ℐ’m a goner

GeschichteFantasy, Freundschaft / P16
Kakashi Hatake Naruto Uzumaki OC (Own Character) Sakura Haruno Sasuke Uchiha
08.09.2019
09.11.2019
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» i‘m trying. i really am, i swear.



Trying




„Hey, Inari—san!“ Ich war vorsichtig und benutzte den Suffix bei dem kleinen Jungen, als ich ihn fand. Er war aufgebracht und ich wollte jetzt ungerne etwas falsches tun. Er saß nur wenige Meter vor dem Haus und ließ seine Fuße vom Steg baumeln.
Er schaute auf, als ich seinen Namen sagte.
„Darf ich mich zu dir setzen?“
Er musterte mich kurz und nickte dann langsam.

Erleichtert bewegte ich mich schnell zu ihm und ließ mich neben ihn fallen.
„Weißt du…Naruto ist…manchmal…kompliziert.“
Inari starrte wortlos vor sich hin.  
„Er sagt oft Dinge, die er nicht so meint…“, redete ich unbekümmert weiter.
„Tazuna—san hat uns erzählt, was mit deinem Vater passiert ist…“ Ich wartete kurz und schaute auf Inaris Reaktion. Er versteifte sich etwas, schien aber immer noch zu zu hören und nicht vollkommen abgeneigt gegenüber einem Gespräch mit mir.
„In diesem Punkt ähneln wir uns ein bisschen. Auch Naruto…und ich sind ohne Vater aufgewachsen.“ Er erstarrte.
„Allerdings hatten wir auch keine Mutter und…auch Freunde waren eher ein Ding der Unmöglichkeit für uns…“ Natürlich gab es Ausnahmen…aber eben nicht viele und grundsätzlich konnte man eben schon sagen, dass Konoha wirklich grausame Kinder und Erwachsene hatte.

Ich überlegte kurz was Kakashi im Manga noch zu ihm gesagt hatte.

„Er…kommt damit zurecht — ist damit zurechtgekommen. Natürlich hatte er immer mich und ich ihn, aber nichts desto trotz waren wir einsam. Aber Naruto hat, obwohl er sehr darunter gelitten hat, kaum geweint.“ Inari schaute nun zu mir und ich erkannte, dass seine Tränen schon versiegt waren.
„Er ist ein Optimist und obwohl er manchmal…also sehr oft unfähig erscheint, bündelt er seine Kraft auf seine Ziele — damit er irgendwann wirklich von anderen respektiert wird.“

„H—Habt ihr wirklich nie geweint?“, fragte er leise.
Ich musterte Inari kurz und überlegte.
Hatte ich Naruto je weinen sehen, weil er allein war?
Weil er einsam war?

„Bestimmt haben wir geweint — vielleicht sogar mehr, als dass ich mich daran erinnern könnte. Und vielleicht haben wir auch so viel geweint, dass einfach nichts mehr übrig ist. So…als wären alle Tränen schon vergossen worden…“ Ich zuckte mit den Schultern.
„Aber deshalb sind wir…ist Naruto stark. Er weiß was Schmerzen sind und was es bedeutet für Dinge zu kämpfen, die einem wichtig sind.“ Ich erinnerte mich an den Kampf gegen Mizuki.
„Wie dein Vater…und…es kann sein, dass Naruto dich irgendwie…als eine Art kleinen Bruder betrachtet…“

Inari schniefte leise.

„Dann hat er aber eine komische Art das zu zeigen…“ Er yprach so leise, dass ich beinahe glaubte, es kir nur eingebildet zu haben.
Ich schmunzelte.
„Inari…lass mich dir etwas über große Brüder erzählen…“
Ich sah ihm genau ins Gesicht.
„Egal wie sehr du ihn auch manchmal nicht leiden kannst oder vielleicht hasst — letztendlich ist er der einzige, der immer für dich da sein wird und.“ Wenn auch nicht immer auf die beste Art und Weise.
Inari schaute mit großen Augen zurück.

Ich lächelte.  



✦ ✧ ✦




„Komm, Mito, lass Naruto ausschlafen. Er hat genug getan.“
Am nächsten Morgen wollten wir auch schon aufbrechen um Tazuna zur Brücke zu begleiten und mein Bruder verschlief natürlich — aber naja — Plot eben.
„Also dann, wir gehen“, flötete Tazuna, währned der vorging und Sakura und Sasuke ihm schon folgten.
„Bis heute Abend“, rief Tsunami noch, als sie dann auch wieder ins Haus zurückkehrte.
Ich winkte ihr noch kurz hinterher, bevor ich mich dann auch daran machte, den anderen schnell hinterher zu eilen.




