunt an. „Miss Woodly! Ich wusste gar nicht, dass Sie Jayla heute anholen.“ Sie bat Saige herein, während diese sagte: „Sie kennen ja Sam. Wenn sie darum gebeten wird einzuspringen, kann sie nur schlecht nein sagen. Deswegen hat sie mich kurzfristig darum gebeten.“ Saige lächelte, obwohl sie unter Strom stand. „Tante Sai!“ Jayla stürmte auf Saige zu und diese hob sie kurz hoch um sie zu begrüßen. „Hey meine Süße. Geh noch einen Moment spielen okay? Ich will noch kurz mit Miss Smithers reden.“ Jayla nickte und Saige setzte sie ab. Saige hatte nicht bemerkt, wie Kira sie ansah. Sie bat Saige in die Küche und bot ihr ein Glas Wasser an.
Zur gleichen Zeit hörte das Team alles was Saige und ihr gegenüber sagte. Morgan stieß missmutig die Luft aus, als sie hörten wie eines der Kinder mit Saige redete. Sie wussten zwar woher Saige das Haus kannte, aber sie hatte nicht erwähnt, dass das Kind heute da sein würde. Als sie hörten wie Saige ein Glas Wasser annahm, machten sie sich bereit für den Zugriff.
„Worum geht es denn Miss Woodly?“ „Ich wollte nur wissen, ob Sie mir sagen können wie es Jodie Krestens Eltern geht. Jodie war doch auch bei Ihnen in Betreuung oder?“ Kira nickte: „Ja das stimmt. Ich hab die Krestens im Park getroffen, kurz nachdem Jodie verschwunden war. Sie wirkten sehr verzweifelt. Wie es ihnen jetzt geht, weiß ich nicht.“ Kira drehte sich zur Anrichte und räumte ein paar Löffel in eine Schublade. Saige stellte ihr Glas auf den Tisch hinter sich, während sie sagte: „Die Krestens waren doch gestern noch hier. Wie können Sie dann nicht wissen wie es ihnen geht?“ Als Saige sich wieder umgedreht hatte, gefror ihr das Blut in den Adern. Kira hielt ein Messer in der Hand und hatte Jayla mit der anderen gepackt. „Kira! Bitte, tun Sie ihr nichts. Lassen Sie sie gehen. Sie haben doch mich hier.“ „Eltern sollten ihre Kinder beschützen und sie nicht abgeben. Jodie war jeden Tag hier! Jeden Tag!“ Saige nickte: „Ich versteh was Sie sagen Kira. Aber Jayla kann nichts dafür. Lassen Sie sie gehen und nehmen mich stattdessen.“
Während des Gesprächs zwischen Kira und Saige war die BAU zum Haus vorgerückt. Als sie jetzt jedoch hörten, dass eines der Kinder bei der Verdächtigen war, stoppten sie vor der Tür.
„Geben Sie mir ihre Waffe, dann lasse ich Jayla gehen.“ Saige nickte und nahm langsam die Hand runter und griff nach ihrem Holster. Langsam zog sie die Waffe heraus und hielt sie Kira hin, während sie mit der anderen Hand nach Jayla greifen wollte. Doch Kira packte sie am Handgelenk und zog sie mit erstaunlicher Kraft an sich. Kira presste ihr die Waffe in die Seite. Saige wandte sich an die weinende Jayla und sagte: „Jayla, Süße. Es ist alles gut. Geh zu den anderen Kindern und bleib da. Komm nicht raus bis ich dich hole ja?“ Jayla nickte und lief los. „Sie werden mir meine Kleine nicht wegnehmen Miss Woodly. Sie gehört zu mir.“ Saige hörte wie Kira die Waffe entsicherte und handelte instinktiv. Sie rammte Kira ihren Ellenbogen in den Magen, was Kira dazu veranlasste Saige loszulassen. Sie drehte sich um, doch Kira war schneller. Bevor Saige reagieren konnte, hatte Kira die Waffe gehoben und drückte ab. Ein scharfer Schmerz fuhr durch ihren gesamten Körper. Saige presste sich die Hand auf den Bauch während sie zu Boden sank. Dabei riss sie einen Messerblock und einen Mixer von der Arbeitsplatte.
Sobald der Schuss ertönte, stürmte die Bau ins Haus. Spencer war kreidebleich und umklammerte seine Waffe. Er hatte Angst! Angst Saige verloren zu haben. Er hatte vor sechs Jahren einen riesigen Fehler und hatte gehofft ihn noch wieder gut machen zu können.
Saiges Blick verschwamm. Sie verlor viel Blut. Kira beugte sich zu ihr und flüsterte: „Ich muss jetzt zurück zu den Kindern. Sie haben sicher Angst.“ Kira erhob sich lächelnd und wollte die Küche verlassen. Saiges Körper wurde von Adrenalin geflutet und sie handelte ohne groß nachzudenken. Ihr Blick schärfte sich. Sie griff nach einem der Messer und warf. Durch die plötzliche Anstrengung schoss erneut Schmerz durch ihren Körper und trotz des Adrenalins verlor sie das Bewusstsein. Ob sie Kira getroffen hatte, konnte sie nicht mehr sehen.