Furchtlos

GeschichteRomanze, Freundschaft / P18
Eric OC (Own Character) Tobias "Four" Eaton Tori
09.09.2019
12.10.2019
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Als alle gewählt haben standen die Ferox auf und liefen nach draußen. Ich stand ebenfalls schnell auf und versuchte mit den laufenden Ferox mitzuhalten. Ich holte immer mehr auf und freute mich schon darüber als ich sah warum, sie blieben stehen und fingen an eine Brücke hoch zu klettern. „Oh nein, nein, nein scheiße" dachte ich mir.

Ich stand hier nun unten mit meinem Kleid an und wusste nicht wie ich am besten da rauf klettere ohne das mir jemand unter mein Kleid schaut. Lange konnte ich nicht mehr grübeln den die Ferox die schon oben waren riefen das wir nicht mehr lange Zeit hätten, also stieg ich einfach auf die Pfeiler und hoffte einfach das niemand einen Blick unter mein Kleid werfen würde. Natürlich war das Glück nicht mit mir, denn kaum bin ich ein paar Stiegen nach oben geklettert kam auch schon von unten ein dämlicher Spruch. Ich versuchte ihn zu ignorieren und kletterte weiter. Kaum war ich oben angekommen blieb mir keine Zeit mich zu freuen da alle anfingen zu laufen. Ich wusste nicht wieso lief aber einfach mal mit. Als plötzlich der Zug neben mir vorbei fuhr erschrak ich so stark das ich fast von der Brücke gefallen wäre. Die Leute vor mir fingen an in den Zug zu springen und ich lief voller Panik daneben her. Auf einmal schrie mich ein Junge an das ich jetzt springen müsste da die Brücke jeden Moment zu Ende ist.

Ich beschleunigte meine Schritte noch einmal und als ich das Ende der Brücke sah stieß ich mich so fest ich nur konnte ab und sprang Richtung Zug. Hätte mich der Junge von vorhin nicht aufgefangen wäre ich gegen den Zug gesprungen und vermutlich in die Tiefe gestürzt, doch er hat mich aufgefangen und zog mich nun in den Zug.

„Danke, ohne dich hätte ich das jetzt nicht geschafft" sagte ich völlig außer Atem.

„Kein Problem wir wollen doch nicht das du gleich an deinem ersten Tag hier Fraktionslos wirst" grinste er. „Ich bin Theo und du?" „Keira, aber ich hasse den Namen" meinte ich freundlich. „Bei dir sah das so leicht aus wie du in den Zug gesprungen bist, ich glaub ich bin wohl doch keine Ferox" sagte ich traurig. Theo grinste breit und sagte „Ich bin ja auch ein gebürtiger Ferox, denkst du das es jemand von uns beim ersten Mal so leicht in einen Zug geschafft hat? Wir machen das schon unser ganzes Leben. Wenn wir es jetzt noch nicht könnten würden wir es wahrscheinlich nie können"

Das munterte mich wenigstens ein bisschen auf und ich lächelte ihn dankbar an.

„Na los wir müssen gleich springen" sagte er und half mir hoch.

„Wir müssen was?" fragte ich geschockt. Theo grinste und sprang mit Leichtigkeit aus dem Zug. Ohne zu wissen wohin ich springen muss nahm ich Anlauf und sprang.

„So viel zu ich würde niemals in oder aus einen fahrenden Zug springen" murmelte ich zu mir selbst.

„Na siehst du, du bist wohl doch mehr Ferox als du denkst" lachte Theo.

Ich zuckte zusammen als plötzlich eine laute Stimme rief „Alle mal herhören. Ich bin Eric einer eurer Anführer. Der Weg zu den Ferox führt hier runter. Wer sich nicht springen traut gehört nicht hier her und kann gleich wieder gehen."

Eric sprang von der Mauer auf der er Stand runter und fragte „Na wer traut sich als erstes"

Ich wusste nicht wieso ich das tat, wahrscheinlich war mein Körper durch den Sprung noch voll mit Adrenalin. Ich trat also einen Schritt nach vorne und sagte laut „Ich will"

Theo grinste mich an und nickte mir zu.

Plötzlich wurde mir ganz unwohl, was hab ich da nur getan. Eric grinste mich an „Eine Amite also"

Ich ging zu der Mauer vor und stellte mich darauf. „Guckt mal sie hat sogar Blümchen in den Haaren, bist du dir sicher dass du nicht bei den Amite hättest bleiben sollen" lachte Eric.

Ich schaute ihn böse an und drehte mich zu ihm. Ich wollte ihm gerade etwas drauf sagen als er mich mit einem Blick zum Schweigen brachte. Also ließ ich mich einfach rückwärts von der Mauer fallen, irgendwas wird mich dort unten schon auffangen. Und das tat es auch wirklich. Ein riesen Netz fing mich auf und schleuderte mich nochmal ein Stück in die Höhe. Als ich darauf zu liegen kam wurde es auf der Seite runter gedrückt und ein Mann half mir aus dem Netz. „Eine Amite also, wurdest du geschubst oder gezwungen zu springen?"

