Love Omens

von Merela
GeschichteRomanze / P18 Slash
Anthony J. Crowley Erziraphael
07.09.2019
13.10.2019
11
18225
3
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Einen schönen Guten Morgen,

hier kommt auch schon das neue Kapitel.
Ich freue mich sehr über eine kleine Review, vielleicht ja als Geburtstagsgeschenk ... *Grins*

Viel Spaß
MJ



Einige Tage später saßen der Engel und der Dämon zusammen auf Crowleys großzügiger Couch. Erzirapahel hatte seinen Kopf in den Schoß des Rothaarigen gelegt und der Fernseher lief. Der Blonde hatte in der Vergangenheit nie verstanden was so toll am Fernsehen war, aber nach dem sein Geliebter ihm die schiere Vielfalt der Sendungen und Programme gezeigt hatte war sein Interesse geweckt worden. Ein besonders großes Interesse hatte bei ihm die große Anzahl an Back und Kochsendungen.

So lagen die beiden auf dem Sofa und schauten the Great British Bake Off. Gedankenverloren spielte Crowley mit den blonden Locken seines Engels während dieser gerade von einer Torte schwärmte die eine Kandidatin mit Fondant einkleidete. „Oh diese Torte wird aber besonders schön. Davon würde ich gerne auch ein Stück essen. Und du mein Lieber?“ Überrascht sah Crowley ihn an, er war in seinen Gedanken versunken gewesen. „Was meintest du mein Engel?“ „Ob du nicht auch liebend gerne diese Kuchen dort probieren würdest?“ „Viel lieber würde ich dich vernaschen.“ Raunte der Rothaarige in sein Ohr.

Doch sein Geliebter wurde schon weiter abgelenkt durch die Sendung. „Crowley, schau mal ausgerechnet jetzt ist Werbung. Dabei hat sie doch gerade den Ring von der Torte entfernt und man weiß nicht ob sie hält oder in sich zusammen fällt.“ Kopfschüttelnd amüsierte sich der Dämon über seinen Engel. Er fieberte wirklich mit bei der Sendung.

Doch für Erzirapahel war auch die Werbung unterhaltsam. Wenn man nie wirklich Fernsehen gesehen hatte so konnten auch die unterschiedlichen Spots interessant sein. Gelegentlich fragt er um was für ein Produkt es sich denn handeln würde wenn dies nicht ganz eindeutig war oder er es schlicht weg nicht kannte. Der Dämon beantwortete jede Frage.

Ein Spot mit einer eingehend Melodie wurde gesendet. Junge Frauen tanzten durch eine sehr pastellfarbene Welt. Die Neugierde des Engels war geweckt. „Crowley?“ fragte er so gleich und schaute seinen Partner an. Der sah von seinem Smartphone auf, mit dem er rumspielte, und erwiderte „Mhm?“ „Wofür wirbt dieser Werbespot?“ Der Rothaarige sah auf den Bildschirm. Ein Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus. „Für eine online Seite für Sexspielzeug mein Lieber.“

„Oh“ entfuhr es dem Blonden. Damit hatte er nicht unbedingt gerechnet. Ein Hauch von rosa stahl sich auf seine Wangen. Leicht biss er sich auf die Lippe. Crowley bemerkte diese Geste durchaus und wusste, dass es zu meist darauf hin deutet das der Engel am Nachdenken war. Es sollte auch nicht lange dauern und er teilte seine Gedanken mit. „Was für Dinge kann man den da so kaufen?“ Der Dämon hatte diese Frage fast schon erwartet und sie löste in ihm ein Gefühl der Erregung aus. Er antwortete „Wir können gerne einmal schauen.“

Es war nicht so, dass er nicht sich recht gut auskannte mit entsprechenden Produkten, aber er wollt mit seinem Geliebten zusammen schauen und ihn nicht einschüchtern mit seinem Wissen. Wer wusste schon wo das hinführen würde.

