One-Shot Collection

KurzgeschichteAllgemein / P18 Slash
Bob Andrews Justus Jonas Peter Shaw
08.09.2019
31.10.2019
11
13914
3
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Dieses Kapitel
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Hallo und willkommen zu meinem neusten Projekt.
Ich weis, dass ich noch zwei Geschichten habe, an denen ich eigentlich endlich wieder arbeiten sollte, doch bis jetzt hatte ich leider keine guten Ideen, wie ich am besten weiter schreiben sollte. Es werden dort aber auf jeden Fall irgendwann neue Kapitel kommen, nur wann kann ich noch nicht sagen.

So und jetzt zu dem eigentlich Grund, weshalb du auf diesen Titel geklickt hast ;)
Wie die Kurzbeschreibung ja schon sagt, ist das hier eine Ansammlung von
One-Shots, oder Ansätze, die aber nicht für eine Geschichte gereicht haben. Einige sind länger, einige kürzer und wann immer mein Gehirn neue Ideen ausspuckt, werden diese hier hochgeladen.

Allgemein schätze ich, dass sich für Fans eines jeden Genres etwas finden lassen wird, je mehr dieses Projekt wächst. Die hohe Altersbeschränkung nur, da ich nicht weis, was in Zukunft noch kommen wird :)

Und wenn ihr Verbesserungsvorschläge, Wünsche für neue One-Shots oder Kritik habt, dann bitte immer her damit. Es hilft einem Autor wirklich sehr die positiven, sowie die negativen Resonanzen zu sehen.

Liebe Grüße,
Miss detective  




Ewiger Teufelskreis



Ich stehe neben dir auf dieser tristen, grünen Wiese mit den großen Trauerweiden.

Sehr melancholisch, wenn du mich fragst.
Aber das tust du ja nicht.
Das tatest du nie.

Und jetzt geht das nicht mehr, nicht wahr?

Wie du auf diesen glänzenden Stein starrst. So als würde er dir die heißersehnten Antworten liefern.
Aber das tut er nicht…Nicht wahr?

Du hast immer versucht alles logisch zu erläutern, doch jetzt ist es dafür zu spät und das weißt du genauso gut wie ich.

Und wessen Schuld ist das?

Ich könnte ja sagen, dass ich die Jenige bin. Ich meine, ich musste mich ja unbedingt in dieser Nacht auf das Fahrrad schwingen.

Doch meine Sinne waren verschwommen. Und das nicht nur wegen der Flasche Hugo und den Bieren die wir an diesem Abend geleert haben.

Ich habe nicht vergessen, wie du mich behandelt hast, nachdem ich dir von meinen Gefühlen erzählt habe.

Und dabei wollte ich doch einfach nur Klarheit schaffen. Endlich wieder mit mir im Reinen sein.

Ob du mir es glaubst oder nicht, ich habe sehr gelitten.
So unfassbar doll.

Wie ein Stich in mein Herz war es, jedes Mal, als du mich versetzt und mir nicht geschrieben hast.

Stundenlang lag ich Nacht für Nacht wach und wollte nicht… nein konnte nicht schlafen, da mich meine Dämonen nicht ließen.

Sie hielten die goldene Tür zum Reich der Träume mit aller Kraft geschlossen.

Die süße Erlösung eines Traumes, der einmal nicht von dir handelt, hätte mir sehr gut getan.

Doch wie wir beide wissen, habe ich diese nicht bekommen.
Nicht mal ein kleines Stückchen davon.

In der Nacht als wir uns am See trafen wollte ich die Angelegenheit klären.
Dir sagen wie es mir geht, wenn du dich distanzierst.

Dass du damit nicht nur eine Mauer um deines, sondern auch um mein Herz baust und du damit bezweckst, dass ich mich dir weniger anvertraue.

Und ich habe mich gefragt, ob du es überhaupt bemerkt hättest, wenn ich von heute auf morgen verschwunden wäre.

Denn ich hatte Angst. Angst dich zu verlieren… Angst vor der Zukunft und der ganzen Scheiße die auf uns zugekommen wäre.

Doch du hast abgeblockt.

Dich noch mehr in deinem viel zu kleinen Schneckenhaus verschanzt, von dem du ganz genau weißt, dass nur du darin Platz hast.

Wenn ich das so erzähle hört es sich schon ignorant an, findest du nicht?

Es war wie ein ewiger Teufelskreis.

Du willst oder kannst dich nicht melden, ich werde verletzt, traue mich aber nicht meinen Mund aufzumachen und wenig später gebe ich doch lieber nach und schreibe dir, dass es schon gut sei und wir uns wann anders sehen können.

Und an dieser Stelle beginnt Alles wieder von Neuem.

Einer musste doch mal auf den Tisch hauen und etwas dagegen unternehmen. Und wenn du zu feige warst, musste ich das eben tun.

Doch wir beide wissen wie das ausgegangen ist.

Es zerreist mich immer noch wenn ich daran denke.

Doch in dem Moment, als mich das Auto mit voller Wucht traf und ich aus meinem Körper geschleudert wurde, habe ich diese Erlösung gefühlt.

Jene süße Erlösung, von der ich mir jedoch erhoffte, dass du mir diese geben könntest und nicht der sanfte Kuss des Todes.

Ich liebe dich wirklich sehr, Justus.

Und ich muss sagen, wenn ich noch mal die Chance hätte, würde ich wahrscheinlich die selben Fehler wieder begehen.

Mir ist nicht entgangen, dass du dich von deinen Freunden abgewandt hast.

Vielleicht schämst du dich, für das was geschehen ist. Du willst nicht wie ein Schwächling vor Peter und Bob treten, denn du bist der, der den Anderen hilft und immer weiß was zu tun ist.

Es ist dir peinlich, oder?

Irgendwie kann ich das nachvollziehen. Ich glaube, ich würde genauso reagieren.

Siehst du? Ich habe dir so oft gesagt, dass wir uns so sehr ähneln.

Du siehst so hilflos aus, wie du da am Boden kniest. Über uns die grauen Wolken, um das Gesamtbild zu verfeinern.

Du könntest einem fast leid tun, Justus.

Und auch wenn du mir sehr weh getan hast würde ich dich gerne in den Arm nehmen.

Dir ein Taschentuch geben für all die vergossenen Tränen.

Aber weder du noch ich können die vergangene Zeit wieder herstellen. Und ich habe gelernt das zu akzeptieren.

Es hat zwar eine Weile gedauert, doch letztendlich bin ich bereit mit dir und diesem Leben abzuschließen.

Ich habe meinen Frieden gefunden, endlich.

Und das solltest du auch.

Nein… das musst du. Denn ich kann nicht gehen ohne zu wissen, dass du klar kommen wirst.

Und so lange werde ich hier bleiben.
Ich werde warten.
Warten, bis auch du soweit bist.
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