Kaltes Gewässer, heiße Flammen

GeschichteRomanze, Familie / P18
Marco der Phoenix OC (Own Character) Puma D. Ace / Gol D. Ace Thatch Whitebeard alias Edward Newgate
06.09.2019
19.09.2019
10
15902
7
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Nach der Arbeit brachte mich Ace nach Hause, meine Mutter war noch wach und saß am Tisch. Ich verabschiedete mich von der Feuersprosse mit einer zaghaften Umarmung und gestand ihm zu, dass er mich morgen wieder besuchen dürfte. Natürlich sagte ich ihm nicht, wie sehr es mich freute, dass er mich wieder sehen wollte und nannte ihn gaaanz liebevoll Nervensäge.
Dann betrat ich das Haus und ging zu meiner Mom. Das erste was mir auffiel war, dass sie eine andere Tasse hatte, aus der sie Tee trank. Ich starrte sie für einen Moment an, sah die andere dann jedoch am gegenüberliegenden Ende des Tisches. Der braune Rand oben ließ darauf schließen, dass sie jemand tatsächlich mal für Kaffee genutzt hatte. Marco war also hier gewesen.
„Schatz, es tut mir Leid“, flüsterte meine Mom auf einmal, stand auf und schloss mich in eine feste Umarmung. Ich konnte jedoch nicht anders, als zu Lächeln. Sie hatte so fröhlich neben Marco ausgesehen und auch als ich den Raum betreten hatte, lag ein verträumtes Lächeln auf ihren Lippen.
Sie liebte ihn wirklich sehr, auch nach all dieser Zeit noch. „Es ist okay, Mom! Aber bitte, erzähl mir alles. Ich will so viel Wissen, warum warst du auf der Oro Jackson? Wie hast du Marco kennengelernt? Warum hast du ihn verlassen?“, ich prasselte nur so mit den Fragen auf sie ein, was ihr ein leichtes Kichern entlockte.
„Setz dich hin, ich erkläre es dir“, meinte sie dann jedoch ruhig und zeigte auf den Platz, an dem Marco- pardon, mein Vater gesessen haben musste.
„Auch ich hab meinen Papa ziemlich lange nicht gekannt“, begann sie und ein wenig bedauern klang aus ihrer Stimme. „Deine Oma hat sehr lange allein mit mir gelebt, bis sie irgendwann der Meinung war, dass ich nun alt genug war, ihn kennen zu lernen. Und so hab ich mich auf die Suche nach der Oro Jackson gemacht“, erzählte sie und es dauerte kurz, bis diese Information wirklich zu mir durchsickerte.
Ja klar, ich hatte schon vermutet, dass es etwas in die Richtung war, aber… Es aus ihrem Mund zu hören war noch Mal etwas vollkommen anderes. Sie bemerkte meinen überraschten Blick und tat etwas, dass ich wirklich in dieser Form nicht von ihr gewohnt war. Sie Kicherte, die Hand Mädchenhaft vor dem Mund und auf den Wangen ein Rotschimmer.
„Dein Opa, mein Schatz. Weißt du, wie er heißt?“, fragte sie und ich schüttelte irritiert den Kopf. Dann kamen mir die Bilder im Album wieder in den Sinn und mein Herz setzte für einen Sprung aus, nur um dann 100 Mal schneller zu schlagen.
„Ray…“, flüsterte ich mit erstickter Stimme und traute meinen eigenen Erinnerungen nicht. Der Name stand unter den Bildern geschrieben, doch es konnte unmöglich stimmen, oder?
„Ja, das stimmt. Du erinnerst dich also. Silvers Rayleigh ist mein Vater und somit dein Opa, meine Kleine. Das war der Grund, weshalb ich auf der Oro Jackson ein und ausging, wie ich gerade Lust hatte. Shanks war damals schon so furchtbar nerv tötend und hat immer wieder versucht, mich an zu graben, doch wie Teenies nun einmal sind, gehörte mein Herz  dem bösen Jungen.
Nun, so böse war Marco am Ende ja gar nicht, jedoch sah ich ihn zum ersten Mal, als er gegen Shanks kämpfte. Die beiden waren sich unglaublicher Weise ebenbürtig, doch mein Herz schlug für den blonden… Bei einer Feier der beiden Mannschaften sprach er mich dann auf einmal an und, nun ja. Wir verliebten uns und trafen uns immer wieder und wieder heimlich“
Ich war noch immer etwas geschockt davon, dass Sherlock 2.0 mein Vater war. Laut seinen Marine Akten war er einer der Intelligentesten Menschen, die in dem letzten Jahrhundert das Meer bereist hatten.
„Nunja, irgendwann….da war ich dann Schwanger, doch ich konnte es ihm nicht sagen. Ich hatte zu viel Angst um dich, nicht wegen ihm, jedoch wegen der Marine. Hätten sie erfahren, dass Marco der Phönix ein Kind erwartete, hätten sie alles daran gesetzt, dich zu Töten. Das konnte ich nicht zulassen….“, murmelte sie und ihr Blick trübte sich ein wenig.
„Lass uns zu ihnen gehen!“, entschloss ich mit einem Mal und sie blickte mich verwirrt an. „Mom, ich habe mich entschlossen, ich möchte Whitebeard beitreten und unter seiner Flagge leben!“ Sie starrte mich entsetzt über den plötzlichen Themenwechsel an, dann lachte sie los. Nicht der Lächerlichkeit halber, nein. Genauso hatte sie ihrer Mom damals erzählt, dass sie zu den Rogerpiraten wollte. Mit derselben Miene und Euphorie.
„Von der Marine zu einem Kaiser, du scheinst mir recht radikal geworden zu sein!“, lachte sie weiter und ich konnte nicht anders, als mit einzustimmen, doch eine Stimme in der Tür ließ uns beide hochfahren und ich wirbelte in die Richtung der Worte herum.
„Tu es nicht, bitte“, ich erkannte die Stimme augenblicklich und es brach mir das Herz. In der Tür stand eine hochgewachsene Gestalt und das offizielle Zeichen, an dem man Hunter während ihres Dienstes erkenn konnte, stach mir ins Auge. Die Fuchsartige Maske, die die Identität der Soldaten verbarg, die offiziell als Hunter unterwegs waren und als diese erkannt werden wollten.
Er konnte seine Identität nicht vor mir verbergen, er war mein einziger und bester Freund bei der Marine gewesen.


So, eigentlich wollte ich heute gar nicht mehr an dieser FF schreiben, aber ihr habt mich einfach total motiviert!! ^.^

Vielen Dank an Kaito, Yuna und Kuraiko <3 ihr drei seid absolute Spitze mit euren lieben Reviews!
Meinung zu dem kurzen Kapi und den längst überflüssigen Erklärungen ab in die Reviews ^-^
Ansonsten, bis die Tage!

LG
Frosty!

PS: Ja, meine Liebe Kaito, du hattest MAL WIEDER recht mit deinen Vermutungen;-; Irgendwann erwisch ich dich schon noch kalt!!! <3
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