„Nein ich hab mich freiwillig gemeldet" meinte ich trotzig. Warum wurde ich immer so blöd angemacht nur weil ich von den Amite komme. „Nun gut mein Name ist Four, willkommen bei den Ferox. Wie heißt du?" antwortete mir der Mann.

„Keira" sagte ich. Four nickte und wollte gerade meinen Namen rufen als ich mehr zu mir als zu ihm sagte „Ich hasse diesen Namen so sehr"

Four drehte sich wieder zu mir und sagte „ Du kannst deinen Namen auch ändern. Allerdings geht das nur einmal also überleg ihn dir gut und nicht nur aus einer Laune heraus"

Ich überlegte kurz, ich wollte als Kind immer Cora heißen, das war es. „Cora" sagte ich mit Stolz und Four drehte sich um und rief „Erste Springerin Cora"

Er zeigte mir wo ich mich hinstellen soll und schon kam der nächste ins Netz gesprungen. Theo, er stellte sich zu mir und wartete auf die anderen. Es waren schon einige gesprungen als plötzlich jemand schreiend ins Netz fiel. Four musste lachen und half ihm raus.

Völlig fertig und stotternd sagte der Junge „eer.. e.. er hat mich geschubst."

Four fragte ihn nach seinem Namen. „Justin" antwortete er.

Theo stupste mich derweil an und flüsterte mir zu „Das dort ist kein Ferox, aber du, du bist eine wahre Ferox das weiß ich jetzt schon"

Ich musste leicht lächeln und war stolz auf mich das ich als erste und ohne zu schreien gesprungen war.

Alle waren nun gesprungen, nur Eric nicht. Wie kommt der denn hier runter, von wegen es gibt nur diesen einen weg, dachte ich genervt.

Die gebürtigen Ferox gingen davon und wir Wechsler blieben unschlüssig stehen. Four zeigte uns ihm zu folgen. Er zeigte uns die Grube wo sich so ziemlich alles bei den Ferox abspielt.

Danach zeigte er uns den Schlafsaal wo die Mädchen und die Jungs gemeinsam die nächsten 10 Wochen schlafen und duschen mussten. Einige stöhnten genervt auf doch mir war das im Moment ziemlich egal. Ich wollte einfach nur wissen wie es jetzt weiter geht. Er zeigte uns die Trainingshalle und zum Schluss zeigte er uns noch die Cafeteria wo uns alle Ferox anstarrten. „Morgen Früh um 07:30 seid ihr in der Trainingshalle, wer zu spät kommt läuft Strafrunden." Rief Four noch bevor er sich umdrehte und essen ging.

Wir setzten uns ebenfalls hin und ich nahm mir schnell etwas zu essen, ohne mit jemanden zu reden aß ich fertig und ging dann schnell in den Schlafraum. Ich suchte mir ein Bett aus und wollte mich gerade drauf setzen als Four mit allen anderen in den Raum kam, er hielt einen großen Sack in den Händen den er bei uns auf den Boden ausleerte. „Hier sind Klamotten für euch drin, sucht euch etwas raus und werft eure alten Sachen hier in den Sack. Ich komm in 5 Minuten wieder wer danach noch keine Ferox Sachen hat trainiert morgen Nackt" sagte er während er raus ging.

Ich hatte keine Lust nackt zu trainieren also lief ich schnell zu den Sachen und zog mir 2 Hosen und 2 Tops raus. „Na die kleine Amite hat wohl angst das sie morgen Nackt sein muss, keine Angst kleine, niemand will dich so sehen wir hätten dir freiwillig Sachen gegeben" meinte ein Junge frech. Zwei seiner Freunde lachten nur und ich drehte mich um und ging zu meinem Bett. Ich drehte mich mit den Rücken zu den anderen und zog mir mein Kleid aus. „Süßer Arsch kleine Amite" sagte jemand. Ich drehte mich schnell um und sah Eric an der Tür grinsend stehen. Genervt zog ich mir schnell meine Sachen an und nahm dann mein Kleid und meine Blumen aus den Haaren und warf sie in den Sack von vorhin. Ich blickte Eric noch schnell an, der immer noch in der Tür stand aber diesmal mit versteinertem Gesicht. Der hat wohl gedacht dass ich auf seinem dämlichen Spruch eingehe.

Four kam noch schnell und gab uns allen eine Karte. „ Darauf sind 100 Punkte womit ihr euch morgen nach dem Training Schuhe, Unterwäsche und was auch immer ihr wollt kaufen könnt. Ihr braucht nicht mal daran denken sie anderen zu klauen, sie sind auf eure Namen registriert." Sagte er.

Ich ließ mich also in mein Bett fallen und machte meine Augen zu.
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