✦ ✧ ✦





Wir gingen den Weg zur Brücke in einem angenehmen Tempo, zumindest bis aus weiter Ferne schon sehen konnten, dass die restlichen Arbeiter dort auf dem Boden lagen — und das nicht, weil sie einfach schliefen oder sich ausruhen wollten. Die roten Pfützen um sie herum sprachen Bände.
„Was…Was ist hier passiert!?“ Tazunas laute Stimme drang vermutlich bis zum Ende der unvollendeten Brücke — er eilte schnell nach vorne und kniete sich neben einen am Boden liegenden Mann hin und nahm kurzerhand sdessen Oberkörper hoch.
„…W—Wer hat das getan?“, fragte er noch immer unter Schock. Er zitterte etwas.
Der Mann keuchte — er war offensichtlich noch am Leben.
„Ei—Ein D—Dämon!“, keuchte er angestrengt. Blut ran aus seinem Mund.
Ich schluckte.

„T—Tazuna—san, kommen sie wieder zurück zu uns!“, rief ich ihm zu, als es begann immer nebliger zu werden.
Der alte Mann rappelte sich auf und kam so schnell er konnte wieder zu uns.

Wir drei standen nun vor ihm und Kakashi ging beinahe automatisch in Kampfstellung. Sakuras Hand wanderte zu ihrer Waffentasche, während Sasuke schon ein Kunai gezogen hatte.
„Kakashi—Sensei…“ Sakura klang heiser und eingeschüchtert. „Ist das hier nicht…seine Kunst? Das Kirigakure no Jutsu?“

„Schön dich wiederzusehen, Kakashi. Du bist ja immer noch mit deinen kleinen Freunden zusammen…die tun mir wirklich Leid. Der Kleine zittert sogar schon…“, ertönte nun die dunkle Stimme Zabuzas aus dem Nebel und es war ein Ding der Unmöglichkeit irgendetwas durch diesen Nebel zu erkennen.
Ich zog ebenfalls ein Kunai und in der rechten Hand hielt ich drei Wurfsterne fest.
Just in dem Moment tauchten drei Zabuzas direkt vor uns auf.
Ich verspannte mich augenblicklich.
Sasuke grinste.
„Hn. Ich zittere vor Kampfeslust.“ Ich konnte ihn noch immer nicht leiden.
Kakashi blieb zuversichtlich.
„Tu es, Sasuke.“ Ich hatte keine Ahnung wann sie dies geübt hatten oder wann der kleine Uchiha das gelernt hatte, aber er schaffte es tatsächlich durch ein paar schnelle Bewegungen mit seinen nun gezogenen Riesenshuriken die Doppelgänger allesamt zu beseitigen.
Augenblicklich verwandelten sie sich wieder in Wasser und unsere Sicht war wieder frei.

Zwei andere Gestalten wurden nun sichtbar.  Die eine war Zabuza und die andere…ein Ninja mit einer weißen Maske mit einer roten Wellenlinie — Haku.


„Hm. Du hast also meine Mizu Bunshin durchschaut. Der Kleine hats ziemlich weit gebracht…“ Zabuza drehte seinen Kopf kurz zu seinem Partner.
„Du hast jetzt wohl einen Rivalen, nicht wahr, Haku.“
Der Junge nickte kurz. „Sieht so aus…“

„Unser Verdacht hat sich bestätigt…Zabuza ist definitiv noch am Leben und…dieser Junge an seiner Seite…er ist eindeutig auf seiner Seite.“ Kakashi vergrub seine Hände in seinen Hosentaschen. „Gute Arbeit, Mito…“
„Diesen Kerl übernehme ich…“ Ich schaute zu Sasuke und zog eine Augenbraue hoch. Klar er würde ein würdiger Gegner sein, wenn ich mich recht ans Original erinnerte, aber ein solches Selbstbewusstsein war wirklich faszinierend.

„Der hat uns lächerlich gemacht…ich hasse Typen, die immer versuchen auf so cool zu tun…“ Was du nicht sagst, Sasuke. Was du nicht sagst…
Ich konnte erkennen, dass Kakashi wahrscheinlich genau das selbe dachte, wie ich.
Sakura stimmte ihm überschwänglich zu.