Crowley nahm sein Tablet zur Hand was nicht weit weg auf einem Couchtisch stand. Der Rothaarige war jemand der immer gerne die neuste Technik ausprobierte und auch Erzirapahel fand inzwischen Gefallen daran schnell von der Couch aus sich zum Beispiel Restaurant Speisekarten anzusehen. Die Homepageadresse besagten Ladens war schnell eingegeben und ihnen zeigte sich eine Vielzahl von unterschiedlichsten Produkten. Sie scrollten durch die Empfehlungen auf der Seite als dem Blonden etwas ins Auge viel.

„Schau mal. Das ist mir Schokoladen Geruch Und hier mit Erdbeere. Wusstest du das es auch solche Gleitgele gibt?“ er blickte mit großen Augen zu seinem Geliebten hinauf. „Ja wusste ich“ erwiderte dieser grinsend. „Und warum haben wir dann so was nie?“ fragte der Engel. „Nun ja ich wusste nicht, dass wir das brauchen.“ „Das wird gekauft.“ Entschied der Blonde, „Wo muss ich nochmal drauf drücken, auf den kleinen Einkaufswagen?“ „Genau mein Engel.“

Zurück bei den Empfehlungen scrollten sie weiter durch. Erneut erhielt etwas die Aufmerksamkeit des Blonden. „Wofür genau ist das hier?“ „Das ist ein Buttplug der ist für deinen kleinen süßen Po.“ Wie um die Worte zu unterstreichen wanderte Crowleys Hand über den Po seines Geliebten. „Und ist das gut?“ Erzirapahel war deutlich neugierig aber auch etwas nervös. „Ich denke, dass man es ausprobieren sollte, aber es könnte dir durchaus gefallen.“ „Oh schau mal, dieser hat einen Schmucksten in der Farbe deiner Augen. Denn nehmen wir.“ Besitzergreifende und sehr heiße Gedanken bildeten sich im Kopf des Dämons. In der Tat entsprach der goldene Stein der Farbe seiner Augen was ihm ausgesprochen gut gefiel.

Die Auswahl des Onlineshops war unglaublich groß und Erzirapahel fand eine Menge was ihm gefiel, die Bestellung wurde somit immer größer. Gerade hatte ein Anfänger Set für Fesselspiele das Interesse geweckt. Crowley hatte darauf aufmerksam gemacht und nun wurden alle Elemente ausgiebig unter die Lupe genommen. „Also ich verstehe das dies Handschellen sind aber wofür ist das fünfte Teil?“ „Mhm“ machte der Dämon sein Mund setzte sanfte Küsse an den Hals seines Geliebte, „Das ist für den Hals gedacht, man kann zum Beispiel eine Leine daran befestigen.“ „Ich weiß nicht ob mir die Leine gefällt und diese Art Peitsche ich denke nicht das Schläge so erregend sind.“ Merkte Erzirapahel an.

Mit rauer Stimme raunte Crowley in sein Ohr „Glaub mir der ein oder andere Schlag vielleicht auch mit der bloßen Hand kann ziemlich heiß sein. Ich zeig es dir bei Gelegenheit.“ Die Stimmlage und die Worten ließen einen Schauer über den Rücken des Engels laufen und er spürte Erregung in sich aufkeimen. Auf einmal hatte er das Gefühl das an den Worten seines Geliebten doch mehr dran sein könnte als er dachte. Kurzer Hand klickte er auf das Symbol mit dem Warenkorb. Sie mussten ja nicht alle Teile des Sets nehmen wenn ihnen etwas nicht zusagte. Obwohl ein kleines Stimmchen sagte das an Crowleys Worten mehr dran war als er dachte.

Des Weiteren landeten auch ein Paar schöne Dessous für Crowley im Warenkorb. Dieses Mal hatte nur Erzi sie ausgesucht und so freute sich der Dämon noch mehr, dass sein Partner extra für ihn eine Auswahl getroffen hatte. Generell war er überrascht, dass sein geliebter Engel auf einmal so ein reges Interesse an den Sextoys hatte. Zwar hatte in letzter Zeit bemerkt, sehr zu seiner Freude, das der Blonde auch immer offener wurde im Umgang mit Sex und allem was dazugehörte. Aber er war trotzdem überrascht dass das Interesse in zwischen so weit war, dass er Lust zu solchen Experimenten hatte.