Wenige Sekunden später stürmte Haku auch schon auf Sasuke zu. Er wa nicht mehr als ein Wirbel bunter Farben, der erst wieder scharf wieder als das Geräusch von Metall auf Metall erklang.
Noch während sie sich beide mit jeweils einem Kunai verteidigten, begann Haku auch schon Fingerzeichen mit einer Hand zu formen.
Sasuke schien kurz zu erstarren, als auch schon eine Wasserexplosion folgte.
Sakura schrie auf. Innerlich musste ich die Augen verdrehen — vielleicht auch äußerlich.

Als das Wasser wieder verschwandt, sah man, dass Sasuke nicht dort war.
Er tauchte hinter Haku wieder auf und ein weiterer Schlagabtausch folgte.
Nach nur einigen Sekunden landete Sasuke einen Treffer und katapultierte Haku wieder Richtung Zabuza.
„Offenbar kommst du gegen mein Tempo nicht an…“ Nicht mal Sasukes Atmung war schwerer als vorher.
Haku fing sich ab und kam wieder auf die Füße.

„Seht ihr?“, richtete nun Kakashi sein Wort wieder an die beiden Nukenins.
„Ihr solltet uns besser nicht unterschätzen. Sasuke ist der beste Genin aus Konoha, Sakura ist die scharfsinnigste, Mito mit ihrer vorausblickender Denkweise macht die fehlende Intelligenz ihres Bruders wett und dann gibt‘s da noch einen…“ Er stoppte kurz. Als er dann etwas deutlicher weitersprach. „Unseren unberechenbaren Überraschungs Ninja Nummer 1, Naruto.“  

Das hatte er zwar schön gesagt, aber trotzdem glaubte ich, das wir als Team und unter normalen Umständen — die offensichtlich noch gegeben waren — absolut keine Chance gegen die beiden haben würden.

Zabuza kicherte — er schien sich über Kakashis Worte lustig zu machen.
„Haku…wenn du so weiter machst, wirst du sie nie rächen können…“

Kurze Stille folgte.

„Das wäre Schade…“ Wie auf Kommanda begannen die Temperaturen um uns auf einmal zu fallen.
In sekundenschnelle bildete sich nun eine Art Eisgefängnis um Sasuke herum, welches aus unzähligen, Spiegeln zu bestehen schien.

Sakura wollte gerade auf ihn zu renne, aber ich packte sie schnell am Arm und schüttelte den Kop.
Sasuke war zu weit weg, als das wir etwas tun könnten. Wir würden uns nur unnötig in Gefahr bringen.
„Mito, lass mich—”
„Er ist zu weit weg, okay!? Reiß dich zusammen!“ Sie wurde still.

Metallerne Geräusche kamen aus dem Gefängnis und ein schmerzerfülltes Stöhnen, das definitiv nicht Haku gehörte.

Auch Kakashi wollte zu ihm, aber Zabuza versperrte ihm den Weg.

„Wenn du zu ihm eilst, leg ich die anderen drei hinter dir um!“
Kakashi musste stoppen und er machte auch keine Anstaltem, sich an Zabuza vorbei bewegen zu wollen.

Sakura riss sich los.

„Tazuna—oji…ich muss kurz zu meinem Teamkameraden…Mito…“ Ich sollte gerade wieder nach ihrem Arm greifen, als sie schon zurück zuckte.
„Ich muss ihm helfen — ich komme sofort wieder…“ Tazuna nickte ihr zu, während sie einige Meter vorlieg und auch sogleich ein Kunai zückte, und es zwischen zwei Spiegeln hindurch warf.
Haku, welcher in diesen Spiegeln zu sein schien, fing es problemlos ab und Sakura versteifte sich.

Plötzlich flog ein weiteres Shuriken auf die Spiegel zu und brachte Haku dazu, aus seinem Spiegel zu springen — oder besser gesagt heraus zu fahren und darauf hin auf den Boden zu schmeißen, um nicht getroffen zu werden.

Ich lächelte, als sich eine riesige Rauchwolke neben dem Eisgefängniss erschien.

Endlich kam der Trottel.

„Naruto Uzumaki — Hier bin ich, dattebayo!“, rief mein Bruder aus, als sich die Rauchwolke verzogen hatte.
„Wenn ich ankomme, bist du gerettet. Ein Held tritt immer so auf und erledigt dann mit einem Schlag seinen Gegner!“, schrie er, während er auf Haku zeigte, welcher neben seinem Eisgefängnis auf dem Boden hockte.

Sakura war erleichtert und froh über seine Ankunft und auch Tazuna war wohl positiv überrascht worden.

„Ey, Aniki — Konzentrier‘ dich auf den Kampf, anstatt auf deine Heldenreden!“

„Du solltest auf deine Schwester hören, Kleiner,“ sagte Zabuza laut, während er einige Shiruken zog — also sehr viele — und alle gleichzeitig auf Naruto warf.
Dieser wiederum hatte ein Kunai gezogen und — musste rein gar nichts tun, da die Shuriken durch Nadeln abgeblockt wurden.

„Haku…was soll das?“, fragte der Dämon aus Kirigakure düster.
„Zabuza—sama…überlassen sie ihn mir. Lassen sie mich auf meine Weise kämpfen…“
Zabuza schnaubte.
„Du meinst ich soll meine Höbde von ihm lassen? Du bist noch immer zu weich, Haku…“

Haku schritt unbekümmert wieder auf das Eisgefängnis zu.

Ich seufzte leise. Ich würde Naruto nicht davon abhalten, ich würde Naruto nicht davon abhalten, ich würde Naruto nicht—

Naruto war weg und gedämpfte, streitene Stimmen drangen nun aus dem Eisgefängnis.
Sakuras Gesichtsausdruck wurde resigniert.
„Der ist…wirklich ein Vollidiot…einfach so…“ Ich nickte bedächtig.
„Ja, das ist er…aber die schaffen das schon.“ Sie schaute mich skeptisch an.
„Wie kannst du nur so optimistisch sein?“
Ich zuckte mit den Schultern.
„Alles eine Frage der Übung…“

„Was…was für ein Jutsu benutzt denn dieser Haku überhaupt? Eis ist doch kein natürliches Chakraelement, oder?“ Warum auch immer Sakura glaubte, ich würde eine Antwort haben, ich entschied ihr eine zu geben.
„Das ist soweit ich weiß ein sogenanntes Kekkei Genkai. Eine Art Erbe, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Man kann solche Künste weder kopieren, noch einfach erlernen. Und—“ Als ich Hakus Stimme vernahm stoppte ich.

„Ich kämpfe für meinen Traum…und ihr für euren. Seid mir nicht böse…Ich will nur den Mann beschützen, der mir alles bedeutet…für ihn würde ich alles tun. Ich will für ihn arbeiten, für ihn kämpfen und ihm helfen seinen Traum zu erfüllen — Das ist mein Traum. Dafür werde ich ganz Ninja sein. Ich werde euch umbringen.“

„Naruto, Sasuke lasst euch nicht unterkriegen,“ schrie Sakura zu den beiden Gefangenen.
Kakashi schallte sie. „Sakura, hetz‘ sie doch micht noch auf!“

„Denn selbst wenn sie einen Weg finden würden, diesen Jungen zu besiegen…könnten sie ihn nicht töten…“

„Es fehlt ihnen an Härte, um das Nötige zu tun…und ihn umzubringen…“
Zabuza kicherte.

„Dieser Junge aber…er kennt den wirklichen Schmerz eines Ninjas…In einem Kampf spielt die Erfahrung im Morden eine entscheidende Rolle…und ein Dorf wie eueres, wo sich der Fuchs und der Hase gute Nacht sagen, bringt keine richtigen Ninja hervor…weil meine so keine Erfahrung sammeln kann…“

Ich ging einen Schritt zurück und sah zu, dass ich schnell wieder zu Sakura und Tazuna kam.
Kurz bevor Kakashi sein Sharingan wieder zeigen konnte, hatte Zabuza schon eine Waffe auf ihn gerichtete und ihm im die Hand gestochen — zumindest dadurch, dass Kakashi abgewehrt hatte, war nur seine Hand in Mitleidenschaft gezogen worden.
Schnell hatte Kakashi nun sein Stirnband hochzog.