Doch er wollte sich keines Wegs darüber beschweren. Schon seit sehr langer Zeit hatte er Fantasien davon Erzirapahel diese Welt zu eröffnen. Und mit langer Zeit ist in diesem Fall wirklich eine sehr lange Zeit gemeint. Genauer gesagt ungefähr seit die ersten Sexspielzeuge auf den Markt gekommen waren. Crowley war immer am Puls der Zeit geblieben und so war diese Entwicklung ihm auch nicht entgangen. Das ein oder andere Produkt hatte er selber ausprobiert, bei anderen kannte er zumindest die Funktionsweise.

Während der Dämon in seine Gedanken und Fantasien versank füllte Erzirapahel weiter den Einkaufwagen. Ein paar Produkte die einfach interessant aussahen, ein paar die er nicht näher verstand und ein Produkt was sehr hoch angepriesen wurde, dass es sehr viele unterschiedliche Vibrationsstufen, Verwendungen und Optionen hatte kaufte er ebenfalls.

Als er jede Kategorie ordentlich durchgeschaut hatte ries er den Rothaarigen aus seiner Gedankenwelt. „Mein Lieber Dämon, ich denke ich bin fertig. Können wir bitte die Bestellung abschließen?“ Crowley blickte auf und begann damit die Bestellung abzuschließen. Als er die schiere Menge der Dinge in der Bestellung sah er überrascht seinen Engel an. „Erzi, wie viele Sachen möchtest du den bitte bestellen?“ „Nun ja, ich hab alles in den Warenkorb getan was irgendwie interessant wirkte“ ein Anflug von rosa stahl sich auf seine Wangen. „Dann haben wir ja einiges auszuprobieren bei über dreißig Produkten. An mir soll es nicht liegen.“ Schnurrte der Rothaarige.

Das praktische für sie beide war, das ihnen ebenso der doch durch die Masse bedingte sehr hohe Preis der Bestellung recht egal sein konnte. Als Crowley dazu kam eine Adresse eingeben zu müssen stockte er. „Engel, ich denke wir schicken das Packet dann an deinen Laden nicht?“ „Oh, warum das denn? Ich denke nicht das es eine gute Idee ist was sollen die Leute denn denken wenn ich so ein Packet erhalte. Ich führe schließlich einen ordentlichen Buchladen.“ „Erzi, erstens wird das Packet neutral verschickt, keiner weiß was genau der Inhalt ist und zweitens ist es denke ich nicht so gute es an meine Adresse zu senden.“ Beharrte der Rothaarige.

„Neutraler Versand ist soweit ja dann gut. Aber warum ist es bitte keine gute Idee es an deine Adresse zu senden?“ wollte der Blonde nun wissen. „Nun ja … Ähm … es gibt da so ein Problem.“ Druckste der Dämon rum. „Anthony raus mit der Sprache.“ Die Stimme des Engels wurde strenger. „Ich hatte eventuell Streit mit den Nachbarn und jetzt wollen sie meine Pakete nicht mehr annehmen.“ Gab er mit einem Augenrollen zu, woraufhin ihn der Blonde entsetzt ansah. „Und wie bitte ist das den passiert?“ „Es könnte sein das es darum ging das jemand in der Nacht gelegentlich seine Pflanzen angeschrien hat und das ein paar Leute mehrmals aus dem Schlaf gerissen hat.“

„Crowley!  Und du hast dich sicher nicht bei ihnen entschuldigt und es einfach immer wieder gemacht. So, du schließt jetzt diese Bestellung ab und dann kümmern wir uns um eine ordentliche Entschuldigung bei deinen Armen Nachbarn. Dämon hin oder her, das ist wirklich nicht sehr nett.“

Und so wurde die Bestellung an den Buchladen gesendet und Crowley wunderte gezwungenermaßen einige Präsentkörbe …
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