Ein Windhauch ließ mich aus meinen Gedanken hochschrecken, als plötzlich Zabuza vor mir auftauchte. Ohne groß etwas zu tun holte er mit seinem Schwert aus. Zusammen mit Sakura und Tazuna sprang ich eilig zurück.
Zabuza folgte und schlug immer und immer wieder nach uns.
Ich bewegte mich schnell hin und her und stieß Tazuna mit Sakura weiter zurück, als ich in einer fließenden Bewegung ein Kunai zog und nach Zabuza ausholte. Metall auf Metall klirrte, als meine kleien Waffe auf das riesige Schwert von Zabuza traf.
„Das ist nicht genug um mich aufzuhalten, Kleine.“ Er schlug weiter auf mich ein und irgendwann gab mein Arm mit dem Kunai nach und ich musste weiter zurück weichen. Ich drehte meinen Kopf gerade noch schnell genug zur Seite und spürte eine kühle Berührung an meiner Wange, als auf einmal etwas warmes an ihr hinunter floss.
Er hatte mich erwischt — obwohl ich mich noch rechtzeitig weg gedreht hatte.
„Mito—san, pass‘ auf! Das ist nicht der richtige! Er ist nur eine Kopie!“, rief Sakura.
Eine Kopie? Ich formte Fingerzeichen und gerade als die Klinge seines Schwerts mich halbiert hätte, verschwandt ich und lief nun von der Seite auf ihn zu.
Ich zückte nun ein paar Wurfsterne und warf sie nach ihm — er wehrte sofort ab.

Ich musste ihn nur lang genug von Sakura und Tazuna ablenken.

„Zu spät.“ Er stand mit einem Mal neben mir und trat mich dann einfach weg, als wäre ich nichts.
Ich überschlug mich, als ich neben Sakura und Tazuna auf dem Boden landete.
„Autsch…uh…“ Ich richtete mich schnell auf, während Sakura mir dabei half.
„Alles in Ordnung!?“ Besorgnis klang in ihrer Stimme mit und ich konnte nur Nicken. Mir tat alles weh.
Im Nahkampf war ich tatsächlich nicht so gut, wie ich es mir hatte einreden wollen.

Plötzlich spürte ich einen Windhauch hinter mir und sofort wandte ich mich um und stand nun einmal mehr von Gesicht zu Gesicht zu Zabuza, welcher auch sogleich sein Schwert zog. Ich begann Fingerzeichen zu formen.
Ich war wieder nicht schnell genug.
Im Bruchtteil einer Sekunde erschien etwas großes vor mir und blockte den Schwerthieb ab.
Meine Augen weiteten sich als ich inne hielt. Blut spritzte und tropfte gleichzeitig auf den Boden.
Kakashi hielt sich seine Schulter und Blut sickerte durch seine Hand.
„Sensei!“, rief Sakura.
Ich konnte nicht sprechen — ich hatte wirklich gedacht, ich hött es schaffen können.
„Du warst zu spät, Kakashi. Die Sorge um deine ach—so—geliebten Kameraden hat deinen Verstand getrübt, nicht wahr? Auch mit dem Sharingan errätst du meine Bewegungen nicht immer korrekt…hihi—lass mir doch noch etwas Spass. Ich würde mich gerne für meine letzte Niederlage gebührend recanchieren.“
Ich zitterte nun auch.
„Und mach dir meine Sorgen um deine Freunde…Haku kümmert sich um sie— er wird sie langsam töten. Und dich befördere ich auch schon bald zu ihnen. Im Jenseits kannst du bedauern, dass es dir an Fähigkeiten fehlte.“ Sein Gekicher artete nun eine Art psychothisches Lachen aus.

„Sasuke lässt sich nicht so einfach umbringen! Und Naruto auch nicht!“, rief nun Sakura. Tränen hatten sich in ihrem Augenwinkeln gebildet.
„…Sie hat Recht…ich glaube an die Stärke in beiden. Naruto ist unberechenbar…und Sasuke ist eine Nachkomme des mächtigsten Clans in Konoha — er ist ein Uchiha.“

Zabuza schnaubte leise und eine Erkenntnis machte sich in seinem Gesichtsausdruck breit.
„Das heißt…“
„Ja. Er ist Sasuke Uchiha und in seinem Blut ist das Erbe der Uchiha. Er ist das, was man unter einem Genie versteht.“
„…Der Nachkomme einer tragisch untergegangenen Familie…aber bei Haku ist es ähnlich…“ Zabuza begann sich aufzulösen in Nebel.
„Niemand hat bisher seine Geheimkunst überwunden oder überlebt — es wird  bei euch nicht anders sein.“ Damit war Zabuza wieder weg und nur noch dichter Nebel war zu sehen.

„Mito, Sakura, bewegt euch nicht vom Fleck, verstanden? Ich muss das hier jetzt beenden…“, sagte Kakashi nun ernst.
Wir stimmten ihm zu, als er auch schon weg von usn sprang.
„Hörst du, Zabuza…? Glaubst du…dass ich allein mit diesem Auge in dieser Branche überleben konnte?“

Tropf.

Tropf.

Tropf.


Seine Wunde blutete noch immer.

„Ich gehörte auch einmal zur Sondertruppe für Attentate. Ich zeige dir was für ein Ninja ich einmal war…Die nächste Kunst, die ich die nun zeigen werde ist keine Kopie.“ Kakashi begann Chakra zu mobilisieren.

Ich trat einen weiteren Schritt nach hinten und zog dabei Sakura und Tazuna mit.
„Sakura, wir müs—“ Ich stoppte, als mein Magen sich auf einmal unendlich heiß anfühlte — so als würde etwas in meinem Magen verbrennen.
„Was zum—” Ich schaute erschrocken an mir herunter, aber da war nichts. Keine Wunde, nichts.
Ich zuckte zusammen auf einmal ein starker Wind direkt aus dem Eisgefägnis zu kommen schien. Rotes Chakra hatte sich gebildet.
„Mito, alles in Ordnung!?“, fragte Sakura hysterisch, während ich langsam in die Knie ging. Es fühlte sich nicht schmerzhaft an — aber das Gefühl in meiner Magengegend war so…so…
„Ku—Kurama…“, flüsterte ich beinahe lautlos.
Offensichtlich kam ich nicht so gut davon, wie ich es eigentlich erwartete hatte, während Naruto in den Rage—Mood umstieg.

„Entspann dich, Kiddo. Ich spiele nur etwas.“

Ich knirschte mit den Zähnen als ich mich am Boden festkrallte und tief ein udn aus atmete.
Das passierte also dem einen, wenn der andere Kuramas Chakra nutzte. Schön.

Kakashi schaute kurz zu mir dann zu dem Eisgefängnis.
„Mito…was ist los?“ Schnell wandte er sich wieder Zabuza zu. Ihr Kampf war kurz wie pausiert, als beide das fremede Chakra bemerkten.
Als das Brennen, das kein Brennen war, kangsam nachließ ließ ich mir von meiner Teamkameradin aufhelfen. Sakura betrachtete mich aus großen, grünen Augen besorgt.
„A—Alles gut, Sensei…“

„Nie wieder, Kurama…“
Der große Fuchs lachte.

Mit einem letzten Blick zu mir, zog Kakashi auch schon eine Schriftrolle und öffnete diese.
„Hör zu, Zabuza…wir haben beide noch viel zu tun oder…?“ Er bentzte seinen Daumen mit seinem Blut und zog ihn über seine Schriftrolle.
„Also lass uns diesen Kampf nun endlich beenden…“ Er formte Fingerzeichen.
Der Nebel wurde wieder dichter und verschluckte die beiden Kämpfenden wieder.

Knurren ertönte und Bellen.

Ich machte mich bereit loszustürmen, um einzugreifen.

Sie würden nicht sterben.

Sie würden nicht sterben.

Sie würden nicht sterben.


Als ein Sirren lauter wurde, begann ich zu rennen. Ich mobilisierte so viel Chakra in meinen Sohlen wie ich konnte und war in einigen Augenblickena uch schon bei den Kämpfenden. Kakashi hatte in seiner einen Hand Chidori und stürmte gerade auf Zabuza zu. Ich rannte schneller und schafte es mich vor Zabuza zu stellen.
Mein Herz raste.

Poch.

Kakashi würde stoppen bevor er mich treffen würde.

Poch.

Er würde aufhören.

Poch.

Er stoppte nicht.

Sein Blick war überrascht und seine Augen waren aufgerissen, aber er stoppte nicht, obwohl er die Möglichkeit dazu hatte.
Er veränderte lediglich sein Ziel so, dass er mich kanpp verfehlen würde.

Das alle geschah in nur wenigen Augenblicken, als auch schon Haku vor mir auftauchte und Kakashis Schlag abwehrte. Mit seinem Körper.
„Verzeih mir, Mito—san“, hauchte er fast lautlos, während warmes Blut spritzte. Ich zitterte. Mein Atem war unkontrolliert.

„N—Nein…“

Zabuza war voller Blut.

Haku war voller Blut.

Kakashi war voller Blut.

Ich stand daneben.

Gott, ich stand daneben und spürte, wie fremdes Blut mein Gesicht hinunter floss.

(Tod)

Ich hatte versagt.

(Du hast es wieder passieren lassen.)

Ich senkte zitternd meinen Kopf.

Haku war tot.

Aber warum fühlte ich mich dann so, als wäre ich diejenige, die gestorben ist?

(Weil du es bist.)





Jutsu/Japanisch—Spicker:

Dattebayo = Echt jetzt
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